DE893952C - Praegbare Druckplatte, insbesondere fuer Adressiermaschinen - Google Patents

Praegbare Druckplatte, insbesondere fuer Adressiermaschinen

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DE893952C
DE893952C DEA2404A DEA0002404A DE893952C DE 893952 C DE893952 C DE 893952C DE A2404 A DEA2404 A DE A2404A DE A0002404 A DEA0002404 A DE A0002404A DE 893952 C DE893952 C DE 893952C
Authority
DE
Germany
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printing plate
plates
oxide layer
plate
rolled
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Expired
Application number
DEA2404A
Other languages
English (en)
Inventor
Gunnar Berglind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CITONOM AB
Original Assignee
CITONOM AB
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Publication date
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Publication of DE893952C publication Critical patent/DE893952C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/02Applications of printing surfaces in addressing machines or like series-printing machines

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Prägbare Druckplatte, insbesondere für Adressiermaschinen Für Büroflachdruck sind Textträger bekannt, die aus einem dünnen Aluminiumblatt bestehen. Es ist fernerhin auch bekannt, derartige- Textträger aus dünnen Aluminiumblättern mit einer Oxydschicht zu überziehen, um die Oberfläche derartiger Blätter wasserannehmend zu bestalten. und ,diese Blätter beiderseitig als Textträger zu verwenden.
  • Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf prägbare Druckplatten, insbesondere für Adressiermaschinen, also auf die Ausgestaltung von Textträgern für Druckverfahren, welche von ,dem erwähnten Flachdruckverfahren grundsätzlich verschieden sind und deren Textträger gleichfalls grundsätzlich anderen Anforderungen und Bedingungen unterworfen sind. An eine präg-bare Druckplatte gemäß der 'Erfindung werden, vornehmlich folgende Forderungen gestellt. Sie soll so beschaffen sein daß der Text in sie eingeprägt werden kann und ,die Textzeichen unabhängig von der Zahl der Abdrücke, die mit der Platte aus-. geführt werden, im Abdruck deutlich und dauerhaft werden. Weiter soll die Platte- umgeprägt werden können, weil es ja häufig vorkommt, daß nur gewisgse Angaben, zu ändern sind, wie z. B. die Adresse einer Person, während die übrigen. Angaben unverändert ,bleiben. Es würde unwirtschaftlich und zeitraubend sein, wegen einer teilweisen .Änderung die ganze Platte umzuprägen. Solche Umprägungen gewisser Angaben kommen. sehr oft in Plattenkartotheken vor, und die Fähigkeit der Platte, Umprägungen zu ertragen, ohne daß ihre Abdruckeigenschaften in beträchtlichem Grade verschlechtert werden, bedeutet tatsächlich ein Kriterium für die O.ualität der Platte.
  • Als Material für Druckplatten wurde bisher in überwiegendem Umfang Zink verwendet, das gut obenerwähnte Ansprüche erfüllt. Platten aus Zink haben jedoch vor allem den Nachteil eines hohen Gewichtes. Man hat daher auch schon versucht, Platten aus Leichtmetall, vorzugsweise aus Aluminiumlegierungen, anzuwenden. Derartige Platten, die bisher aus gewalztem, aber im übrigen unbehandeltem Blechmaterial hergestellt wurden, sind jedoch trotz :des Vorteils erheblich geringeren Gewichtes als das der Zinkplatten, nicht in allgemeinen Gebrauch gekommen, weil einerseits die Reibung zwischen ihnen und den Gleitbahnen der Adressiermaschine, (die sie beim Drucken durchlaufen müssen, eine Neigung hat, zu groß zu werden -und weil sie andererseits besonders nach mehrfachen Umprägungen einen schlechteren Druck als Zinkplatten ergeben.
  • Die große Reibung findet ihre Erklärung in der bekannten, mangelnden Eignung des Leichtmetalls als Material für Lager wegen der, mechanischen Dekomposition der Reibungsflächen. Diese führt zu einer progressiven Erhöhung der Reibung, die ein Festfressen veranlassen kann. E,*s kann deshalb geschehen, @daß Leichtmetallplatten nach kurzem Gebrauch so großen. Reibungswiderstand in der Adressiermaschine verursachen, daß die Platten beschädigt und der Zuführungsmechanismus und damit die Maschine im ganzen nicht mehr funktioniert. Dabei wird in der Regel eine Mehrzahl von Platten zerstört und muß durch neue ersetzt werden, was Verluste und Betriebsunterbrechung bedeutet.
  • Die Ursache des schlechteren Drückes von Platten aus Leichtmetall liegt nicht so. sehr in der geringeren Haltbarkeit und Formgenauigkeit. der eingeprägten Zeichenselbst, wenn zweckentsprechendes Blechmaterial verwandt wird, sondern vielmehr darin, daß diese Platten eine Tendenz haben, bei wiederholten Umprägungen an den die Textstellen umgebenden Teilen verformt zu werden. Die Verformung kommt in mehr oder weniger hochstehenden und ausgebreiteten Beulen zum Ausdruck, die beim Drucken entsprechende Schwärzungen in der Umgebung des Textes hinterlassen. In schweren Fällen kann diese Verformung sogar eine störungsfreie Führung der Platten durch die Prägungs-oder Druckmaschine unmöglich machen.
  • Durch umfassende Versuche mit Druckplatten aus Leichtmetall hat nun festgestellt werden können, daß ihre Reibungseigenschaften bedeutend besser werden und ihre Verformung beim Umprägen erheblich geringer wird, wenn sie an der Oberfläche mit einer auf chemischem oder elektrolytischem Wege hergestellten Oxydschicht versehen sind. Anscheinend wirkt diese Schicht ,den bei einer Leichtmetallplatte, deren Oberfläche nicht behandelt ist, auftretenden starken Tendenzen zu Oberflächendekompositionen und Verformungen entgegen und verringert damit in hohem Grade die obengenannten Nachteile sowie verbessert die U.mprägbarkeit einer solchen Platte.
  • Eine Druckplatte aus Leichtmetall oder einer Leichtmetallegierung nach- der Erfindung ist deshalb in erster Linie dadurch ausgezeichnet, daß sie an ihrer Oberfläche mit einer auf chemischem oder el.ektrolyt'vschem Wege hergestellten Oxydschicht versehen ist.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ,kann eine weitere Verbesserung der Umprägbarkeit von Leichtmetallplatten dadurch erreicht werden, daß -das Plattenmaterial vor dem Oxydieren einem Mattwalzen unterworfen wird-, d. h. einem Walzen in einem Walzwerk, bei .dem die Oberfläche wenigstens einer Walze nicht glatt oder blank ist, sondern leicht rauh oder uneben. Die Unebenheit der Walze oder Walzen wird dabei auf das. Plattenmaterial übertragen, so daß ihre Oberfläche oder Oberflächen ein mattes Aussehen erhalten.
  • Vergleichende Prägungsversuche mit. glattgewalzten, oxydierten oder mit zunächst glatt- und dann mattgewalzten, oxydierten Platten haben nämlich deutlich gezeigt, daß die letzteren eine bedeutend geringere Tendenz haben, um die Textstellen herum bei wiederholten Umprägungen Beulen zu bekommen oder verformt zu werden, bevor die Verformung so erheblich wird, daß sie in der Maschine steckenbleiben, und sie weisen also eine .bedeutend größere Lebensdauer als die ersteren auf. Die matte oder muhe Plattenoberfläche ist auch deshalb von Vorteil, weil sie eine vergrößerte Adhäsionsfläche für -die Oxydschicht brietet, was sowohl deren Adlhä:sion wie deren Elastizität verbessert. Aus den Versuchen hat sich auch ergeben, daß für die hier in Frage kommen-'den Zwecke ein Mattwalzen anderen Methoden vorzuziehen ist, um eine matte oder leicht rauhe Plattenoberfläche herzustellen, wie z. B. Ätzen, vermutlich deswegen, weil bei der ersteren die harte Oberflächenschicht bewahrt bleibt, die man bei dem vorhergehenden Glattwalzen des Plattenmaterials erhielt, was dagegen beim Ätzen nicht ,der Fall ist.
  • Geringere Reibung und größere Fähigkeit, Verformungen bei Umprägungen zu widerstehen, sind indessen nicht die einzigen. Eägenschaften, weswegen eine Druckplatte nach oder Erfindung den bisherigen Leichtmetalldruckplatten überlegen ist, und einige wichtigere solcher Eigenschaften seien deshalb zur weiteren Erläuterung der Vorteile der Erfindung hier erwähnt.
  • Die Ox_v:dschicht macht die Plattenoberfläche gegen die Luftfeitchti@glee@it und die Hauttranspiration widerstandsfähig. Das bedeutet, @daß eine Platte nach der Erfindung hauptsächlich ihre ursprüngliche gleichmäßige Farbe beibehalten wird, im Gegensatz zu nicht oberflächenbehandelten Plättendie beim Handhaben befleckt und mit der Zeit dunkel werden, sehr zum Nachteil für Idas Personal, das die Bedienung einer Plattenkartothek zu besorgen hat, zu welcher nach und nach neue Platten kommen, die in die älteren einsortiert «-erden. Das Personal ist nämlich dann gezwungen, wechselweise eine helle, blanke Platte oder eine fleckige oder eine dunkle, matte zu lesen, was ermüdend wirkt.
  • Bei Platten nach der Erfindung besteht die Möglichkeit, bei ihrer Herstellung durch Färben der Oxydschicht, die Platten zu kennzeichnen, die für verschiedene Kategorien. bestimmt sind. Dieses Färben, für welche unorganische oder organische Farbstoffe verwendet werden. können, wird gleichzeitig mit dem Oxydieren ausgeführt, so daß der Farbstoff von der Oxydschicht-absorbiert wird. Beim Gebrauch gefärbter Platten wählt man also die Farbe der Platte je nach der Kategorie, zu welcher der Text gehört, der eingeprägt werden soll. Gegenüber der bisher bei Metallplatten angewandten Methode der verschieden gefärbten oder sonst gekennzeichneten kleinen Reiter, die an den Plattenkanten befestigt sind, um die verschiedenen Kategorien zu markieren, bieten Platten mit vollgefärbter Oxydschicht den. wesentlichem Vorteil, daß die Kategoriemarkierung viel leichter zu sehen ist. Dies erleichtert in hohem Grade das Aussortieren einer gewissen Kategorie, und besonders ist dies :der Fall, wenn das Aussortieren erfolgen soll, während die Platten durch eine Maschine laufen und dabei in der Lage, in. der sie gesehen werden können, nur in einem oft sehr kurzen Augenblick stilliegen.
  • Im Vergleich mit glattgewalzten, aber sonst nicht oberflächenbehandelten. Platten, zeichnen sich die Platten nach der Erfindung auf Grund ihrer Oxydschicht, deren Färbung mit helleren oder dunkleren Farbtönen und der Mattwalzung durch wesentlich geringere Durchschnittshelligkeit oder Reflexionsvermögen aus, was bewirkt, daß sie überhaupt weit weniger anstrengend für .die Augen des @beh.andeln:den Personals und leichter zu lesen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Prägbare, Druckplatte, insbesondere für Adressiermaschinen, aus Leichtmetall, dadurch gekennzeichnet, daß sie an der Oberfläche mit einer auf chemischem oder elektrolytischem Wege hergestellten Oxydschicht versehen ist.
  2. 2. Druckplatte nach Anspruch r, :dadurch gekennzeichnet, daß die Oxydschicht durch von ihr absorbierten Farbstoffen, gefärbt isst.
  3. 3. Druckplatte nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine matte oder rauhe Oberfläche hat, dadurch herbeigeführt, daß vor dem Oxydieren ein gewalztes Plattenmaterial dem Walzen in einem Walzwerk unterworfen wird, in welchem wenigstens eine der Walzen eine. rauhe oder unebeneOberflächehat. d.. Verfahren zur Herstellung einer Druckplatte nach Anspruch z bis 3, dadurch Bekennzeichnet, daß ein gewalztes Plattenmaterial erst in einem Walzwerk gewalzt wird, in dem wenigstens eine der Walzen eine rauhe oder unebene Oberfläche hat, und .danach auf chemischem oder elektrolytischem Wege mit einer Oxydschicht versehen wird, gegebenenfalls unter bleichzeitigem Färben der genannten Schicht. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 200 3ß9.
DEA2404A 1945-01-10 1950-06-27 Praegbare Druckplatte, insbesondere fuer Adressiermaschinen Expired DE893952C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE893952X 1945-01-10

Publications (1)

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DE893952C true DE893952C (de) 1953-10-22

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ID=20378002

Family Applications (1)

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DEA2404A Expired DE893952C (de) 1945-01-10 1950-06-27 Praegbare Druckplatte, insbesondere fuer Adressiermaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE893952C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217991B (de) * 1956-06-13 1966-06-02 Ing Ludwig Schenkir Maschine zum Gleisstopfen und Schwellenfachverdichten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH200389A (de) * 1936-07-20 1938-10-15 Hermann Wolff Aluminiumblatt für Büroflachdruck, sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines solchen Blattes.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH200389A (de) * 1936-07-20 1938-10-15 Hermann Wolff Aluminiumblatt für Büroflachdruck, sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines solchen Blattes.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217991B (de) * 1956-06-13 1966-06-02 Ing Ludwig Schenkir Maschine zum Gleisstopfen und Schwellenfachverdichten

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