DE893929C - Vorrichtung zur Loesung von Schmutz- und Sinkstoffen in Schwimmbecken - Google Patents

Vorrichtung zur Loesung von Schmutz- und Sinkstoffen in Schwimmbecken

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DE893929C
DE893929C DEM11619A DEM0011619A DE893929C DE 893929 C DE893929 C DE 893929C DE M11619 A DEM11619 A DE M11619A DE M0011619 A DEM0011619 A DE M0011619A DE 893929 C DE893929 C DE 893929C
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DE
Germany
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water
swimming pools
pump
sediment
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Expired
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DEM11619A
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Inventor
Fritz Oberst
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MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT BALCKE
Balcke AG
Original Assignee
MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT BALCKE
Balcke AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/14Parts, details or accessories not otherwise provided for
    • E04H4/16Parts, details or accessories not otherwise provided for specially adapted for cleaning
    • E04H4/1618Hand-held powered cleaners
    • E04H4/1636Suction cleaners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Lösung von Schmutz- und Sinkstoffen in Schwimmbecken Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Lösung von Schmutz- und Sinkstoffen@ in Schwimmbecken. In fortschrittlichen Badebetrieben werden aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Eintrübungen auch aus Sicherheitsgründen Unterwasserreinigungsgeräte verwendet, denen die Aufgabe zufällt, die Schmutz- und Sinkstoffe an den Böden. und Wänden: der Schwimmbecken, soweit sie durch die Umwälzanlagen nicht erfaßt werden können, zu lösen und abzusaugen. Für die Benutzung dieser Reinigungsgeräte sind auch Ersparnisgründe maßgebend, da die Möglichkeit besteht, das Gerät bei gefülltem Schwimmbecken einzusetzen. Seine Verwendung führt zu erheblichen Ersparnissen an ArbeitslÖhnen, Wasserkosten und Reinigungsmitteln, und man vermeidet Einnahmeausfälle, die sonst bei Leerung und, Neufüllung zu reinigender Schwimmbecken zwangsläufig anfallen.
  • Es sind Unterwasserreinigungsgeräte bekannt, bei denen grobe Schmutz- und feine Sinkstoffe auf den Böden der Schwimmbecken durch im Reinigungsgerät befindliche Metallbürsten gelöst und durch einen Saugschlauch einer Kreiselpumpe gleichzeitig mit aus dem Schwimmbecken angesaugtem Wasser nach Durchlaufen eines Fasernfängers, der gröbere Schmutzstoffe, wie Fasern, Haare u. dgl., zurückhäf, zugeführt werden. Das durch feine Sinkstofe verunreinigte Wasser wird anschließend ins Freie abgeführt und. ist damit für eine Weiterverwendung verloren.
  • Es sind auch Unterwasserentschlammungsgeräte bekanntgeworden, bei denen mittels einer Wasserstrahlpumpe der abgelagerte Schlamm abgesaugt und durch einen am Unterwasserreiniger befindlichen Filter von der mitang°saugten Wassermenge getrennt wird. Das so gereinigte Wasser fließt zusammen mit frischem Druckwasser dem Becken wieder zu. Nachteilig hierbei ist, daß bei diesem Verfahren dem zugeführten Frischwasser die für das Badewasser erforderlichen chemischen Zusätze fehlen und das Frischwasser selbst zu einer Abkühlung des vorgewärmten Badewassers führt. Man hat diesen Nachteil dadurch zu beseitigen versucht, daß man das erforderliche Druckwasser mittels einer Elektropumpe dem Badewasser direkt entnimmt. In diesem Falle kommt neben dem verhältnismäßig schlechten Wirkungsgrad der Wasserstrahlpumpe noch der Kraftbedarf für die Elektropumpe hinzu.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, es bei der seit mehr als einem Jahrzehnt bewährten Anordnung einer. Reinigungsvorrichtung zu belassen, bei der nach Abb. i das vom Unterwasserreinigungsgerät abgesaugte, mit Schmutz- und Sinkstoffen versehene Badewasser durch den Saugschlauch i mit Zargenschwimmern über den mit einem Grobfilter 2 versehenen Fasernfänger, der durch ein mit Flanschen versehenes, U-förmig gebogenes Rohr 3 mit dem Saugstutzen einer selbstansaugenden Pumpe 4. in Verbindung steht, der Pumpe unter Zurückhaltung der grohen Stoffe im Fasernfänger zugeführt wird. Auf den Druckstutzen 5 der Pumpe wird erfindungsgemäß ein Feinfilter 6 aufgesetzt, durch welches das abgesaugte Wasser unter Zurückhaltung der feinen Sinkstoffe über den Druckschlauch 7 wieder dem Schwimmbecken zufließt. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin"daß im Gegensatz zur bisherigen Übung kein chemisch aufbereitetes und aufgewärmtes Wasser verlorengeht. .
  • Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß zur wirksamen Ab-saugung der Schmutz- und Sinkstoffe, vor allem aber auch der mit einer gewissen Zähigkeit dem Beckenboden anhaftenden Algen eine Pumpe mit einer Förderleistung von 350 1/Min. erforderlich ist. Soll das Becken von den Schmutzstoffen gründlich gereinigt werden, so benötigt man für jede Reinigung einen Zeitraum von etwa i Stunde. Es, würden demnach, stündlich etwa 21 Cbm Wasser dem Badewasser wieder sauber gefiltert zugeführt, die somit bei den hohen Kosten aufbereiteten Schwimmbeckenwassers die Gesamtkosten des Badebetriebes erheblich beeinflussen.
  • Das schnell auswechselbare Filter selbst ist in Abb. 2 in einer beispielhaften Ausführung im Schnitt dargestellt. Es besteht aus Gehäuse 8 mit Verschlußdeckel 9, Anschlußstutzen io für die Druckschlauchkupplung und Entlüftungsstutzern i i, der gleichzeitig -eine Anschlußmöglichkeit für die gelegentliche Reinigung der Siebeinrichtung erhält. Die Siebeinrichtung besteht aus dem auswechselbaren gröberen Rohrfilter 12 und dem in diesem befindlichen gleichfalls auswechselbaren Feinfilter 13 aus.' feinstem Gewebe. Alle nicht ausschließlich im Wasser sich befindenden Teile 2 bis 6 der Vorrichtung gemäß der Erfindung können auf einem Wagen befestigt sein,'und der Saugschlauch i sowie der Druckschlauch 7 können auf dem Wagen an Schlauchkupplungshälften angeschlossen werden.

Claims (3)

  1. PATNNTANSPRÜCHL: i. Vorrichtung zur Lösung von Schmutz- und Sinkstoffen in Schwimmbecken, bestehend aus Reinigungsgerät, Saugschlauch mit Zargenschwimmern, Fasernfänger und Pumpe mit Motor, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Druckstutzen (5) der Pumpe ein auswechselbares. Feinfilter (6) zur Zurückhaltung der Sinkstoffe nachgeschaltet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Feinfilter (6.) in einem Gehäuse (8) liegt, das einen Entlüftungsstutzen (i i) besitzt, der zugleich der Zuführung von Frischwasser für die Reinigung des Feinfilters dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch. i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihre nicht ausschließlich im Wasser sich befindenden Teile (2 bis 6) auf einem Wagen, befestigt sein können und der Saugschlauch (i) sowie der Druckschlauch (7) auf dem Wagen an Schlauchkupplungshälften angeschlossen werden können.
DEM11619A 1951-11-08 1951-11-08 Vorrichtung zur Loesung von Schmutz- und Sinkstoffen in Schwimmbecken Expired DE893929C (de)

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DE (1) DE893929C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022558B (de) * 1955-03-08 1958-01-16 Karl Ludwig Lanninger Filter fuer Beregnungsanlagen mit im Leitungsrohr eingeklemmtem zylindrischem Siebkoerper
US3012676A (en) * 1958-12-03 1961-12-12 Julius L Englesberg Liquid purifier

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022558B (de) * 1955-03-08 1958-01-16 Karl Ludwig Lanninger Filter fuer Beregnungsanlagen mit im Leitungsrohr eingeklemmtem zylindrischem Siebkoerper
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