DE893706C - Elektrischer Ofen, insbesondere zum Schmelzen von Glas oder glasartigen Stoffen - Google Patents

Elektrischer Ofen, insbesondere zum Schmelzen von Glas oder glasartigen Stoffen

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DE893706C
DE893706C DES19174D DES0019174D DE893706C DE 893706 C DE893706 C DE 893706C DE S19174 D DES19174 D DE S19174D DE S0019174 D DES0019174 D DE S0019174D DE 893706 C DE893706 C DE 893706C
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DE
Germany
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electrodes
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furnace
electrode
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DES19174D
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English (en)
Inventor
Joseph Romazzotti
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Compagnie de Saint Gobain SA
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Compagnie de Saint Gobain SA
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/02Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in electric furnaces, e.g. by dielectric heating
    • C03B5/027Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in electric furnaces, e.g. by dielectric heating by passing an electric current between electrodes immersed in the glass bath, i.e. by direct resistance heating
    • C03B5/03Tank furnaces

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  • Resistance Heating (AREA)
  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

  • Elektrischer Ofen, insbesondere zum Schmelzen von Glas oder glasartigen Stoffen Die Erfindung betrifft elektrische Öfen, insbesondere zum Schmelzen von Glas oder glasartigen Stoffen, bei welchen die Erhitzung des Schmelzgutes wenigstens teilweise durch einen durch das als Widerstand wirkende Gut hindurchgeschickten elektrischen Strom erfolgt, welcher mittels Elektroden zugeführt wird, deren jede sich von einem Rand des Schmelzraumes bis zum anderen erstreckt. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen kontinuierlich arbeitenden Wannenofen des bekannten Typs, dessen einem Ende das zu verarbeitende Gut aufgegeben wird, während die fertige Schmelze am anderen Ende entnommen wird, und zwar einen solchen. Ofen, bei dem horizontal liegende Elektroden quer zur Längsrichtung der Wanne zwischen der Zone, in welcher das Schmelzgut aufgegeben wird, und der Entnahmezone angeordnet sind. Auf diese Weise werden eine oder mehrere Erhitzungszonen gebildet, deren jede sich von einer Längskante der Wanne zur anderen erstreckt und deren beide anderen Begrenzungen durch -die .beiden Elektroden, zwischen denen der Strom fließt oder durch den Elektroden im wesentlichen parallele, ihnen benachbarte Linien gebildet werden. Durch einander parallele Anordnung der Elektroden von zylindrischer Form wird so eine Heizzone, innerhalb welcher die in .der Längsrichtung verlaufenden Stromlinien in den verschiedenen längsgerichteten Vertikalebenen im wesentlichen einander gleich sind, und damit eine gleichmäßige Erhitzung im Quersinn der Wanne geschaffen. Mit anderen Worten ist die Erhitzung in einer dem Zentrum des Ofens benachbarten Ebene praktisch die gleiche wie in einer mehr nach den Wandungen zu gelegenen.
  • Es sind aber nun Fälle denkbar, in denen es erwünscht sein kann, diese Verteilung der Erhitzung im Quersinn zu ändern, sei es beispielsweise, wenn ein störender, von den Längswandungen der Wanne ausgehender Einfluß berücksichtigt werden muß, sei es aus anderen Gründen.
  • Die Erfindung schafft diese Möglichkeit. Sie besteht darin, daß bei durch Joulesche Wärmebeheizten Glasschmelzöfen der eingangs beschriebenen Art wenigstens eine der die beheizte Zone der Wanne abgrenzenden Elektroden eine von der g eravdl!iniigen abweichende Form besitzt.
  • Diese Elektrode bzw. Elektroden sind aus mehreren Elementen zusammengesetzt, durch deren entsprechende Labore zueinander es derart möglich ist, den Abstand, welcher die einander entsprechenden Punkte der zwischen sich die heiße Zone der Wanne einschließenden Elektroden voneinander trennt und damit die Länge der elektrischen Stromlinien, welche von einer Elektrode zur anderen verlaufen, erheblich zu ändern. Als Folge hiervon ergibt sich eine Änderung der Beziehung, welche-zwischen den Längen dieser verschiedenen Stromlinien besteht, je nachdem, ob man mehr oder weniger weit vom Zentrum oder den Wandungen der Wanne entfernt liegende Längsebenen betrachtet.
  • Die Erfindungermöglicht es derart, die Intensität oder Lage der durch die Elektroden gebildeten heißen Zone in der Querrichtung des Ofens unterschiedlich zu gestalten.
  • Indem häufigsten Fall, daß die beiden Elektroden nicht senkrecht angeordnet sind, wird diese Regelung der Länge der Stromlinie durch eine Änderung der Lage der Elemente in der Horizontalebene erreicht: Wenn die Elektroden in senkrechter Ebene angeordnet sind, erhält man das gleiche Ergebnis durch Änderung der Lage der die Elektroden bildenden Elemente in der Vertikalebene.
  • Man kann ferner aber auch die Lage der Elemente regeln,, ohne den Abstand zu ändern, welcher zwei Punkte einander zugeordneter Elektroden voneinander trennt. Um dies zu erzielen, genügt es, wenn es sich um zwei in horizontaler Richtung vonein-_ arider entfernte Elektroden handelt, beispielsweise die Lage der Elemente j eder Elektrode in ihrer eigenen Vertikalebene- zu ändern und hierbei gleichzeitig dieselbe Änderung bei den Elementen der zugeordneten Elektroden vorzunehmen. Eine solche Regelung ermöglicht es, den Stromlinien, welche von einer Elektrode zur anderen verlaufen, verschiedene Tiefen zu geben, je nachdem, ob man mehr oder weniger weit vom Zentrum oder von den Wandungen entfernte Längsebenen betrachtet. Hierdurch ergibt sich ein zweites Mittel, um auf die Verteilung der Erhitzung in der Querrichtung der Wanne auf das in ein und derselben Horizontalebene befindliche Gut einzuwirken.
  • Die Zusammensetzung einer sich quer über die Wanne erstreckenden Elektrode aus mit ihren Enden in Längsrichtung aneinanderstoßenden Einzelelementen ist an: sich bekannt. Diese Maßnahme hat aber, wie ersichtlich, obwohl auch gemäß der Erfindung aus mehreren Teilen zusammengesetzte Elektroden verwendet werden, schon hinsichtlich der Problemstellung nichts mit der Erfindung zu tun.
  • Nachstehend werden verschiedene Ausführungsformen der Erfindung an Hand der Abbildungen beschrieben, ohne daß aber die Erfindung auf die l-edli@glich beispielsweise beschriebenen und veranschaulichten Ausführungsformen beschränkt wäre. Die Abbildungen zeigen jeweils schematisch einen Horizontalabschnitt durch verschiedene Typen von Wannenöfen.
  • In Abb. I ist mit I der Wannenofen mit den Längswandungen 2, 2a bezeichnet. Der Weg des Schmelzgutes zwischen der Aufgabestelle für das GemwschundiderErntnahmesbelleist@durch idenPfeil f angedeutet. Mit 3 und 4 sind zwei im Wege des Schmelzgutes liegende und jede an einen anderen Pol einer Stromquelle 5 angeschlossene Elektroden bezeichnet. Jede dieser Elektroden erstreckt sich in der Querrichtung,der Wanne von einer Wandung 2 zur anderen Wandung 2@. Jede der Elektroden oder die beiden in der Abbildung dargestellten werden aus zwei Elementen 6, 6a und 7, 7a gebildet, die mit ihren Enden gegeneinandengestoßen sind und deren jede nach der Erfindung eine von der der anderen unabhängige Lage besitzt, so daß die Elektrode in ihrer Gesamtheit eine einer gebrochenen Linie entsprechende Form aufweist. Die Elemente 6 und 611 jeder Elektrode besitzen das gleiche Potential, und jedes der Elemente ist, vorzugsweise durch eine unabhängige Verbindung, an den gleichen Pol der Stromquelle angeschlossen. Das Element 6 der Elektrode 3 ist so gelagert, daß die Länge der Stromlinien 8,, welche zwischen der Elektrode 3 und der Elektrode 4 verlaufen, sich mit Vergrößerung des Abstandes von der Wandung 2 bis zur Längsachse 9 der Wanne erhöht. Das Element 6a der Elektrode 3 besitzt selbst eine andere Lage, derart, daß die zwischen den Elektroden 3 und 4 verlaufenden Stromlinien an Länge in dem Maße abnehmen, in welchem man sich nach Überschreiten der Mittellinie der Wanne von der Wandung 2 entfernt. In bezug auf horizontal einander parallel angeordnete Elektroden ergibt die Anordnung nach Abb. i den Vorteil einer Verstärkung der Erhitzung längs der Wandungen zum Nachteil der Erhitzung in den mittleren Zonen, wobei diese Änderung der Verteilung der Erhitzung progressiv von jeder Wandung bis zur Wangenmitte erfolgt. Diese Anordnung ist besonders dann von Verteil, wenn die Erhitzung längs der Wandungen gesteigert werden soll,, um deren abkühlende Wirkung auf die Schmelze auszugleichen.
  • In Abb. 2, die sich auf einen Ofen des gleichen Typs wie der nach Abb. i bezieht und in der die gleichen Bezugszeichen die gleichen Organe bezeichnen, sind das Element 6 der Elektrode 3 und das Element 7 der Elektrode 4, welche der gleichen Wandung 4 der Wanne entsprechen,'so gelagert, daß sie konvertieren und sich hierbei L-leichzeitia von der Wandung derart entfernen, daß der Abstand, der sie voneinander trennt, in dem Maße abnimmt, wie man mehr von .der Wandung entfernte Längsebenen betrachtet. Auf diese Weise kann die Beheizung längs der Wandung verringert und gleichzeitig die der Mitte verstärkt werden, was sich als wünschenswert in dem Fall erweisen kann, daß man beispielsweise die Abnutzung des feuerfesten Materials an den Wandungen, welches sich im Kontakt mit einer Schmelze von erhöhter Temperatur befindet, verringern will. Dank der gebrochenen Form der Elektroden kann man die gleiche Anordnung auf der anderen Hälfte der Wanne,. welche der Wandung 2a entspricht, treffen und für diese Wandung .das gleiche Ergebnis erzielen.
  • Die Abb. 3 -und q. beziehen sich auf einen Wannenofen mit mehreren Abteilen, deren Achsen nicht untereinander parallel sind und die beispielsweise in einer Anordnung entsprechend den Zweigen eines Y, eines T od. -dgl. zueinander liegen.
  • Die Abb. 3 zeigt einen Wannenofen von der Form eines Y mit zwei Abteilen io und ii für -die Aufgabe des Schmelzgutes ilnd einen Kanal 12, welcher in Richtung des Pfeils f in eine in der Abbildung nichtdargestellte Entnahmezone mündet. Die Achsen der Abteile sind durch,die Linien 13 und 1d. und die Achsen .des Kanals i2 durch den Pfeil f angedeutet. Der Ofen ist für den Betrieb mit Dreiphasenstrom vorgesehen und mit drei Elektroden, 15, 16 und 17 ausgerüstet, von denen je eine in einem der Abteile angeordnet ist, und zwar so, daß sie sich über die ganze Breite ,dieser Abteile erstrecken.
  • Gemäß der Erfindung wird jede dieser Elektroden durch Elemente gebildet, welche hinsichtlich ihrer Lage unabhängig voneinander regelbar sind. Insbesondere kann, wie die Abb. 3 zeigt, das Element 18 der Elektrode 16, welches die Wandung i9 der Wanne durchdringt, parallel dem Element 2o der Elektrode 15 angeordnet sein, welches dieser gleichen Wandung ig entspricht. Ebenso kann das Element 2 i der Elektrode 15, welches der Wandung 22 entspricht, parallel zu dem Element 23 der Elektrode 17 angeordnet sein, welches der gleichen Wandung 22 entspricht. Gleichzeitig können ferner die beiden Elemente 2q. und 25 der Elektroden 17 und 16 parallel zueinander in dem Teil, welcher der Wandung 26. .der Wanne entspricht, angeordnet sein. Auf diese Weise erhält man für die Gesamtheit der Elektroden eine Anordnung, bei welcher in der Nachbarschaft jeder Wandung der Abstand zwischen einander zugeordneten Elektroden in den verschiedenen Ebenen parallel zu den Wandungen im wesentlichen .der gleiche ist. Dieses Ergebnis wird trotz der nicht einander parallelen Lage der Achsen der Abteile erzielt und durch die Form einer gebrochenen Linie, die jeder der Elektroden gegeben wird, ermöglicht. Es wird so vermieden, .daß in der Nachbarschaft der Wandungen einander zugeordnete Elektroden in bezug aufeinander in ihrer Richtung divergieren, was der Fall sein würde, wenn man bei einem Wannenofen diesen Typs geradlinig verlaufende Elektroden verwenden würde, in der durch die punktierten Linien 27 und 28 in der Abbildung angedeuteten Anordnung. Durch Vermeidung dieses Divergierens der Elektroden wird die Dichte der Stromlinien längs dier Wandungen, gegenüber der in den von diesen Wandungen entfernteren Zonen verringert und damit im gewissen Grade die Beanspruchung bzw. die Abnutzung der Wandungen.
  • In dieser Hinsicht wird ein sehr wirksames Ergebnis erzielt, wenn die entsprechenden Elemente zweier Elektroden, wie der Elektroden 18 und 2o, Lagen erhalten, welche in Richtung auf das Innere der Wanne konvergieren.
  • In zahlreichen Fällen wird man jedoch eine hinreichend gemäßigte Temperatur längs der Wandungen erzielen, wenn man diesen Elementen die gleiche Lage oder sogar Lagen gibt, die zwar etwas divergieren, aber weniger verschieden sind als die, welche einer geradlinigen Ausbildung der Elektroden senkrecht zu den Achsen 13 und 1q. entsprechen würden, wie sie die punktierten Linien 27, 28 andeuten.
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß .die Widerstandsfähigkeit der Wandungen gegen Abnutzung durch eine zu hohe Temperatur des Bades erhöht wird, wenn diesen Wandungen, wie i9, zwischen zwei Elektroden ein geradliniger Verlauf ohne irgendwelche Vorsprünge gegeben wird. Eine solche Anordnung wird in Abb. 3 .dargestellt. In diesem Fall erhält man gute Ergebnisse, indem man rechtwinklig zu der Wandung Elektrodenelemente anordnet, welche diese durchdringen.
  • Abgesehen von der Regelung der Temperaturen vom Gesichtspunkt der Erhaltung der Wandungen und der Behandlung des Schmelzgutes selbst, ermöglicht es die Anordnung nach der Erfindung, auf die Verteilung der Belastungen auf die Phasen, beispielsweise die drei Phasen eines Dreiphasenstroms, einzuwirken. In dieser Hinsicht ist darauf hinzuweisen, daß die Erfindung es gestattet, die Längen der Stromlinien zu beeinflussen, ohne die Lage der Stellen zu ändern, an welchen die Elektroden die Wandungen der Wanne durchdringen.
  • In Abb. 4. ist eine Wanne mit drei Abteilen 2g, 30 und 31 dargestellt, welche auf ein gemeinsames Abteil 32 zu verlaufen. Das Schmelzgut wird jedem der ersteren Abteile, welche sich in dem Abteil 32 vereinigen, aufgegeben und gelangt so in die Entnahmezane. Es sind drei Elektroden 33, 34 und 38 vorgesehen, von denen je eine in jedem der drei Abteile angeordnet ist. Die Elektroden können durch Dreiphasenstrom gespeist werden.
  • Gemäß ,der Erfindung besteht jede Elektrode aus mehreren, beispielsweise zwei Elementen, wie dies in Abb. q. dargestellt ist. Hierdurch wird trotz des Winkels, welchen die Achse der Abteile 2.9 bis 31 mit der Achse des Abteils 3o bildet, eine Elektrodenanordnung möglich, bei welcher die Elektroden sowohl in der Nachbarschaft der Wandung 35 wie der der Wanidung 36 untereinander paralliel unid beispielswei,se senkrecht zu diesen Wandungen liegen.
  • Vorstehend ist :davon ausgegangen worden, daß die Lage der Elemente bei jeder Elektrode in einer horizontalen Ebene erfolgt, so daß jede Elektrode nach der Erfindung im Grundriß die Form einer gebrochenen Linie besitzt.
  • In dem nicht in den Abbildungen dargestellten Fall, in welchem die Erfindung zur Regelung _ der Lage .der Elektrodenelemente in einer vertikalen Ebene benutzt wird, ergibt sich die gebrochene Form der Elektrode in einer vertikalen Ansicht.
  • Bei allen vorstehend beschriebenen und beispielsweisen Ausführungsformen bestehen die Elektroden aus zylindrischen Stäben, die durch in den Wandungen der Wanne unterhalb des Badspiegels vorgesehene Öffnungen in -das Innere der Wanne hineinreichen. Diese Bauart der Elektroden ermöglicht eine leichte Auswechslung derselben, da es zwecks Einführung eines neuen Elektrodenelements in das Innere des Ofens genügt, mit Hilfe dieses Elements das gebrauchte Element hineinzustoßen, so daß es in das Innere der Schmelze gelangt, von wo es leicht entfernt werden kann. Diese Maßnahme wird dadurch erleichtert, daß die beiden Elemente, welche die Elektrode bilden, gemäß der Erfindung untereinander einen Winkel bilden und daher nicht das eine in der Verlängerung des anderen liegt. Es ist daher leicht, durch Zurückschieben des einen der Elemente um ein gewisses Maß die Möglichkeit dafür zu schaffen, daß das andere ohne Hindernis in das Innere der Wanne hineingestoßen werden kann.
  • Die Erfindung kann auch unter Verwendung anderer als -der in den Abbildungen dargestellten Elektrodentypen ausgeführt werden. So kann man jede der Elektroden aus stabförmigen Elementen bilden, die in vertikaler Richtung, sei es durch das Gewölbe, sei es durch den Boden der Wanne, in diese eingeführt sind und in ihrer Gesamtheit einen vertikalen Rost aus nahe aneinanderliegenden Stäben bilden, der sich von einem Rand der Wanne zum anderen erstreckt. In diesem Fall besteht die Anordnung nach,der Erfindung darin, daß die Linie, welche durch die Enden der Stäbe hindurchgeht, in einer horizontalen. oder vertikalen Ebene eine- gebrochene Kurvenform erhält.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Elektrischer Ofen zum Schmelzen von Glas durch Joulesche Wärme, bei welchem das Glas auf seinem Wege zwischen .der Beschickungs-und Entnahmestelle einedurch zwei Elektroden, welche sich quer zur Richtung des Glasstroms von einer Seitenkante des Ofens zur anderen erstrecken und von denen wenigstens eine aus mehreren Elementen besteht, begrenzte heiße Zone durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daB die Achse der aus einzelnen Elementen bestehenden Elektrode (Elektroden) eine von der geradlinigen «bweichende Farm beisitzt, so daß die Intensität oder Lage der durch sie gebildeten heißen Zone in der Querrichtung des Ofens in gewollter Weise unterschiedlich gestaltet werden kann.
  2. 2. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch z mit Elektroden, die aus zwei geradlinigen Elementen bestehen, die mit ihren im Ofeninnern gelegenen Enden aneinanderstoßen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elemente miteinander in der Horizontalprojektion einen Winkel bilden.
  3. 3. Ofen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Elektroden von verschiedener Polarität durch Elemente gebildet werden, die so angeordnet sind, -daß der Abstand zwischen den Elektroden von den Längswandungen des Ofens nach der Mitte wächst.
  4. 4. Ofen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, @daß einander benachbarte Elektroden von unterschiedlicher Polarität aus Elementen bestehen, die so angeordnet sind, daß sich der Abstand zwischen den beiden Elektroden in der Richtung von den Seitenwandungen nach der Mitte des Ofens verringert.
  5. 5. Ofen nach Anspruch 3 mit mehreren Abteilen, deren Achsen nicht einander parallel sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Abteile mit einer Elektrode ausgerüstet ist, die aus zwei aufeinanderfolgenden, miteinander einenWinkel bild#)n!den Elementen besteht, unid die Elemente zweier einander benachbarter- Elektroden, die an der gleichen Wandung liegen, welche zwei benachbarte Abteile miteinander verbindet, untereinander parallel sind.
  6. 6. Ofen nach Anspruch z, bei welchem die Elektroden aus je zwei geradlinigen Elementen bestehen, die mit ihren im Innern des Ofens befindlichen Enden aneinanderstoßen, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Elemente in ihrer Projektion auf eine zur Ofenachse senkrechte Ebene einen Winkel miteinander bilden. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 161 192, 489:207.
DES19174D 1939-07-17 1940-11-21 Elektrischer Ofen, insbesondere zum Schmelzen von Glas oder glasartigen Stoffen Expired DE893706C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080740B (de) * 1957-04-15 1960-04-28 Owens Illinois Glass Co Vorrichtung zur gleichfoermigen elektrischen Beheizung von Glas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB161192A (en) * 1921-04-06 1922-07-06 Walter Gordon Clark Electro fining glass furnace
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