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Frequenzteilungsverfahren, insbesondere zur Erzeugung von Synchronisierzeichen
bei Fernsehübertragungsanlagen Bei den bekannten Frequenzteil.ungsiverfahren, insbesondere,
zur Erzeugung von Zeilen:- und Bildsynchranisierzeichen, besteht die Gefahr, daß
durch dieFrequenzteilung sich eine zeitlicheVerschiebung einstellt zwischen dem
Einsatz der zu teilenden Ausgangsfrequenzsignale und dem Einsatz der der geteilten
Frequenz entsprechenden Signale. Durch die Erfindung wird dieser Nachteil vermieden,
und es wird ermöglicht, auch bei mehrfacher Frequenzteilung den Einsatz der Signale
der geteilten Frequenz genau gleichzuhalten mit dem Einsatz der entsprechenden Signale
der Ausgangsfrequenz.
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Die Erfindung besteht im, einem Frequenzteilungsverfahren, insbesondere
zur Erzeugung von Zeilen-und Bild -synchronisierzeichen beii Fernsehübertragungsanlagen,
bei dem die Signale-, der Ausgangsfrequenz Hilfssignalen der Teilfrequenz überlagert
werden und die der Teilfrequenz entsprechenden überlagerten Ausgangsfrequenzsignale
durch amplitudenmä.ßiges Abschneiden: direkt als Tei1-frequenzsignale .gewonnen.
werden. Somit werden Signale der Teilfrequenz erhalten, deren Einsatz vollständig
genau dem der entsprechenden Signale der Ausgangsfrequenz entspricht.
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Die Erfindung wird in der Zeichnung näher erläutert.
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In Fig. z sind die Signale z der Ausgangsfrequenz dargestellt. Durch
Frequenzteilung werden von diesen die in Fig. 2 dargestellten Hi@lfs.signale 2 erhalten.,
die zweckmäßig bedeutend breiter sind .als
die Signale i der Ausgangsfrequenz.
Erfindungsgemäß werden nun den Signalen i:2 der Teilfrequenz die Signale i der Ausgangsfrequenz
überlagert, so daß ein Signalverlauf erhalten wird, wie er in Fig. 3 dargestellt
ist. Die den Hiif%signaden 2 der Teilfrequenz überlagerten Signale i der Ausgangsfrequenz
können nun auf einsfache Weise, z.. B. durch amplitudenmäßiges Abschneiden nach
der Linie 3, von den übrigen Signalen getrennt werden, so daß eine Signalfolge 4
der Teilfrequenz entsprechend Fig. 4 -erhalten wird, die direkt den Ausgangssignalen
und deren genauem Einsatz entspricht. Die Teidfrequenzsignale können demnach genau
die gleiche Form (Breite, Flankensteilheit usw.) erhalten wie die Ausgangsfrequenzsignale.
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Die Hilfssignale müssen aber nicht unibedingt eine rechteckige Form
besitzen, wie dies: in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Die Hilfssignale der Teilfrequenz
können: z. B. eine sägezahrnförmige Form 5 .aufweisen, wie dies in Fig. 5 :dargestellt
ist. Diesen, sägezahnförmigen Signalen. werden wieder Signale,der Ausgangsfrequenz,
z. B. solche von der in Fig. i dargestellten Form i, überlagert, so daß ein Signalverlauf
entsprechend Fig. 6 erhalten wird. Die Signale i der Ausgan:gsfreqtien!z sitzen
auf den sägezahnförmigen Signalen 5, und durch amplitwdenmäß,iges Abschneiden nach
der Linie 6 werden die auf den Spitzen des Sägezahnes sitzenden Signale der Ausgan:gsfteqüenz
i abgeschnitten, so daß eine 'Signalfolge 7 der Teilfrequenz entsprechend Fig. 7
erhalten wird.
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Die Hilfssignale der Teilfrequenz können jede , andere beliebige Form
besitzen, die auf einfache Weise dargestellt werden kann.. Fig. B zeigt die Überlagerung
der Ausgangsfrequenzsignale i über ,sinusförmi,ge Teilfrequenzsignale 8, wobei .durch
amplitudenmäßiges Abschneiden nach der Linie g wieder eine Signalfolge io der Teilfrequenz
entsprechend Fig. g erhalten wird..
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Auch die Ausgangsfrequenzsngnale können eine beliebige zweckmäßige
Form, z. B. Trapezform, Dreieckform usw., besitzen.
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Zur Herstellung der geteilten Frequenz aus der Ausgangsfrequenz können
beliebige Schaltanord, nungen Verwendung finden, von denen beispielsweise einte
in Fig. io dargestellt ist. Bei. dieser Schaltanordnung ist eine Fünfpolröhre i
i verwendet, unk, es sind die Primär- und die Sekundärwicklungen des Transformators
12 mit .dem Steuergitter b.zw. dem Schirmgitter «,dieser Röhre verbunden. Im Steuergitterkreis
ist ein Widerstand 13 vorgesehen:, der zur Regelung der erzeugten, Frequenz dient.
Die Steuerfrequenz, also die Ausgangsfrequenz, die zu teilen ist, wird einer dritten.
Wicklung ,des Transformators 12 zugeführt, um die erzeugten Schwingungen: im Takt
zu halten. Je eine Wicklung dies Transformators, 14 ist mit dem Anodenkreis bzw.
dein Vertekungsgitterkre@is verbunden. Die im Verteilungsgitterkreis, und Anodenkreis
entstehenden Schwingungen, .deren Frequenz durch den Widerstand 15 bestimmt wird,
werden von den lim Steuergi:tterkreis und Schirmgitterkreis entstehenden Schwingungen
im Takt gehalten, wobei die Spannungsimpulse dem im Verteilun:gsgitterkreis der
niederen Frequenz liegenden Widerstand ig vom Gitterkreis des die höhere Frequenz
erzeugenden Generators über den Kondensator 16 und den Spannungsteiler 17 und:
18 zugeführt werden. Die Ausgangsleistung der Frequenzteileranordnung wird
über den Kondensator 2o und einen Hochohmspannungsteiler 21 und, 22 abgenommen,
um die Belastung des Oszillators durch nachfolgende Schwingungskreise und die dadurch
etwa entstehende Rückwirkung zu verringern. Wenn Impulse von: -der. Frequenz Zoo
Hz aus einer Steuerfrequenz von 5ooo Hz erzeugt werden sollen, dann wird die RC-Anordnung
13 so eingestellt, d:aß die, im Steuergitterkreis auftretenden Schwingungen eine
Frequenz von; ioo:o Hz besitzen, wähnend: die RC-Anordnung 15 derart eingestellt
ist, - daß im Verteilungsgitterkreis Schwingungen von Zoo, Hz entstehen. Durch geeignete
Rückkopplung lassen sich bei. dieser Schaltanordnung Schwingungen bestimmter Form,
z. B. von Sinus-, Rechteck- oder Dreieckform, erzeugen. Die Ausgangs:frequenzs,ignale,
die der dritten Wicklung des Transformators 12 zugeführt werden, werden über einen
Parallelweg 23 den aan Ausgang der Schaltanordnung erhaltenen Signalen der Tei:lfrequeniz
in der Anordnung 24 überlagert, und es wird hierauf aus dein Signalgemisch, das
z. B. eine Form entsprechend den Fig. 3, 6 und 8 besitzen kann, durch amplitudenmäßiges
Abschneiden in, dem Amplitu.densieb, 25 an. den Klemmen, 26, 27 eine Teilfrequenzsignalfolge
erhalten werden, die vollständig phasengenau mit den Signalen der Ausgangsfrequenz
liegt.
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Bei mehrfacher Frequenzteilung kann das Ausgangsfrequenzsignal bei
nicht zu großer Phasenverschiebung des Endteilfre:qtienzs:ignals nur diesem überlagert
werden.. Bei großer Phasentve@rschiebun:g ist es jedoch auch möglich, .dem Signal
einer oder mehrerer Zwischenfrequenzen ,das Ausgangsfrequenzsignal zu überlagern
und dadurch den Einsatz der Signale der Zwischenfrequenz richtigzustellen, so daß
bei sehr großer Phasenverschiebung auch eine richtige Überlagerung des Ausgangssignals.
über die Signale der letzten Teilfrequenz möglich ist. Beii einem derartigen Verfahren
mit wiederholtem Korrigieren des Einsatzes der Signale kann auch so vorgegangen,
werden, .daß die Signale einer Zwischenfrequenz durch die Signale der Ausgangsfrequenz
korrigiert werden und hierauf die folgenden; Zwischenfrequenzen bz w. .die letzte
Teilfrequenz von einer korrigierten Zwischenfrequenz richtig,-estellt werden.
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Es ist vorteilhaft, die Hilfssignale der Teilfrequenzen breit in Verhältnis.
zu denen der Ausgangsfrequenz-zu halten, damit eine Überlagerung auch .bei größerer
Phaisenverschiebung gewährleistet ist.
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Die Teilfrequenz kann in üblicher Weise durch Frequenztevlung der
Ausgangsfrequenz erhalten werden. Dieses Verfahren: ruß jedoch nicht unbedingt angewandt
werden, sondern es. ist auch möglich, die Hilfsteilfrequenzsignale in entsprechenrder
Breite
zu erzeugen und den richtigen Einsatz der Teilfrequenz nur durch die Überlagerung
der Ausgangsfrequenz zu gewährleisten. Unter Teilfrequenz muß also nicht unbedingt
eine von der Ausgangsfrequenz direkt abgeleitete Frequenz verstanden werden. Die
Ausgangsfrequenz kann direkt die Zeilenfrequenz oder auch eine höhere Frequenz sein.
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Bei der Erzeugung von Zeilen und Biidsynchronisierzeichen kann auch
so vorgegangen werden, daß Signalen. von ungefähr einer ganzen Zeilendauer und .der
Bildfrequenz die Zeilensynchronisierzeichen überlagert werden und durch amplitudenmäßiges
Abschneiden entsprechend kurze Bildsynchronisierzeichen erhalten, werden.
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Das Verfahren gemäß der Erfindung kann ganz allgemein für eine, phasenrichtige
Teilung von Frequenzen Verwendung finden: und kann insbesondere bei Fernsehübertragungseinrichtungen
der ver-5chiedensten Systeme, z.IB,. mit glatter Abtastung, mit Sprun.gzeilenverfahren,
mit Vorsignalen oder mit Nachsignalen usw., Verwendung finden, wobei auch z. B.
die Vor- oder Nachsignale mittels des erfindungsgemäßen. Verfahrens gewonnen werden
können.