DE893384C - Magnetischer Topfkern mit Feinabgleich des magnetischen Widerstandes - Google Patents
Magnetischer Topfkern mit Feinabgleich des magnetischen WiderstandesInfo
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- DE893384C DE893384C DEF7022A DEF0007022A DE893384C DE 893384 C DE893384 C DE 893384C DE F7022 A DEF7022 A DE F7022A DE F0007022 A DEF0007022 A DE F0007022A DE 893384 C DE893384 C DE 893384C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F17/00—Fixed inductances of the signal type
- H01F17/04—Fixed inductances of the signal type with magnetic core
- H01F17/043—Fixed inductances of the signal type with magnetic core with two, usually identical or nearly identical parts enclosing completely the coil (pot cores)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Magnetic Heads (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft magnetische Topfkerne, wie sie beispielsweise .für Pupinspulen, Filter, Abstim.mspulen u. dgl. Verwendung finden. Derartige Kerne pflegen aus Eisenpulver oder anderem, magnetisch wirksamem Material, beispielsweise Ferrit, hergestellt zu werden und mit einem Luftspalt' versehen zu sein.
- Es ist bekannt, -zum Abgleich des magnetischen Widerstandes solcher Kerne den Mittelsteg des Topfkernes mit einer Aus@bohrung zu. versehen und darin einen Kern aus magnetischem Material z. B. mittels eines Schraubgewindes verschiebbar anzuordnen. Es ist weiterhin auch bekannt, das Gewinde, indem der Schraubkern geführt wird, nicht unmittelbar in dem Mittelsteg des Topflkernes a'nzubringen, sondern die Bohrung zunächst mit einer Hülse aus nichtmagnetischem Material auszukleiden und das Gewinde in der Hülse anzubringen.
- Eine .beispielsweise Ausführung eines solchen Kernes ist in der Fig. I gezeigt. Hierin .bedeuten i die beiden Hälften dies magpetischen Topfkernes. Zwischen Iden beiden Teilen 2 des Mittelsteges befindet sich der Luftspalt 3. Die Bohrung q. des Mittelsteges ist mit dem nichtmagnetischen Isoliermaterial 5 ausgekleidet, in das das Gewindefür den Schraubkern 6 eingeschnitten ist. Der Schraub'kern weist den Kopf 7 mit dem Schlitz: 8 auf. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, kann durch Verdrehen .des Sch.raubkernes der Luftspalt 6 mehr oder weniger gut überbrückt werden, wodurch der magnetische Widerstand des gesamten Topifkernes in d!em gewünschten Maße geändert wird.
- Diese Anordnung weist jedoch den Nachteil auf, daß zwischen dem Material .des Mittelsteges und dem des Schrawbkernes;, welche. beide aus magnetischem Materialbestehen, .die mit dem Führungsgewinde versehene Hülse 5 liegt, welche aus nichtmagnetischem Material besteht. Es hat sich gezeigt, daß dieser Umstand zum Entstehen von Streulinien Anlaß gibt, die beispielsweise an den Stellen. 9 der Hülse aus dein Kern austreten und Störungen in benachbarten-Spulen od. dgl. verursachen.
- Die Erfindung hat es sich. zur Aufgabe gesetzt, diese Nachteibe zu vermeiden. Es geschieht dadurch, daß die Isolierhülse mit dem Gewinde sich nur im Innern des Mittelsteges befindet ..und nicht bis zur Außenfläche des Topfkernes geführt ist.
- Ein Ausführungs@beispidl der Erfindung ist in' der Fig.2 wiedergegeben. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, befindet sich hier -die Isolierhülse nur im Innern des Kernes und ist nicht bis an die Außenflächen des Topfkernes geführt. Dabei ist vorteilhafterweise der Kopf des .Schraubkernes so bemessen, daß seine Seitenteile an der Wandung der Kernbohrung anliegen. Dadurch, daß an diesen Stellen der magnetische Fluß nicht durch das nichtmagnetische Material der Isolierhülse unterbrochen ist, ist auch das Austreten von Streulinien an diesen Teilen des Kernes im wesentlichen verhindert. Die Länge -des Schraublkernes ist vorzugsiveise so bemessen, d -.aß auch in der Stellung des größten magnetirschen Widerstandes der Kopf der Schraube noch nicht aus der Bohrung des Mittelsteges herausragt, so daß auch in dieser Stellung das Auftreten eines Luftspaltes zwischen Schraubkern und Mittelsteg vermieden ist.
- In den Fällen, wo, wie in den Fig. i und 2 gezeigt, der Topfkern, senkrecht zur ,Achse gesehen, aus zwei :gleichen Teilen besteht, kann es vorteilhaft sein, -wie anderweitig bereits vorgeschlagen, den Abgleichkern aus zwei Teilen herzustellen, die getrennt regelbar sind.
- Drie Fig.3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, wo Ober- und Unterteil des Topfkernes verschieden ausgeführt sind und ein Schraubkern sich lediglich in dem Überteil befindet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetischer Topfkern mit Feinab@gleich des magnetischen Widerstandes mittels eines Schraub-keines innerhalb des Mittelsteges des Topifikernes, bei dem das Gewinde zur Führung des Sc'hrau@bikernes sich in einer Isolierhülse innerhalb -des Mittelsteges befindet, .dadurch gekennzeichnet, daß die Isdlierhülse (5) mit dem Gewinde sich nur im Innern des Mittelsteges befindet und' nicht bis zur Außenfläche des Topf-1:ernes geführt ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,,daß'bei Topfkernen, welche, senkrecht zur Achse gesehen, aus zwei gleichen Teilen bestehe n"au.ch der .Sdh ,raub'kern aus zwei unabhängig voneinander verschiebbaren Teilen besteht. -3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Schraubkernes so bemessen ist, daß seine Seitenflächen un -der Wandung der Kernbohrung anliegen. q.. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge :des oder der Schraubkerne so bemessen ist, daß -die Schraubi:e.rne auch bei der Stellung größten magnetischen Widerstandes noch nicht aus 'der Bohrung des Magnetkernes hervorstehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF7022A DE893384C (de) | 1951-08-23 | 1951-08-23 | Magnetischer Topfkern mit Feinabgleich des magnetischen Widerstandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF7022A DE893384C (de) | 1951-08-23 | 1951-08-23 | Magnetischer Topfkern mit Feinabgleich des magnetischen Widerstandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE893384C true DE893384C (de) | 1953-10-15 |
Family
ID=7085241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF7022A Expired DE893384C (de) | 1951-08-23 | 1951-08-23 | Magnetischer Topfkern mit Feinabgleich des magnetischen Widerstandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893384C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3119975A (en) * | 1960-12-29 | 1964-01-28 | Tdk Electronics Co Ltd | Variable inductance magnetic core |
| DE1276234B (de) * | 1961-03-30 | 1968-08-29 | Siemens Ag | Abgleichbarer Schalenkern fuer Hochfrequenzspulen |
| EP3316267A1 (de) * | 2016-10-28 | 2018-05-02 | Höganäs AB (publ) | Induktive vorrichtung und herstellungsverfahren |
-
1951
- 1951-08-23 DE DEF7022A patent/DE893384C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3119975A (en) * | 1960-12-29 | 1964-01-28 | Tdk Electronics Co Ltd | Variable inductance magnetic core |
| DE1276234B (de) * | 1961-03-30 | 1968-08-29 | Siemens Ag | Abgleichbarer Schalenkern fuer Hochfrequenzspulen |
| EP3316267A1 (de) * | 2016-10-28 | 2018-05-02 | Höganäs AB (publ) | Induktive vorrichtung und herstellungsverfahren |
| WO2018078102A1 (en) * | 2016-10-28 | 2018-05-03 | Höganäs Ab (Publ) | An inductive device and a manufacturing method |
| CN109891528A (zh) * | 2016-10-28 | 2019-06-14 | 霍加纳斯股份有限公司 | 电感装置及其制造方法 |
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