DE89334C - - Google Patents

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DE89334C
DE89334C DENDAT89334D DE89334DA DE89334C DE 89334 C DE89334 C DE 89334C DE NDAT89334 D DENDAT89334 D DE NDAT89334D DE 89334D A DE89334D A DE 89334DA DE 89334 C DE89334 C DE 89334C
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DE
Germany
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jacket
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chamotte
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iron
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DENDAT89334D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B7/00Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating 
    • F24B7/02Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating  with external air ducts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36Ql, Heizungsanlagen.
Füllschachtofen mit gewelltem Mantel.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom l. Dezember 1895 ab.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt eine möglichst gute Wärmeausnutzung der Abgase und eine gute Luftcirculation.
Die Einrichtung ist folgende:
α ist der eigentliche Flammenraum, welcher durch einen Chamotte- oder Eisenmantel b nach aufsen abgegrenzt ist. c ist ein Mantel aus beliebig gewelltem Blech oder Eisen, der seinerseits wieder von d umgeben ist, welches ein glatter oder verzierter Mantel ist. In dem vorerwähnten Mantel b sind Kanäle e ausgespart, welche das Innere des Ofens mit den Längskanälen f, die von dem Wellenmantel c einerseits und dem Mantel b andererseits gebildet werden, verbinden, g sind ebenfalls Längskanäle, welche durch den Wellenmantel c einerseits und den denselben umgebenden Mantel d andererseits eingeschlossen sind. Die Kanäle^/1 sind durch eine Rauchkammer h alle mit einander verbunden. Im Sockel sowie unterhalb des Deckels des Ofens sind Löcher i bezw. il in dem Mantel d angebracht, welche den Kanälen g entsprechen. / ist die Heizthür mit Treppenrost, welche luftdicht abschliefst, m die Aschethür, beide sind mit Regulirvorrichtungen armirt; η sind beliebig viel in der Feuerkastenchamotte vertheilte verticale Kanäle, welche in die Kanäle f einmünden, ο ist die Schüttthür, und durch ρ entweichen die abgekühlten Gase des Ofens.
Die Wirkung des Ofens ist folgende:
Der Ofen ist bis obenhin mit Brennmaterial angefüllt. Die Verbrennung findet direct über dem Rost statt. Die dort entstehenden brennenden Gase werden nun nicht den beschwerlichen Weg durch die Brennmaterialsäule in dem Chamottemantel, der oben noch mit einem Deckel abgedeckt werden kann, nehmen, sondern sie entweichen durch die Kanäle e und die Rauchkammer h, um in den Längskanälen f in die Höhe zu steigen. Hierdurch wird der gewellte Mantel c erhitzt. Es steigt nun aber wieder andererseits in den Kanälen g die durch die Oeffnungen reingetretene Zimmerluft in die Höhe, um, nachdem sie die Wärme des Wellenmantels c an sich genommen hat, durch die Löcher Z1 erwärmt die Kanäle g wieder zu verlassen. Diese Oeffnungen i oder Z1 können verschliefsbar eingerichtet werden.
Auf vorbeschriebene einfache Weise findet ein sehr lebhafter Wärmeaustausch mit der Zimmerluft statt, ohne dafs eine unangenehme Strahlung stattfände.
Um in dem Ofen den Zug zu erhöhen, sind in der Feuerkastenchamotte Löcher η ausgespart, die unter dem Roste her die Luft ansaugen und in die Kanäle f führen. Bei genügender Erwärmung der Feuerkastenchamotte wird hierdurch ein erhöhter Effect erzielt.
Anstatt die Wellen vertical anzuordnen, können dieselben auch horizontal verlaufen. Für diesen Fall werden in dem Mantel b Rauchkammern ausgespart, die die horizontalen Kanäle unter einander verbinden. Auch können die Wellenkanäle schräg, schraubenförmig oder schlangenförmig angeordnet werden.
Diese vorbeschriebene Einrichtung ist sowohl für runde Oefen als auch für eckige und auch nur für einzelne Seiten derselben anwendbar mit und ohne den ä'ufseren Mantel d.
Der Wellenmantel aus Blech kann durch einen Wellenmantel aus Chamotte ersetzt werden. In diesem Falle wird man leicht den inneren Mantel b und den Chamottewellenmantel in einem einzigen Fagonstück. herstellen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Füllschachtofen, dadurch gekennzeichnet, dafs der den Füllschacht bildende Chamotte- oder Eisenkörper (b) mit einem äufseren wellenförmigen, aus Wellblech, Chamotte oder Eisen hergestellten Mantel (c) umgeben ist, dessen innere Kanäle zur Abführung der Rauchgase benutzt werden, wobei beide Mäntel gegebenenfalls auch aus einem Stück bezw. aus Faconstücken hergestellt sein können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT89334D Active DE89334C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2481069A (en) * 1949-09-06 Ceramic space heater
DE969448C (de) * 1953-09-08 1958-06-04 Holter Huette Harald Tenge Eiserner Raumheizofen mit oberem Abbrand
US4455832A (en) * 1981-09-02 1984-06-26 The Bendix Corporation Master cylinder

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2481069A (en) * 1949-09-06 Ceramic space heater
DE969448C (de) * 1953-09-08 1958-06-04 Holter Huette Harald Tenge Eiserner Raumheizofen mit oberem Abbrand
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