DE893310C - Biermengen-Anzeiger fuer undurchsichtige Bierkruege - Google Patents

Biermengen-Anzeiger fuer undurchsichtige Bierkruege

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DE893310C
DE893310C DEM9170A DEM0009170A DE893310C DE 893310 C DE893310 C DE 893310C DE M9170 A DEM9170 A DE M9170A DE M0009170 A DEM0009170 A DE M0009170A DE 893310 C DE893310 C DE 893310C
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DE
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beer
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mug
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DEM9170A
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English (en)
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Anton Scharren
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/06Mountings or arrangements of dispensing apparatus in or on shop or bar counters

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Biermengen-Anzeiger für undurchsichtige Bierkrüge Die bekannten Maßkrüge sind zumeist aus undurchsichtigem Material, wieTon., Porzellan u.dgl., hergestellt. Beim Einschenken des Bieres steigt der Schaum im Krug so nach oben, d.aß der Bierspiegel im Kruginnern nicht zu sehen ist. Der Schankwirt kann mit dem Abstreicher wohl den Schaum iiber dem Bierkrug abstreichen, aber nicht den, Schaum im Krugin:nern so zur Seite schieben, daß der Bierspiegel zu sehen ist. Die Folge davon ist, daß der Bierkrug in .den meisten Fällen, nicht die erforderliche: Biermenge enthält. Das wird immer wieder bei großen Festlichkeiten, z. B. in Festzelten, beobachtet. In solchen Lagen. ist der Ausschenker gezwungen, die Krüge möglichst rasch zu füllen ohne Rücksicht darauf, ob der Krug die erforderliche Biermenge enthält oder nicht. Beanstanden die Gäste die nicht vorschriftsmäßig gefüllten Krüge, dann bringt der Einschenker immer wieder die Unmöglichkeit ,des Überpmüfens der im Krug enthaltenen: Biermenge als Entschuldigung vor. Gewissenhafte Zapfer füllen die Krüge in zwei Abschnitten, und zwar so, daß zuerst mehrere Krüge gefüllt und so, lange weggestellt werden., his der Schaum so eingefallen ist, daß der Bierspiegel sichtbar ist und der Krug nachgefüllt werden kann. Diese Methode ist für Schankbetriebe mit großem und schnellem Ausstoß sehr umständlich und. zeitraubend. Der Einschenker hilft sich dann auf einfachere Art, indem er den Schaum zur Seite bläst, damit er die Höhe des Bierspiegels feststellen und den Krug erforderlichenfalls nachfüllen: kann. Diese Methode ist aber nicht nur unästhetisch, sondern auch gesundheitswidrig. Zudem ist sie auch nicht weniger zeitraubend, zumal auch beim Hinein blasen das Einfüllen des Kruges unterbrochen und der Krug schließlich nachgefüllt werden muß. Keine dieser beiden Methoden vermag aber die Gewähr zu geben, ,daß der Krug tatsächlich die erforderliche Biermenge enthält.
  • Es ist, zwar eine Vorrichtung bekannt, die zur Kontrolle von Bier u..dgl. schaumbildenden: Getränken in undurchsichtigen Gefäßen bzw. Krügen bestimmt ist. Sie besteht aus einer mit seitlichen Zacken. versehenen, auf der Schwimmerachse verschiebbar befestigten Hülse. Die Zacken, bilden. die Teilstriche, die dem Eichstrich am Krug entsprechend auf der Meßs.tange eingestellt werden können. Bevor man die Vorrichtung in den Bierkrug senkt, hält man sie mit der Schwimmeroberkante an. den Eichstrich, stellt die unterste Zacke der Hülse gleich der Krugciberlcante und läßt dann den Schwimmer durch den Schaum in das Bier gleiten. Stimmt die unterste Zacke mit dem Krugrand überein, so ist der Krug richtig gefüllt. Diese Vorrichtung hat aber den Nachteil, d.aß sie während des Füllens des Kruges nicht eingelegt werden kann, weil sie bzw. der Schwimmer im Krug frei henlmschwimmt und den Bieneinschenker beim Einschenken behindert. Ein wesentlicher Nachteil ist der, daß sich die: Zacke vom Krugrand entfernt und im Schaum derart verschwindet, daß siie vollkommen unsichtbar wird und als Anzeiger nicht mehr angesprochen werden, kann. Bekanntlich wird der Krug beine Einschenken etwas schräg gehalten, um eine zu große Schaumbildung zu verhindern. Dabei kann natürlich der Schwimmer nicht ruhig stehenbleiben. Aber auch )dann, wenn der Krug beim Einschenken gerade gehalten wird, steigt der Schaum immer über den Krugrand hinaus. und bildet ein Schaumhaube. Die Zacke ist dann nicht mehr sichtbar. Auch ist die Reinigung der auf der Schwimmerachse angeordneten Hülse umständlich. Zudem erübrigt sich die Möglichkeit des Verstellens der Hülse ganz; weil der Eichstrich an allen Steinkrügen fast in gleicher Höhe liegt oder nur um ein geringes -differiert, was: beim Einschenken des Bieres keinesfalls von Bedeutung ist.
  • Allen diesen: Übeln wird durch die Erfindung abgeholfen. Der Erfindungsgegenstand wird wie folgt beschrieben,: Vor dem Einschenken wird über den Bierkrug ein Gerät aufgesteckt, das die Bierm-einge schon während des Füllens des. Kruges un!beeinflußt von,der Schaumdichte unti#üglich anzeigt. Es ist so konstruiert, daß es beim Einschenken vom Krug nicht herabgleiten kann. Ist der Krug gefüllt, so kann es mit einem Griff wieder abgenommen und am nächstfolgenden Krug aufgesteckt werden. Es ist so. ausgebildet, daß es den Einschenker beim Einschenken keinesfalls irgendwie behindert. Dadurch fällt die bisherige, primitive, zeitraubende und unzulängliche, auf unästhetische und gesundheitswidrige Art vorgenommene Überprüfung des Bierkruges ,auf seinen Inhalt :gänzlich fort. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist beispielsweise in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Abb. i die Vorderansicht, Abb. 2 den Schnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb.3 ein anderes Ausführungsbeispiel im Schnitt und abgebrochen, Abb.4 eine Einzelheit im Schnitt und abgebrochen, Abb. 5 die Vorderansicht eines anderen Ausführungsbeispiels, Ab. 6 den: Schnitt nach Linie G-D der Abb. 5, Abb. 7 die Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels abgebrochen.
  • Gemäß den Abb. i und 2 ist an einem aus Holz oder sonstigem Material hergestellten. Anfaßklötzchen i eine Feder 2 befestigt, die an der inneren Anp,reßfläche mit einem Filzstreifen 3 od. dgl. versehen isst. Im Anfaßklötzchen i ist ein Führungsarm bzw. Anzeigearm 4 frei gelagert, welcher einen frei gelagerten Schwimmer 5 trägt. Das Ganze wird so über den Bierkrug gesteckt, daß die Feder 2 am Kruginnern und @dtr Filzstreifen 3 mit dem Anfaßklötzchern i außen am Krugumfang anliegen. Die Feder :2 mit dem Filzstreifen 3, womöglich auch das Anfaßklötzchen i sind der Wölbung .des Kruges angepaßt. Bei leerem Bierkrug hängt der Anzeigearm 4 herunter und. fällt dabei in,die untere Schräge des Anfaßklötzchens i ein. Mit dem steigenden Bierspiegel im Krug steigt dann auch naturgemäß der Schwimmer 5 bis in die Waagerechte hoch und zeigt . dadurch die erforderliche Biermenge im Krug an.
  • Gemäß der Abb. 3 ist das Anfaßklötzchen i nicht im Einfall das Anzeigearmes 4, sondern mit umgekehrter Neigung abgeschrägt. In diesem Fall hängt der Anzeiigearm 4 mit dem Schwimmer 5 ebenfalls. herunter, aber der Anzeig@earm 4 liegt dann auf der Feder 2 auf. In Tätigkeit steigt der Schwimmer so hoch, daß er in die Schräge des Anfaßklötzchens einfällt und dadurch die Biermenge im Krug anzeigt. Wenn also der Anzeigearm 4 die in den Abb. 1,:2 und 3 dargestellte Stellung einnimmt, dann ist die erforderliche) Biermenge im Krug vorhanden. Nach Abb. 4 ist das Anfaßklötzchen i ebenfalls abgeschrägt. Die Schräge dagegen verläuft so, daß der Führungsarm 4 tiefer einfällt und dadurch auch die Überbiermenge im Krug anzeigt. Gemäß den Abb. 5 und 6 ist ein Aufsteckbügel 6 mit einer Feder 7 versehen, welche denselben am Krug unverrückbar festhält. In einer U-förmigen Kröpfung .des Aufsteckbügels 6 ist der Schwimmer 8 geführt. Die Schwimmersäule weist die zum Anzeigen der Biermenge erforderliche Skala bzw. Markierung ii auf. Ein Kopf io ist entweder wie eine Mutter an der Säule aufgeschraubt oder in die Säule eingeschraubt oder unverrückbar aufgesteckt. Auch kann der Kopf i o durch einen: Stift ad. dgl. ersetzt werden. 9 stellt einen. Griff dar. In der Abb. 7 wird, ein Gerät dargestellt, das über den Krug so aufgelegt wird, daß zwei Laschen 14 im Bierkruginnern einfallen. Auf einer die beiden Laschen. 14 verbindenden Leiste 12 befindet sich ein den Schwimmer 8 aufnehmender Bügel 13. Der Schwimmer 8 ist ebenfalls mit einer Anzeigemarkierung ii und einem Kopf io versehen. Eine Verlängerung der Leiste 12 bildet einen Griff 15. Der Anzeigevorgang ist bei allen beschriebenenAusführun@gsformerr der gleiche. Die! Schwimmer 5, 8 und das Anfaßklötzehen, i mit dem Anzeigearm 4 können aus Hartholz, Metall, Kunststoff oder sonisti.gen Materialien hergesteillt werden. Der Schwimmerkörper .kann: massiv oder hobd ausgebildet sein und mitder Schwimmersäule ein Ganzes bilden oder auf der Säule abnehmbar befestigt, z. B. aufgeschraubt werden. Zweckmäßig kann der Schwimmerkörper auch aus Kork bestehen. Die Erfindung ist selbst.verständl.ich nicht nur auf die beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfa.ßt vielmehr auch alle Abarten der dargestellten Einzelheiten, ganz besonders, was. die Ausbildung und Anordnung des Schwimmers anbetrifft, und auch hinsichtlich der Anzeige.möglichkeiten. Es ist auch vorgesehen, das Gerät zum Anzeigen anderer Flüssigkeiten zu verwenden und das Ganze entsprechend den jeweils vorhandenen Gefäßen und Behältern auszubilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Biermen,en-An.zeiger für undurchsichtige Bierkrüge, gekennzeichnet durch einen mit dem Bierspiegel aufsteigenden Schwimmer (5, 8), der entweder in Verbindung mit einem oder mehreren, Anizeigebebeln (4) oder selbst durch eine an ihm vorgesehene Markierung oder Skala die im Bierkrug enthaltenes Biermenge anzeigt. a. Biermenggen-Anzeiger nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit einer zum Anklemmen an die Gefäßwand dienenden Feder (a) versehenen Anfaßk lötzchen (i) ein den Schwimmer (5) tragender Arnzeigearm (4) frei beweglich gelagert ist. 3. Biermengen-Anzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Griff (9) versehener Aufstechbügel (6) den Schwimmer (8) aufnimmt, .dessen Säule mit der Anzeigeiskal,a oder Anzeiigemarkierung (i i) ausgestattet ist. 4. B.iermengen-Anzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an, einer mit zwei Einfallaschen. (14) versehenen., auf das Gefäß anzflegbaren Leiste (ia) ein Bügel (13) angebracht ist, welcher .den: mit der Anzeigeskala oder Anzeigemarkierung (i i) versehenen Schwimmer (8) aufnimmt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 2.1O 486.
DEM9170A 1951-04-13 1951-04-13 Biermengen-Anzeiger fuer undurchsichtige Bierkruege Expired DE893310C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE210486C (de) *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE210486C (de) *

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