DE893247C - Drehkolbenverdichter zur Erzeugung von UEberdruck und Vakuum in Tankwagenkesseln, insbesondere Faekalienwagenkesseln - Google Patents

Drehkolbenverdichter zur Erzeugung von UEberdruck und Vakuum in Tankwagenkesseln, insbesondere Faekalienwagenkesseln

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DE893247C
DE893247C DEK4843D DEK0004843D DE893247C DE 893247 C DE893247 C DE 893247C DE K4843 D DEK4843 D DE K4843D DE K0004843 D DEK0004843 D DE K0004843D DE 893247 C DE893247 C DE 893247C
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compressor
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rotary piston
piston compressor
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DEK4843D
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Max Lackmann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C29/00Component parts, details or accessories of pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C18/00 - F04C28/00
    • F04C29/02Lubrication; Lubricant separation
    • F04C29/025Lubrication; Lubricant separation using a lubricant pump

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Drehkolbenverdichter zur Erzeugung von Überdruck und. Vakuum in Tankwagenkesseln, insbesondere Fäkalienwagenkesseln Die Erfindung betrifft einen Drehkolbenverdichter zur Erzeugung von Überdruck und Vakuum in Tankwagenkesseln, insbesondere Fäkalienwagenkesseln.
  • Drehkolbenverdichter zur Erzeugung von überdruck und Vakuum in Tankwagenkesseln, insbesondere in Fäkalienwagenkesseln, sind seit langem bekannt. Die bisher bekanntgewordenen Modelle waren nach den für stationäre Verdichter üblichen Gesichtspunkten gebaut und führten daher vielfach beim Einbau in die Chassis von Tankwagen zu Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten bestanden im wesentlichen im folgenden: Durch die Vielzahl der am Markt befindlichen Chassiskonstruktionen war es bisher nicht möglich, ein mit Füßen und für den Einbau in nur einer bestimmten Lage geeignetes Modell als Einheitsmodell zu entwickeln. Es war daher oft notwendig, Spezialausführungen anzufertigen, um die für die jeweils vorliegenden Einbauverhältnisse notwendige Stellung des Saugstutzens und Druckstutzens des Verdichters, die richtige Drehrichtung, die Abführung der Kompressionswärme, die Zugänglichkeit der Ölpumpe, die Kontrolle und Reinigung der Schmierölförderung und die Zugänglichkeit des Schmierölvorratsbehälters zu erreichen. Namentlich die Forderung nach der Zugänglichkeit der Schmierölvorratsbehälter und der Zugänglichkeit der Schmierölkontrolleinrichtungen bereitete in der Lösung Schwierigkeiten wegen der durch die Art des Antriebes von einer Nebenkraftabtriebswelle des Fahrzeugbetriebes aus zwangsläufig sich ergebenden Einbaulage des Verdichters. In den meisten Fällen ergibt sich die Notwendigkeit, den Verdichter in irgendeiner ausführbaren Art unter dem Chassis des Fahrzeuges aufzuhängen, wodurch dann wiederum die Zugänglichkeit der erwähnten Teile bzw. die Kontrollmöglichkeit außerordentlich beeinträchtigt 'wurde.
  • Es sind bereits Drehkolbenverdichter bekannt, die mittels eines von der Verdichterwelle aus angetriebenen Gebläses luftgekühlt sind. Andererseits ist auch ein Drehkolbenverdichter bekanntgeworden, der zur Verbesserung seiner Kühlungsverhältnisse mit Hilfe von rohrschellenähnlichen Spannbändern, die um entsprechende zentrisch angeordnete Befestigungsflächen des Verdichters greifen, an einer Grundplatte befestigt ist.
  • Die Erfindung betrifft einen Drehkolbenverdichter zur Erzeugung von Überdruck und Vakuum in Tankwagenkesseln, der mittels eines von seiner Welle aus angetriebenen Gebläses luftgekühlt und zur Verbindung mit dem Fahrzeugrahmen mit zwei zur Drehachse des' Rotors zentrisch angeordneten und zur Aufnahme von rohrschellenähnlichen Spannbändern geeigneten Befestigungsflächen versehen ist. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen zum Einbau in Tankwagenkesseln, insbesondere Fäkalienwagenkesseln, geeigneten Drehkolbenverdichter zu schaffen, der einheitlich für die verschiedensten Einbauverhältnisse hergestellt und ohne Schwierigkeiten und größere Abänderungen in den verschiedenen Tangwagenkesseln eingebaut werden kann. .
  • Erfindungsgemäß wird. die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Fortleitung des Schmieröls von der Schmierpumpe aus zu den einzelnen Verbrauchsstellen über einen drehbar angeordneten Flansch erfolgt, in dem Bohrungen gleichmäßig auf dem Umfange eines Teilkreises in gleichem Abstand so verteilt sind, daß eine der Anzahl der Ölstellen entsprechende Vielzahl von Stellungen des Flansches ohne Änderungsarbeiten an den Verteilungsbohrungen ermöglicht wird. Auf diese Weise kann die Ölpumpe bei jeder beliebigen Einbauart des Verdichters in die für den betriebssicheren Gang und die Zugänglichkeit der Ölpumpe notwendige Einbaustellung gebracht werden. Die Preßschmierölpumpe ist mit einem von Hand zu betätigenden Nachkurbelgriff versehen und so angeordnet, daß bei jeder gewählten Einbauart des Verdichters der Handgriff der Ölpumpe vom Bedienungspersonal ohne große Schwierigkeiten erreicht werden kann. Dadurch, daß auf bekannte Weise der Verdichter luftgekühlt ist, braucht kein Wasservorratsbehälter vorgesehen zu werden, womit auch alle Schwierigkeiten beim Einbau eines derartigen Behälters in Fortfall kommen. Die mit dem Fortfall der Wasserkühlung sich ergebende Frostsicherheit ist gerade auch bei Tankwagenkesseln von besonderem Wert. Dadurch, daß zur Befestigung des Verdichters an dem Fahrzeugrahmen rohrschellenähnliche Spannbänder dienen, die um entsprechende zentrisch angeordnete Befestigungsflächen des Verdichtergehäuses herumgreifen, kann der gesamte Verdichter beim Einbau in jeder Richtung um seine Drechachse so gedreht werden, daß sich die für das jeweilige Fahrzeug günstigsten Einbaumöglichkeiten und die günstigste Stellung des Saugstutzens und des Druckstutzens des Verdichters erreichen lassen.
  • Vorzugsweise erfolgt die Anordnung der Schmierölverteilungsbohrungen an Gehäusedeckeln, Gehäuse und allen beim Wechsel der Drehrichtung zu wendenden Teilen symmetrisch zu der die Gehäusemitte und die Rotormitte verbindenden Geraden. Auf diese Weise bleiben bei einer Änderung der Drehrichtung des Rotors die Schmierölverteilungsbohrungen in Überdeckung, so daß Änderungsarbeiten bei Umkehren der Drehrichtung sich erübrigen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß der Schmierölverteilungsbehälter separat von der Ölpumpe und mit Zulaufrohr zur Ölpumpe angeordnet ist und daß die Ölpumpe mit einer oder mehreren überzähligen Förderstellen versehen ist, von denen aus Schmierölkontrolleitungen zum Vorratsbehälter zurückgeführt werden können, die zur Kontrolle der Ölförderung benutzbar sind. Auf diese Weise kann der Schmierölbehälter getrennt vom Verdichter an jeder beliebigen Stelle des Fahrzeuges untergebracht sein, um eine dauernde Überwachung der Schmierölzufuhr während des Betriebes des Verdichters zu .ermöglichen, ohne daß dem Wärter der Anlage zugemutet werden muß; zum Zweck der Überwachung unter das Fahrzeug zu kriechen.
  • Gemäß der Erfindung ist außerdem die Ölpumpe mit den Schmierölverteilungsleitungen, den Ölrückschlagventilen und dem Ölverteilungsflansch zu einem Bauteil vereinigt. Hierdurch ist es möglich, durch Abnahme des Olverteilungsflansches die gesamten Schmierölverteilungsarmaturen vom Verdichter zu entfernen und unabhängig vom Aufstellungsort des Verdichters zu reinigen, zu prüfen und zu reparieren. Ein Ausbau des gesamten Verdichters ist hierbei nicht notwendig, was für die Wartung der Verdichteranlage von erheblichem Vorteil ist.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen erläutert,- in der ein Ausführungsbeispiel -der Erfindung dargestellt ist. Es stellt dar Abb. i einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Drehkolbenverdichter, Abb.2 einen Ouerschnitt durch diesen Drehkolbenverdichter nach Linie II-II der Abb. i, Abb. g eine Ansicht auf das Gehäuse dieses Verdichters einschließlich des Deckels auf der Ölpumpenseite in Pfeilrichtung a-b gesehen, Abb. q. einen Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. i, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Abb. q., Abb. 6 eine Längsansicht auf einen erfindungsgemäß ausgebildeten Verdichter, Abb. 7 eine Seitenansicht auf den Verdichter, Abb. 8 einen Tankwagenkessel mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Verdichter und einem für diesen Verdichter vorgesehenen Ölvorratsbehälter, Abb. 9 die Schmierölpumpe und den Ölvorratsbehälter des Verdichters in etwas größerer Darstellung.
  • Auf bekannte Weise ist in dem Verdichtergehäuse i ein Rotor oder Läufer 2 drehbar gelagert; während die Mittelachse des Verdichtergehäuses mit B bezeichnet ist, ist die Mittelachse des Läufers mit C bezeichnet. Die Exzentrizität beträgt e. Das Verdichtergehäuse ist mit Kühlrippen 3 versehen; sein Ansaugstutzen ist mit 4 und sein Druckstutzen mit 5 bezeichnet. Der Läufer wird über eine durchgehende Welle 6 angetrieben, die in dem Verdichtergehäuse i mittels je eines Wälzlagers 7, 8 drehbar gelagert ist. Nach außen hin wird das Innere des Verdichters durch Dichtungsvorrichtungen 9, io abgedichtet. Auf der Antriebsseite der Welle 6 ist auf der Welle ein Flansch i i befestigt, an dem die Schaufeln 12 eines Gebläses angeordnet sind. Das Verdichtergehäuse i ist auf bekannte Weise nach außen hin durch Deckel 13, i4 abgeschlossen, in denen die Lager 8 und 7 angeordnet sind.
  • Der Deckel 13 ist mit einer ringsherum laufenden Befestigungsfläche 15 von vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt versehen, die über Rippen 16 mit dem eigentlichen Deckel 13 verbunden ist. In entsprechender Weise ist der Dreckel 14 über Rippen 17 mit einer ringsherum laufenden Befestigungsfläche versehen. Indem um diese Flächen 15 und 61 rohrschellenähnliche Spannbänder gespannt werden, kann der Verdichter in jeder beliebigen Radiallage an dem Tankwagenkessel befestigt werden. Zum Abschluß des Deckels nach außen hin auf der Antriebsseite dient ein Aufsatz i9, in dem die Dichtungsvorrichtung 9 angebracht ist.
  • Die Welle 6 ist auf der Seite, die der Antriebsseite abgekehrt ist, mit einer Schnecke 2o versehen, die mit einem Schneckenrad -i kämmt. Die Welle 22 dieses Schneckenrades dient auf bekannte Weise zum Antrieb einer Schmierölpreßpumpe 23.
  • Die Schmierölpreßpumpe 23 ist mit Hilfe eines Flansches 24 an einem Gehäuse 25 befestigt, das wiederum mittels eines Flansches 26 an dem Deckel 13 befestigt ist. Durch Lösen der Befestigungsschrauben 27 an dem Flansch 26 kann das Gehäuse 25 mit der Schmierölpreßpumpe 23 und dem Schneckenrad 2i ohne Schwierigkeiten abgenommen werden. Zur Befestigung des Gehäuses 25 an dem Deckel 13 dienen im Ausführungsbeispiel fünf Schrauben 27, die in entsprechenden Gewindebohrungen 28 des Deckels 13 hineingeschraubt sind. Es ist also im Ausführungsbeispiel möglich, der Schmierölpreßpumpe fünf verschiedene radiale Stellungen mit Bezug auf das Verdichtergehäuse zu geben.
  • Für die Schmierung des Verdichters sind im Ausführungsbeispiel sechs Schmierstellen vorgesehen. Fünf Schmierstellen davon sind gleichmäßig auf dem Umfang des Flansches 26 des Gehäuses 25 verteilt. Sie sind mit dem Bezugszeichen 29, 30, 31, 32 und 33 versehen. Die sechste Schmierstelle 34 befindet sich ebenfalls im Gehäuse 25 und dient zur Schmierung der Dichtung oder der Stopfbüchse io über die Bohrungen 35 und 36. Von den übrigen Schmierstellen dient die Schmierstelle 30 zur Schmierung der Dichtung oder der Stopfbüchse 9 auf der Antriebsseite. Zu diesem Zweck ist diese Schmierstelle 30 über eine Längsbohrung 37, eine Radialbohrung 38, eine sich über die ganze Länge des Verdichtergehäuses erstreckende Längsbohrung 39, eine Querbohrung 40 in dem Deckel 14 und Bohrungen 44 42 und 43 mit der Dichtung oder Stopfbüchse 9 auf der Antriebsseite verbunden. Die Schmierstelle 29 dient zur Schmierung der Arbeitsschieber 46 auf der Ölpumpenseite, während die Schmierstelle 31 zur Schmierung des Laufringes 44 auf der Ölpumpenseite dient. Von der Schmierstelle 32 aus wird der Laufring 45 auf der Antriebsseite geschmiert; die Schmierstelle 33 dient zur Schmierung der Arbeitsschieber 46 auf der Antriebsseite.
  • Zu diesem Zweck sind die Schmierstellen 29, 3 i, 32 und 33 mit Bohrungen verbunden, die in den dargestellten Zeichnungen nur teilweise gezeigt sein können, da sie beispielsweise in der Abb. i außerhalb der Zeichnungsebene liegen. Um trotzdem diese Bohrungen näher beschreiben zu können, sind sie teilweise an Hand der Bohrungen beschrieben, die in der Fig. i als verbunden mit der Schmierstelle 3o dargestellt sind. Um in der Beschreibung klarzulegen, daß die betreffende Bohrung nicht mit der Schmierstelle 3o, sondern mit der Schmierstelle 29, 34 32 und 33 verbunden ist, ist das betreffende Bezugszeichen mit a, b, c und d versehen, wobei der Buchstabe a zu der Schmierstelle 29, der Buchstabe b zu der Schmierstelle 3i, der Buchstabe c zu der Schmierstelle 32 und der Buchstabe d zu der Schmierstelle 33 gehört. Die Schmierstelle 31 ist über eine Längsbohrung 47b, eine Radialbohrung 48b und eine Längsbohrung 49b mit einer Stelle des Innern des Verdichtergehäuses verbunden, an dem der Laufring 44 vorbeistreicht. Die Schmierstelle 29 ist über eine Längsbohrung 5o1, eine Radialbohrung 5l` und eine Längsbohrung 52a mit ,einer Stelle des Innern des Verdichtergehäuses verbunden, von der aus die Schieber 46 auf der Olpumpenseite geschmiert werden. Die Schmierstelle 33 ist über eine Längsbohrung 53d, eine nach außen gehende etwa radial liegende Bohrung 54d, eine Längsbohrung 55d, die sich über die ganze Länge des Verdichters erstreckt, über eine Radialbohrung 56d und eine Längsbohrung 57d mit einer Stelle des Innern des Verdichtergehäuses verbunden, von der die Arbeitsschieber 46 auf der Antriebsseite geschmiert werden. Die Schmierstelle 32 ist über eine etwa radial liegende Bohrung 58e, eine Längsbohrung 59c, die sich über die ganze Länge des Verdichtergehäuses erstreckt, eine Radialbohrung hoc und eine Längsbohrung hic mit einer Stelle des Verdichtergehäuses verbunden, von der aus der Laufring 45 auf der Antriebsseite geschmiert wird. Mit Bezug auf die Ebene; die durch die Achsen B und C geht, liegen die Schmierstellen 29, 30, 31, 32 und 33 und ihre Schmierkanäle symmetrisch zueinander, wie sich insbesondere aus den Abb.3 und 4 ergibt. Während die Schmierstelle 3o und die dazugehörigen Kanäle in der durch die Achsen B und C gehenden Ebene liegen, liegen die Schmiersysteme 29 und 31 rüit den Schmierstellen 29 und 31 symmetrisch zu dieser Ebene. Das gleiche gilt auch mit Bezug auf die Schmiersysteme mit den Schmierstellen 32 und 33.
  • Der gesamte Verdichter kann in seinen spannbänderähnlichen Rohrschellen in jede beliebige Lage gedreht werden. Die Schmierölpumpe 23 ist mittels des Gehäuses 25 und des Flansches 26 an dem Gehäusedeckel 13 so angebracht und die Verteilungsleitungen zu den einzelnen Schmierölverteilungsbohrungen sind an der Schmierpumpe bzw. dem Flansch so angeordnet, daß der Flansch zu dem dazugehörigen Gehäusedeckel 13 in so viel Stellungen gebracht werden kann, als Befestigungsschrauben vorhanden sind. Es ist daher möglich, die Ölpumpe 23 vor oder nach dem Einbau des Verdichters in das Chassis in die bestgeeignete Lage zu drehen, ohne daß es notwendig wäre, die einmal. im Flansch und im Gehäusedeckel fest angeordneten Verteilungsbohrungen zu ändern. Bei der Beschreibung der Ausführungsbeispiele ist angenommen, daß der Läufer 2 des Verdichters sich in der Pfeilrichtung c-d dreht, so daß 4 der Saugstutzen und 5 der Druckstutzen sind. Wenn das Gehäuse gewendet wird, um die Drehrichtung des Läufers umzuwechseln, kommen die Ölverteilungsbohrungen wieder in Überdeckung zueinander, so daß an dem Verdichter selbst nichts abgeändert zu werden braucht.
  • Aus den Abb. i bis 5 ist ferner erkennbar, daß durch das Lösen der Befestigungsmuttern und des Stopfbüchsgehäuseflansches die gesamte Ölpumpe mit den Schmierverteilungsleitungen und den Rückschlagventilen dieser Leitungen vom Verdichter abgenommen werden kann, ohne daß es notwendig wäre, sonstige Verbindungen am Verdichter selbst zu lösen oder den Verdichter auszubauen. An Hand der Fig. 8 und 9 ist beispielmäßig der Einbau des erfindungsgemäßen Verdichters in das Chassis eines Tankwagens dargestellt. Es ist erkennbar, daß der Schmierölbehälter unabhängig von der jeweiligen Einbausituation an der bestgeeigneten Stelle des Chassis untergebracht werden kann und damit der Bedienung und Kontrolle durch den Wärter ohne weiteres zugänglich ist. Ferner ist erkennbar, wie die Schmierölkontrolle erfindungsgemäß ausgebildet ist. Die Ölpumpe ist beispielsweise mit acht Schmierstellen ausgerüstet, von denen vier Stellen von der unteren Stufe und vier Stellen von der oberen Stufe eines Stufenkolbens gespeist werden. Sechs Schmierstellen dienen dabei, wie oben beschrieben, zur Schmierung des Verdichters selbst, während sowohl von der unteren Stufe als auch von der oberen Stufe des Schmierkolbens eine Leitung mit einer Rückführungsleitung versehen ist, die über ein Schauglas mit Rückschlagventil in den Schmierölbehälter zurückmündet, so daß es dem Bedienungswärter ein leichtes ist, sich beim Arbeiten des @ Verdichters vom ordnungsgemäßen Gang der Schmierpumpe zu überzeugen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehkolbenverdichter zur Erzeugung von Überdruck und Vakuum in Tankwagenkesseln, insbesondere Fäkalienwagenkesseln, der mittels eines von seiner Welle aus angetriebenen Gebläses luftgekühlt und zur Verbindung mit dem Fahrzeugrahmen unter Fortlassung besonderer Füße mit zwei zur Drehachse des Rotors zentrisch angeordneten und zur Aufnahme von rohrschellenähnlichen Spannbändern geeigneten Befestigungsflächen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortleitung des Schmieröls von der Schmierpumpe aus zu den einzelnen Verbrauchsstellen über einen drehbar angeordneten Flansch (26) erfolgt, in dem Bohrungen gleichmäßig auf dem Umfange eines Teilkreises in gleichem Abstande so verteilt sind, daß eine der Anzahl der Ölstellen entsprechende Vielzahl von Stellungen des Flansches ohne Änderungsarbeiten an den Verteilungsbohrungen ermöglicht wird.
  2. 2. Drehkolbenverdichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Schmierölverteilungsbohrungen an Gehäusedeckeln, Gehäuse und allen beim Wechsel der Drehrichtung zu wendenden Teilen symmetrisch zu der die Gehäusemitte und die Rotormitte verbindenden Geraden erfolgt.
  3. 3. Drehkolbenverdichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmierölverteilungsbehälter separat von der Ölpumpe und mit Zulaufrohr zur Ölpumpe angeordnet ist und daß die Ölpumpe mit einer öder mehreren überzähligen Förderstellen versehen ist, von denen aus Schmierölkontrollleitungen zum Vorratsbehälter zurückgeführt werden können, die zur Kontrolle der Ölförderung benutzbar sind. 4: Drehkolbenverdichter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölpumpe mit den Schmierölverteilungsleitungen, den Ölrückschlagventilen und dem Ölverteilungsflansch zu einem Bauteil vereinigt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 680 741, 317 899; schweizerische Patentschrift Nr. 131 434.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108848B (de) * 1957-04-02 1961-06-15 Lacy Hulbert & Company Ltd Luftkompressor mit rotierender Welle
US5496162A (en) * 1993-12-03 1996-03-05 Mannesmann Aktiengesellschaft Air-cooled vane-cell compressor

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DE680741C (de) * 1935-12-07 1939-09-06 Demag Akt Ges Mit dem Antriebsmotor zusammengebauter und mit ihm durch eine zusammensteckbare Kupplung verbundener Umlaufverdichter

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