DE892953C - Zuendvorrichtung fuer Elektrodensalzbadoefen - Google Patents
Zuendvorrichtung fuer ElektrodensalzbadoefenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/60—Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating
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Description
- Zündvorrichtung für Elektrodensalzbadöfen Das Salz in Elektrodensalzbadöfen mit direktem Stromdurchgang wird üblicherweise derart aufgeschmolzen, daß ein kurzer Kohlestab zwischen besondere, unter Spannung stehende Elektroden, den Zündelektroden, oder zwischen diese und den Hauptelektroden gelegt und dadurch zum Glühen gebracht wird. Die glühende Kohle bringt das umgebende- Salz mft der Zeit zum Schmelzen, und dadurch wird der Stro@mfluß zwischen den. Elektroden in Gang gebracht. Dieser Vorgang ist sehr zeitraubend und bedarf dauernder Beobachtung und Nachhilfe, weil das Kohlestück nur eine ,bestimmte Wärmemenge zu entwickeln vermag und immer dafür gesorgt werden muß, daß es in dauernder Verbindung mit zwei verschiedenen Polen der Stromquelle bleibt. Bei schmalen, tiefen Bädern bereitet das Zünden in der vorbeschriebenen üblichen Weise beträchtliche Schwierigkeiten. Andere Methoden des Zündens von Salzbädern, z. B. durch Eintauchen von: Heizkörpern in das Salz, haben sich nicht bewährt, da diese nur eine sehr geringe Haltbarkeit aufweisen.
- Die Erfindung bezweckt, das Zünden eines beliebig tiefen Salzbades in bedeutend kürzerer Zeit und ohne besondere Wartung zu ermöglichen, was erfindungsgemäß dadurch erreicht wird., daß die Stromzuführung für die Zündvorrichtung und gegebenenfalls auch für das Salzbad durch den Boden des Salzbadtiegels hindurchgeführt ist. Zweckmäßig wird ein vom Boden des Salzbadraumes nach außen führendes Rohr mit einem elektrisch leitenden Staff, der einen niedrigeren Schmelzpunkt und ein! höheres spezifisches Gewicht als das Salz hat, gefüllt und dieser Stoff zur Stromzuführung für die Zündvorrichtung und gegebenenfalls auch für das Salzbad verwendet.
- Eine besonders vorteilhafte Weiterhildung .der Erfindung besteht darin, daß -das mit dem leitenden Stoff gefüllte Rohr gleichzeitig als Abflußrohr für .das Salzbad .dient.
- In der Zeichnung sind in Fig. r bis 3 drei Ausführungsbeisp.iele .der Erfindung dargestellt. In einem Salzbadtiegel i mit dem Badraum o befinden sich die Hauptelektroden. 3 und das aufzuschmelzende Salz io. Das Aufheizen erfolgt durch einen im Badraum 2 senkrecht oder nahezu senkrecht angeordneten Heizstab, beispielsweise aus Graphit, dessen oberes, gegebenenfalls verdicktes. Ende mit einer Schelle 8 an einen Pol der Stromquelle angeschlossen ist, während das untere Ende in einem elektrisch leitenden Stoff q. steckt und über ein Rohrstück 5 und die Schelle 7 mit dem anderen Pol der Stromquelle verbunden, ist. Der Stoff q. besitzt einen niedrigeren Schmelzpunkt und ein höheres spezifisches Gewicht als das Salz und ist .beispielsweise ein, Metall (Blei, Zinn, Zink) und wird vor Inbetriebnahme des Salzbades in den dafür vorgesehenen Hohlraum, der zur Aufnahme des Heizstabes eine "entsprechende Erweiterung 6 aufweist, eingegossen. In den noch flüssigen Stoff wird der Graphitstab gestellt. Nach Anlegen der Spannung E wird (der Stab 9 erhitzt, und Idas Salz kommt zum Schmelzen. Sobald das flüssige Salz bis zu den: Hauptelektroden 3. gelangt, fließt der Strom von, Elektrode zu Elektrode. Damit ist der Zündvorgangbeendet, und der Heizstab kann, entfernt werden. Da dem Heizstab erheblich größere Abmessungen. als dem Kohlestück .bei den bisherüblichen Zündverfahren gegeben werden können, ist die Wärmeentwicklung eine bedeutend größere, und das Aufschmelzen geht rascher vonstatten. Weil der Stab in dauernder leitender Verbindung mit der Stromquelle bleibt, ist eine besondere Wartung nicht mehr nötig.
- Einen ganz besonderen Vorteil bietet die vorgeschlagene- Zündvorrichtung, wenn. ein erstarrtes Salzbad wieder in Betrieb genommen werden soll. Bisher war es üblich und notwendig, vor dem Erstarren das Salz aus dem Badraum auszuschöpfen und in der eingangs beschriebenen Art das Salzbad erneut mit Hilfe von Kohlestückchen in Gang zu bringen. Das ist jetzt nicht mehr nötig, es genügt, den Heizstab in das noch flüssige Salzbad zu stecken, bis er in. den im kaum 6 und den ebenfalls noch flüssigen Stoff q. eintaucht; und ihn dfann im Bad einfrieren zu lassen. Bei Wiederinbetriebnahme des Bades braucht an den Stab 9 lediglich die Spannung E angelegt zu werden, um den Anheizvorgang einzuleiten. Nach Herausnehmen des Heizstabes und Inbetriebnahme des Bades kann die im Boden befindliche Stromzuführung als Bodenelektrode weiter benutzt werden, .indem sie mit einer Phase oder dem Sternpunkt des Sälzbadtransformators verbunden wird.
- Ein noch schnelleres Aufheizen kann erzielt werden, wenn die Zündvorrichtung nach Fig.2 ausgebildet wird. Beidem Stromzuführungen i gehen durch,den Salzbadboden, und edler Helzstaab 9 erhält eine zweckentsprechende Form. Da der Heizstab 9 weitgehend in; das Salz io eingebettet ist, gibt er nahezu den größten: Teil seiner Wärme an das Salz ab. Darüber hinaus wird das Salz zwischen den Zuführungen rasch flüssig, so da.ß bald ein Stromfluß zwischen .ihnen einsetzt und das Aufschmelzen weiter beschleunigt.
- Nach Fig. 3 dient das mit dem: Stoff q. gefüllte Rohr 5 gleichzeitig als Abflußrohr für das Salzbad. Das Rohr eist außen mit einem der bekannten Absperrmittel i i, z. B. einem Schieber, einer Klappe oder einem Stöpsel versehen. Während bisher bei Verwendung eines mit Salz angefüllten Abflußrohres das Aufschmelzen des im Rohr befindlichen, erstarrten Salzes wegen des höhen Schmelzpunktes, der erforderlichen Schmelzwärme und der schlechten Wärmeleitfähigkeit des Salzes sehr schwierig und oft gar nicht möglich war, gestaltet sich nun das Entleeren. des Salzbades sehr einfach. Bei flüssigem Inhalt des Rohres genügt ein. Öffnen des Abflusses, um Blei und Salz rasch durchfließen zu lassen. Bei ganz oder teilweise erstarrtem Inhalt kann dieser infolge seiner besonderen Eigenschaften leicht mit -den üblichen Mitteln zum Schmelzen :gebracht werden, so daß Metall und Salz ungehindert abfließen können. Es bereitet keine Schwierigkeiten, das herausgeflossene Metall vom Salz später zu trennen und wiederzugewinnen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:. i. Zündvorrichtung für Elektrodensalzbadöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung für die 'Zündvorrichtung und gegebenenfalls auch für das. Salzhad durch den Boden des Salzbadtiegels hindurchgeführt ist.
- 2. Zündvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Boden des Salzbadraumes nach außen führendes Rohr mit einem elektrisch leitenden Stoff, der einen niedrigeren Schmelzpunkt und ein höheres spezifisches Gewicht als das Salz hat, gefüllt ist und daß dieser Stoff zur Stromzuführung für die Zündvorrichtung und gegebenenfalls auch für das Salzbad dient.
- 3. Zündvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in eine im Boden des Salzbadraumes befindliche, entsprechend geformte Ausnehmung (6) des mit dem elektrisch leitenden Stoff gefüllten Rohres das untere Ende eines Heizstabes, beispielsweise ,aus Graphit oder Kohle, gesteckt wird und mit einem Pol der Stromquelle in Verbindung steht, während das obere Ende des Stabes mit dem anderen, Pol verbunden ist, und daß der vom Strom durchflossene Stab glühend wird und das Aufschmelzen des Salzes bewirkt. q..
- Zündvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stromzuführungen für den Heizstab durch den Boden des Salzbadtiegels hindurchgeführt sind und die Zündung durch einen entsprechend geformten Heizstab, der in beide mit dem elektrisch leitenden Stoff gefüllte Rohrenden gesteckt wird, erfolgt.
- 5. Zündvorrichtung nach Anspruch z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das eine als Stromzuführung dienende und mit denn leitenden Stoff gefüllte Rohr gleichzeitig als Abfiußrohr für das Salzbad dient.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE892953C true DE892953C (de) | 1953-10-12 |
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Country Status (1)
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1951
- 1951-11-20 DE DEL10795A patent/DE892953C/de not_active Expired
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