DE892663C - Plombe fuer die Thorax-Chirurgie - Google Patents

Plombe fuer die Thorax-Chirurgie

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DE892663C
DE892663C DEH10441A DEH0010441A DE892663C DE 892663 C DE892663 C DE 892663C DE H10441 A DEH10441 A DE H10441A DE H0010441 A DEH0010441 A DE H0010441A DE 892663 C DE892663 C DE 892663C
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Expired
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DEH10441A
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English (en)
Inventor
Edelgard Hartung
Ingeborg Hartung
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/0063Implantable repair or support meshes, e.g. hernia meshes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

  • Plombe für die Thorax-Chirurgie Die bekannten, für die Thorax-Chilrurgie benutzten Plomben bestehen aus festem Paraffin, Acrylharzen, Polyäthylen, Cellophan, Celluloid, Glaswolle u. dgl.
  • Vielfach werden diese Stoffe vom Körper nicht vertragen. Mitunter ergeben sich auch aus ihrer Starrheit, ihrer Inkompressibilität oder aus dem Grund, daß einige von ihnen kein einheitliches Ganzes darstellen oder sich der Form der auszufüllenden Höhlung nicht gen.au anpassen, bei der Einheilung Schwierigkeiten.
  • Um diese Nachteile zu beheben, wird erfindun.gsgemäß für den angegebenen Zweck ein dehnbarer mit einem watteartig weichen und schmiegsamen, aber vom Körper nicht resorbierbaren Füllstoff auszustopfender Beutel aus Polyamiden verwendet, der mit einer Einfüllöffnung versehen ist. Am einfachsten gibt man diesem Beutel die Gestalt eines Schlauches, dessen eines Ende durch eine Naht geschlossen ist. Man kann aber auch den Beutel ballonförmig gestalten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht das Einfügen der angegebenen Plombe in den Körper.
  • Die Plombe I besteht aus einem schlauchartigen, aber nach dem Einfügen in den Körper durch das Einstopfen des Füllmaterials hallonartig ausdehnbaren und schmiegsamen Maschengehilde, dessen eines Ende vor der Verwendung geschlossen is.
  • Der Beutel kann beliebig an den Rippen des Patienten fixiert werden. Die Abmessungen dieses Beutels im ungespaniiten Zustand richten sich nach der Größe des von der Plombe auszufüllenden Hohlraumes. Im Mittel wird der Schlauch etwa 25 cm lang sein und auch einen Umfang von etwa 25 cm besitzen. Er besteht aus einem gewebefreundlidien Stoff, der vom Körper reizlos vertragen wird, nicht resorbiert oder sonstwie von den Fermenten des Körpers angegriffen wird. Diese Eigenschaften besitzen Polyamide.
  • Zum Füllen des Schlauches dient ein watteartig nveicher und schmiegsamer, jedoch vom Körper nicht resorbierbarer Stoff, der somit ähnliche Eigenschaften wie der Beutel besitzen soll und daher ebenfalls aus Polyamiden, jedoch in Faserform oder als Gaze, besteht Hierbei ist es wichtig, daß der Füllstoff nicht quillt, wohl aber elastisch genug bleibt, um die Körperhöhlung stets voll auszufüllen, selbst wenn diese sich nachträglich vergrößern sollte. Mit dem Füllstoff wird der Beutel I gemäß Abb. 3 vor der Verwendung nur zum Teil gefüllt.
  • Bei Operationen hat es sich als vorteilhaft erwiesen,^ den Füllstoff nicht in loser Watteform, sondern in. Form kleiner Bälle zu verwenden, die mit einem äußerst schmiegsamen Maschengebilde umhüllt sind, das ebenso wie die Füllung aus Polyamiden besteht. Die einzelnen Faserbälle werden mit dem Maschengebilde überzogen, damit beim Erfassen des Füllmaterials seitens des Operateurs keine Fasern an seinem Gummihandschuh klebenbleiben und sich dann etwa an nicht gewünschten Stellen absetzen. Daher soll auch das.
  • Maschengebilde die watteartig weiche Füllung tunlichst so vollkommen umschließen, daß keine Faserenden der letzteren aus der Umhüllung vorstehen.
  • Die Faserbälle müssen eich aber beim. Füllen einer Plombe lückenlos aneinander schmiegen, so daß dann die Plombe ein einheitliches, geschlossenes Ganzes bildet. Die Faserbälle sind bei der Operation in verschiedenen Größen bereitzuhalten, die demgemäß in ausreichender Menge den Sendungen von Plombenbeuteln beizufügen sind.
  • Die Umhüllung für die Faserbälle wird am einfachsten in Schlauchform auf einer Rundstrickmaschine gearbeitet, wonach der Schlauch in. einzelne Teile zerschnitten wird, die dann: an ihrem einen Ende zusammengezogen und mit einer Naht geschlossen, hierauf mit einer entsprechenden Menge des Fasermaterials gefüllt und schließlich auch am anderen Ende geschlossen werden. Man kann die Umhüllung aber auch in der gleichen Weise anfertigen, wie es. für gewisse Kinderspielbälle bekannt ist.
  • Um die Plombe in den Körper einfügen zu können, genügt eine kleine Öffnung 2 durch einen Schnitt, wobei mitunter keine Rippe verletzt oder nur ein kurzes Stück einer solchen entfernt zu werden braucht. Dann wird der bereits teilweise gefüllte Beutel durch die kleine Wunde in die Körperhöhlung eingeführt, aber der offene Rand 3 des Beutels gemäß Abb. I außerhalb des Körpers offen gehalten. Hiernach wird weiteres Füllmaterial 4 der beschriebenen Art, also vorzugsweise in Form von Faserbällen, in den Beutel eingebracht, bis dieser die Körperhöhlung voll ausfüllt. Dank dier Beschaffenheit des Beutels ist jede Formenbildung möglich. Hiernach wird auch der bis dahin offene Rand des Beutels gemäß Abb. 2 geschlos.s.en und das entbehrliche Randstück entfernt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Plombe gemäß Abb. 2 mittels der Haltefäden 6 an den Rippen 5 zu fixieren, wonach. die Wunde wieder geschlossen wird.
  • Der Beutel wird am besten nahtlos auf einer Strick- oder Wirkmaschine hergestellt, und zwar tunlichst maschenfest und dehnbar. Zum mindesten empfiehlt es sich, den Rand nicht aufriefelbar zu arbeiten, damit er beim Einstopfen des Füllmaterials zuverlässig mit Zangen=gefaßt und offen gehalten werden kann sowie danach die überflüsigen Randteile ohne Nachteil entfernt werden können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Plombe für die Thorax-Chirurgie, gekennzeichnet durch einen dehnbaren, mit watteartig weichem, kompressiblem, aber vom Körper nicht resorbierbarem Füllmaterial auszustopfenden Beutel, der eine Einfüllöffnung besitzt und vorzugsweise aus Polyamiden besteht.
  2. 2. Plombe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel der Plombe aus einem rundgestrickten Schlauchslück besteht, dessen eines Ende geschlossen und dessen anderes Ende vor dem Einfügen der Plombe in den Körper offen ist.
  3. 3. Plombe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel Haltefäden zu seiner Fixierung am Körper erhält.
  4. 4. Plombe nach Anspruch I, dadurch gekeun.-zeichnet, daß das zum Füllen des Beutels bestimmte, watteartig weiche Füllmaterial aus einzelnen Bällchen besteht und jedes von diesen mit einem äußerst schmiegsamen und dehnbaren Maschengebilde überzogen ist.
  5. 5. Plombe nach den Ansprüchen I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Füllen des Beutels bestimmten Faserbälle verschiedene Größe und äußerste Kompressibilität besitzen.
  6. 6. Plombe nach den Ansprüchen I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen watteartig weichen Faserbälle von dem sie einhüllenden Maschengebilde so vollkommen umschlossen sind, daß keine Faserenden des Füllmaterials aus dem Maschengebilde vorstehen und am Handschuh des Operateurs haftenbleibenkönnen.
  7. 7. Plombe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung des Beutels aus Polyamidwatte besteht.
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