DE813429C - Leibbinde bzw. Wochenbettbinde - Google Patents

Leibbinde bzw. Wochenbettbinde

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Publication number
DE813429C
DE813429C DEP54446A DEP0054446A DE813429C DE 813429 C DE813429 C DE 813429C DE P54446 A DEP54446 A DE P54446A DE P0054446 A DEP0054446 A DE P0054446A DE 813429 C DE813429 C DE 813429C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bandage
piece
parts
abdominal
folded over
Prior art date
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Expired
Application number
DEP54446A
Other languages
English (en)
Inventor
Brunhilde Wesener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS JOACHIM WESENER
Original Assignee
HANS JOACHIM WESENER
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Publication date
Application filed by HANS JOACHIM WESENER filed Critical HANS JOACHIM WESENER
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Application granted granted Critical
Publication of DE813429C publication Critical patent/DE813429C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/03Corsets or bandages for abdomen, teat or breast support, with or without pads

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

  • Leibbinde bzw. Wochenbettbinde Die Erfindung bezieht sich auf eine Leibbinde, insbesondere eine Wochenbettbinde bzw. eine Binde zur Verwendung nach Bauch- und Leiboperationen.
  • Nach Leiboperationen, im Wochenbett u. dgl. ist es vielfach erforderlich, den Leib gewickelt zu halten, damit die Operationsstelle und überhaupt der ganze Leib einen bestimmten Halt erfährt. Für diese Zwecke wurden bisher meist elastische Binden verwendet, die mit einer Einlage versehen waren. Diese Binden, die zu einer Rolle aufgewickelt und mit dieser Rolle um den Leib geführt wurden, haben den Nachteil, daß das jedesmalige Hindurchstecken der Binde zwischen Körper und Bett viel Unannehmlichkeiten bereitet, insbesondere, da jede Bewegung dem Patienten Schmerzen verursacht. Außerdem wird die fertige Binde verhältnismäßig steif. Dadurch schmiegt sie sich schlecht der Körperform an, und sie kommt bei geringsten Bewegungen des Patienten leicht ins Rutschen. Die bekannten Leibbinden anderer Art sind für den Gebrauch des Wochen- oder Krankenbettes nicht verwendbar, denn das Material, aus dem die Binden hergestellt sind, ist ungeeignet, um im Bett benutzt werden zu können. Der gewöhnlich verwendete starke Drell mit Gummizug und die Metallschnallen machten es unmöglich, solche Binden steril zu halten.
  • Die Erfindung hat eine Leibbinde zum Gegenstand, die mehrfache Vorzüge aufweist und bei der die genannten Übelstände beseitigt sind. Sie zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß die Binde zunächst über den Leib übereinanderzuschlagende Teile auf- weist, und daß an diesen Teilen vor ihren Enden Bindestränge angeordnet sind, die nebeneinandergereiht sich über die gesamte Höhe der Binde erstrecken. Vorteilhaft werden diese Bindestränge unter Zwischenschaltung eines Gewebestücks mit den übereinanderzuschlagenden Teilen verbunden. Hierbei sind die Gewebestücke mit den Bindesträngen an den übereinanderzuschlagenden Teilen der Binde zweckmäßig so weit zurück angenäht, daß die Nahtstellen an die Körperseiten zu liegen kommen. Man kann aber auch die Binde in der Weise ausbilden, daß das Gewebestück mit den Bindesträngen an den Enden durchgehend verläuft und die übereinanderzuschlagenden Teile an diesem Gewebestück angeordnet sind. Hierbei ist ebenfalls wiederum darauf zu achten, daß die angenähten Teile schon in der Höhe der Körperseiten beginnen. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können das die Bindestränge aufweisende Gewebestück und das Gewebe mit den übereinanderzuschlagenden Enden jeweils ein selbständiges Stück bilden, das um den Körperumfang herumreicht. Beide Teile werden sodann im Rückenteil in der Mitte zusammengenäht.
  • Die Binde gemäß der Erfindung zeichnet sich vor allem durch ihre Einfachheit, praktische Handhabung, leichte Sterilisierungsmöglichkeit aus. Sie wirkt in keiner Weise belästigend oder beengend, sondern löst beim Patienten ein angenehmes Wohlgefühl aus.
  • Die Leibbinde hat den weiteren Vorteil, daß sie einerseits sehr schmiegsam ist und andererseits einen guten Halt ausübt. Die Bindestränge, die aus einfachen Gewebestreifen bestehen können, werden nacheinander über dem Leib zusammengebunden, wobei vorher die anderen Teile übereinandergeschlagen sind. Dadurch läßt sich je nach dem Körperumfang und der Körperform die Binde auf der gesamten Höhe stramm binden.
  • Sie kann nicht rutschen, da sie so breit gehalten ist, daß sie vorteilhaft das Gesäß mit umfaßt. Da der Körper lückenlos eingebunden werden kann, bietet die Binde einen wirksamen Schutz gegen Eindringen von Schmutz u. dgl. Irgendwelche anderen Teile brauchen nicht zu Hilfe genommen zu werden. Trotz des festen Sitzes der Binde bietet sie dem Körper eine große Bewegungsmöglichkeit. Da bei der Binde keine Schnallen o. dgl. benötigt werden, kann sie ohne Schwierigkeit steril gemacht und gehalten werden, was bei Operationsfällen u. dgl. von wesentlicher Bedeutung ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Die dargestellte Leibbinde, vorzugsweise aus Leinen, besteht aus einem Überschlagteil I, das so lang ist, daß die Enden 2 und 3 auf dem Leib weit genug übereinandergeschlagen werden können. Ein weiteres Teil 4 schließt sich sodann an dem Teil 1 an. Dieses Gewebestück 4 besitzt auf beiden Seiten Enden, die in einzelne Bäder 5 und 6 auslaufen. Beide Teile I und 4 werden zweckmäßig in der Mitte bei 7 vernäht, so daß sie zusammenhängen und nicht verlorengehen können.
  • Die Handhabung der Leibbinde gemäß der Erfindung ist einfach. Zunächst wird die ganze Binde unter den Körper des Patienten geschoben. Danach legt man die Enden 2 und 3 des Teils I über dem Leib des Patienten zusammen. Alsdann legt man den Teil 4 von beiden Seiten über den Leib und verschnürt diesen Teil mit Hilfe der vielen, iiber die ganze Höhe angeordneten Bindestränge oder Bänder 5 und 6. Je nach der Körperform liegen die Schleifen oder Knoten der miteinander verbundenen Bänder verschieden. Es hat sich gezeigt, daß diese Schleifen oder Knoten in keiner Weise stören oder das Wohlbefinden des Patienten beeinträchtigen. Es ist nicht unbedingt notwendig, daß beide Stückes I und 4 ganz um den Körper herumführen. Es kann jeweils das Stück I an dem Stück 4 oder umgekehrt bei entsprechender Verkürzung des einen Stückes erst in der Höhe der Körperseite beginnen. Man spart dadurch an Gewebe. Die Handhabung bleibt jedoch dieselbe.
  • PATENTANSPRVCHE I. Leibbinde, insbesondere Wochenbettbinde bzw. Binde zur Verwendung bei Leiboperationen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Binde über dem Leib übereinanderzuschlagende Teile (I, 4) aufweist, wobei an den freien Enden des Teils (4) Bindestränge bzw. Bänder angeordnet sind, die nebeneinandergereiht, sich über die gesamte Höhe der Binde erstrecken.

Claims (1)

  1. 2. Binde nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindestränge bzw. Bänder unter Zwischenschaltung eines Gewebestücks mit den übereinanderzuschlagenden Teilen verbunden sind.
    3. Binde nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Gewebestücke mit den Bindesträngen an den übereinanderzuschlagenden Teilen der Binde so weit zurück angenäht sind, daß die Nahtstellen an die Körperseiten zu liegen kommen.
    4. Binde nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebestück für die Bindestränge durchgehend verläuft und die übereinanderzuschlagenden Teile an diesem Stück angeordnet sind.
    5. Binde nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das die Bindestränge bzw. Bänder aufweisende Gewebestück und das Stück mit den übereinanderzuschlagenden Enden selbständige, um den ganzen Körper herumführende Stücke bilden, die im Rückenteil in der Mitte zusammengenäht sind.
DEP54446A 1949-09-10 1949-09-10 Leibbinde bzw. Wochenbettbinde Expired DE813429C (de)

Priority Applications (1)

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DEP54446A DE813429C (de) 1949-09-10 1949-09-10 Leibbinde bzw. Wochenbettbinde

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DEP54446A DE813429C (de) 1949-09-10 1949-09-10 Leibbinde bzw. Wochenbettbinde

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE813429C true DE813429C (de) 1951-09-13

Family

ID=7387084

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DEP54446A Expired DE813429C (de) 1949-09-10 1949-09-10 Leibbinde bzw. Wochenbettbinde

Country Status (1)

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DE (1) DE813429C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704070A (en) * 1953-06-19 1955-03-15 Annie B Rudisill Non-slip baby band

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704070A (en) * 1953-06-19 1955-03-15 Annie B Rudisill Non-slip baby band

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