DE892186C - Verfahren zur Herstellung der das Elektrodensystem von Gluehlampen, Elektronenroehren u. dgl. einschliessenden Glashuelle - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der das Elektrodensystem von Gluehlampen, Elektronenroehren u. dgl. einschliessenden GlashuelleInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description
- Verfahren zur Herstellung der das Elektrodensystem von Glühlampen, Elektronenröhren u. dgl. einschließenden Glashülle Zusatz zum Patent 349962 Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesiserung und weitere Ausgestaltung dies! in der Patentischrift .749 962, beschriebenen Verfahrens zur Herstellung .der dass Elektrüdiensystem vorn Glü!hlampen; Elieldronenrlöbiren u. dlgl. ei,nschiließlenden Glashülle durch Verschmelzen vorn sIch zu einem geschlosisenen Gefäß ergänzenden Glausiteill@en, die an den Berüuhrungsstiellen di'dhih awfeinanderpasisien.
- Die erfindungsgemäße Verbesserung bezweckt, das Herstelliungsverfahren zu. vereinfachen und den zur Hersitellung der Scbmel.zverbindung erforderlichen Wärmeaufwand herabzusetzen. Die Verbes.serung besiteht darin, @dlaß diel Versichm@elzuing unter Zu hilfenahme einer die Berührungsst:elllen der Kodibenteile bedeckendem Auftragumg erfolgt, welche einen unter dem E:rweichumgspunkt des Kodbenglases liegenden Schmelzpunkt aufweist. Bei Erhitzung dieser Auftiragung, die entweder vorher bereits, mit. den Kolibenirändern verschmodzen wurde oder in Form eines getrockneten Aufsitrichs vorliegt, verbinden stich sämtliche Beriihrungsetellen zwischen dem Glas und der Auftrag ung einerseits bzw. den Stoßstellen der Auftragwngen andererseits vollkommen luftdicht.
- Es i;s@t bereits ein Verfahrien bekannt, Glaishüllen für Glühlampen aus zwei trennibaxen Teilen irr der Weise herzusuellem,, daß- die Ränder der Zeile mit einer leicht schmelzenden Glasmas,se bestrichien, sodannänein@airiid&rgesietzt und erhitzt werdlen, Der Zweck dieses alten Verfahrens ist Irn Gegiensa itz zu -vorliegender Erfindung nicht dfairin zu suchen, die im Hauptpatent angegebenen Vorteile zu erziielen, sondern den-Kolben nach Ausbeennen, des Leuchtdrahtes wieder in zwei Teile zerlegen und einer Wiedbrver,vendumg zuführen zu können.
- Die Erfindfung ergibt insbesondere dien Vorteil, auf ein Plianschleifen der G1askoilbenTändeir verzichten zu können, da es genügt, diese Ränder mit der Awftragung zu, versehen und @di@esie dlann plan-=schleifen, was wegen; der bedeutend geringewen Härte dieser Auftragung in einfachstar Weise möglich, ist.
- Die gemäß der Erfindung zur Verwendung kamtuende Auftragsmasse mit niedrigem Schmelzpunkt kann entweder in gesichm.odzenem Zustand auf die Kolbenränder aufgetragen wenden odbr einfacher mittels einfies flüssigen Bindemittels, z. B. Terpentinöl, Glycerin, Glykol oder Glykodlderivaten:, zu einer Masse verrührt werden, welche Masse dann auf idie Ko(llbenränder aufgestrichen wird. Dias Versehen der Kolbenränder mit .dieser Auftragung kann vorteilhaft wie folgt geschehen: Die entweder geschmolzene oder in Form einer Aufsichlümmung voirliegende Auftragsmasse befindet sich, in einem Gefäß, in welchem sie einen; waagerecht verlaufenden Flüssigkeitsispieggel ausbildet. Der beeherförmige, :einen .kreisrunden Rand: :besitzende Kolb enteifi rotiert um seine in; Schragneigung geibmachte Achsie derart, @d@aß der jeweils tiefste Punkt des Kollibenrandesi geraide in dien eirntauoht. Auf diese Art wird, je mach Neigung der Dreh-, d. h. der Kolbenachse, dlie Anftragüng nur die Kante, die zwischen dem kreisrinigförrnigen Kolbenrand und der äußeren Kolbenwandung gebildet wird, bedecken wind sie verhindert, daZ diese Masse in unerwünschter Weise auch auf Teile der zylindri chen Innenwandung gelangt.
- Eine andere Art, die Kolbenränder mit einer Auftragung zui verstehen, besteht darin ;- &ß die zu überziiehenden Ränder edier Kolbenteile in ein( Gefäß eintauchen, @dais wieder mir, der flüssigen Masse gefüllt ist; dieses Gefäß rotiert hierbei soi schnell, d'aß. der Flüssigkeitsspiegel eine parabiollilsche Äquipot:entialfläche ausbildet. Die Achse desi Kolbenteiles, der in diesem Fall nicht zu rotieren braucht, fällt mit der Achse edles Pairabodoii(ds zusammen. Der zu bedeckende Kolhenrand berührt gerade die P:a,raib@oiloiidlfläche, wodbrch wieder er- reicht wird, dlaß die Auftragemasse nicht in das Kolbeninnere gelangt.
- Die so mit -einer Auftragungi versehenen Kolbenteile werden zweckmäßig, wie bereits -erwähnt, planglescvliffen, aufeinandergelegt und! sodann- in der aus dem Hauptpatent entnehrnharen, Art mitein ander verschmolzen. Hierbei spielen kleinere Umr dichtigkeifiem, durch welche Lauft während dles Versichmelzungsvorgamges in dies Kollbeninnere gerät, insoffern keine Rolle, als dies gute Haften und; die gute gegenseitige Fixierung der Kolibenteile darunter nicht leiden. Die Lesitung der, neuaehkoh.en Pumpanitonaten ist nämlich ohne weiteres groß genug, um ein ausreichendles A ufeinandäridrüdken :der Kolbenteile auch dann zu, sichern, wenn zu Beginn des Versohmelzungspeozes,ses durch die Stoßfuge: der Kalbeniteile Luft in das Kollibeninnere g g esaugt wird.
- Die beschriebenen Vorrichtungen zum überziehen der Koilbenränder mit der leicht scbmelzendeni Auftragung können in Anlehnung am: idie, in der Glühlampendnähistrie übilichen Automaten in Karusselilanordnung aufgebaut sein, z. B. d!erairt., diaß die einzelnen VerfArenissahritte des überziehents der Ränder, gegebenenfalls dies Trocknens der aufgetragenen Paste und dies folgenden Planschleifens des - Randesi aufeinavderfolgend selbsttätig vorgenommen werden, woran solch, entsprechende Größe ,dies, Automaten vorausgesetzt, sofort die folgenden Schritte des Verschmel2ens und d!es gleichzeitigen Evakuierens anschließen könnten. -Alls wesentliche Bestandfheile der leicht schmelzenden Auftragnngen kommen Bdlei'boratiei, Bleisilicate, Gemenge von Bileioxyd mit gegebenenfaills Kies@el,siäure u. dgl. in Frage. Derartige Gemenge mit niedrigem Schmielepunkt (von, etwa 400° C) sind an sich bekannt. Alls besonders zweckmäßig hat es stich: erwiesen, bei Verwvendlunig von pulverförmigen, Grundkomponenten diesie unter Verwendung von Alkalipol'ysilicaten (ebenfalls in Lösung) amwrühren, weih daidhrich die Schmelizttemperatur und die Schmellzzeit der Auiftrab ungsmassie erniedrigt Und (die Nei güng zur B:ldüng von Haarrissen beseitigt wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung der dass: Elektrodensystem vom; Glühlumpen, Elektrbnen,-röhren u. djbl:. einschließenden Glashülle gemäß Patent 749 962, @dadurch gekenmeichnet, dlaß die Verschmelzung unter Zuhilfenahme einer, ,die Berührungsstellen der bedeckenden Auftragung erfolgt, welche einen unter dem Errweiohungspunlkt dies. Glases liegenden Schmeliz,punkt aufweist und auf die Kolbenränder derart aufgebracht ist, dhß such diese praktisch iduirchlaufenidl bedihren.
- 2. Verfahren nach Anispruch i, dladürch gekennzeichnet, daß die auf die wendig oder nicht bearbeiteten Ränder der Kolbeneeilie aufgebirachte Auftragung vor dem Zusiammenp@asisen der dicht zu versüh(melzenden Kolbenteile plangeschliffen wird. -
- 3. Verfahren niaah Anspruch i o,dbr 2, dadurch gekennzeichnet, daß d!ne mit der Auftragung zu überziehenden -Ränder der Koilibenteile, um ihre in schräg geneigte Lage gebrachte Achse rotierend, mit dem- Spiegel der in einem Gefäß in; verflüssigtem Zustand befinidlichen Auftragungsmas,se in Berührung gebracht werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch r oder 2, da-.diuirrJh. gekennzeichnet, @daß die mit der Auftragung zu iüberzichendlen Ränder der Kolbenteile irr ein mit der in verflüssigtem Zustand befindldchein Auftragsmasse gefühltes Gefäß tauchen, welches so s,chnedl rotiert, diaß der Spiegel ,der Gefäßfüllung einte die Kolbenrün@der berührende par!a#bolische Äquipotentialfläcb:e ausbildet.
- 5. Aulftragungsmittel zur Durchführung der Verfahren nasch d!en Ansprüchlen r bis q., daduröh gekennzeichnet da,ß die leicht Grundstoffe der Auftragsmaiss e einen Zusatz von Alkalipoilysilicat bes,ifzen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW870D DE892186C (de) | 1942-03-03 | 1942-03-03 | Verfahren zur Herstellung der das Elektrodensystem von Gluehlampen, Elektronenroehren u. dgl. einschliessenden Glashuelle |
| DK44143A DK63835C (da) | 1942-03-03 | 1943-02-17 | Fremgangsmaade ved Fremstilling af Glasbeholdere til Glødelamper Elektronrør og lignende Vekuumbeholdere samt en til Brug ved Fremgangsmaadens Udøvelse anvendelig Paaføringsmasse. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW870D DE892186C (de) | 1942-03-03 | 1942-03-03 | Verfahren zur Herstellung der das Elektrodensystem von Gluehlampen, Elektronenroehren u. dgl. einschliessenden Glashuelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892186C true DE892186C (de) | 1953-10-05 |
Family
ID=7590976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW870D Expired DE892186C (de) | 1942-03-03 | 1942-03-03 | Verfahren zur Herstellung der das Elektrodensystem von Gluehlampen, Elektronenroehren u. dgl. einschliessenden Glashuelle |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892186C (de) |
| DK (1) | DK63835C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085305B (de) * | 1956-02-01 | 1960-07-14 | Corning Glass Works | Zusammengesetzter Gegenstand aus mittels Glas miteinander verbundenen, vorgeformten Teilen und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1942
- 1942-03-03 DE DEW870D patent/DE892186C/de not_active Expired
-
1943
- 1943-02-17 DK DK44143A patent/DK63835C/da active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085305B (de) * | 1956-02-01 | 1960-07-14 | Corning Glass Works | Zusammengesetzter Gegenstand aus mittels Glas miteinander verbundenen, vorgeformten Teilen und Verfahren zu seiner Herstellung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK63835C (da) | 1945-08-20 |
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