DE892105C - Elektrisch gesteuerte Einrichtung zum Herbeiführen begrenzter Hübe - Google Patents
Elektrisch gesteuerte Einrichtung zum Herbeiführen begrenzter HübeInfo
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- DE892105C DE892105C DENDAT892105D DE892105DA DE892105C DE 892105 C DE892105 C DE 892105C DE NDAT892105 D DENDAT892105 D DE NDAT892105D DE 892105D A DE892105D A DE 892105DA DE 892105 C DE892105 C DE 892105C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/18—Combined units comprising both motor and pump
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Description
- Elektrisch gesteuerte Einrichtung zum Herbeiführen begrenzter Hübe Es ist bekannt, für Druck- und Zugeinrichtungen mit kurzen Hüben Elektromagnete, meist in der Form von Zug- oder Drehmagneten, zu benutzen. Man hat auch hydraulische Einrichtungen verwendet, bei denen ein durchlaufender Elektromotor eine Rotationspumpe antreibt, die den erforderlichen Flüssigkeitsdruck für einen Antriebskolben erzeugt. Ebenso sind auch elektromotorisch angetriebene Fliehkraftpendel zum Erzeugen eines Druckes benutzt worden. Beide Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß nach dem Abschalten des Elektromotors wegen der großen bewegten Massen verhältnismäßig lange Zeit vergeht, bis sie wie-der in ihre Ausgangsstellung zurückkehren. Sie arbeiten trä#ge, und es müssen zur Beschleunigung des Rückganges besondere Hilfsmittel, wie Ventile oder Bremsen, angeordnet werden, die den Aufbau des Geräts verwickelt machen und die Betriebssicherheit herabsetzen.
- Bei manchen Geräten, wie z. B. bei Hubventilen oder Bremslüftern, wird aber gerade die Aufgabe gestellt, daß das Öffnen und Schließen bzw. das Lüften und Wiedereinfallen der Bremse sehr rasch erfolgt.
- Die Einrichtung nach der Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Einrichtungen. Sie besteht darin, daß ein Schneckenrad mit einer Bremseinrichtung versehen ist, welche durch eine vorn Elektromotor angetriebene, auf einen Druckkolben arbeitende Flüssigkeitspumpe betätigt wird, und daß beim Anlauf des Motors das Schneckenrad festgebremst wird und die auf der Motorwelle längs verschiebliche Schnecke sich an dem Schneckenrad in die Höhe schraubt und dabei einen Druck ausübt, von dem der gewünschte Hub abgeleitet wird.
- In der Figur- ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- In einem ölgefüllten Gelläuse 12 ist ein Schneckenrad ig auf einer Welle 18 lose drehbar gelagert. Die Schnecke 28 wird von der Welle 2,7 des Elektromotors ii angetrieben und ist auf der Welle längs verschiebbar. Von der Welle 2,7 wird auch das Flügelrad 24 einer Ölpumpe 25 angetrieben, die Öl in den Raum 23 unterhalb des Druckkolbens 22 fördert. Über ein an den Druckkolben 22 angelenktes Kniegelenk 21 werden zwei Bremsklötze 2o auf die Bremsscheibe t17 am Schneckenrad ig angedrückt oder von ihr abgehoben. Im Gehäuse 12 ist ein doppelarmiger Hebel 14, 15 #um die Welle J3 drehbar gelagert. Der Hebelarm 15 greift an der Schnecke 28 mit dem als Druckkugellager ausgebildeten Teil (16 an. Wenn dieser Teil seine höchste Lage erreicht, so hebt -er die Stange 29 an, die unten das Ventil:26 der Olpumpe 25 öffnet.
- Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel ist die Anordnung nach der Erfindung in Verbindung mit einem Bremslüfter gebraeht.
- Der Hebelarm 14 greift an der Stange 31 an, die an den um die Welle 33 drehbaren Bremshebel 32 angelenkt ist. Die Bremse 34 liegt -auf der Bremsscheibe 35 auf, welche die Welle 36 abbremsen soll. 37 ist ein Belastungsgewicht. Von dem Hebelarm 14 bzw. von der Stange 31 kann natürlich eine- Hubbewegung für.beliebige andere Zwecke abgeleitet werden.
- Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Wenn die, Bremse- 34 gelüftet werden soll, wird der Motor ii eingeschaltet. Er treibt die Schnecke 28 an, die ihrerseits das Schneckenrad ig in Drehung versetzt. Gleichzeitig erzeugt die Ölpumpe :25 Druck in dem Raum 23 unter dein Drudkkolben 22 und hebt diesen an. über das Kniegelenk 21 werden die Bremsklötze 2o auf die Bremsscheibe 17 des Schneckenrades ig gepreßt und das Schneckenrad bis zum Stillstand abgebremst. Nun schraubt sich die Schnecke 28 an dem stillstehenden Schneckenrad in die Höhe und hebt den am Teil n6 angreifenden Hebelarra 15 des Doppelhebels 14, U-5 an.
- Die an den Hebelarm 14 angelenkte Stange 31 drückt nach unten und lüftet mittels des Bremshebels 32 die Bremse 34. Die Welle 36 kann sich jetzt frei drehen.
- Sobald der Teil 16 seine oberste Stellung erreicht hat, wird das Ventil 26 der ölpumpe 2-5 geöffnet. Die Fö.I,-e davon ist, daß der Druck unter dem Druckkolben :22- -nachläßt, die Brenisklötze 2o gelüftet werden und ein Schlüpfen des Schneckenrades ig einsetzt. Der Elektromotor leistet nun keine Hubarbeit mehr, sondern überwindet nur die Brernskräfte an der Bremsscheibe ig.
- Solange der Elektromotor II läuft, wird die Bremse 34 auf der Bremsscheibe 35 gelÜftet gehalten. Wenn der Motor abgeschaltet wird, hört jegliche Druckerzeugung der ölpumpe :25 und damit der Druck im Raum 23 unter dem Druckkolben 22 auf. Die Bremsklötze .2o werden abgehoben, und das Schneckenrad ig kann sich frei um seine Welle 18 drehen. Die Schnecke 28 findet an dem Schneckenra# keinen Widerstand. mehr und fällt schnell in ihre tiefste Lage zurück. Dabei fällt die Bremse 34 wieder ein und bremst unter dem Druck des Bremsgewichtes 37# die Bremsscheibe 35 und -damit die Welle 36 ab.
- Wenn ein langsamer Rückgang in die Anfangsstellung gewünscht wird, so kann beim Abschalten des Motors der Breinsdruck über ein Drosselven,-il gesteuert werden, so daß die Schnecke gedämpft herabgleitet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisch gesteuerte Einrichtung zum Herbeiführen begrenzter Hübe, dadurch gekennzeichnet, daß, ein Schneckenrad (tig) mit einer Bremsvorrichtung (17, 20) versehen- ist, welche durch eine vom Elektromotor (i i) angetriebene Flüssigkeitspumpe (25) nebst Druckkolben (22) (betätigt wird, und idaß beim Anlauf des. Motors das Schneckenrad (ig) festgebremst wird und die auf der Motorwelle (27) längs verschiebliche Schnecke (28) sich an dem Schneckenrarl in die Höhe schraubt und dabei einen Druck ausübt, von dem der gewünschte Hub abgeleitet wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (28) beim Erreichen ihrer höchsten Lage ein Ventil (26) an der Flüssigkeitspumpe (25) beeinflußt, so daß der Druck unter dem Druckkolben (22) der Bremsvorric'htung nachläßt und das Schneckenrad schlüpfen kann. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abschalten des Elektromotors (ivi) der Brenisdruck aufhört, so daß die Bremse (2o) 'gelüftet wird und die Schnecke (28) ungehindert in die tiefste Aus *angsstellung gleitet. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abschalten des Motors der Brenisdruck über ein Drosselventil gesteuert wird und die Schnecke gedämpft in ihre Ausgangsstellung gleitet. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckenantrieb (ig, 28), die Pumpe (25) und die Bremsvorrichtung (17,.20) unter Öl angeordnet sind. 6. Einrichtung nach Ansprudh i bis 5, d#-durch gekennzeichnet, daß die Schnecke (28) über ein Druckkugellager (16) auf den Hebel (114, 115) einwirkt, von dem der gewünschte Hub abgeleitet wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892105C true DE892105C (de) | 1953-08-20 |
Family
ID=581129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT892105D Expired DE892105C (de) | Elektrisch gesteuerte Einrichtung zum Herbeiführen begrenzter Hübe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892105C (de) |
-
0
- DE DENDAT892105D patent/DE892105C/de not_active Expired
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