DE891955C - Gewindeschneideisen - Google Patents

Gewindeschneideisen

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Publication number
DE891955C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
spacers
dies
ring
thread
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT891955D
Other languages
English (en)
Inventor
Dunmow Essex .Douglas Mackenzie Watkins (Großbritannien)
Original Assignee
British Tap ß. Die (Holdings) Limited, Edmonton, London (Großbritannien)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE891955C publication Critical patent/DE891955C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/02Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
    • B23G5/04Dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Gewindeschneideisen Gegenstand der Erfindung ist ein Gewindeschneideisen mehrteiliger Konstruktion. Die Erfindung verbessert die Lagerung der Schnei@d@back@en im Eisen mittels Haltegliedeer verhältnismäßng geringer radialer Breite, so daß das Schneideisen im Verhältnis zu seiner Schnei!dikapazität verhältnismäßig geringen Raum einnimmt.
  • Gemäß der Erfindung hat das Schneeide isen, das in an sich bekannter Weise aus einem Gehäuse und mehreren darin untergebrachten, durch Abstandsstücke getrennten Schneidbacken mit radial nach innen ragenden Schneidzähnen besteht, aufeinanderpassende Flächen am Gehäuse innen und an dem durch .die Schneidbacken und Abstandsstücke- gebildeten Ganzen außen, und zwar derart, daß die Flächen von einem zum anderen Ende des Eisens unter einem solchen Winkel zulaufen, daß dIe Schneidbacken und Abstandsstücke durch bloße Reibung ohne ,Sperrglieder unverschieblich in ihrer Lage genalten sind.
  • Die zusammenwirkenden Flächen des Sch.nei,dbacken Abstandsstück-Ganzen und des Gehäuses, die vorzugsweise als Ringe ausgebildet sind, laufen dabei vorteilhafterweise in einem Kegelwinkel von etwa r° auf die Schneideisenachse zu, um den Schnei.dbackenring - le-ioht in den Außenring einführen und darin mit genügender Starre gegenüb°r der Arbeitsbeanspruchung festlegen zu können.
  • Es können drei oder mehr Schneidbacken und eine entsprechende Anzahl von Abstandsstücken vorgesehen sein, je nach dem Verwendungsz-#ve-clz des Schneideisens.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung erläutert, und zwar zeigt Fig. i eine Draufsicht auf ein sGewindeschneildeisen gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt auf der Linie II-hI von Fig. i durch den Haltering, eine Schneidbacke und ein Abstandsstück, Fig. 3 einen Querschnitt :durch ein einfaches Zusammenbauwerkzewg, Fig.4 eine perspektivische Ansicht des Unterteils eines Preßwerkzeuges zurVerwendung in Verbindung mit dem _ Zwsamme@n@bauwerkzeug nach Fig. 3, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Oberteils eines Zubehörstücks zum Werkzeug nach Fig. 3, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine :abgewandelte Form des Gewindesichneideisens und Fig. 7 einen ,Schnitt auf der Linie VII-VII von Fig. 6 durch den Haltering, eine Schneidbacke und ein Abstandsistück.
  • Der Außenr oder Haltering 6 (Fi:g. z, 2) hat eine zylindrische Außenfläche und eine im wesentlichen zylindrische Innenfläche, die jedoch gegenüber der Schneideisenachse in einem Winkel von i° zuläuft. Die Sehneidbacken 7 mit dem gewünschten Schnittprofil ihrer Schneidzähne g haben parallele Flanken und leicht ballige Rückenflächen, die im gleichen Kegelwinkel zulaufen wie die Innenfläche des Hafteringes 6. Die Abstandsstücke 8 zwischen den Schneidebacken 7 haben die- Form von Ringsegmenten und bilden mit den Schneidbacken 7 zusammen einen vollen Ring. Auch,dlie Außenflächen der Abistandsatücke 8 sind nahezu zylindrisch mit einem leichten Kegelwinkel. Aus dem Ring nach dem Zusammenbau,der Teile 7, 8 ragen die Schneidzähne g radial nach innen, während seine Außenfläche der Innenfläche des Halteringes 6 entspricht.
  • Die Abstandsstücke 8 können aus ,Stahl bestehen, aber auch aus iMessiing oder einer Aluminiumlegierung. Wird eine Aluminiumlegierung verwendet, so können sie im Spritzguß'hergeGtellt sein.
  • Die Verwendung einer Aluminiumlegierung für die Abstandsstücke 8 hat den Vorteil eines höheren Ausdehnungskoeffizienten gegenüber dem Stahlhaltering 6, so daß die Schneidbacken 7 bei der Erwärmung im Gebrauch zusätzlich festgeklemmt werden. Die Schnetidbacken'können aus einer:Stahllegierung bestehen oder aus ,den für Schneidwerkzeuge bekannten Hartmetallen gesintert sein. Die Schneidezähne können vor dem Zusamme bau im Schneidei.sen fertig bearbeitet werden, sie lassen sich aIso bequemer herstellen als bei den bekannten Schneideisen.
  • Die Freiflächen der Schnei-dbacken können entweder zylindrisch konkav oder zylindrisch konvex oder eben sein, sie sind aber zweckmäßigerwe@ise zylindrisch konkav oder eben, :da sie dann gleichzeitig in einem passenden Haltewerkzeug geschliffen werden können. Dabei können die einzelnen Schneidbacken fürsich oder mehrere Schneid-'b@acilzen gemeinsam geschliffen werden, und zwar mittels einer Gewindeschleifscheibe, die sich in' der erforderlichen Steigung über die Freiflächen bewegt. Natürlich müssen die Schneidzähne gegeneinander genau abgestuft sein, so da.ß .die Schneidbachen zwecks richtigen Zusammenbaues im Scihneideisem nveckmäßigerweise numeriert sind.
  • Ferner müssen die Schneidbacken 7 in genauer axialer Lage zusammengebaut werden, so d.aß die ,Sohnei.dzähne g ein Gewinde gleichmäßiger Steigung bilden. Bei dem in Fig. 3, 4, 5 dargestellten einfachen Werkzeug für diesen Zweck ist ein zylindrischer Körper io axial verschieblich meinem mit einem Flansch versehenen Gehäuse i i untergebracht, an dem eine Grundplatte 12 befestigt ist. Der Werkzeugkörper io ist mit einem Flansch 13 versehen, der in einen hinterschnittenen Teil 14 des Gehäuses i i paßt. Auf der Grundplatte 12 ist unter dem Flansch 13 eine Abstandsplatte 15 befestigt. Eine Schraubenfeder 1,6 ist in Ausnehmungen 17 und 18 des Werkzeugkörpers io bzw. der Grundplatte 12 gelagert. In Ruhestellung drückt sie den Körper ro bis zum Anschlag des Flansches 13 an der Schulter 14.
  • Die vordere Stirnfläche des Werkzeugkörpers io (s. Fig. 5) ist in vier Segmente ig unterteilt, die voneinander durch Stege 2o getrennt sind. Zum Zusammenbau des Schneideisens wird der Haltering 6 auf den Werkzeugkörper io aufgezogen, und die Schneidbacke-n 7 und Abstandsstücke B werden los: darin eingelegt, wobei die Schneidbacken 7 auf den ,Stegen 2o und die Abstandsstücke 8 auf den Vertiefungen ig aufliegen. !Ein axial im Körper io angebrachterZapfen 2:i erstreckt sich durch die Mittelöffnung zwischen den Schneidzähnen. Sein Durchmes:ser ist so bemessen, daß er die Schneidbacken 7 gegen die Innenfläche des Halteringes 6 drückt. In der Ausgangsstellung sind der Körper io, der Zapfen 21 und die Schneidbacken 7 strichpunktiert dargestellt und mit iö, 21' bzw. 7' bezeichnet.
  • Das Preßwerkzeug, das in Verbindung mit dem ,Werkzeug nach Fig. 3 benutzt wird, ist in Fig.4 gezeigt und umfaßt einen Stutzen 22 mit einem Kopf 23, dessen Unterfläche eine Umkehrung der Oberfläche des Körpers io darstellt. Zwischen den Segmenten 2#4 der eigentlichen Unterfläche befinden sich darin die kanalartigen Vertiefungen 25.
  • Wird der Werkzeugkopf 23 unter Druck auf die lose zusammengefügten Teile auf dem Körper io gesenkt, so werden die Schneidbacken 7 und Abstandsstücke 8 in den Haltering 6 gezwängt, während sich der Körper io gleichzeitig senkt und die Feder 16 zusammendrückt. Die Stärke der A'bstandsplätte 15 ist so bemessen, d'aß sie dien Körper io anhält, wenn die Vertiefungen rg in einer Ebene mit der Oberfläche des Gehäuses i i liegen.. Infolgedessen werden die ,Segmente 8: voll in den Ring 6 gepreßt und schließen glatt mit den Seitenkanten des Ringes ab, während die Oberkanten der Schnei.dbaoken noch in einer Höhe gleich der Tiefe der Kanäle 25 über den Oberkanten des. Ringes 6 stehen, wie in Fig. 3 ausgezogen gezeichnet.
  • Schließlich wird das teilweise zusammengebaute Gewindeschneideisen aus dem Zuisammenbauwerkzeug entfernt und i ,n einer Presse mit ebenen Flächen zusamengepreßt, um die Schneidbacken 7 voll in den Ring 6 einzuzwängen. Auf diese Weise läßt sich das Schneideisen mit genrau. zueinander eingestellten Schneidbacken 7 zusammenhauen.
  • Bei dem Gewindeschneideisen nach Fig..6, 7 ist ein Haltering 3o der gleichen Form wie in dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel verwendet. Jede Schne!idbacke 3i ist jedoch in Vorderansicht parallelogrammförmig, während dieAbstandsstücke 32 entsprechend geneigte Flanken haben, um die Schneidbacken 3i in schneckenförmiger Neigung im Schneideisen zu halten. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Rippen 33 mit den Schneidzähnen von wenig geringerer Breite sein können, als die Grundflächen der Sehneidback,en 3,i. Die SchneidbaCken 31 erfordern deshalb weniger Schleifarbeit und eignen sich für höhere Scb@nei@danforderungen.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegt die ,Schneide jedes Schneidzahns 34 auf der Anschnittlänge parallel zur Schneideisenachse, während die Schneide der anschließenden Zähne 315 gegenüber der Schneide der Zähne 34 zur iMhttelebene des Schneideisens geneigt ist. Dadurch wird schon durch den parallelen Freiflächenteil 34 ein volles Gewinde auf dem Werkstück geschnitten, während die unterbrochenen Gewindegänge unterhalb des Teils 35 zum Glätten des,Gewindes auf dem Balizen und zum Halten des Bolzens für das weitere Einschneiden von Gewindegängen dienen.
  • Der Zusammenbau dieses ,Schneideisens kann ähnlich vor sieh gehen wie der des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels.
  • Gewindeschneideisen der beschriebenen Art können durch geeignete Pressen zum Nachschleifen der Schneidebacken auseinandergebaut und wieder zusammengesetzt werden. Es ist möglich, einen .Satz Halteringe und Abstandsstücke verschiedener Größe zu verwenden, um den Schnei,dbac'kensatz verschiedenen Arbeitsbedingungen anpassen: zu können..

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewindeschneideisen aus einem Gehäuse und mehreren darin eingesetzten Schneidbücken, deren Schneidzähne radial nach innen ragen und die durch Abstandsstücke getrennt sind, dadurch_ gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Gehäuses und die Außenfläche des durch die Schneidbacken und Abstandsstücke gebildeten Ganzen aufeinanderpassen und von einem zum anderen Ende des Eisens kegelig zukaufen, und zwar unter einem solchen Winkel, daß die Schneidbacken und Abstandsstücke durch bloße Reibung ohne Sperrglieder in ihrer Lage gehalten sind..
  2. 2. Gewindeschneideisen na-ob Anspruch i, diadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus einem Ring besteht und die Paßflächen des Ringes und .des aus den Schneidbacken und den Abstandsstücken gebildeten Ringes in einem Kegelwinkel von etwa i° auf die Sc hneideisenachse zulaufen.
  3. 3. Gewindescbneideisen nach Anspruch 2, da--durch gekennzeichnet, daß die Abstandsstücke aus einem Metall mit höherem Ausdehnungskoefflzienten als dem des Halteringes bestehen.
  4. 4. Gewindeschneideise.n nach Anspruch 2, da-,durch gekennzeichnet, daß die ,Schnei.dbacken, in Ansicht auf die Schnei,dzähne gesehen, parallelogrammförinige Gestalt und d-ie Ab- standsstücke entsprechend geneigte Flanken zum Halten der Schneidbacken mit insgesamt spiralig verlaufenden Zähnen im Gewimdeschneide:is@en haben. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift. Nr. 281 o33.
DENDAT891955D Gewindeschneideisen Expired DE891955C (de)

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Publication Number Publication Date
DE891955C true DE891955C (de) 1953-08-20

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DENDAT891955D Expired DE891955C (de) Gewindeschneideisen

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE281033C (de) *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE281033C (de) *

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