DE891925C - Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Gußstucken aus Zinklegierungen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Gußstucken aus Zinklegierungen

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Publication number
DE891925C
DE891925C DENDAT891925D DE891925DA DE891925C DE 891925 C DE891925 C DE 891925C DE NDAT891925 D DENDAT891925 D DE NDAT891925D DE 891925D A DE891925D A DE 891925DA DE 891925 C DE891925 C DE 891925C
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DE
Germany
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melt
zinc alloy
zinc
properties
improving
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Expired
Application number
DENDAT891925D
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English (en)
Inventor
Niedernhausen Dr. Karl Löhbepg (Taunus)
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22FCHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
    • C22F1/00Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working
    • C22F1/16Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working of other metals or alloys based thereon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C18/00Alloys based on zinc
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C20/00Alloys based on cadmium

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Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Gußstücken aus Zinklegierungen Bei der Verarbeitung vorn Z.inklieigierungen im flüssigen Zu,stiand i;st es vielfach üblich, diese mit einem Reinigungsis-al.z zu behandeln. Z ;r- Verwendiung kommen im allgemeinen dhilori,dh@altnge Salze, z. B. Zinkchlorid oder auch Gemische aus diesem mit andieren chlorNhaltigeni Salzen. Manie giehti Barbei so vor, daß nach Heriunterschtnesze@n dies Materials im Tiegel das Salz, odhr Salzgemisch auf die flüssige Schmelze gesitreut wind. Alisdannr wird durch Umrühren versucht, dieses, mit dler Schmelze in möglichst weitgehende Berührung ziu. bringen. Nach !beendigter Umsetziung wird der gebildete Traß abgeschöpft, wobei es- nicht ohne weiteres sicher Ist, d'a ß aale Salzreste restlos vom! Bier Schmelze entfernt werdleni. Sollehe S,adzispuren können aber je nach Verwendlungiszweck dies Gußsitiückes: Anlaß zu Kor;rosionisivorgänglen sein:.
  • Weiterhin ist vorgeschlagen wordlen, zur Reinig iuing vorm Z,inkleigerungen von z. B. oixydischien Beimengungen @die Scbmel@ze mit Kdhlen;sto-ff zu behandeln. Hierbei wird, der etwa in Form von Graphiit voir Einsbringendes Sch mnelzgutes ein dien Tiegel auf dlen Broden gebracht und nach Herunterschm;elzen der Z.inklegiierung aufgerührt. Die hierbei erzielte Wirkung äußert seich in mehr oder weniger deutlicher Weise in einer Verbesiserung .der mechaniischen Eigenschaften, vor allem der Schlagbiegefestigkeit.
  • Eis, wurde nun gefunden, daß, eine Vereinigung der Wirkung edler Chilbirmdle und des Kohlenstoffes zu besonders guten Ergebnissen führt, ohne,dhB .daibei die Nachteile biet der Behandlung mit Salzen oder Salzgemischen allein auftreten. Die Vereinigung von Kohilenstof in beliebiger Fdrm. und dem Salz oder` Salzgernnschen kann dabei durch mechanische Vermengung erfbilgen. Wn,rksianner :ist einte Tränkung der Kohdenstoffsorte mit einer gesättigten wäßrigeu Lösung ,des Salzes. oder Safizgemisiches und nachträgliches Trocknen. Ebenso ist esi mäglieh, -das Salz oder Salzigemischi einzuischirnelzen und int diesle Schmelze dien Kohlenistoff in irgendeiner Form einzurühren. Der Kohlenstoff kann :dabei z. B:. in «Form von Giraphiit, Holzkohle oder Aktivkohle vorliegen. Als, Salze eignen sich Zinkchlorid', Atmmoniumchlorid, Titantetracbilio,rid oder Gemenge derselben. .
  • Das. Einbrinigen d!es Kohlenstoff-Sah, Gemenges erfolgt in bekannter Weise dadurch;, dlaZ dieses vor Einbringen des, Schmelzgaltes. auf .den Ti.egeliboiden verbracht wund.. Nasch Heruntterschmelzen der Zinklegierungen wird dass Reinibalunigsmit!tel duech vorsichtiges, aber kräftigest Umrühren an die Oberfläche verbracht. Es ist übernuschend, da3 vor Bewegen der Schmelze das Reiniigungsirnittel: nicht an die Oberfläche steigt. Bei leiclpter Erschütterung der Schmelze, etwa durch, Umrühren, steigt es Langsiam nach äben, so- da3 eine innige Berührunig zwischen Schmelzgut und Reintigungismittel in, allen Teilend dler Schmelze möglich wird: Durch die Anlagierung ,des; Salzes an dien wird weiterhin,gevrährd!eis@tiet, ,daß@ adle Spuren des, Salzes mit dem Kohlenstoff aus dier Schmelze entfernt werden. Das Abschöpfen dhr KoihilenstoiffJSalz-Gemischdecke nach Reaktion mit der S&melze erfolgt erst kurz vordem Vergießen. Es ist hier,-bei zweckmäßig, die Schmelze nach Audrühren des Reiniigunigsmittels biss zum. Vergießen ruhig sitehen zu lassen.
  • Alls Beispiel sei folgerndes angeführt: 2o kg der handelsüblichen Zinklegierung 7,ni-A14-Cui mit 40% Aluminium, o,8% Kupfer, o,o3%, Maig-Inesiium, Rest. Feinzink, wurden, in einem G>raphittiegel unid einem Koksofen eingeschmolzen und hieraus Schlagbiegiestäbe von io mm Duirohmeslser und ioo mm, Länge in Sand vergessen. Die SchEagbiiegefestigkeit der abgekühlten Proben ergab sich im Mittel zu 3,1 cnnkgjmm2. Durch Behandlung dein flüssigen Legierung mit Aktivkohle in genannter Weise ,stieg die Schlagbiegefestigkeit auf 4,9 cme#mm2. Wurde die Schmelze mit einem Ak llivkohd@ez,inkchl@omiid, das durich Tränileen der Alebivkoihle nnit einer gesättigten Zinkchloiridlliöisunig hergesitellt worden urrar, behandelt, isitieg die Schlaigbiegefestiigkeit auf 6,3 cirnkg4m2. In einer anderen Versuchsreihe stieg nach gleicher Behandlung wie oben die Sohlagfbüegefestiigkeit von 5,:7 im un, behandeltenZustandderSchmelze auf 7,2 emkg/mm2 nach, Behandlung mit Aktivkohile allein und auf über iocmd#ig@mm2 nach Behandlung gemäß Erfin, dang. Im letzten Fall wurdendiie Probestäbe durch ,die Auflagestütze des Penidelschlagiwerkes ohne Bruch hinidurchgezogen.
  • Das Reinigungsim#ttel kann auch, in der, Weise angewendet werden, dhß@ es in einen Trichter verbracht wird, durch den, die Zinklegierungisisehmelze in ,die Gießform gefülik wird. '

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfah Iren zur Verbesserung der E,iigen:-sichaften von Gußstücken aus. Zinklegierungen, dadurch gekennzeichnet; daß die geschmolzenen Legierumgen ins eine innige Berührung mit ei-nein aus, einem Gemisch vion Kohlenstoff in beliebiger Fortm und einem oder mehreren; ohloiridhaltigen SaIzen, wie Zinkchlorid, Amnmaniumchibrid oder Titantetrachdiorid, bestehenden Reinigungsmittel gebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch: i, dadurch gekennzeichnet, db,ß das @einigiumgsunütrhel vor dem Herunterschmelzen das( Schin.elzgutes in den, Tiegel ;gebracht und nach dem. Herunterschmelzen :des Schmelzgutes aufgerü,hirt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dhd!urch, gekennzeichnet, daß die Zinklegierunigsschinelze durch einen Trichter, in dem das @einngungis@ mittel sich befindet, in die Gießform eingefüllt wird.
DENDAT891925D Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Gußstucken aus Zinklegierungen Expired DE891925C (de)

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DE891925C true DE891925C (de) 1953-08-20

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