-
Vorrichtung zum Drehen und Verschieben von Gegenständen in evakuierten
Räumen Es gibt Vorrichttungen zum Einführen und Biewegen voln Gegenisitändeni in
evakuierten Räumen, die vüln atliß,en# zin b,etät#,ig#--nidie, Steueriungseleinente
enthalten, so daß das Vakuum gar nicht aufgehoben oder anch nur beeinibr-ächtigt
wird!. Diese Voirrichtunggen können auis einem Haliterungsgerät, besitehen, das
z. B. als Rohr in der Gehäusewand des evakuierten Raiumes drehbar und verschiiebbar-
glelagert ist. Dlie Abidichtiung im Lager gegen von außen eindringen& Luft kann
zweckmäßig dIurch Ringnuten erfolgen, die, in den; . Lagerwünden, angebracht,
das Rohr aillseitig umschließen und dauernd an eine l'ainfenidL- Vakuumpumpe anggeschloisisen,
sind, Um weitere Bewegungen eines an diesem. Rohr Z"
Creha,-Iterten G,eigenist#ain#d#,s
ausztaführen, aIs durch Drehen und Verschieben des Rohres allein möglich sänd, kann
z. B. nach einem Vorschlag, im Innern des Rohres alis übert ungiselement ein Stängichen
rag lieggen, das in, bekannter Weise durth, einen Federu körper mit dIem Rohr vakuu-mdlicht
verbunden ist und von außen glesteuext werden klann.
-
Für genau, regelbare Dreh- und Verschiebebeiwegungen ist vorgeschlugen
worden, dias Rahr exzentris,ch in zylindrischient Laggern zu: bewegen, die ihrerseits
drehbar in der Geh,äuisiewan#d' des evakuierten Raumes, M egen. -Das Rohr
1 Ut! -sich mit einem soJohen Lager so direhen, diaiß,der an, ihm gehalterte
Gegenstand
Drehbewegungen um <Ee Achse des zylindrischen, Lagers ausfuhrt. Wirddhis Zylindrische
Lager, #selbst noch, exzentrist,ch, in einem gleichen, größeren; zylindlrischen
Lager gelagert, das nun seinerseits drehbar in der Gehäusewandliegt, so kann bei
gleichzeitiger Bewegung beider zylindrischer Lager in entgegengesetztem Sinn eine
geratd,linig-c Bewegung, z. B#. vertikal, des Gegenstandes bewirkt werden.
-
Die Erfindung geht von den genannten Vorricht#tm,gen aus; und gibt
eine neue Art der Lage.,rung für die den Gegenstand halterndeen Geräte an. So soll
gemäß; der Erfindiung dias Halterungisgerät in dee nicht achsparallelen Bohlung
eines zy.l(inidvischen Lagerkörperst gelagert und das- Lager seinerseits drehbar
im Gehäuse dk--s evakuierten Raumes gelagert sein. Die Achse des zylindrischen LagerkÖrpers,
Goill dahei durch den gehaIterten Geglenstand (gehen.
-
Das Gerät zur Halteliting der Gegenstände im, evakuierten Raum kann,
wie gesagt, z. B,. ans einem Rohr bestehen, das #dreh#- und vetschiebbar,- in der
Geh,äusewand,dejs evakuierten Raumes gehagert sein solil. Di# Dreh- und Velischiebbarkeit
de& Rohres in dem Lager ist zweckmäßig, damit der gehalterte Gegenstand so eingestellt
werden kann, dhß- die Achse des zylindrischen Laglerkörpers duzch ihn hindurchgeht.
Das. Rohr scoll außerdem noch, ein weiteres Übertiragungelement, z. B. ein Stängchen,
in seinem Innern enthalten, das, es, ermöglicht, den, Gegenstand im evakuierten
Rwrn z. # B,. aus &M Innern des Röhres, herauszuführen. Das, ist konstruktiv
ohne weiteres möglich, wenn der Gegenr stanrd im Vergleich zum Halterungsgerät sehr
klein ist, z. B. wenn es sich um Objekte handelt, die in einem Ellektronenmiktoiskop
beobachtet werden soll',en. Die Lagerung dIes, Rühres soll: nun aber licht
in der exzentrischen, Boh-rung, wie schon vorgeschlagen wurde, sondern in e-iner
nicht achspairallelen B#ohrung eines 7-yliindrischen Lagerkör-pers erfolgen, Das
Rohr wird dadurch zur Achse des La#-,erköTpers schief gestellt und, beschreibt beim
Drehen idesi Lagerkürperts einen, Kegelmantel. Der gehalterte Geggenstand, der ja
in der Achse dIes sichdrehenden, zylindrischen Lagerst liegen soll, be-
wegt,
sich nur um sich selbst; er führt nur eine Drehung um die durch, ihn gehende
Achsedesi zylindrischen Lagerkörperls aus. Hierbei bleibt er z. B. als Objekt im
Elektronenmikroskop# im Strahlenga,ng liegen, und es können Stereoaufnahmen von
ihm, sehr leicht und schnell, -gemacht werden.
-
Die erfindüngsgemäße Vorrichtung hat außerdlem den Vorteil kleinerer
Abmessungen für die Lagerkörper im Vgrgleich mit bekannten Vorrlichtungen,
wenn man in weiterer Ausführung der Erfindung den, Lagerkörper, #der,dais(Rohr teägt,
selbst in einen zweiten, größeren Lagerkörper legt, der ihn umschließt. Es ist oben
schon amge-d#utet, daß einem Vorschlag gemäß auch geradlinige Bewegungen :des Gegenstandes
ausfiffiAar, sind, wenn z. B,. dhs halterncle Rohir, exzentrisch in einem zwei-hm!
ihn =]schließenden zylindrischen Lagerkörper, Eegt. Bei entgegengesetzter Dreliung
der beiden, Lagerkörper kann man mit Hilfe einer geeigneten) Führung des Rohires
etreichen, dbß! der Gegenstand z. B. eine rein vertikale Bewegung ausführt Die geradliinige
Bewegung, dIes Gegenstandes kann auch mit einer erfindungsgemäßen, Vorrichtun- erfolgen:
Das zylindrische Lager für dfas Halterungsgeriit soll zu. diesem Zweck selbst nicht
achsparadIel, in einem zweiten, größeren zyl--ii:udirischen Laglerkörper drehbiarliegen
und dieser zweite Lagerkörper im Gehäuse des evakuierten Raumes gelagert sein. Wird,
dhs hiaIrtern,& Rohr mit seinem ersten 7-ylindrischen Lager festgehalten und,
dhs zweite (äußere) zyliinctris"rihe Lager, in. axialer Richtu,ng verschoben, ohne
daß es, gedir:,ehrt wird, so Rffirt das Rohr eine Bewegung parallel zu sich sellyst
aus. Der Gegenstand wandert aleo, auf geradlinigem Wege z. B. nach ohen oder- nach,
unten.
-
Mit Hilfe dieser beiden zylindrischen Lager läßt sich z. B, ein Objekt
im Elektronenmikroskop. in eine ElektrünenEnse von oben hinein- und wieder herausbewegen.
Die Näherung des, Objekts an die Elektrionenlinse bedeutet bekanntlich eine Verkürzung
der B#rennweite. Die Bewegungen, die sich mit der erfindungsgernHen Vorrichtung
au#sf#ffiren lassen, erlauben es, von den Objekten. -i-n schneller Folige
fotografische Aufnahmen mit verschiedlenen Brennweiten der Eleküronenfinsen anzufertigen.
Außerdem slind stereofotografische Aufnahmen durch Schwenkende& Objektsi mit
ERlie des inneren zylindeiischen Lagews gleichherweise möglich.
-
Diie Ab-ib#. i und 2, zeigen Ausführungsbeispiele ,der Erfindung.
In Abb«.. i ist das rührförmige Haltierungsgeriä± i für Gegenstände in, der,
nicht ach(sp!afflajlllel,en Biohrung 2, eines: zylindrischen Lagerkörpeirs,
3 gelägiert. Der Lugerköirper3 selbst Iliegt im Gehäuse 4, der hier den evakuierten
Raum 5
eines Elektrenenmik.rwlmpsum-gdil(ießt. Der Gegenstand, ist hier aJs
Objekt 6 im Objekt.bräger 7 aM Rohr' i gehaltertund in diie Eleküronendinse
8 dItirch eine von, außen gesteuerte Bewegung eines Übertraganigs-elements
einführlmr, des, hier nicht glezeichnet isit. Das Übertnagungseleinent liegt- im
Innern des Rohtes. Das Objekt6 kann darch die bekannten Maßnahmen aus. dern Rohr
i heratusbewegt werden, bis es in der Achise des zyllindri-.S!dl!en'Lagexs
3 liegt.
-
Druheweglungen des, zyliedbischen Lagers. 2# bewirken ein Neigen des
Objekts 6 um die Achse des zyliindrischen, Lagers, die ja durch das;
Objdd- 6
,geht.
-
Die Abb. 2, zeigt die gleiche Vorrichtung, wie in Abb. i, nur ist
hier ein, zweiter zyllindrischer Lagerkörper, 9 vorhanden, der länger als
der innere Lagerkörpee 3 ausgefühhit ist. Im Lagerkörper 9 ist der
!innere Lagerkörper 3 in nicht achsparzlIeler, Dohrung gelagert. In, der
Abh. 2 ist eine Stellung gezeigt, in -welcher',das Rohr i die gefste Sbellüng einnimmt,
d. h. das Objekt 6 istem. weitesten in die Linse 8 hineingebra-cht.
-
Fixiert man dIas, Rohr i mit dIem, zylindrischen Lager 3 und
verischiöbt man dhs zyliüeische Lager 9 in seiner axiaJen Richtung, wie dIer
Pfeil
andeutet, so wird das Rohr i parallel zu sii#ch- selbist verschoben,
in diesem Beispiel, entsprechend der Pfeilrichtung nach oben, so daß, das Objekt
6 aus der Linse 8 herauswandert, und zwar auf geradliniglem, Wege.
Das, Obje#kt, 6 bleibt aber hier immer in 6-er Achise des inneren zylindrikhen
Lagers, 3,
so daß, auchi die um dIiese Achse möglichen Drehbewegungen, wie
bei Abb,. i besdirieben, ausgeführt werden können.