DE891792C - Reklameapparat mit schwenkbaren, auswechselbaren Schildern - Google Patents

Reklameapparat mit schwenkbaren, auswechselbaren Schildern

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DE891792C
DE891792C DEN4906A DEN0004906A DE891792C DE 891792 C DE891792 C DE 891792C DE N4906 A DEN4906 A DE N4906A DE N0004906 A DEN0004906 A DE N0004906A DE 891792 C DE891792 C DE 891792C
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DE
Germany
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brackets
drive shaft
support frame
horizontal
cladding
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Expired
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DEN4906A
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English (en)
Inventor
Hermann Dipl-Ing Karle
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Nova Werbemittel Karle & Co
Original Assignee
Nova Werbemittel Karle & Co
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/02Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles
    • G09F11/06Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles the elements being stiff plates or cards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Reklameapparat mit schwenkbaren, auswechselbaren Schildern Es sind Werbeapparate bekannt, die zur Zurschaustellung von verschiedenen Reklametexten, Bildern, Annoncen, Zeichnungen, Photographien oder anderen Gegenständen dienen. Es geschieht dies .bei solchen Apparaten so, daß dieser eine Reihe von Blättern aufweist, welche um eine Mittelwelle schwenken und bei Antrieb dieser Welle eine bestimmte Zeit so gehalten werden, daß sie in einer.Schauöffnung des Apparates zur Schau gestellt werden und bei Weiterdrehen der Welle unter Federwirkung selbsttätig umgewendet werden.
  • Zu diesem Zweck hat man in einem Tragrahmen, der auf einem Sockel befestigt ist, eine senkrecht stehende, drehbare Antriebswelle angeordnet, auf der zwei Haltescheiben befestigt sind, die ein Bündel von strahlenförmig angeordneten Blättern oder Halterungen für die Werbetexte, Platten. u. ä. umschließen. Diese Blätter sind dabei an ihrer inneren senkrechten Kante am Umfang dieser Tragscheiben drehbar gelagert.
  • Die Schaublätter bzw. deren Halterung stehen dabei unter Federeinwirkung im Sinne des Umwendens dieser Blätter. Wird nun bei einer solchen Vorrichtung die Antriebswelle langsam angetrieben, so. werden die Schaublätter zunächst von Haltern in dem Tragrahmen so lange festgehalten, bis bei Weiterbewegung der Welle das jeweilig zur Schau gestellte Schaublatt aus .den Haltern gezogen und unter Einwirkung der Federwirkung umgewendet wird, wonach es sich gegen an der anderen Seite des Tragrahmens vorgesehene Halter anlegt. Dieses Wechselspiel wiederholt sich bei solchen Vorrichtungen ständig und ergibt die Möglichkeit, selbsttätig so viele Werbetexte od. ä. für bestimmte, festlegbareZeit zurSchau zu stellen, als Schaublätter zwischen den Haltescheiben der Antriebswelle angeordnet sind. Dabei ergibt sich noch die Möglichkeit, eine größere Anzahl von Werbetexten abwechselnd sichtbar zu machen, da die Schaublätter auf beiden Seiten zur Schau gestellt werden.
  • Durch,die Wirkungsweise solcher Vorrichtungen entsteht sonach der Eindruck, als ob ein Buch zur Schau gestellt wird, das selbsttätig in bestimmten Zeitintervallen umgeblättert wird.
  • Derartige Vorrichtungen in ihrer .bekannten Ausführungsform weisen nun aber verschiedene Nachteile auf und lassen vor allem eine handliche und leichte Bedienbarkeit hinsichtlich des Auswechselns der Werbetexte, Bilder u. a. vermissen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine solche Vorrichtung, .die gegenüber den bisher bekannten. Aufbauformen wesentliche Verbesserungen aufweist, die nachfolgend im einzelnen beschrieben werden sollen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art hat man gewöhnlich, vor allem wenn es darum geht, die Werbetexte, Bilder u. ä. .auswechseln zu können, Blätter aus Metall oder einer Leichtlegierung verwandt, die .an ihren Rändern Gleitschienen @besitzen, wobei .die Gleitschiene des oberen Randes zum Auswechseln der Werbetexte abnehmbar ist. Da nun diese Schaublätter, wie beschrieben, zwischen. Haltescheichen .auf der Antriebswelle .drehbar gelagert sind, ist es nicht ohne weiteres möglich, es sei denn durch Lösen der oberen Haltescheibe, die obere Gleitschiene zum Auswechseln der Werbetexte abzuziehen. Ebenso muß bei diesen bekannten Vorrichtungen, um ein Auswechseln der Schaublätter überhaupt zu ermöglichen, ebenfalls eine .der Haltescheiben von der Antriebswelle abgezogen werden.
  • Diesen Nachteil beseitigt die Vorrichtung nach der Erfindung, indem sie als Halterung für die Werbetexte keine Metallplatten mit ,Gleitschienen verwendet, sondern U-förmige, nach :außen offene Tragrahmen, die beispielsweise aus Stangen gefertigt sein können, deren senkrechter, den Steg bildender Teil als Drehachse dient und .bei denen die äußeren frei tragendem Enden der waagerechten Teile und die am Stegteil befestigten Endenderselben durch schlitzartige Führungen für die zur Verwendung kommenden Platten, Bilder od. dgl: überbrückt sind. Auf diese Weise ist es ohne Ausbau der Halterungen ohne weiteres möglich, _ von außen her die Werbetexte, Bilder od. dgl. auszuwechseln.
  • Um nun die in den Haltescheiben auf .der Antriebswelle drehbar gelagerten Halterungen für die Werbetexte, ohne eine der Haltescheiben abziehen zu müssen, ausbauen zu können, sind die Stegteile der Halterungen an ihren Enden zur Bildung von Drehzapfen, die in @entsprechenden Bohrungen der Haltescheiben der Antriebswelle sitzen., abgesetzt und der obere abgesetzte Drehzapfen in seiner Länge so bemessen, daß die Halterungen durch einfaches Anheben aus den auf der Antriebswelle oben und unten sitzenden Haltescheiben ausgebaut werden können. Um hierbei auch ein leichtes Ein- und Ausbauen der zum Wenden der Blätter benötigten Federn zu ermöglichen, werden Wendelfedern verwendet, die um das untere freie (Ende des Stegteiles der Halterungen gewunden sind und sich mit ihren abgebogenen Enden einmal gegen .den waagerechten unteren Teil -der Halterung, zum anderen am Rande .der unteren, auf der Antriebswelle sitzenden Haltescheibe abstützen. Durch .diese deichte Ein- und Ausbaumöglichkeit der Halterungen in bzw. aus .ihrer Führung in ihren Haltescheiben wird ermöglicht, daß von Fall zu Fall die eine oder die andere Halterung leicht ausgebaut werden kann, mit .der Wirkung, daß einzelne Bilder einen längeren Zeitraum zu sehen sind, als wenn die Haltevorrichtungen vollzählig sind und danach in dichterer Folge zum Wenden kommen. Dies ist dann besonders wertvoll, wenn einzelnen Bildern ein großer Text beigegeben ist, und es kann damit auch die wertvolle Wechselwirkung erzielt werden, daß das Umwenden ungleichförmig erfolgt, was einen zusätzlichen Blickfang bildet.
  • Bei,den Vorrichtungen. bekannter Bauart werden in dem Tragrahmen .der Vorrichtung Halteorgane für die Schaublätter an. .den senkrechten Rahmenteilen vorgesehen in Form von zwei in der Mitte der senkrechten Rahmenteile sitzenden Winkeln, die entgegengesetzt angeordnet sind und von denen ein Schenkel an der Innenwand des Rahmens befestigt ist. An dem in die Schauöffnungen hereinragenden anderen Schenkel dieser Winkel legen sich die Schaublätter so lange an, .bis die Schwenkachse des anliegenden jeweiligen Blattes infolge der Drehung der Haltescheibe einen hinreichenden Winkelweg zurückgelegt hat, um von dem frei in die Schauöffnung ragenden Schenkel des Winkels freizukommen.. Diese Art der Halteorgane wird als störend empfunden, weil der als Rast für die Schaublätter ,dienende, frei in die Schauöffnung ragende Schenkel der Haltewinkel in .den Werbetext oder die .zur Schaugestellten Bilder hineinragt.
  • Hier hilft .die Erfindung dadurch ab, daß .die senkrechten seitlichen Kanten der Schauöffnung des Apparates selbst, vorzugsweise durch den Tragrahmen von oben nach unten überbrückende Randstreifen, als Halteorgane für die Schaublätter Ibzw. deren Halterung dienen. Es werden hierdurch die zur Darstellung kommenden Motive nicht durch das Halteorgan gestört, und es wird vor allem, wenn .die senkrechten Kantender Schauöffnung der. Verkleidung des Tragrahmens als Halteorgane verwendet werden, um so mehr den Anschein eines aufgeschlagenen Bilderbuches erweckt.
  • In einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung können die waagerechten Teile .der Halterungen für die Werbetexte od. dgl. als Rasten an .den senkrechten Kanten der Schauöffnung über die Bildfläche hinaus verlängert sein. Hierdurch kann die Bildfläche selbst vergrößert werden, andererseits aber .in jedem Fall wirksam vermieden werden, daß eine teilweise Abdeckung des Werbetextes, vor allem bei Betrachtung der Vorrichtung von einem spitzen Gesichtswinkel aus, erfolgt.
  • Die bekannten Apparate dieser Art weisen bereits in der Verkleidung des Tragrahmens der Vorrichtung Beleuchtungseinrichtungen auf. Die Erfindung schlägt nun hinsichtlich dieser BQleuchtung vor, die Antriebswelle mit Nocken oder ähnlichen Schalteinrichtungen zu versehen, durch die die Beleuchtung selbsttätig ein- und ausgeschaltet wird, und zwar derart, daß das Licht so lange aufleuchtet, als die Blätter des Drehbuches zur Betrachtung aufgeschlagen sind, und in dem Augenblick kurzfristig ausgeht, wenn jeweils ein Blatt unter Federwirku.ng umgewendet wird. Daß hierdurch die Werbewirkung durch Erhöhung des Blickfanges wesentlich verbessert wird, ist ohne weiteres verständlich.
  • Als weitere Verbesserung gegenüber den bekannten Ausführungsformen schlägt die Erfindung vor, die Antriebsachse nach oben so weit zu verlängern, daß sie den Tragrahmen der Vorrichtung durchsetzt, und am Ende dieser Welle eine Drehplatte zu befestigen, die zur Darstellung von Waren, Firmenzeichen usw. in Verbindung mit dem auf den Blättern des Drehbuches angebrachten Text dient. Nach einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung kann .diese Drehplatte nicht unmittelbar auf .der Antriebsachse befestigt sein, sondern es kann ihr Antrieb durch ein zwischengeschaltetes Getriebe im gleichen oder umgekehrten Drehsinn gegenüber der Antriebswelle in beliebiger Umlaufgeschwindigkeit erfolgen.
  • Der Antrieb der Vorrichtung wird nach der Erfindung selbsttätig bzw. durch einen in dem Sockel der Vorrichtung waagerecht gelagerten Elektromotor, der die Antriel).sw#-lle über ein Kegelräder-oder Schneclenrädergetriebe antreibt, oder ein Federwerk od. dgl. bewirkt.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schaubildliche Ansicht des auf einen Sockel sitzenden Tragrahmens des Apparates ohne äußere Verkleidung, Abb. 2 die Antriebswelle mit .den beiden Haltescheiben und einer in diesen drehbar federnd gelagerten Halterung für die Werbetexte mit teilweisem Schnitt durch die Haltescheiben, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2, Abb. q. schematisch die Vorrichtung mit Verkleidung des Tragrahmens, teilweise abgebrochen, Abb. 5 einen waagerechten Schnitt der Verkleidung des Apparates gemäß Ab:b. ,4 nach der Linie B-B im Grundriß; Abb. 4. und 5 verdeutlichen die Art des Festhaltens der Schaublätter durch die senkrechten Seitenkanten der Schauöffnung.
  • In dem Tragrahmen i ist die senkrechte Antriebswelle 2 drehbar :gelagert. Die Antriebswelle 2 trägt zwei Haltescheiben 3 und q., die strahlen -förmig angeordnete Tragrahmen 5 für die Bilder, Platten. u. ä. umschließen. In der Abb. i sind zur Verdeutlichung nur zwei dieser Tragrahmen dargestellt. Diese Tragrahmen 5 sind mit ihrem senkrechten Stegteil am Umfang der Haltescheiben 3 und q. federnd drehbar gelagert. Die Tragrahmen 5 bestehen aus nach außen offenen U-förmigen Rahmen, die beispielsweise aus Stangen od. dgl. gefertigt sein: können. Zur Aufnahme der Werbetexte, Bilder od. ä. sind die waagerechten Teile dieses Rahmens an den äußeren frei tragenden Enden und an ihren an dem Stegteil6 befestigten Enden mit schlitzartigen, die waagerechten Teile verbindenden Führungen 7 und $ ausgerüstet.
  • Der senkrechte Stegteil der Halterung selbst ist an seinen Enden zur Bildung von Drehzapfen, die in entsprechenden Bohrungen der Haltescheiben 3 und q. sitzen, abgesetzt, und der obere Drehzapfen 15 weist eine Absetzung derartiger Länge auf, daß die Halterungen 5 durch Anheben ohne Lösen der Haltescheiben ausgebaut werden können.
  • Die Federn, durch die das Umwenden der Blätter bewirkt wird, sind als Wendelfedern 9 ausgebildet, die um das untere Ende des senkrechten Stegteils 6 der Halterung gewunden sind und sich mit ihren abgebogenen Enden einerseits gegen den unteren waagerechten Teil .der Halterung, andererseits gegen die Haltescheibe ,. auf der Antriebswelle 2 abstützen.
  • Die senkrechten Begrenzungskanten. der Schauöffnung dienen selbst als Halteorgane für die Schaublätter. Dies kann durch den Tragrahmen von oben nach unten überbrückende Randstreifen io und ii geschehen. Es können jedoch auch, falls der Tragrahmen i mit einer Verkleidung 12 umgeben ist, die Begrenzungskanten der Schauöffnung dieser Verkleidung als Halteorgane dienen. Eine solche Ausführungsform ist in den Abb. q. und 5 verdeutlicht. Bei diesr Ausführungsform wird, da die Schaublätter bzw. die Tragrahmen 5 an den senkrechten Begrenzungskanten der Schauöffnung so anliegen, daß sie in ihrem Verlauf von der an der Verkleidung anliegenden Kante der waagerechten Teile der Halterung zu ihrer Drehachse etwas nach rückwärts geneigt sind, mehr der Anschein eines aufgeschlagenen Buches erweckt.
  • Als Anschlag bzw. Rasten der Halterungen .5 für die Werbetexte, Bilder u. ä. können die Enden der waagerechten Teile dieser Halterungen selbst dienen, oder es können auch diese Enden über die Schlitzführüng7 als Rasten 16 und 17 verlängert sein. Dadurch kann gegebenenfalls die Bildfläche vergrößert oder aber vermieden werden, daß von der senkrechten Kante der Verkleidung oder der den Tragrahmen überbrückenden Fläche io bei Betrachtung des Apparates von einem spitzen Gesichtswinkel aus der Text teilweise abgedeckt wird.
  • Ferner kann durch die den Tragrahmen nach oben durchsetzende Antriebswelle 2 eine Drehplatte 1d. zur Darstellung vom Waren- und Firmenzeichen od. ä. unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Getriebes im gegenüber .der Antriebsw °lle gleichen oder entgegengesetzten Drehsinn mit beliebiger, gegebenenfalls veränderbarer Geschwindigkeit in Umlauf gehalten werden. Diese Platte 14 weist in ihrem Umfang Bohrungen auf, in denen Firmenzeichen o.d. ä. befestigt werden können.
  • Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt selbsttätig, und zwar kann dieser beispielsweise durch einen im Sockel des Rahmens angeordneten, waagerecht gelagerten Elektromotor über ein Kegelräder- oder Schneckenrädergetriebe oder auch durch ein Federwerk od. dgl. erfolgen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Vorrichtung zur selbsttätigen Zurschaustellung von Reklamen, Annoncen, Zeichnungen,' Gegenständen od. dgl., bei der zwischen zwei Haltescheiben, die auf einer senkrechten Welle innerhalb eines gegebenenfalls von einer Verkleidung umgebenden Tragrahmens befestigt sind, am Umfang Blätter bzw. Schauzeichenträger an ihrer inneren Längskante ,in senkrechter Richtung federnd drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schauzeichenträger bzw. die Halterungen(5) für Werbetexte u.ä. aus U-förmigen, nach außen offenen Tragrahmen bestehen, deren senkrechter, den Steg bildender Teil (6) als Drehachse dient, und daß diese Halterungen (5) an den äußeren frei tragenden Enden ,ihrer waagerechten Teile und am Stegteil schlitzartige, die waagerechten Teile verbindende Führungen (7 und 8) für die Aufnahme der zur Verwendung kommenden Platten, Bilder od. dgl. besitzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß der Stegteil (6) der Halterungen (5) an seinen Enden zur Bildung von Drehzapfen, die in entsprechenden Bohrungen der Haltescheiben: (3 und 4) auf der Antriebswelle (2) sitzen, abgesetzt ist und daß der obere abgesetzte Drehzapfen (i5) eine solche Länge aufweist, daß,die Halterungen (5) durch Anheben ohne Lösen .der Haltescheiben (3 und 4) von der Antriebswelle (2) ausgebaut werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Federn zum Umwenden .der Halterungen (5) Wendelfedern (9) dienen, .die um :das untere freie Ende des Stegte.ils (6) der Halterung (5) gewunden sind und sich mit ihren abgebogenen Enden einmal gegen den waagerechten unteren Teil .der Halterungen, zum anderen am Rande der unteren Haltescheibe (4) auf der Antriebswelle (2) abstützen.
  4. 4. Vorrichtung nach .den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß der Tragrahmen (i) derart ausgebildet ist, daß die seitlichen Begrenzungskanten .der Schauöffnung, gebildet von den Tragrahmen (i) von oben nach unten überbrückenden Randstreifen (io und i i) oder aber den seitlichen Begrenzungskanten der Verkleidung (i2) des Tragrahmens .(i), als Halteorgane für die Enden: der waagerechten Teile der Halterungen (5) für .die Werbetexte od. dgl. zu ihrer zeitweiligen Festlegung in der Zurschaustellung dienen.
  5. 5. Vorrichtung nach :den Ansprüchen i .bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Rasten (i6 und 17) der Halterungen (5) an den seitlichen Begrenzungskanten der Schauöffnung die beiden waagerechten Teile der Halterungen über die Bildfläche hinaus verlängert sind.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, mit einer Verkleidung des Tragrahmens, in der Beleuchtungseinrichtungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle Nocken oder ähnliche Schalteinrichtungen vorgesehen sind, durch die,die Beleuchtung ein-und ausgeschaltet wird, derart, daß das Licht so lange aufleuchtet, als .die Werbetexte od. ä. in .den Halterungen zur Schau gestellt sind, und kurzfristig erlischt, wenn die Schaublätter umgewendet werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch :die den Tragrahmen (i) nach oben durchsetzende Antriebswelle (2) eine Drehplatte (i4) zur Darstellung von Waren, Firmenzeichen od. ä. unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Getriebes im gegenüber der Antriebs-,velde (2) gleichen oder entgegengesetzten .Drehsinn mit beliebiger, gegebenenfalls veränderbarer Geschwindigkeit in Umlauf gehaltem wird. ' -8. Vorrichtung nach den Ansprüchen i Abis 7, dadurch gekennzeichnet, .daß der Antrieb selbsttätig :beispielsweise durch einen im Sockel des Rahmens angeordneten, waagerecht gelagerten Elektromotor über ein Kegelräder- oder Schneckenrädergetriebe oder ein Federwerk od..dgl. erfolgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261889B (de) * 1962-03-26 1968-02-29 Siemens Ag Albis Elektromagnetisches Schauzeichen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261889B (de) * 1962-03-26 1968-02-29 Siemens Ag Albis Elektromagnetisches Schauzeichen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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