DE8915034U1 - Schienenartiger Werbeträger - Google Patents

Schienenartiger Werbeträger

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    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/18Casings, frames or enclosures for labels
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Description

• · I ·
• a · «
Die Neuerung betrifft einen schienenartigen Werbeträger, der zum Aufhängen an der Decke in Selbstbedienungsgeschäften bestimmt ist und der im Querschnitt betrachtet zwei Schenkel aufweist, an deren äußeren Schenkelenden gegeneinander gerichtete Vorsprünge angeformt sind, die Aufnahmen für Informationsschilder bilden und Hinterschneidungen im oberen und unteren Bereich vorgesehen sind, die sich zu beidsn Seiten der senkrechten Mittelachse befinden und die oben angeordneten Hirrtsrschneidungen die Aufnahme von Aufhängselementen und die unten wahlweise vorgesehenen Hinterschneidüfigen ^in Aufsetzen von nach unten gerichteten Halteelementsn ermöglichen.
Ein Werbeträger diesei s>vt ist in Fig. 2 oes deutschen Gebrauchsmusters 88 03 778.5 näher beschrieben. Durch die an den äußeren Enden der Schenkel befindlicher. Jorsprünge ist es möglich, zwischen jeweils zwei benachbarte Schenkel schmale längliche Informationsschilder einzufügen, auf weichen z.B. Angaben über Art und Preis der dargebotenen Ware aufgedruckt sein können. Die dreischen'xelige Form des Werbeträgers ist deshalb gewählt, um bei sehr langen Werbeträgern Verwindungen oder unschöne Ausbauchungen auszuschließen.
Es ist ferner ein von der Anmelderin entwickelter schienenförmiger Werbeträger bekannt, der ebenfalls im Querschnitt betrachtet eine dreischenkelige Form aufweist, die an ein Ypsilon erinnert. Bei beiden Ausführungsarten streben die Schenkel von einem zentralen Punkt ausgehend strahlenförmig voneinander weg.
Ein Nachteil kann bei diesen Werbeträgern darin gesehen werden, daß beim Transport der als Stranggußprofile gestalteten, etwa vier bis sechs Meter langsn Werbeträgerschienen einzelne der abstehenden Schenkel leicht verbogen werden können, wenn diese Schienen unsachgemäß gelagert werden oder wenn men mit ihnen an Hindernisse anstößt.
Die Aufgabe der Neuerung besteht darin, einen gattungsgemäßen
■ · C ·
Werbeträger so zu gestalten, daß die Gefahr eines Beschädigens oder Verbiegens einzelner Schenkel während des Transports oder bei der Lagerung weitgehendst vermieden wird.
Die Aufgabe ist neuheitsgemäß dadurch gelöst, daß der Werbeträger einen hohlkörperartigen Querschnitt aufweist und daß die Schen'-tel Bestandteil dieses öuereconittes sind.
Der Vorteil der Neuerung bestoht darin, daß die Schenkel des Werbeträgers nicht mehr abstehend angeordnet sind, sondern daß sie an oder nahe ihren Vorsprüngen, also an ihren Schenkelenden miteinander verbunden sind, so daß ein hohlkörperartiger und damit äußerst stabiler Querschnitt gebildet ist, der freistehende Schenkel vermeidet und die Schenkel somit gegen Beschädigungen weitgehendst geschützt sind.
Bei einer ersten Ausführungsform bilden die Schenkel im Querschnitt betrachtet ein Dreieck.
Sei einer weiteren Ausführungsform sind sie einen Quader bildend angeordnet. Weitere von diesen klassischen Querschnittsformen abweichende Ausgestaltungen sind denkbar. So ist ein quadratischer Querschnitt ebenso verwirklichbar wie ein Querschnitt, bei dem beispielsweise die Schenkel leicht gekrümmt sind, oder zumindest sin Teil der Schenkelenden von der geschlossenen Querschnittsform etwas abstehend angeordnet oder gestaltet, sind.
Die Neuerung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Werbeträger mit dreieckigem Querschnitt; Fig. 2 eine Variante zu Fig. 1 scwid Fig. 3 einen Werbeträger mit rechteckigem Querschnitt.
Der in Fig. 1 gezeigte schienenartige Werbeträger 1 weist drei Schenkel 4, 4' auf, die an ihren Schenkelenden 6 miteinander verbunden sind. Im Querschnitt betrachtet bilden diu drei Schenkel 4, 4' ein gleichschwenkeliges Dreieck. Zwei Schenkel
4 sind bezogen auf die senkrechte Mittelochse 2 geneigt angeordnet. Der dritte Schenkel 4' ist horizontal angeordnet und verbindet die oben liegenden Schenkelenden 6 der beiden Schenkel 4. An den Schenkelenden 6 der beiden Schenkel 4 sind Hinterschnaidungen bildende Vorsprünge 7 vorgesehen, die gegeneinander gerichtet sind, so daß Aufnahmen geschaffen sind, in welche sich in bekannter Weise Informationsschilder 15 einfügen lassen. Auf dem horizontalen Schenkel 4 sind spiegelbildlich zur senkrechten Mittelachse 2 zwei Stege 10 vorgesehen, die nach oben yeriüritöL sind und diö 8 &Pgr; i h F ö &Ggr; I&Pgr; &Pgr; &bgr; &Pgr;- und/ Oder Außenwand je eine Abstufung oder Hinterschneidung 12 besitzen, so daß in ebenfalls bekannter Weise auf dia Stege 10 Aufhängeteile 13 aufgesetzt werden können. Mit Hilfe dieser Aufhängeteile 13 läßt sich unter Verwendung von Schnüren 14 der Werbeträger 1 an der Decke eines Selbstbedienungsgeschäftes aufhängen, siehe Fig. 3. Die am unteren Ende der beiden Schenkel 4 befindlichen Vorsprünge 7 können gemäß bekannter Ausführungen auch so gestaltet sein, daß an ihnen nach unten gerichtete Halteelemente 17 aufsetzbar sind und die ».'iederum einen bekannten Plakatrahmen 18 tragen, wie dies ebenfalls in Fig. 3 gezeigt ist. Ocr zwisc-on den beiden Schenkeln 4 gebildete Winkel & beträgt bevorzugterweise höchsten 90°.
Der in Fig. 2 gezeigte Werbeträger 1 entspricht in etwa dem in Fig 1 beschriebenen Werbeträger 1. Lediglich der horizontale Schenkel 41 ist tiefer angeordnet, so daß die beiden oberen Schenkelenden 6 der Schenkel 4 etwas über die geschlossene Querschnittsform des Werbeträgers 1 hinausragen. Die beiden Stege 10 smd dadurch vertieft angeordnet.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Werbeträger 1 sind die Schenkel 4 vertikal und zu beiden Seiten der senkrechten Hittelachse 2 angeordnet. An den Schenkelenden 6 der beiden Schenkel 4 sind die erwähnten gegeneinander gerichteten Vorsprünge 7 vorgesehen. An oder nahe ihrer Schenkelenden 6 sind die beiden Schenkel 4 durch horizontal angeordnete Verbindungsstege 5 miteinander verbunden, so daß ein quaderförmiger Querschnitt
- O
1'
mit rechteckigem Grundriß gebildet ist. Auf dem oberen Verbindungssteg 5 befinden sich die in Fig. 1 erwähnten Stege 10, während am unteren Verbindungssteg 5 ein einziger Steg 19 vorgesehen ist, der einen annähernd T-förmigen Querschnitt aufweist und beidseitig der senkrechten Mittelachse 2 mit Hinterschneidungen 20 ausgestattet ist, die ein Aufsetzen von Halteelementen 17 ermöglichen. An den oben befindlichen Stegen 10 können die erwähnten Aufhängeteile 13 eingehängt werden. In der Zeichnung erkennt man, daß die Vorsprünge 7 ein Stück weit übsr dis geschlossene Qusrschnittsf orn; des Werbeträgers 1 hinausragen.
Es bleibt zu erwähnen, daß die Schenkel 4 bei allen drei Ausführungsbeispielsn auch leicht konvex oder konkav gekrümmt sein können.

Claims (5)

Wanzl GmbH & Co. Leipheim, 21.12.1989 Entwicklungs-KG Akte: G 21-2-89 Eb Leipheim Schienenartiger Werbeträger SCHUTZANSPRÜCHE
1. Schienenartiger Werbeträger, der zum Aufhängen an der Decke
in Qolhchhorfioniinnerioephafi-an haet imffli*. &iacgr; ot iinrl riot* "im &OHgr;&igr;&igr;&ogr;&tgr; —
schnitt betrachtet zwei Schenkel aufweist, an deren äußeren Schenkelenden gegeneinander gerichtete Vorsprünge angeformt sind, die Aufnahmen für Informationsschilder bilden und Hinterschneidungen im oberen und unteren Bereich vorgesehen sind, die sich zu beiden Seiten der senkrechten Mittelachse befinden und die oben angeordneten Hinterschneidungen die Aufnahme von Aufhängeelementen und die unten wahlweise vorgesehenen Hinterschneidungen ein Aufsetzen von nach unten gerichteten Halteelementen ermöglichen, dadurch gekenn zeichnet, daß der Werbeträger (1) einen hohlkörperartigen Querschnitt aufweist und daß die Schenkel (4) Bestandteil dieses Querschnittes sind.
2. Schienenartiger Werbeträger nach Anspruch 1, dadurch ge- {) kennzeichnet, daß sein Querschnitt dreieckig, rechteckig oder quadratisch gestaltet ist.
3. Schienenartiger Werbeträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4) an oder nahe ihrer Vorsprünge (7) durch einan Schenkel (41) oder durch zwei Verbindungsstege (5) miteinander verbunden sind.
4. Schienenartiger Werbeträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4) teilweise über die geschlossene Querschnittsform hinausragen.
&igr; . &igr; I J > *ji I I ·
5. Schienenartiger Werbeträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dbß die Schenkel (4) konvex oder konkav gekrümmt sind.
DE8915034U 1989-12-22 1989-12-22 Schienenartiger Werbeträger Expired - Lifetime DE8915034U1 (de)

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DE19904037668 DE4037668B4 (de) 1989-12-22 1990-11-27 Schienenartiger Werbeträger

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