DE891473C - Vorrichtung zur Lagebestimmung eines schnellbewegten Koerpers - Google Patents

Vorrichtung zur Lagebestimmung eines schnellbewegten Koerpers

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DE891473C
DE891473C DEL754D DEL0000754D DE891473C DE 891473 C DE891473 C DE 891473C DE L754 D DEL754 D DE L754D DE L0000754 D DEL0000754 D DE L0000754D DE 891473 C DE891473 C DE 891473C
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DE
Germany
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diaphragms
image
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planes
moving body
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Expired
Application number
DEL754D
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English (en)
Inventor
Ernst Leitz Dr Jun
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Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/78Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using electromagnetic waves other than radio waves

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Bekanntlich erzeugen schnellbewegte Körper im Auge den Eindruck eines lang gestreckten Bandes, d. h. durch die Nachbildwirkung kann das Auge den Körper selbst nicht mehr in seiner wahren Größe erfassen. Dies macht sich besonders dann nachteilig bemerkbar, wenn man den jeweiligen Ort des bewegtea Körpers in seiner Entfernung zu einem festen Bezugspunkt bestimmen will, wie dies beispielsweise beim Schießen mit Leuchtspurmunition der Fall ist.
  • Dieser Mangel wird nach vorliegender Erfindung dadurch behoben, daß in den den bewegten Körper in den beiden Augen abbildenden Strahlengängen, sei es vor den unbewaffneten Augen oder auch in einem Doppelfernrohr, bewegte Blenden angeordnet werden, die das Gesichtsfeld zeitweilig abdecken und dann wieder freigeben. Diese Blenden werden von einem gemeinsamen Antrieb betätigt und laufen vorteilhaft in Ebenen senkrecht zu den beiden optischen Achsen. Man kann die Blenden sowohl in einer Bildebene, wie auch in einer Pupillenehbiene anordnen. Im Hinblick auf eine scharfe Begrenzung des Börperbildes liegen die Blenden am zweckmäßigsten in einer Bildebene und laufen der Bewegungsrichtung des Köfperbildes entgegen. Es ist möglich, den Dunkelsektor der Blende im Verhältnis zum Hellsektor sehr groß zu halten, damit die Abstände zwischen den aufeinanderfolgenden Einzelbildern des bewegten Objektes genügend groß werden, was insbesondere dann zweckmäßig ist, wenn der zu beobachtende Körper sich von dem Beobachter unter einem nur kleinen Winkel wegbewegt. Bei Anordnung der Blende in den Austrittspupillen ist es auch möglich, für beide Strahlengänge eine Blende mit zwei Flügeln zu verwenden.' Die günstige Umlaufzahl hängt in allen Fällen von der Helligkeit des Objektes und seinesUmfeldes ab.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Doppelfernrohres mit großer Basis beispielsweise dargestellt: In dem Basisrohr 1 sind in jedem Teilstrahlengang aufeimanderfolgend das rechtwinklige Prisma 2, das Objektiv 3, das Umkehrsystem 4, das rechtwinklige Prisma 5 und das Okular 6 angeordnet. Zwischen den beiden Okularachsen ist der Antriebmotor 7 gelagert, der auf seiner Achse 8 das Ritzel g trägt, das mit dem Ritzel Io der Achse 1-1 kämmt. An den Enden dieser Achse sind die Umlaufblenden 12 in den Bildebenen der Objektive 3 angeordnet. Zur Regelung der Drehzahl verwendet man einen hier nicht dargestellten Regelwiderstand.
  • Beim Einblick in das Doppelfernrohr sieht man bei umlaufender Blende den schnell bewegten Kör--per nicht mehr bandartig ausgezogen, sondern in Teilstüclie dieses Bandes, die mit Abstand voneinander liegen, zerlegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR(JCHE: I. Morrichtung zur Lagebestimmung eines sich schnell bewegenden Körpers, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ein Bild des Körpers in beiden Augen des Beobachters erzeugenden Strahlengang untereinander gleich schnell laufende Blenden angeordnet sind, die das Gesichtsfeld zeitweilig decken und dann wieder freigeben 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei von einem gemeinsamen Antrieb betätigte Blenden in Ebenen senkrecht zu den beiden optischen Achsen umlaufen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Sektorenblenden verwendet sind, deren Dunkel sektor wesentlich größer ist als der Sektor, den die vom Blendendrehpunkt an den Büschelquerschnitt in den Blendenebenen gelegten Tangenten einschließen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Doppelfernrohr verwendet ist, in dessen Bereich die Blenden angeordnet sind 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden in je einer der Bildebenen der Fernrohre angeordnet sind.
    - 6. Vorrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzelchnet, daß die Bewegungsrichtung - der Blenden der Bewegungsrichtung des Bildes Ides zu beobachtenden Körpers entgegenläuft.
    7. Vorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden in den - Austrittspupillen des Doppelfernrohres angeordnet sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Blende mit zwei Abdeckflügeln für beide Fernrohre gemeinsam angeordnet ist.
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