DE837178C - Fernrohr mit wechselbarer Vergroesserung - Google Patents

Fernrohr mit wechselbarer Vergroesserung

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Publication number
DE837178C
DE837178C DEL782A DEL0000782A DE837178C DE 837178 C DE837178 C DE 837178C DE L782 A DEL782 A DE L782A DE L0000782 A DEL0000782 A DE L0000782A DE 837178 C DE837178 C DE 837178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnification
eyepiece
telescope
eyepieces
eye
Prior art date
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Expired
Application number
DEL782A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B15/00Optical objectives with means for varying the magnification

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Fernrohr mit wechselbarer Vergrößerung Hei Fernrohren, bei denen zwischen einigen bestimmten Vergrößerungen gewechselt werden soll, kann die Vergrößerungsänderung entweder durch Wec9>slung der Objektive oder der Okulare vorgenommen werden. _1in gebräuchlichsten ist zu diesem Zweck die Anordnung der Okulare auf einer I)rvlisclieil>e (Revolver). Bei dieser Art -der Vergrö ßerttttgswechslung, bei der man im Augenblick (les Werhselns (las Auge von der Okularmuschel entfernen muß, ist jedoch unvermeidlich, daß man w;illren(1 (lc#s Wechsels Blickrichtung und Fixationsl>utIkt verliert. plan ist daher gezwungen, das beobachtete Objekt wieder zu suchen, was besonders wegen der Vergrößerungsänderung und der damit verbundenen Änderung der Größe des objektiven Sehfeldes eine erneute zeitraubende Orientierung erfordert. Dieser Umstand ist vor allen Dingen beim Beobachten und Verfolgen schnell bewegter Objekte sehr hinderlich, da es hier auf ein Festhalten und Mitgehen ankommt, und ein verlorenes Objekt, besonders bei geringem Kontrast, oft nur sehr schwer oder überhaupt nicht wieder zu finden ist.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, -daß bei der Wechslung die Augenanlage, insbesondere also die Augenmuschel, stehenbleibt und daß die Baulänge der Okulare von der Bildebene bis zur Augenlinse im wesentlichen die gleiche ist. Letzteres wird beispielsweise durch -die Einführung entsprechender Dicken und Brechkräfte bei -den einzelnen Linsengliedern erreicht, zweckmäßig wird die Muschel objektseitig durch eine Glasplatte abgeschlossen. Obwohl bereits auf. diese Weise, vor allem bei schwächeren Vergrößerungen, das Auge seine Stellung zum Fernrohr behält und das Bild nach erfolgter Wechslung wieder erfassen kann, weil Blickrichtung und Fixationspunkt während der Weclislung keine Änderung erfahren, ist es vorteilhaft, die Okulare optisch so auszubilden, 'da.B sie ein gemeinsames augennahes Glied besitzen, das beim Wechseln ebenfalls stehenbleibt.
  • Beim V ergrößerungswechsel verändert sich in der Regel auch die Lage der Austrittspupille, in dem, z. B. bei der stärkeren Vergrößerung, der Pupillenabstand verkürzt wird. Soll beim Vergrößerungswechsel gleichzeitig auch der Pupillenort erhalten bleiben, so erreicht man dies zweckmäßig durch Linsenglieder, die man in an sich bekannter Weise objektseitig in der Nähe der Bildfeldblende anordnet. Durch Anordnung eines negativen Gliedes kann man auf diese Weise die Pupille beim kurzbrennweitigen Okular 'herausverlegen, durch ein entsprechendes positives Glied leim langbrennweitigen Okular läßt sich die Pupille näher legen. Man kann dieses Mittel einzeln anwenden, indem man nur bei einem Okular ein entsprechendes Glied zwecks Beeinflussung der Pupillenlage anordnet und damit die Pupillenlage in Übereinstimmung mit der des anderen Okulars vereinigt. Man kann aber auch, besonders in Fällen stärkerer Vergrößerungsänderung, dieses Mittel in beiden Okularen zur Anwendung bringen, indem man beim Okular kurzer Brennweite durch ein Glied negativer Brennweite die Pupille herausverlegt und gleichzeitig beim Okular längerer Brennweite durch Anordnung eines Gliedes positiver Brechkraft den Pupillenabstand verkürzt und auf diese Weise auch bei Okularen stark unterschiedlicher Brennweite die Pupillenanlage für beide Okulare in Übereinstimmung bringt. Diese zusätzlichen Glieder sind mit dem Okular jeweils verbunden und werden beim Vergrößerungswechsel mit den augenfernen Teilen des Okulars und der Bildfeldblenden zusammen gewechselt.
  • Durch geeignete Wahl und Ausbildung der Teilglieder der Okulare läßt sich erreichen; daß die Bildebene beim;Wechsel.n erhalten bleibt, so daß das Bild ohne Nachstellung immer scharf erscheint. Die Dioptrieeinstellung der beiden Okularglieder kann durch ein gemeinsames Stellmittel erfolgen, dtas nach Art der bekannten Scharfstellvorrichtungen für auf Revolverplatten angeordnete photographische Objektive gebaut ist. Auf diese Weise überträgt sich die Scharfeinstellung des einen Okulars zugleich auf das andere.
  • In der Zeichnung ist eilt Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Mit dem Fernrdhrkörper i sind die Augenmuschel 2 und die Augenlinse 3 fest verbunden. Die beiden Okudärteile 4 und 5 nebst der Bildfeldblenden 6 und 7 und den Zusatzlinsen 8 und 9 sind in dem um die Achse io drehbaren Wechsler ii gelagert.
  • Beim Vergrößerungswechsel werden die Okularglieder 4, 6, 8 durch Umschlagen des Wechslers i i gegen die Glieder 5, 7, 9 ausgetauscht. Der Wechsler selbst kann in einem hier nicht dargestellten staubwasserdichten Schutzraum liegen.
  • Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäß ausgebildeten Fernrohrs besteht darin, daß der Vergrößerungswechsel unter Beibehaltung der Orientierung erfolgt. Die zu bewegenden Teile sind klein und leicht und ihre Bewegung mechanisch leicht zu beherrschen. Ein Objektivwechsel würde das Bewegen erheblich größerer Massen erfordern, wobei hinzutritt, daß die mechanische Beherrschung dieser Bewegung noch deshalb erschwert wird, weil die Objektive unter Umständen sehr weit auseinander liegen können. Der Anwendungsbereich der Erfindung ist für alle optischen Geräte nvit Fernrohrsystem gegeben, für die eine veränderliche Vergrößerung in Frage kommt oder Vorteile bietet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernrohr mit wechselbarer Vergrößerung durch Okularwechsel, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wechslung die Augenanlage, beispielsweise die Augenmuschel, stehenbleibt und daß die Baulänge der Okulare von der Bildebene bis zur Augenlinse im wesentlichen die gleiche ist.
  2. 2. Fernrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zu wechselnden Okulare ein gemeinsames augennahes Glied besitzen, das beim Vergrößerungswechsel zusammen mit der Augenmuschel stehenbleibt.
  3. 3. Fernrohr nach Anspruch 2, dadurch ge-#kennzeichnet, daß in der Nähe der Blendenebene des Okulars zusätzliche Linsenglieder angeordnet sind, die die Aufgabe haben, den Ort der Austrittspupille beim Vergrößerungswechsel zu erhalten, und daß diese zusätzlichen Mittel zusammen mit der zugehörigen Bil@dieldblende und den zu wechselnden Okulargliedern gewechselt werden.
DEL782A 1943-03-07 1943-03-07 Fernrohr mit wechselbarer Vergroesserung Expired DE837178C (de)

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DE837178C true DE837178C (de) 1952-04-21

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DE (1) DE837178C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004826B (de) * 1955-02-19 1957-03-21 Rodenstock Optik G Afokales Vorsatzsystem
DE3542502A1 (de) * 1985-12-02 1987-06-04 Elektro Optik Gmbh & Co Kg Thermograph mit umschaltung des bildwinkels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004826B (de) * 1955-02-19 1957-03-21 Rodenstock Optik G Afokales Vorsatzsystem
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