DE89119C - - Google Patents

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DE89119C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D1/00Oxides or hydroxides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D1/04Hydroxides
    • C01D1/20Preparation by reacting oxides or hydroxides with alkali metal salts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. April 1896 ab.
Um aus Alkalialuminaten reine Aetzalkalien zu erhalten, werden bekanntlich die Aluminatlaugen mit Oxyden oder Hydraten der Erdalkalien behandelt. Die letzteren werden in äquivalenten Verhältnissen zu der in den Laugen vorhandenen Thonerde zugesetzt und scheiden sich als schwer- oder unlösliche Erdalkalialuminate in Form eines voluminösen Niederschlags aus der Lösung aus. Der Verbrauch an Erdalkalien ist dabei jedoch sehr grofs und das Filtriren mit bedeutenden Schwierigkeiten verbunden. Um aus den niedergeschlagenen Erdalkalialuminaten die Thonerde in Freiheit zu setzen, hat man den angewendeten Erdalkälien äquivalente Säuremengen zu nehmen, so dafs das ganze Verfahren sich zu einem recht kostspieligen gestaltet.
Der Erfinder sucht die Nachtheile der vorbeschriebenen Arbeitsweise zu umgehen bezw. auf das Geringste zurückzuführen.
Zu diesem Zwecke werden die klaren Aluminatlaugen in bekannter Weise in Rührbottichen bearbeitet, bis der weitaus gröfste Theil (bis 80 pCt.) der Thonerde ausfällt. Die dabei erhaltene klare Lauge, die nun die Gesammtmenge des Alkalis, aber nur den fünften Theil der ursprünglich in der Lösung vorhandenen Thonerde enthält, wird abgehebert und mit einer der in Lösung zurückgebliebenen Thonerde äquivalenten Menge von Erdalkali versetzt.
Auf diese Weise wird nach dem vorliegenden Verfahren das ganze Äetzalkali unter Anwendung von nur einem Fünftel der früher angewendeten Erdalkalimenge gewonnen. Dieser Vortheil, sowie der Umstand, dafs man, um die Aetzalkalien von dem Rückstande zu trennen, nicht mehr mit so grofsen und voluminösen Niederschlagen zu thun hat, wie es bis jetzt der Fall war, bilden die Hauptvortheile des vorliegenden Verfahrens.
Die reine Aetzalkalilösung wird nun von dem geringen Niederschlage abgehebert und in gewöhnlicher Weise auf Äetzalkali eingedampft und geschmolzen. Der Niederschlag, aus Erdalkalialuminat bestehend, wird mit irgend welcher Säure behandelt, um das Erdalkali oder die Thonerde in Lösung zu bringen und so von einander zu trennen. Auch die dabei verbrauchte Säuremenge beträgt nur ein Fünftel der nach dem früheren Verfahren erforderlichen Säuremenge.
Da das Bariumaluminat seinen Eigenschaften nach den Alkalialuminaten sehr ähnlich ist, so ist das vorliegende Verfahren auch zur Darstellung von Bariumhydrat und Thonerde aus Bariumaluminat verwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung von Aetzalkalien aus Alkalialuminatlösungen, dadurch gekennzeichnet, dafs der gröfste Theil der Thonerde aus denselben für sich abgeschieden und nur die in den Laugen zurückgebliebene Thonerde mittelst Erdalkalien niedergeschlagen wird.
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