DE891080C - Verfahren zum satzweisen Betrieb einer Schleuder und Vorrichtung zur Durchfuehrung desselben - Google Patents

Verfahren zum satzweisen Betrieb einer Schleuder und Vorrichtung zur Durchfuehrung desselben

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DE891080C
DE891080C DEW3062A DEW0003062A DE891080C DE 891080 C DE891080 C DE 891080C DE W3062 A DEW3062 A DE W3062A DE W0003062 A DEW0003062 A DE W0003062A DE 891080 C DE891080 C DE 891080C
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Germany
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drum
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Expired
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DEW3062A
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English (en)
Inventor
Joseph Hertrich
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Western States Machine Co
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Western States Machine Co
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Application granted granted Critical
Publication of DE891080C publication Critical patent/DE891080C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B13/00Control arrangements specially designed for centrifuges; Program control of centrifuges

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Verfahren zum satzweisen Betrieb einer Schleuder und Vorrichtung zur Durchführung desselben Die Erfindung betrifft eine neue und verbesserte satzweise arbeitende Schleuder und Einzelelemente derselben. Sie bezieht sich insbesondere anfsolche Schleudern, die zum Trennen der Flüssigkeit von Feststoffen im Groß@betrieih verwendet werden, wie b,eispielsNv,eis,e !di.e Herstellung-, Raffination oder das Trocknen von Zucker, Dextrose oder anderen kristallinen oder körnigen Feststoffen.
  • Es sind Schl,ewdern,dies,er Artbekannt, bei denen die Scihleusderzeiten, selbsttätig in der Weisse gesteuert werden, daß der Antrieb, dias Auswaschen und,das. Abbremsen in geeigneter Weise aufeinander abgestimmt sind. Das Austragen :der Feststoffe erfolgt j-cdoch im allgemeinen unter manueller Kontrolle, da keine geeibneten Einrichtungen zur Verfügung stellen, die bei selbsttätiger Steuerung genügend sicher, zuverlässig und wirkungsvoll arbeiten.
  • Wenn nach einer Schlewderperiodedie Scnslewder angehalten wird, so bleiben die heliandelten Feststoffe im allgemeinen in der Trommel als eine mehr oder weniger harte Wand am Trommelmantel zurück, ,die ,bei lanigs;amer Umd@rehuna ,d"r Tromme1, in,der Regel mit q.o bis -6o Urnidr./min, ausgetragen wird. Hierbei wird die Feststoffm@asse gegen die Spitze oder das vordere Ende eines mechanischen Austrags-chuhes geführt, während,dieser gleichzeitig in die Feststoffe hineingedrückt wird. Das Herablassen des Schuhes in die Trommel und @d.ie Schrneidbewegung desselben werden von einer Bedienungspers. on durchgeführt, die auch .den Antrieib bedienen muß, um eine geeignete Langsame Trommelumadrehung zu ,erhalten.
  • Das Austragen in dieser Weise ist nicht nur langwierig und teuer, - sondern auch häufig Ursache ernster Schwierigkeiten bei der Bedienung (der Maschine. Es kommt verhältnismäßig oft vor, daß die Trommelsiebe beschädigt werden und @daß die Au.stragvorrichtungen sich verbiegen oder brechen,, wenn feinkörnige zusammenhaftende Feststoffe ausgetragen werden müssen, nachdem diese einer sehr großen Fliehkraft ausgesetzt gewesen sind-. -Die harte Oberfläche der Masse führt vielfach dazu, daß die Bedienungsperson die Austragvorrichtung zu kräftig .betätigt oder die Trommel zu schnell umlaufen läßt, was zur Folge hat, daß .der Austragschuh in dieeTrommellauskleiidung selbst einschneidet oder sogar diese zusammen mit .der behandelten Masse aus der Trommel austrägt.
  • Eine noch weit größere Gefahr besteht,darin"daß die Austragvorrichtung mit der Trommel oder dem Material in Eingriff kommt, während die Trommel mit hoher Geschwindigkeit umläuft. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es vorkommen, daß eine Austragvorrichiung in die umlaufende Trommel hineinfällt oder unbeabsichtigt in dieselbe hineinbewegt wird. Wenn dieser Fall eintritt, werden mit großer Wahrscheinlichkeit !die Austraggvorrichtung selbst und. auch andere Teile der Schleuder auseinan(dergerissen. Hierdurch können schwere, unter Umständen sogar tödliche Verletzungen von Personen auftreten, -die sich in de #r Nähe der Maschine befinden.
  • Die Erfindung hat eine satzweise arbeitende Schleuder zum Gegenstand, .die im Betrieb vollkommen sicher ist und auch 'bei Fehlern .in der Be dienung nücht zu Unfällen führt.
  • Diese Schleuder führt .die für die Austragung erforderlichen Arbeitsgänge selbsttätig in der richtigen Folge und .innerhalb weitgehend. verstellbarer Zeiten durch, wobei die Steuerung dieser Arbeiten mit der selbsttätigem Steuerung der übrngen Schleuderarbeiten kombiniert werden kann.
  • Die Erfindung hat außerdem einen verbesserten. Antrieb zum Gegenstand, mit .dem .die Trommdl auf eine für .die mechanische Austragung geeignete konstante niedrigeDrelhzahl :gebracht und auf dieser gehalten werden kann.
  • Die Erfindung ermöglicht es ferner, eine leistungsfähige Austra:,gvorrichtung mit Kraftantrieb zu schlaffen, die nicht nur sicher in der Arbeit und unempfindlich gegen Bedienungsfehler ist, sondern auch so gedrungen ausgebildet ist, da.ß sie keinen größeren Raum in der Maschine benötigt als die üblichen, von Hand betätigten Austragvorrichtungen.
  • Schließlich wird gemäß .der Erfindung ein leistungsfähiger Mech.an@s#mus zurn Heben und Senken eines Bodenventils (der Trommel erhalten, der in Verbindung mit der Austragung arbeitet. Dieser :Mechanismus arbeitet mit einem Mindestaufwand an Bewegung und kann. dauernd im Innern der Schleudertrommel belassen -,werden. Er ist über der Trommel gelagert und behindert die anderen Elemente oder Funktionen der Maschine nicht.
  • Es wurde festgestellt, daß .die Gefahren und Schwierigkeiten beim Austragen von Feststoffen aus Schleudern der behandelten Art .dadurch vermieden werden können, d@aß man die Trommel während der Schleuderzeit in einer Richtung umlaufen läßt und während der Austragung in der entgegengesetzten Richtung. Die Bewegungsumkehrung erfolgt nach .der normalen Verzögerung. Hat die Trommel,die gewünschte negativeDre.hzahl erreicht, so wird die Austrag@vorrichtung in Betrieb gesetzt.
  • Zu diesem Zweck wird das Antriebssystem der Maschine nicht nur mit dem üblichen Hauptantrieb ausgerüstet, .der in .der normalen Richtung arbeitet, sondern auch mit einem Antrieb, .der drei Trommelwelle mit konstanter niedriger Drehzahl in urigekehrter Richtung antreibt. Die Austragvorrichtung wird inngekehrt wie bei der normalen Ausführung angeordnet, d. h. der Austragschuh in der Trommel zergt in Richtung der normalen Trommeldrehung. Er kann daher Feststoffe nur austragen, wenn die Trommel in entgegengesetzter Richtung gedreht wird. Infolgedessen kann der 2@ustragschuh niemals in die Feststoffe eindringen, solange die Maschine in der normalen Richtung umläuft. Es ist sogar unmöglich, Iden Schuh absichtlich in (die umlaufende Mrasse einzuführen, da diese ihn durch Druck auf seine Rückseite zurückstößt. Andererseits ist beii Ader entgegengesetzt gerichteten Trommelidrehung, welche jedem Schl#eudiern folgt, die Austragvorrichtung voll wirksam, wobei jedoch keine Gefährdung auftreten kann, da die Drehung in der umgekehrten Richtung nur zum Austragen dient und endgültig auf eine sichere niedrige Dreh zahl begrenzt ist.
  • Gemäß einern weiteren Merkmal der Erfindung ist .ein Antrieb für niedrige Drehzahl vorgesehen, der eine druckbetätigte Rei@bungskupplung enthält und mit einer für den Austragvorgang geeigneten Drehzahl umläuft. Dieser Antrieb arbeitet mit-einer Trommelwelle zusammon, die- durch .den Hauptantrieb mit der für das Schleudern erforderlichen hohen, Drehzahl angetrieben -wird. Er wird nach jeder Arbeitsperiode des Hauptantriebes b@efä@tigt. Infolgedessen i-st es nicht nötig, die umlaufende Trommel vor dem Einschalten des Antriebes für niedrigej Drehzahl zum Stillstand. zu bringen, da dieser Antrieb ohne Gefahr bei einer beliebigen Drehzahl der Trommelivel.le auf dieselbe zur Einwirkung gebracht werden kann. Durch -die Gleitwirkung wird dabei die Trommel allmählich von ihrer anfänglichen D.relhzahl auf die erforderliche konstante Austragdrehz hlgebracht. Deir Antrieb für niedrige Drehzahl kann außerdem ein treibendes Reibungsglied narben, das allmählich mit dem getriebenen Glied in Eingriff tritt, so daß ein kleiner Antriebsmotor für .das erstere Glied seine volle Drehzahl erreichen kann, bevor -er die ganze Last aufnimmt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Anordnung besteht (darin, daß der langsam laufende Antriebsmotor entsprechend den allgemeinen Belastungsbedingungen der Maschine gewählt werden kann. Das für ein ln bestimnlte:n Zweck erforderliche Antriebsmoment wird :diann in Abhängigkeit von der Art tder:auszutragernden Feststoffe und ides Austragvorganges durch entsprechende Bemessung .des Kupplungsdruckes eingestellt. Bei einem iderartigen System kann ein gemeinsamer Antriebsmotor für niedrige Drehzahl verwendet werden, der über eine Transmission eine Gruppe gleicher Maschinen antreibt.
  • Durch Anwendung des Austragsystems nach .der Erfindung ist es ferner möglich, während aller .Arbeitsgänge .der Maschinen Iden Austnagschuh in der Trommel zu,,belassen, ohne daß irgendwelche Gefahren auftreten können. Hierdurch erhält man eine derartige Vereinfachung in der Bewegung des für die Austragung erforderlichen Mechanismus, daß eine leistungsfähige Austragvorrichtung mit Kraftantrieb, verwendet werden kann, idie mit größerer Genauigkeit arbeitest als die bekannten Einrichtungen. Diese Austragvorrichtung entlastet die Bedienungsperson von,der -bisher erforderlichen schweren Anstrengung und gestattet es, den Austragvorgang automatisch zu machen, wus von größtem praktischem Vorteil ist.
  • Da der Austragschu'h ohne Gefahr zu jeider Zeit im Innern der Trommel verbleiben kann, besteht nicht die Notwendigkeit, ihn während der Schleuid'erzeit herauszunehmen und an einer .sicheren Stelle außerhalb der Trommel aufzubewahren. Für den Schuh sind nur zwei Arten von Bewegungen erforderlich, von denen die eine in einer radialen Auswärts- und Einwärtsbeivegung gegenüber der Trommelwan@d!ung und (die (andere aus einer axialen bzw. vertikalen Bewegung längs der Trommelw:and'u'ng besteht. Diese B'ewegunge in haben beide für eine Trommelsohleuider gegebener Größe bestimmte Begrenzungen. Sie können id aber in einfacher Weise durch ein Druckmittel herbeigeführt werden, das auf üie Kolben n. Druckzylindern zur Einwirkung gebracht wind-, wobei @di@e Kolben entsprechenid ,der gewünschten Bewegung (des Schuhes ganz bestimmte Hübe ausführen. Es isst auch möglich, einen Zahnraidarntrieb mit bestimmten Bewegungsgrenzen zu verwenden. Für :die Steuerung der Schuhbacvebrung sind daher keine komplizierten Mechanismen oder Sicherheitseinrichtungen erforderlich.
  • Ein weiteres Merkmal (der Erfindung .besteht aus einer Aus.tragvorri.ahtung mit Kraftantrieb, die nach den vorstehenden Grundsätzen gebaut ist. Diese Austragvorrichtung wird vorteilhaft durch ein Druckmittel gesteuert. Sie ist mit @ziner eingebauten Dämpfung versehen, welche die auftretenden Stöße aufnimmt und .die horizontale Auswärtsbewegung --des Austragschuhes verzögert, wenn dieser sich der Trommelauskleidung nähert, so idaß man ein einwandfreies Austragen mit einstellbarer Geschwindigkeit erhält. Die Steuerung (der Horizontal- und Vertikalbewegung des Austragschuhes erfolgt zweckmäßig durch entsprechende Drosselung des Druckmittels. Ferner ist eine Verriegelung vorgesehen, die unter (dem Schuh liegt, wenn dieser am Ende der (Einwärts- und Auswärtsbewegung seine obere Ruhestellung erreicht hat und unter allen Umständen verhintd@ert, @daß der Schuh in idie Trommel herabfällt, --bevor er in horizontaler Richtung so weit ausgeschwenkt ist, idaß er in eine in der Trommelbefindliche Beschickung eindringt.
  • Die Austragvorrichtung der vorstehend beschriebenen Art kann: mit einer weiteren Vorrichtung zusammenarbeiten, (die mit :der Steuerung ;der Austragvorrichtung verbunden ist und dieses selbsttätig in ider unwirksamen Stellung hält, bis ,die niedrige Drehzahl der Trommel erreicht ist. Es kann sich hierbei um eine auf idie Drehzahl ansprechende Vorrichtung handeln, idie zusammen mit der Trommel--welle umläuft. Bei einer Austragvorrichtung, die erst bei einer Umkehrung der Drehrichtung wirksam wird, kann beispielsweise ein auf die Drehzahl ansprechender Schalter verwendet wenden, der idie Austragsieuerwng einschaltet, wenn die Drehzahl der albgebremsten Trommel sich dem Wert Null nähert. Wenn -diese Vorrichtung anspricht., wird zunächst %der mit Gleitkupplung versehene Antrieb für niedrige Drehzahl auf idie Trommehvelle zur Einwirkung gebracht, worauf dann, nachdem die Trommel die gewünschte Austragdrehzahl erreicht hat, die Austragvorrichtung selbst im richtigen Augenblick in Tätigkeit tritt.
  • In der Öffnung des Trommelbodens, (durch welche die Feststoffe ausgetragen wenden, ist zweckmäßig ein in vertikaler Richtung bewegliches Ventil besonderer Form angeordnet. Zum Heben und Senken dieses Ventils ist im Innern der Trommel eine Vorrichtung vorgesehen, die mittels eines Schwenkarmes :dieses Bodenventil von seinem Sitz abhebt und es dann gegenüber der Trommelwelle derart kippt, daß es Idas Arbeiten der Austragvorrichtun@g sowie Idas Umlaufen bzw. Austragen der in der Trommel befindlichen Feststoffe nicht behindert. Auf Grund,der für das Ventil gewählten Form und' der von demselben auszuführenden Bewegung kann ,die Vorrichtung zum Heben des Ventils,in besonders einfacherWeise ausgebildet werden. Zur Betätigung dieser Vorrichtung kann ein Druckmittel (dienen, wobei das Arbeiten durch, Elemente kontrolliert wenden kann, die mit der selbsttätigen Steuerung des Austragvorganges derart zus-ammenRVirken, daß das Bodenventil selbsttätig gehoben wird, bevor der Austragschuh in Wirksamkeit tritt, und selbsttätig gesenkt wind, nachdem Idas Arbeiten (desselben beendet ist.
  • Der langsame Antrieb der Maschine kann nicht nur dazu idi@einen, die Trommel auf eine konstante Au.stragdrehzahl zu bringen und auf (dieser zu halten, sondern er kann auch als Bremse wirken, um einen we'sentl'ichen Teil der Verzögerung von der hohen auf die niedrige Drehzahl bzw. auch die ganze Verzögerung aufzunehmen. Infolgedessen kann einTeil ,derSbeuerungen-.und Stufen wegfallen, die sonst für Idas Umschalten von Abbremsen auf langsamen Antrieb erforderlich sind. Auch die übliche Reibungsbremse kann eingespart werden.. Zu. diesem Zweck kann ein Antrieb mit eingeschalteter Gleitkupplung für niedrige Drehzahl, der an der Trommelwelle mit einer konstanten Austragdrehzahl angreift, -als Hochleistungsiantrieb ausgebildet werden, welcher idie Bremswärme aufnimmt und ableitet und an Stelle der sonst üblichen Reinbungsibremse arbeitet. Unter seiner Einwirkung geht,das Verzögern allmählich und kontinuierlich in ,das Beschleunigen für,das Austragen über, ohne daß eine Unterbrechung erfolgt oder andere Mittel dazwischen zur Anwendung kommen. Das Arbeiten eines derartigen Abbrems- und Austragan:tri.e'bes kann bei voller Drehzahl der Trommel beginnen, sofern die Schleuder keine Wirbel.s'tromb,rems:ung besitzt, oder auch nach einer derartigen Bremsung, wenn. Tals Antrieb der Maschine ein Elektromotor dient, der mit einer elektrischen Abbremsung arbeitet. Im ersteren Fall wird zweckmäßig der Motor für den Austragantrielb mit Wirbel.strombremsung ausgerüstet.
  • In den Zeichnungen, sind verschiedene Ausfüh:rungsbei.sp'ie'le der Erfirndung ,dargestellt.
  • Feg. i zergt in Seitenansicht eine Schleuder nach der Erfindung, bei ider einige Teile weggebrochen und. andere im senkrechten Querschnitt idargestellt sind; Fig. i A ist eine vordere Teilansicht, von der Linie i A- i A der Fig. i aus gesehen, die in schematischer Weise verschiedene Steuerelemente der Maschine zeigt; Fi:g. 2 ist eine Teilansicht längs der Linie 2-2 der Feg. i, beii der einige Teile weggebrochen und andere im horizontalen Querschnit dargestellt sind. Diese Figur zeugt idie Trommel mit dem sie umgebenden stationären Gehäuse, (die Austragvorrichtung, die Anhe'bevorrichtung,des Ventils und die Spritzdüse in der Maschine; ,-Fig. 3 zeigt in Seitenansicht die Austragvorrichitung mit der Trommel und dem Gehäuse, wo(b,ei (die letzteren im senkrechten Querschnitt dargestellt sind; Fig. 4 ist eine Ansicht der gegenüberliegenden Seite des teilweise geschnittenen Austragmechanismus.; Fig. 5 ist ein waagerechter Querschnitt durch den Austragmechanismus nach der Linie 5-5i der Fig. 3, wobei Teile 'der Oberseite der Trommel und des Gehäuses weggebrochen sind"um ,den Schuh "in ider Trommel erkennen zu lassen; Fig. 6 .ist eine Seitenansicht eines Austragschubes. Sie- zeigt idie Verbindung ,desselben mit einem Kolben, der zur Aufundabbewegung des Schuhes dient; Fig. 7 zeigt einen Teil eines vertikalen Längs -sohnittesdurch den Austragmechanismus, von der Seite der Fig. 3 aus gesehen; Fig. 8 ist ein senkrechter Querschnittlurch dien Austragmechanismus längs der Linie 8-8 der Fig.7; Fig. g ist eine Teilansicht und ein Teilschnitt durch das eingebaute Bodenventil und die Vorrichtung zum Anheben desselben; Fig. io ist eine Teilansicht cdes gleichen Ventils, bei der der Arm zum Anheben desselben gerade im Begriff ist, das Bodenventil von seinem Sitz abzuheben; Fig. i i ist eire Ansicht,des gleichen, teilweise ge- schnittenen Ventils., bei der ider Heibearm in der Ruhestellung und außerdem inngestrichelten Linien in-der Arbeitsstellung wiedergegeben' ist; Fng. 12 ist einsenkrechter Schnitt .durch (den langsamenAustragantrieb,der sich am Kopf des Haup'tantriebsmotors ider'Schleuder befindet; Fig. 13 ist eine von der Linie 13-r3 der Fig. i2' aus gesehene Teilansicht eines Schalters, oder' anspricht, Wenn die Drehzahl sich. dem Wert Null nähert; Fig. 14 ist ein horizontaler Schnitt längs der Linie 14-1q. ider Fig. ii2; Fig. 15 isst ein Schaltplan für die Steuerung der Maschine; Fig. 16 ist ein Scbraltplan für das Antriebssystem; Fig. 17 .ist ein Plan der Tafeln. für die Steuer-, Einstellungs- und Kontaktrelais ,des Motors.
  • Wie aus Iden Figuren hervorgeht, besitzt 'die große Schleudertrommel i eine gelochte Seitenwandung 2, eine Kappe 3 und einen Boden 4. Die Trommel isst am unteren Ende einer vertikalen Antriebswelle 5 angeordnet, die in einem Kopf 6 derart gelagert ist, idaß sie Kreiselbewegunigen ausführen kann, wobei der Kopf 6 .durch einen Teil 7 des Rahmens F getr2gen wird. Diese Ausbildung ist an sich bekannt. Als Hauptantrieb der Maschine 'dient ein großer Elektromotor M111, der zweckmäßig mit Kurzschlußl,äufer ausgerüstet ist. Es kann jedoch auch jeder andiene geeignete Antrieb verwendet werden. Die Welle ides Motors MM steht Tiber den Kopf 6 in an .sich bekannter Weise unmittelbar mit ider Welle 5 Inn Vetbindung.
  • Der -Hauptantrieb treibt die Trommelwelle, von oben gesehen, -im Uhrzeigers:inn an, so,daß sieh die Trommel normalerweise in der durch den in Fig. 2 nach rechts geiriehteten Pfeil bezeichneten Richtung ,dreht. Diese normale Drehung erfolgt mit der Schleuderdrehzahl, ,die (durch id'ie Daten des Motors gegeben ist. Die gleiche Drehrichtung wird, auch während ider Verzögerungsperiode- beibehalten, die sich (an jede Schleuderpefriode anschließt.
  • Die Verzögerung wind, zweckmäßig '.durch eine kombinierte elektrische Wirbelstrombremsung und Reibungsbremsung herbeigeführt. Erwünschtenfalls kann jedoch. auch eine Rei(bungsibreimsung allein angewendet werden. Für (dieWirbelstrombremsun'g ist der Motor Mild sowohl mit Wicklungen( für hohe Drehzahlbeispielsweise i8ioao Umdr./min) als auch für niedrige Drehzahl (von beispielsweise goo Umd'r./min) ausgerüstet. Diese Wicklungen werden über Kontakte H und L (Big. r7) @durch weiter untein beschriebene Steuerungen erregt. Es genügt, hier zu erwähnen, daß am Ende der Periode hoher Drehzahl der Motor von hoch auf niedrig umgeschaltet wird, so :daß infolge der verzögernden Wirkung ,des Magnetfeldes für niedrige Drehzahl ein .geeigneter Zeitraum elektrischen Bremsens auftritt. Am Ende dieses Zeitraumes ist der Motor vollkommen entmagnetisiert. Es schließt sich dann eine reine Reibungsbremsung an, -um die normale Verzögerung der Trommel zu: beenden. Hierzu dient eine Bremströ.mmel 8, die auf der Trommelwelle sitzt und, mit Bremsbändern g zusammenarbeitet. Die letzteren können mit Hilfe von Druckluftzylindern io auf @die Trommel zur Einwirkung gebracht werd:zu. Sie werden normalerweise adurch Federn von der Trommel aba halten. Zum Anziehen der Bänder wird den Zylindern über :eine Leitung i i, die von einem solenoidgestenerten Ventil BSV ausgeht (Fig. i A), Druckluft zugeführt.
  • Nach jeder Schleuderperiode müssen diie Lehandelt-n Feststoffe durch eine mechanische Aus-. tragvorrichtung aus :der Trommel entfernt werden. Um die Welle 5 herum besitzt -der Trommel.boLden .4 eine mittlere Öffnung 4a, -die zum Austragen der Feststoffe dient. Die Kappe 3 der Trommel hat ebenfalls :eine mittlere Öffnung 3a, die den Zutritt zu dem Innern der Trommel ermöglicht. Ein als Kegelstumpf ausgebildetes Glockenventil i2, das in die AuslaßöfFnung 4a paßt, umgibt die Welle 5. Es kann in vertikaler Richtung derart bewegt werden, das während jedes Aus,tragvorganges, die Au.straggöffrnung freiliegt. Die ganze Trommel ist von einem stationären Gehäuse 14 umgeben, welches die während des Schleuderns austretende Flüssigkeit auffängt. Das. Gehäuse besitzt eine in der Mitte offene Oberseite i5., die die A;ustragvo.rrichtuiig r6 trägt. Ferner sind eine Vorrichtung 17 zum Anheben des Ventils und eine üblich: Spritzeinrichtung 18 zum Auswaschen der mit der Trommel umlaufenden Feststoffe vorgesehen.
  • Das Hauptelement der Austragvorrichtun.g ist ein Schüh,2o, der auf einer senkrechten Welle 2 1 sitzt. Der Schuh ist im Innern der Trommel in vertikaler Richtung beweglich, so daßseine Spitze' 22 :die Trommelwandung über die .ganze axiale Länge zwischen der K appe 3 uni -dem Baden 4 bestreichen kann (s. Fi:g. 3). Auße@ndem kann er in. horizontaler Richtung geschwenkt werden, wobei seine Spitze 22 sich gegenüber der Trommelwandung 2 in: radialer Richtung einwärts und auswärts bewegt (s. Fig.5).
  • Wie aus Fig. 2 und 5 zu ,entnehmen ist, erstreckt sich der Austragschuh von seiner Welle in Richtung der Trommelwandung, d. h.. für idie in der Trommel befindlichen Feststoffe ,gerechnet, in der normalen Drehrichtung der Trommel während der Schleuderzeit. Der Schuh kann nur :dann die Feststoffe austragen, wenn bei der Drehung der Trommel der Inhalt derselben gegen die Schuhspitze geführt wird, wenn also :die Trommel sich. in entgegengesetzter Richtung dreht. Während der normalen D,reliung der Trommel kann der Schuh dagegen nicht wirksam werden, und: zwar auch. :dann nicht, wenn jemiand versuchen sollte, -ihn in die umlaufende Beschickung hineinzudrücken, cda die in. ider normalen Richtung umlaufenden Feststoffe geigen die Rückseite :des Schuhes :drücken und ihn. in radialer Richtung nach dem Trommelinnern hin bewegen würden. Das Eingreifen der Austrajgvorrichtung kann daher nurdurcheine Umkehrung der Trommeldrehung herrbeigeführt w@,-:nden derart, .daß di:e Trommel sich in d,er durch :den nach links gerichteten Pf-il der Fig. 2 und 5 angezeigten Richtung dreht. Zu diesem Zweck ist das Antriebssystem der Maschine mit einem besonderen, langsam lauf end,-,n Austragantrizib DD versehen, .d:er, w;ie Fig. i rnd 12 zeigen, über :dem Motor JIM angeordnet ist. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt der Austragantrieb: DD ein Geliläu's"e 3i, Idas am oberen Ende 30 des Hauptmotorra:hmen:s gelagert ist und eine obere und untere Kammer 32 bzw. 33 aufweist. In der unter@cn Kammer befindet sich eine ReibungskupplunigDC"d!ie ,mit einem Übersetzungsgetriebe in der oberen Kammer verbunden ist. Die nicht :dargestellte Hauptmotorwelle besitzt eine Verlängerung 34. (die in die Kammer 32 hineinragt. Die Welle trägt ein Speichenrad 35 mit einer Reibungstrommel 36. In gleicher Richtung mit der Verlängerung, jedoch von dieser getrennt, befindet sich eine kurze Welle 37, die in Lagern 38 bzw. 39 in der oberen bzw. unteren Wand der Kammer 33 geführt wird. Das untere Ende der kurzen Welle 37 trägt eine Kupplungsscheibe q:o, die sich im Innern der Reibungstrommel 36, befindet. Um Idas Raid 4o herum ist ein hohles:, aufbLasbaries, RinggliCd 42 angeordnet, welches ReihungseleMente 41 trägt, die sich gegen die Trommel 36 anlegen können. Das aufblasbare Gli-eid 42 .i.s:t normalerw,eis,e luftleer, so daß :diie Reibungselemente 4i nich-t gegen @d:"e Tro.mm"el3.6 anliegen. Wird' dagegen Druckluft indas Glied 42 einsgeführt, so wird dieses aufgeblasen und legt :sich gegen die Reibungselemente mit .einer Kraft an, die von dem Luftdruck abhängt. Eine Druckluftleitung 46, die außerhalb des Gehäuses 31 zu einem_solenoidgesteuerten Ventil DCSV,dier Austragkupplung führt (Fig. i und i A), ist über einen axialen Verbindungskanal 45 in der kurzen, Welle. 37, einen Kanal 44 im Speichenrad 40 und eine Leitung 43 zum Innern :des Gliedes 42 geführt. Das Ventil DCSV kann in der nachstehend b@e:sc:hnie:b,enen Weise gesteuert wenden. Es wird im allgemeinen gleichzeitig mit dem Austragmotor DM erregt, wodurch :das Ventil geöffnet wird. Dabei dauert es jedoch eine geraume Zeit, bis das Glied 42 so weit aufigepumpt is-t"daß die Kupplung zum Eingriff kommt. Diese Zeit ist größer als diejenige, welche der Motor DA7 benötigt, um seine volle Drehzahl zu erreichen. Der Motor wird diah@er erst dann belastet, wenn er auch in der Lage isst, @diie volle Last aufzunehmen.
  • Auf der kurzen Welle 37 sitzt im Innern der Kammer 33 :ein Schneckenriad48, welches: von einer Schnack :e 49 auf der Welle 4911 angetrieben wird. Dic Schneckenwelle ist im Gehäuse 31 in Lagern 5o und: 51 geführt. Ihr Endie 52 ragt aus :dem Gehäus@° hieraus und wird durch den kleinen Austragmot.or D .Il .angetrieben. Eine derartige Anordnung ermöglicht eis, Idas Getriebe für :den langsamen Antrieb dauernd zu schmieren, ohne daß Öl Verlorengehen kann. Der Motor D,11 treibt @die Söhnecke 49 mit konstanter Drehzahl an. Hierdurch wind das Kupplungsgl.i:sd auf der kurzen Welle 37 rihenfalls mit einer konstanten niedrigen Drehzahl von etwa 4o, ib,i,s 6o tUmdr./mim angetrifeben, wie sie für das Arbeiten Ader mechanischen Aus.tragvorrichtung erforderlich ist. Die Schnecke wird beispielsweise durch Keilriemen 56 angetriceIben, :.die- einerseits über die Antriebsscheibe 55 der Motorwelle 54 und andererseits über dieAntriebsscheibe 57 am Ende 52 der Schreck :enw-,11,e laufen. Der A@ustragmotor D.11 sitzt zweckmaßdg auf einer Grundplatte 58, die an ihrem unteren Ende auf einer horizontalen Achse 59 drehbar gelagert ist und an ihrem oberen Ende unter ,der Einwirkung einer Zugfeder 6o steht. Die Spannung der Keilriemen 56 kann daher in einfacher Weisse mit Hilfe einer Stellschrau.'Ie 61 geregelt werden. .
  • Der Austragmotor treibt (die Welle 37 und die Reibu:ngselem:ente 41 in Richtung des Pfeiles. in Fi:g. 14 an, welcher dem nach links gerichteten Pfeil in Fig. 2 entspricht. Der Antrieb erfolgt mit einer konstantem niedrigen Drehzahl, -die im Verbäslthis zu der vom Hauptantrieb iUlW lemvirkten Trommeldrehung negativ ist. Wird daher der Austragantrieb betätigt, wenn- die Trommel i sich dem Ende der normalen Verzögerung nähert bzw. nachdem sie dieses Ende ,reicht hat und die Reiburigebremse 9 gelöst ist, so bringt !dieser Antrieb die Trommel auf eine für das Arbeiten ider Austragvorrichtung 36 geeignete niedrige negative Drehzahl und hält sie auf ,derselben. Die Austragvorrichtung kann idann in Tätigkeit gesetzt we@rdhn, um die behandelten Stoffe in absoluter Sicherheit aus der Trommel auszutragen.
  • Die Austraagvorrichtung 16 enthält verschiedene wichtige Konstruktion@s- und Arbeitsmerkmale, die im einzelnen aus Fig.3 bis 8 hervorgehen. Sie wind ausschließlich -durch ein Druckmittel und durch Federn gesteuert, so daß die Bedienungsperson von aller körperlichen Anstrengung befreit ist, die !bisher für die Durchführung dies Austragvorganges erforderlich war. Die Bewegungen. des Austra:gschuhes sind in ihrer Größe genau bestimmt. Andererseits sind jedoch keime Begrenzungsschalter adeer arndere komplizierte Sicherheitseinriohtungen an den Enden ider Sehuhbeweegung erforderlich,. Die erforderlichen Bewegungen werden mit .genau kontrollierter Geschwindigkeit durchgeführt, die entsprechend :den bei Schleudern dieser Art auftretenden Bedingungen gewählt werden kann. Der Austragschuh wird ständig im Innern: .der Trommel belassen. Trotzdem !bestecht absolute Sicherheit, idaß .der Schuh nicht in die umliavfende Masse eingreift und auch nicht unbeabsichtigt auf ,den Boden der Trommel fallen kann. Die Austragvorrichtunig ist so gedrungen :ausegieib!i1,diet, ld@aß sie keimen ;zusätzlichen Raum auf !der Gehäuseoberseite hearnsprucht. Sie nimmt sogar weniger Platz ein als die iilbl.ichen Eineichtungen :dieser Art, da der Schuh stets im Innern der Trommel veribleiibt und nicht auf der Gehäuseoberseite zu liegen braucht.
  • Der Betätigungsmechaniemus für idie Austrugvorrichtung ist auf einem Zapfen 70 gelagert, ider auf einer Grundplatte bzw. einem Flansch 71 sitzt, welcher auf der Oberseite 15 ,des Gehäuses 14 befestigt isst. Ein Gehäuse 72 äst so auf dem Zapfen 70 gellagert, daß es in horizontaler Richtung um idie Achse desselben geschwenkt wenden kann. Es erstreckt sich von dem Zapfen in Richtung zur Welle 5 und: :endet in einer vertikalen Führung 73, die über :die Innenkante der Cidhäueseoberseite 15 und der Trommelkappe 3 vorsteht. In dieser Führung ist das obere Ende der Austragwelle 21 gleitend geführt. Die Welle 2 i und .das Lager in der Führung 73 besitzen einen rechteckigen oder anderen Winkelquerschnitt, so,daß die Welle 2 i und (damit auch der Austragsehuih, 2:0 sich gegenüber dem Gehäuse nicht drehen können. Der Schuh kann jedoch: ziusammpn mit dem Gehäuse 7,2 um den Zapfen 7i0 geschwenkt und in axialer Richtung aufwärts und abwärts in seiner Führung bewegt werden.
  • Durch die Schwenkbewegung des Gehäuses 72 und ,der Welle 2 1 um den Zapfen 7o kann der Schuh 2o aus der gestrichelten in. die vollausgezogene Stellung der Fig. 5 oder auch in eine :beliebige Zwischenstellung gebracht werden. Diese Schwenkbewegunig wind wie folgt herbeigeführt und auf Idas gewünschte Ausmaß begrenzt: In ,dein Gehäuse 72 sind zwei kolbenartig ausgebildete Glieder 74 und 75 derart gleitend angeordnet, d'aß seeseitlich auf eimrnder gegenüberliegenden Seiten aus dem Gehäuse vorstehen. Diese Glieder besitzen abgerundete Enden 74a und 75a, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen. Sie stoßen gegen feste Anschlagplatten 716 und 77, die senkrecht auf einander gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte 7 i stehen. Das Kolb:englieJd 75 ist in axialer Richtung :beweglich in einem Lager- 78 dies Gehäuses 72 angeordnet und liegt .gegen eine Membran 79 an, die ihrerseits einen Hohlraum 81 des Gehäuses dicht abschließt und, unter dem Druck einer in diesem Hohlraum befindlichen Fedier 8o steht. Der Hohlraum 8i ist mit Öl gefüllt. Die Eirnwärts)bewegung -des Kalbenglieides 75 und, der Membran 79: wird diaher !durch ,das in der Kammer 81 befind-liche Öl abgedämpft, wobei das. Öl langsam durch einen engen Kanal 82 entweicht, der auf der Oberseite der Kammer 8i vorgesehen ist (Fig.8). Während ,der Auswärtsbewegung des Kolbens 75 und der Membran 79, die unter Einwirkung !der Feder 8o erfolgt, kehrt das aus der Kammer 8.i hinausgedrückte Öl durch :den Kanal 82 in !dieselbe zurück. .
  • Der andere Kolben 74 ist,durch ein Querlager 84 geführt und gegen dieses abgedichtet. Das. innere Ende 74b dieses Kolbens liegt in einer in :dem Gehäuse 72 ausgebildeten Druckkammer 85. Dieser Kolben .bewirkt daher, dlaß Idas Gehäuse und die Welle der Austragvorr.ichtung um den Zapfen 70 entgegen idem Uhrzeigersinn geschwenkt wenden, wenn ein Druckmittel in !die Kammer 85 eingeführt wird. Zu diesem Zweck ist in idwm Gehäuse ein Kanal 86 vorgesehen, der mit der Druckluftleitung 87 in Verbindung stecht. Diese Leitung führt zu einem solenoildebetätiigten Ventil DSTl i (F'ig. i A), so .d:aß beim Offnen,des Ventils Druckluft durch die Leitung 87 in :die Kammer 85 fließt. Hierdurch werden idas Gehäuse 72 und der Kol.beni 74 senkrecht zu ider zwischen dem Zapfen 7:o und der Welle 21 'verlaufenden Längsachse auseinandergedrückt. Da :das Anschliagende 74a gegen die feste Anschlagplatte 76 anliegt, bewegt dich .das. Gehäuse um dien Zap-feen 70 entgegen ,dem Uhrzeigersiin:n, wie aus Fig. 5 hervorgeht. Die Welle 21, wind! dänn zusammen mit dem Gehäuse derart geschwenkt, daß der Schuh 2o aus der gestrichelt gezeichneten Lage i,ndie ausgezogene Stellung übergeht. Bevor jedoch die Spitze 22 des Schuhes ,d'ie Seitenwandung der Trommel erreicht, stößt das Anschlagende 75a gegen die feste Anschlagplatte 77, so daß die endgültige Auswärtsbewegung ödes Schiuhes unter der verzögernden. bzw, stoß,dämpfenden Wirkung Ces Gliedes 75 in. der Kammer 81 :erfolgt. Dabei legt sich ein auf dem Gehäuse 72 ausgebildeter Teil 72a geigen einen verstellbaren Anschlag 77a der Anschlagplatte 77, wodurch die horizontale Auswärtsbewegung der Schuhspitze begrenzt wird.
  • Andererseits kann, wenn der Druck in der Kammer 8:5. auf gehaben wird, ,der Kolben 74 sich frei einwärts, bewegen. Der Austragschuh schwingt dann unter Einwirkung der Feder 8o und der weiteren Wirkung einer starken Zugfeder 88 radial zum Trommelinnern. Die Feder 88 ist mit ihrem Ende an einen Bolzen 89 auf der Grundplatte 7i und mit ihrem anderen Ende an :einer Öse der Führung 73 für dlie Welle befestigt.
  • Die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Austragschuhes erfolgt ausschließlich durch die Einwirkung eines, Druckluftzylinders 92, der sich längs der Welle 21 erstreckt und durch Flansche 93 an -der Führung 73 befestigt isst. Der Zylinder 9,2. besitzt einen Kolben 94, der an seinem unteren Ende bei 95 lösbar mit dem Körper ;des Aust.ragschuhes 2o gekuppelt ist (Fig. 6). Die Länge dies Zylinders 92 und damit ,dier Hub des Kolbens 94 in demselben sind so bemeissen, daß, wenn,der Kolben sich in der oberen Endlage befindet, der Sch-uh 2o unmittelbar unter der Kappe 3 der Trommel liegt, wie ges!trichelt in Fig.3 angedeutet, während in der unteren Endlage der Schuh sich unmittelbar über dem Trommelboden 4 befindet, wie in Fig. 3 ausgezogen dargestellt. Der lange Zylinder 92 hat einen oberen und einen unteren Lufteinlaß. Diese stechen mit Druckluftleifiun!gen 96 bzw. 97 in Verbi:ndun:g, welche zu einem Soleuoiidventil DSV2 führen. Mit Hilfe dieses Ventils kann diie Druckluft entweder dem oberen oder dem unteren; Ende des Zylinders zugeführt werden, um den Austragschuh entsprechend abwärts oder aufwärts zu bewegen.
  • Die Strömungsgeschwindigkeit ider Luft in den Leitungen 87, 96 und 97 wird auf ein bestimmtes Maß begrenzt, -das die gewünschte Schuhbewegung ergibt. Zu diesem Zweck können sole:noidbetätigte Ventile mit verstellbaren Luftkanälen verwendet werden. Vorteilhafter ist es jedoch., in jeder Leitung ein Drosselventil vorzusehen., wie es bei 9611 dargestellt ist. Diese Steuerventile sind im einzelnen in Fig. 8A dargestellt. In Fig. iA befinden sich die Ventile in den Leitungen 87 und 96 in drer normalen Stellung, während !das Ventil in der Leitung 97 umgeschaltet ist. Jedes der Ventile hat einen zylindrischen Hohlkörper i4o, der an einem Ende einen Verschlußstopfen 142 enthält. Dieser ist axial ausgebohrt und enthält ein herausnehmbares Glied 143 mit verengter Durchtrittsöffnung. Das andere Ende ist als ringförmialer Sitz 144 für eine nichtmetallische Ventilscheilbe 145 uu.s:gebilidiet, die auf einem im Innern des Körpers 140 befindlichen Kolben 146 sitzt. Eine Feder 147 idrückt,den Kolben auf seinen Sitz. Der Kolben hat einen mittleren Hohlraum, der mit einem Filtermaterial r4,8 gefüllt ist. Ein herausnehmbares Glied 149 mit einer kleinen Öffnung i5o. vervollständigt den Weg, :den. die Luft durch das Ventil nimmt. Die Öffnung im Glied 143 und die Öffnung I50 steuern zusammen die Geschwindigkeit der in Richtung von 143 nach 144 Üuirch das, Ventil h,indurchströmenden Luft. In :dier entgegengesetzten Richtung wind die Luftströmung lediglich durch die Öffnung 143 gesteuert, da in diesem Fall der Kolben 146 von seinem Sitz abgehoben wird, s.o daß :die Luft nicht durch die Öffnung i5o hindurchzugehen braucht, sonldern andern Kolben 146 seitlich vor!beistreichen kann. Die von dem Ventil DSV i zur Kammer 85 strömende Druckluft besitzt daher eine Geschwindigkeit, ,die von der für die beiden vorgenannten Öffnungen gewählten Größe abhängt, so daß diese Öffnungen die Geschwindigkeit der horizontalen Auswärtsibeivegung :des A.ustragschuhes regeln. Die Geschwindigkeit der Einwärtsbewegung des Schuhes ist ebenfalls begrenzt. Sie- wird, wenn dler Kolben 74 unter Einwirkung der Feder 88 in die Kammer 85 zurückkehrt"durch die Öffnung 143 gesteuert. Die Öffnung 143 ist im allgemeinen größer alis die Öffnung I 5o. Die Luftströmung in der Leitung 96, welche die Abwärtsbewegung des Schuhes bewirkt, wird in ähnlicher Weise gesteuert, wobei für die Rückströmung durch die Leitung 96 während der Aufwärts#bewegun.g des Schuhes eine ähnliche Begrenzung vorgesehen ist. Da die Steuerung in der Leitung 97 in umbekehrter Weisse erfolgen muß, wird die Geschwindigkeit der dieser Leitung zugeführten Luft nur durch den Widerstand der einen Öffnung 143 geregelt, während die Rückströmung bei der Abwärtsbewegung des Schuhes durch zwei Öffnungen 143 und i5o gesteuert wird.
  • Beim A:bwärtshub si:nid beide Drosselstellen in den Leitungen g6 und 97 wirksam, wobei die Drosselungen der Leitung 97 in ihrer Wirkung vorherrschen. Beim Aufwärtshub ist nur eine Drosselung, nämlich- die der Öffnung 143, in jcider Leitung wirksam, und ziwar herrscht diejenige der Leitung 96 vor. In dieser Weise wird der Austragschuh mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit abwärts bewegt, um die Tiefe -der bei jeder Trommelumdrehung abgenommenen Schicht zu begrenzen. Die Aufwürts:beweg.ung des Schuhes erfolgt dagegen, um Zeit zu sparen, mit einer größeren Geschwindigkeit, welche jedoch so begrenzt ist, daß keine Stöße auftreten können. Die Zeit für den Abwä.rts:hab kann beispielsweise mit etwa 8 .bi,s 16 Sekunden und diejenige für den Auf wärtshü@b mit etwa i bis 3 Sekuntden gewählt werden.
  • Wise weiter aus Fig.3 hervorgeht, besitzt die Grundplatte 7 1 einen Teil iool, der über die Innenkante der Gehäuseoberseite vorsteht. An diesem Teil ist ein .Haltearm ioi so befestigt, daß er nach unten in die Trommel hineinragt. Der Haltearm ist an sieinem unteren Ende als waagerechte Leiste io2 ausgebildet, die in Richtung der' Austragwelle 2I vorsteht. Die Leiste Io2 liegt unmittelbar unterhalb der Unterkante des Schuhes 2o, wenn dieser sich in seiner oberen Stellung befindet. Ist dagegen der Schuh in seiner unteren Stellung und wird desr Austragschuh durch die Feder 88 radial nach innen geschwenkt, so li@agt,di-e Welle oi .gleitend gegen die Leiste rot an. Der im unteren Teil des Zylinders 92 zur Auswirkung kommende Druck bie,ivegt,dann die Welle 21 aufwärts längs der Leistenkante, bis der Schuh seine obere Lage erreicht hat. In idies@er Lage erfolgt ein emdgülti@ges Schwenken des Schuhes nach innen, wodurch die Unterkante dies Schuhes über ,die Leiste .zu liegen kommt. Aus @dieser @uh:°@ Stellung ides Austragschuhes kann er daher nicht -nach unten auf den Tromm-"lb:o,den fallen, euch wennder aufwärts -"richtete Druck im Zylinder 92 au,fgehob"e:n wird.
  • Wenn die Austragvorrichtung betätigt werden soll, wird der Aüstragantrieb so eingestellt, daß die Trommel ihre langsame negative Drehzahl erreicht. Das Bodenventil 12 der Trommel wird gehoben, um den Auslaß 4a freizulegen. Sobald die Austragdrehzahl erreicht ist, wird durch das Ventil DSV i Druckluft in die Kammer 85 eingelassen. Die Schuhspitze 22 bewegt sich dann langsam nach außen in das in der Trommel befindliche Material hinein. Während ihr durch die Drehung der Trommel das Material entgegengeführt wird, setzt sie ihre Bewegung fort, bis sie die Seitenwandung der Trommel erreicht. In der Zwischenzeit hat sich der Schuh von der Leiste io2 entfernt. Nachdem daher vom oberen Ende der Feststoffe eine vollständige Schicht abgenommen ist, kann der Schuh in der Abwärtsrichtung bewegt werden, um den Resf der Feststoffe auszutragen. Diese Austragbewegung wird dadurch herbeigeführt, daß durch das Ventil DSV2 Druckluft in den oberen Teil des Zylinders 92 geleitet wird. Beim Erreichen der Begrenzung für die Abwärtsbewegung wird das Ventil DSV i betätigt, so daß die Druckluft aus der Kammer 85 entweicht. Der Schuh wird dann durch die Einwirkung seiner Feder radial einwärts geschwenkt, bis seine Welle 21 wieder gegen die Leiste io2 anliegt. Nun wird die Druckluftzuführung wieder vom oberen Teil des Zylinders 92 zum unteren Teil desselben umgeschaltet, so'daß der Schuh in seine obere Ruhestellung zurückkehrt. Selbstverständlich kann die Einwärts- und Auswärtsbewegung des Schuhes an jeder beliebigen Stelle seines senkrechten Hubes herbeigeführt werden, indem man einfach das Ventil DSU i betätigt.
  • Die Verwendung der oben beschriebenen Einrichtung für eine Maschine mit automatischerAusträgung erfordert noch weitere Einrichtungen, um die folgenden Vorgänge herbeizuführen: Einschalten des Austragantriebes am Ende einer jeden Schleuderperiode, Heben des Bodenventils der Trommel, Einschalten der. Austragvorrichtung, Senken des Bodenventils, Abschalten des Austragantriebes und Anhalten der Trommel, wobei alle diese Arbeiten in der richtigen Reihenfolge durchgeführt werden müssen. Zur selbsttätigen Steuerung der in jeder Periode erforderlichen Arbeiten ist es ferner erforderlich, den Hauptantrieb, die Spritzeinrichtung (wenn eine solche vorhanden ist) und die Bremse in das gleiche Steuersystem mit einzubeziehen.
  • Um den Austragantrieb und die anderen mit der Austragung verbundenen Elemente einzuschalten, ist eine Schaltvorrichtung ZS (Fig. 1, 12 und 13) vorgesehen, die auf die Drehzahl der Trommelwelle anspricht. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um einen umlaufenden Schalter an sich bekannter Ausführung, der einen oder mehrere Kontakte betätigt, wenn die Drehzahl der Welle i i i sich dem Nullwert nähert. Er wird von der Trommelwelle 5 über einen Keilriemen 114 angetrieben, der über die (Antriebsscheibe 112 der Welle i i i und über die auf der Nabe des Speichenrades 35 der Hauptmotorwelle 34 befestigte Antriebsscheibe 113 läuft.
  • Um das richtige Zusammenwirken der durch die Schaltvorrichtung gesteuertenArbeitsgänge sicherzustellen, sitzt diese zweckmäßig auf einem Halter 115, der auf einer senkrechten Welle i 16 drehbar gelagert ist. Die Welle ist ihrerseits in- dem Gehäuse 31 geführt. Der Halter i 15 steht unter der Einwirkung einer Feder 117, die bestrebt ist, ihn in einer solchen Richtung um die Achse der Welle zu drehen, daß der Riemen 114 gespannt wird. Die Feder 117 ist am einen Ende an dem Halter 115 und am anderen Ende an einer Öse 118 des Gehäuses 31 befestigt. Der Halter 115 trägt einen Begrenzungsschalter LS, dessen Dreharm iig gegen das Gehäuse 31 derart anliegt, daß, falls der Riemen 11.4 reißt oder von einer Antriebsscheibe abrutscht, die Feder 117 den Halter und den Arm iig in die in Fig. 13 gestrichelt dargestellte Ausschaltstellung bringt. Diese Bewegung öffnet einen Steuerkontakt LS 2 in dem Begrenzungsschalter LS, wodurch das Antriebssystem ausgeschaltet und ein Steuerkontakt LS i geschlossen wird. Dieser Steuerkontakt schaltet die Bremse der Maschine ein, indem er das Relais BR erregt (Fig. 15), so daß die Druckluft durch das Ventil BSh und die Leitung ii zu den Bremszylindern io strömen kann.
  • Das Heben und Senken des Bodenventils 12 der Trommel erfolgt mit Hilfe des Ventilhebers 17, der im einzelnen in Fig. 9 bis i i dargestellt ist. Das Bodenventil 12 ist am oberen Ende mit einem ringförmigen Flansch i2o versehen, der auf seinem Umfang derart nach unten gekrümmt ist, daß eine ringförmige Aussparung 121 entsteht. In diese Aussparung kann das seitlich versetzte vorstehende Ende 1ä2 eines Armes 123 eingreifen. Der Arm 123 hängt normalerweise in senkrechter Richtung an einem Drehbolzen 124, der in einem Halter 125 gelagert ist und von den gabelförmigen Enden 126 und 127 des Armes i23 erfaßt wird. Der Halter 125 besteht aus einem Stück mit einem Rohr 128, welches von einer Platte 129, die auf dem Teil 15a der ,Gehäuseoberseite angeordnet ist, nach unten in die Trommel hineinragt. Der Drehpunkt des Halters ist gegenüber dem offenen Ende des Rohres 128 seitlich und nach hinten unten versetzt. Die gabelförmigen Enden 126 und i27 verlaufen von dem Bolzen 124 unter einem Winkel zum Arm 123 nach hinten, so daß sie unterhalb des offenenEndes des Rohres 128 enden. An dieser Stelle verbindet ein Bolzen 13o die Enden 126 und 127 drehbar mit dem unteren Ende einer Pleuelstange 131, die senkrecht im Rohr 128 angeordnet und bei 132 gelenkig mit einem Kolben 133 im Druckluftzylir.-der 134 verbunden ist. -Dieser Zylinder ist oberhalb der Platte 129 angeordnet. Er ist an seinem oberen und unteren Ende mit Druckluftleitungen 135 bzw. 136 verbunden, die von einem Solenoidventil TVLSV kommen, welches das Heben und Senken des Bodenventils steuert. Wird durch das Ventil VLSV Druckluft in den oberen Teil des Zylinders 134 eingeführt, so bewegen sich der Kolben 133 und die Pleuelstange 131 abwärts und bringen den Arm 123 aus seiner in Fig. 9 bis i i ausgezogen dargestellten Ruhestellung in die Arbeitsstellung, die in Fig. i i gestrichelt gezeichnet ist. Während der Arm sich in seine Arbeitsstellung bewegt, greift das vorstehende Ende 122 desselben in die Aussparung 121 unterhalb des Flansches i2o ein und hebt das Glockenventil 12 in die obere gekippte Stellung, wodurch der Bodenauslaß 4a freigelegt wird, wie schematisch in Fig. i i angedeutet und in Fig. i ausgezogen dargestellt ist.
  • Durch das Heben des Bodenventils wird dieses auf die von dein Austragschuh 2o abgelegene Seite der Welle 5 gerückt, so daß es das Arbeiten des Austragschuhes sowie die Bewegung der in der Trommel befindlichen Feststoffe und das Austragen derselben nicht behindert. Die Trommelwelle 5 besitzt einen zylindrischen Teil 5a größeren Durchmessers innerhalb des Glockenventils 12, der oberhalb desselben in einen konischen Teil 5b übergeht. Unter Einwirkung des auf der Rückseite der Glocke (auf der vom Austragschuh abgelegenen Seite) angreifenden Armes 123 gleitet und kippt das Ventil auf den konischen Teil, so daß es schon nach kurzer Bewegung kein Hindernis mehr, bildet. Wird das Druckluftventil VLSY umgeschaltet, so daß die Druckluft in den unteren Teil des Zylinders gelangt, so wird der Arm 123 in seine Ruhestellung zurückgeführt, wo er unter dem Teil i5a der Gehäuseoberseite hängt. Das Glockenventil gleitet auf dem konischen Teil 5b in die Verschlußstellung zurück. In dieser Stellung ist das Bodenventil vollkommen von seiner Steuereinrichtung getrennt, so daß es gewünschtenfalls von Hand bewegt werden kann. Es liegt ferner außerhalb der Einwirkungszone der Spritzdüse 18, der Bahn des mit der Trommel i umlaufenden Materials und des Weges, den das in die Trommel eingeführte Material während des Beschickungsvorganges zurücklegt.
  • Die Spritzdüse 18 steht über eine Flüssigkeitsleitung i8a mit dem Solenoidventil WWSV in Verbindung (Fig. i A). Dieses führt der Spritzdüse eine Waschflüssigkeit unter Druck zu, wenn das Solenoid erregt wird.
  • Das Steuersystem für die dargestellte Maschine umfaßt außerdem Elemente für die manuelle Steuerung ihrer Funktionen sowie ein System für die automatische Steuerung, durch das alle Arbeitsgänge, mit Ausnahme der für den Beginn eines jeden Schleudersatzes erforderlichen, selbsttätig in der gewünschten Folge ausgelöst werden. Die verschiedenen Steuerelemente können von beliebiger Ausbildung sein und sind an sich bekannt. Wie aus dem Schaltplan hervorgeht, umfaßt diese Steuerung Druckknopfschalter auf der Schalttafel P i und verschiedene solenoidgesteuerte Ventile mit Druckreglern auf dem Rahmen CF, die alle im Bereich des Arbeiters liegen, der die Maschine bedient (Fig. z und i A). Außerdem gehören hierzu elektrische Steuerrelais, Zeitschalter und Motorschütze, die in größerer Entfernung von der Maschine auf Schalttafeln P 2 und P 3 an einer beliebigen Stelle untergebracht werden können (Fig.17). Die Steuerelemente sind derart elektrisch miteinander verbunden, daß sie in der auf dem Schaltplan der Figur 15 angegebenen Weise arbeiten. Auf diesem Plan sind die Relaiskontakte getrennt von den Magnetwicklungen dargestellt, durch die sie geöffnet oder geschlossen werden, um ihre Funktion besser erkennen zu lassen. Die zu einem bestimmten Relais gehörenden Kontakte sind jedoch mit den entsprechenden Bezugszeichen versehen, wobei gegebenenfalls zusätzliche Zahlen verwendet worden sind, um zwischen den verschiedenen Kontakten des gleichen Relais unterscheiden zu können.
  • Die Druckknopfschalter auf der Tafel P i bewirken unmittelbar das Schließen oder Öffnen der entsprechenden Stromkreise. Es handelt sich um die folgenden Knöpfe: S für das manuelle Anhalten der Maschine zu einer beliebigen Zeit, RS für die Rückstellung der automatischen Steuerungen vor dem Beginn eines neuen Arbeitskreislaufes, R für den Beginn einer Schleuderperiode der Maschine, J um beim Hauptmotor MM manuell die Wicklung für niedrige Drehzahl einzuschalten und dadurch eine geeignete Drehzahl zu erzielen, L für die manuelle Betätigung des Austragantriebes, DB i für die manuelle Betätigung des Ventils DSV i, um die Austragvorrichtung auswärts oder einwärts zu schwenken, DB :2 für die manuelle Betätigung des Ventils DSTl2, um die Austragvorrichtung abwärts oder aufwärts zu bewegen, W für die manuelle Betätigung des Ventils WWSV, um dieWaschflüssigkeit durch die Spritzdüse zuzuführen, wobei dieser Vorgang durch das Relais WR und seinen Kontakt WR i gesteuert wird.
  • Die Kontakte der Druckknopfschalter S und RS sind normalerweise geschlossen, wie in Fig. 15 dargestellt, während diejenigen der Druckknopfschalter R, L, J, W, DB i und DB 2 normalerweise offen sind. Das Ventil WWSV ist ein solenoidbetätigtes Zweiwegeventil in einer Zuführungs- Leitung für dieWäschflüssigkeit -(nicht dargestellt). Die Ventile DCSV, DSV i und BSTl sind solenoidgesteuerte Dreiwegeventile für die Druckluft, die mit einer gemeinsamen Druckluftleitung i i o verbunden sind. Jedes dieser Ventile hat eine Arbeitsstellung, bei der die gemeinsame Leitung mit der Leitung des von dem betreffenden Ventil gesteuerten Elementes verbunden ist, und eine Ruhestellung, in der diese Leitung mit der Außenluft in Verbindung steht. Die Ventile DSV2 und VLSV sind solenoidgesteuerte Vierwegeventile, die ebenfalls mit der gemeinsamen Druckluftleitung i io verbünden sind. jedes dieser Ventile hat zwei Druckluftleitungen, die zu dem von diesem Ventil gesteuerten Element führen und jeweils die eine der Leitungen mit der Druckluftzuführung und die andere mit der Außenluft verbinden. Wenn daher das Ventil DSV 2 in Arbeitsstellung ist, gelangt die Druckluft in den oberen Teil des Zylinders 92 und bewegt den Austragschuh abwärts. Ist das Ventil in Ruhestellung; so wird .der Druck im oberen Teil des Zylinders aufgehoben und dem unteren Teil desselben zugeführt, so daß der Austragschuh gehoben wird. Wenn das Ventil VLSV magnetisiert oder entmagnetisiert wird, so wird das Bodenventil durch den Druck im oberen bzw. unteren Teil des Zylinders 134 entsprechend gehoben oder gesenkt.
  • Die auf der Schalttafel P2 angegebenen Zeitschalter sind einstellbare Zeitrelais oder Zeitver-2ögerüngsschälter an sich bekannter Ausführung. Es sind vorteilhaft Schalter, bei denen mehrere Einzelkontakte, die auf bestimmte Zeiten eingestellt sind, zu einer Einheit zusammengebaut sind. Es ist jedoch auch möglich, eine größere Anzahl getrennter Relaiseinheiten zu, verwenden. Bei PT ist ein Verfahrenszeitschalter mit fünf numerierten Kontakten dargestellt. Ein Kontrollzeitschalter mit drei Kontakten ist mit CT bezeichnet und ein Austragzeitschalter, der vier Kontakte besitzt, mit DT.
  • Die Antriebsmotoren und Kupplungen der Zeitschalter sind entsprechend in Fig.15 bezeichnet, beispielsweise mit- PTM für den- Motor des Verfahrenszeitschalters und mit PTC für die Kupplung desselben. Die Kontakte der Zeitschalter sind auf dem Schaltplan mit entsprechenden Buchstaben und Zahlen bezeichnet. Die Bezeichnungen I. C., T. C. und T. O. neben den .Zeitschalterkontakten in Fig. 15 bedeuten,' daß ein Kontakt entweder bei Erregung eines Zeitschalters geschlossen wird (sofort geschlossen) oder durch die 'Einwirkung des Zeitschalters geschlossen wird (vom Zeitschalter geschlossen) oder durch die Einwirkung des Zeitschalters geöffnet wird (vom Zeitschalter geöffnet).
  • Außer dem Relais WR und den Zeitschaltern können die Schalttafeln P 2 und P 3 die folgenden Einrichtungen tragen: Ein Bremsrelais BR, welches den Stromkreis für das Ventil BSh steuert, Steuerrelais CR i, CR 2, CR 3 und CR q., ,Motorschütze L und H, welche die Wicklungen für hohe und niedrige Geschwindigkeit des HauptantriebsmotorsMM erregen, ein MotorschützDMS, welches die entsprechenden-Koiitakte des Aüstr@.g= motors und die Schutzrelais PFR und PLR für Stromunterbrechungen bzw. zu niedrige Spannung steuert. Der Hauptschalter MS (Fig. 16) steuert die gesamte Stromzuführung für das Antriebssystem. Der Erregerstrom für die verschiedenen Steuerelemente wird von den Leitungen L i und L 2 geliefert (Fig. 15).
  • Man erkennt, daß zur Erregung des Antriebsmotors. DM das Schütz DMS ansprechen muß. Ferner müssen die normalerweise offenenKontakte DMS 3 dieses Schützes geschlossen werden, damit die Austragkupplung DC mit Hilfe des Ventils DCSh zum Eingriff gebracht werden kann. Das Schütz DMS kann nur über eine Reihe von Kontakten erregt werden, zu denen der normalerweise offene Kontakt des Steuerrelais CR q. und die normalerweise geschlossenen Kontakte der Motorschütze H und L des Hauptmotorantriebes gehören. Damit der Antrieb .des Austragmotors in Tätigkeit tritt, muß daher das Relais CR q. zunächst erregt werden. Hierzu muß der Stromkreis über den normalerweise geschlossenen Kontakt ZS i des Geschwindigkeitsschalters geschlossen werden. Dieser Stromkreis wird von demGeschwindigkeitsschalter ZS so' lange offengehalten, wie die Schleudertrommel mit einer Drehzahl umläuft, die für den Austragsvorgang zu hoch ist. Der Schalter ZS schließt diesen Stromkreis erst bei niedriger Trommeldrehzahl, beispielsweise einer solchen unter etwa 6o Umdr./min. Der Austragantrieb kann daher erst in -Tätigkeit treten; wenn die Drehzahl der Trommel i niedrig genug ist, um eine gefahrlose Betätigung der mechanischen Austragvorrichtung zu gestatten. Außerdem muß das Magnetfeld des Hauptantriebsmotors durch Entmagnetisierung der Motorschütze H und L vollkommen aufgehoben sein, bevor der Austragantrieb durch die normalerweise geschlossenen Kontakte der Motorschütze H und L in Tätigkeit gesetzt werden kann.
  • Die Steuerelemente sind ferner so ausgebildet, daß die mechanische Austragvorrichtung, solange die Trommeldrehzahl zu hoch ist, in der Ruhestellung gehalten wird und nicht arbeiten kann. Wie aus Fig. 15 hervorgeht, sind -die zur Steuerung .der Austragvorrichtung 16 dienenden Solenoidventile DSTl i und DSV2 normalerweise nicht erregt, da der Kontakt des Relais CR d normalerweise offen ist. Da das Relais CR q. so lange erregt wird, wie der Kontakt CS i des Geschwindigkeitsschalters geschlossen ist, wird während der ganzen Schleuderperiode der Maschine der Austragschuh 2o sicher in seiner oberen, nach innen geschwenkten Ruhestellung gehalten. Zur Betätigung der Austragvorrichtung muß der C R 4-Kontakt geschlossen werden, was nur möglich ist, wenn der Kontakt ZS i sich bei sehr niedriger Trommeldrehzahl schließt..
  • Im nachstehenden ist die vollständige Folge der einzelnen Arbeitsvorgänge beschrieben.
  • A. Die Maschine ist in Ruhe und der Schalter MS geschlossen. Wenn alle Phasen sich im richtigen Verhältnis zueinander befinden, werden die Kontakte PFR und PLR geschlossen und das Relais CR 4 erregt.
  • B. Der Knopf I wird gedrückt, um die Schleuder auf eine zur Aufnahme der Belastung geeignete Drehzahl zu bringen. Hierdurch wird das Motorschütz L erregt, welches die Wicklung für niedrige Drehzahl des Motors _IIM einschaltet. Dann wird in der üblichen Weise eine Beschickung des zu behandelnden Materials in die Trommel eingeführt.
  • C. Jetzt wird der Knopf R gedrückt, um die Schleuderperiode und die automatisch gesteuerte Arbeitsphase einzuleiten. Die- letztere zerfällt in die folgenden Stufen: i. Das Relais CR i wird erregt, wodurch die Zeitschalter PT und CT angelassen werden und das Motorschütz L über den Kontakt CR i erregt wird. Der Motor 111:'l1 arbeitet mit seiner Wicklung für niedrige Drehzahl, um die Trommel zu beschleunigen. In der Zwischenzeit hat der Geschwindig= keitsschalter ZS seinen Kontakt ZS i geöffnet, wodurch das Relais CR .4 während der ganzen Schleuderperiode entmagnetisiert wird.
  • 2. Nach einem im voraus bestimmten Intervall, welches von der Einstellung des Zeitschalters CT abhängt, wird der Kontakt CT 2 desselben geschlossen. Hierdurch wird das Relais CR a erregt, das Motorschütz L entmagnetisiert und das Motorschütz H erregt, so daß der Motor bis zu seiner vollen Drehzahl beschleunigt wird, während er mit seiner Wicklung für hohe Drehzahl arbeitet. Außerdem wird hierdurch der Kontrollzeitschalter angehalten, da sich der Kontakt L im Stromkreis des Motors CTJ.I öffnet.
  • 3. Nach einem im voraus bestimmten Intervall nach dem Drücken des Knopfes R, welches von der Einstellung des Kontaktes PT 4. des Verfahrenszeitschalters abhängt, schließt sich dieser Kontakt, wodurch das Relais WWSV erregt und ein erster Waschvorgang mit Hilfe der Spritzdüse 18 eingeleitet wird. Dieser Waschvorgang wird nach einer bestimmten Zeit dadurch beendet, daß der Zeitschalter den Kontakt PT 4 wieder öffnet.
  • .4. Nach einem weiteren, ebenfalls im voraus bestimmten Intervall, welches von der Einstellung des Kontaktes PT 5 des Verfahrenszeitschalters abhängt, schließt sich dieser Kontakt, wodurch das Relais Wii'SI' erneut erregt und ein zweiter Waschvorgang eingeleitet wird. Dieser wird nach einem gewünschten Zeitraum dadurch wieder unterbrochen, daß der Zeitschalter den Kontakt PT 5 öffnet.
  • 5. Nach einer gewünschten Schleuderperiode, deren Länge von der Einstellung des Kontaktes PT 2 des Verfahrenszeitschalters abhängt, öffnet sich dieser Kontakt, wodurch das Relais CR2 und das Motorschütz H entmagnetisiert werden und das Motorschütz L erregt wird. Der Motor 11.I wird dann auf die Wicklung für niedrige Drehzahl umgeschaltet. so daß eine Wirbelstrombremsung entst.@ht. Gleichzeitig wird der Kontrollzeitschalter CT über den in seinem Stromkreis liegenden Kontakt I_ wiedzr angelassen. 6. Nach einem bestimmten Intervall der Wirbelstroinbremsung, dessen Länge von der Einstellung des Kontaktes CT 3 .des Kontrollzeitschalters abhängt, schließt sich dieser Kontakt. Das Relais DR wird erregt, und seine Kontakte erregen das Relais BSV, wodurch ,die Reibungsbremse zur Anwendung ;kommt. Gleichzeitig werden die Stromkreise der Motorschütze L und H geöffnet, so daß der Motor MM vollkommen ausgeschaltet ist. Die Maschine wird dann mit Hilfe der Reibungsbremse kontinuierlich abgebremst.
  • 7. Wenn die Drehzahl sich dem Nullwert nähert, schließt der Geschwindigkeitsschalter ZS den Kontakt ZS i, wodurch .das Relais CR4 erregt und der Austragzeitschalter DT über einen normalerweise offenen CR4-Kontakt angelassen. wird. Dieser Zeitschalter übernimmt .dann die Steuerung der :#,rbeitsgänge für .das Austragen der behandelten Feststoffe aus der Trommel. Er betätigt die verschiedenen Steuerelemente zu den gewünschten. Zeitpunkten entsprechend der für seine Kontakte gewählten Einstellung.
  • a) Zuerst schließt sich .der Kontakt DT 2, wodurch .das Schütz D IIS des Austra.gmotors erregt wird. Dieses läßt den Austragmotor DM an, öffnet den Kontakt D:IIS2, um das Relais BR zu entmagnetisieren und die Reibungsbremse zu lösen, und schließt den Kontakt D,1IS3, wodurch die solenoi4-gesteuerten Ventile DCSI' und VLSh der Austragkupplung bzw. des Ventilhebers erregt werden. Die Austragkupplung DC wird dann wirksam. Sie bringt die Trommel auf, die negative Austragdrehzahl und hält sie auf derselben. In der Zwischenzeit führt .der Ventilheber i7 ,das Bodenventil 12 in seine obere Stellung, so daß der Trommelauslaß 4a freiliegt.
  • b) Nach einem geeigneten Intervall schließt sich der Kontakt DT 3, wodurch das Ventil DSTr i erregt wird, so daß Druckluft in die Kammer 85 .des Austraggehäuses 72 strömt. Hierdurch wird der Austragschuh 20 nach außen geschwenkt und dringt in die Wandung der mit der Trommel in umgekehrter umlaufenden Feststoffe ein.
  • c) Naclieinem Zeitraum, der ausreicht, um eine vollständige Lage der Feststoffe vom oberen Ende dzrselben abzunehmen, schließt sich der Kontakt DT4, und infolgedessen wird das Ventil DSV2 erregt. Dieses führt die Druckluft dem oberen Teil des Zylinders 92 zu, wodurch der Austragschuli in der Trommel abwärts bewegt wird. Während .dieser Bewegung wird der Rest der Feststoffe von d!er Trommelwandung abgenommen, indem diese gegen die Spitze und die Vorderkante des abwärts bewegten Schuhes geführt werden.
  • d) Nach einem geeigneten Intervall der Abwärtsbewegung des Schuhes öffnet sich der Kontakt DT 3, wodurch das Ventil DST% i entmagnetisiert wird. Die Kammer 85 des Austraggehäuses wird dann drucklos. so @daß die Feder 88 den Schuh 20 über den Trommelboden .4 einwärts schwenken. kann.
  • !e) Nach einem geeigneten Intervall der Einwärtsbewegung des Schuhes öffnet sich der Kontakt DT q., wo-durch das Ventil DSV2 entmagnetisiert wird. Dieses Ventil -schaltet die Druckluft vom oberen Teil auf den unteren Teil des Zylinders g2 um, so,daß sich die Austragwelle und,der Schuh 2o aufwärts bewegen. Die Welle gleitet auf der Leiste io2 entlang-, his der Schuh seine obere Ruhestellung erreicht hat. An dieser Stelle zieht die Feder 88 die Austragvorrichtung noch weiter nach innen, so daß sich der Schuh auf die Oberseite der Leiste Tot legt.
  • f) Nach einem geeigneten Intervall der Auswärtsbewegung des Schuhes öffnet sich der Kontakt DT 2, wodurch das Motorschütz DMS entmagnetisiert wird. Dieses entmagnetisiert seinerseits,den Austragmotor DM und die Ventile DCSV und VLSV; während das Relais BR wieder erregt wird. Der Austragantrieb wird,daher sowohl durch Lösen seiner Kupplung als auch durch Anhalten seines Motors stillgesetzt. Der Druck wird auf ch.n unteren Teil des Ventilzylinders 134 umgeschaltet, um das Bodenventil der Trommel zu senken. Das solenoidbetätigte Bremsventil wird erregt, wodurch die Reibungsbremse angezogen und die Rückwärtsdrehung der Maschine angehalten wird.
  • D. Abschließend wird -der Rückstellknopf RS gedrückt, um alle Steuerkreise wieder zu öffnen. Hierdurch wird das Relais CR i entmagnetisiert, ,die Zeitschalter PT, CT und DT werden in ihre Grundstellung zurückgeführt, und die Reibungsbremse wird gelöst. Die Maschine ist dann für einen neuen Arbeitskreislauf bereit.
  • Es versteht sich von selbst, daß die vorstehende Beschreibung und die Zeichnungen lediglich als Ausführungsbeispiel gedacht sind und der Erfindungsgedanke auch in einer anderen als der ausdrücklich beschriebenen Weise verwirklicht werden kann, ohne daßdamit -der Schutzumfang der Erfindung verlassen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum satzweisen Betrieb einer Schleuder, bei dem im Anschluß an die Schleuderperiode die Austragung bei verringerter Drehzahl der Schleudertrommel erfolgt, da-durch gekennzeichnet, daß für die Austragung die Drehrichtung der Schleudertrommel umgekehrt -wird.
  2. 2. Schleuder zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,daß für .die Welle der Schleudertrommel zwei in umgekehrter Drehrichtung arbeitende Antriebe vorgesehen sind, von denen der eine für hohe Dre'hza'hl und der andere nur für niedrige Drehzahl eingerichtet ist.
  3. 3. Schleuder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (2o) der Austragvorrichtung sich derart in Richtung der normalen Drehrichtung der Schleudertrominel erstreckt, daß er nicht in die in ,der Trommel befindlichen Feststoffe eindringen kann, solange die Trommel in der für den Schleudervorgang gewählten Drehrichtung umläuft. q.. Schleuder nach Anspruch 2 und 3, bei der die im Anschluß an die Schleuderperiode erforderliche Verzögerung durch Abbremsen herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Trommeldrehzahl ansprechende Vorrichtung (ZS) vorgesehen ist, welche, wenn ,die Trommeldrehzahl auf einen bestimmten, im voraus einstellbaren Wert abgefallen ist, die Bremse ausschaltet und -den in umgekehrter Drehrichtung arbeitenden, mit einer Gleitkupplung versehenen Antrieb für niedrige Drehzahl einschalt-.t. Schleuder nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß inZeitabhängigkeit arbeitende Steuereinrichtungen (DT) vorgesehen sind, welche durch die auf die Trommeldrehzahl ansprechende Vorrichtung (ZS) in Tätigkeit gesetzt werd; n und ihrerseits die Arbeit von Steuerelementen (BR, BSh, DMS, DCSV) für die Bremse und den Antrieb für niedrige Drehzahl steuern. 6. Schleuder nach Anspruch 2 his 5, bei der ,der Schub der Austragvorrichtung in der Trommel in horizontaler Richtung einwärts und auswärts zur Trommelachse und in vertikaler Richtung abwärts und aufwärts längs der Trommelwandung bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herbeiführung der entsprechenden Schuhbewegungen Steuerelemente (DShi, DSV2) vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von ,der zeitabhängigen Steuereinrichtung (DT) arbeiten und die Antriebsvorrichtungen für ,den Austragschuh steuern. 7. Schleuder nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleudertrommel mit einem in senkrechter Richtung beweglichen Bodenauslaßventil versehen ist, dessen Antriebsvorrichtung von einem Steuerelement (VLSh) gesteuert wird, das ebenfalls in Abhängigkeit von der zeitabhängigen Steuereinrichtung (DT) für den Trommelantrieb für niedrige Drehzahl (DM) arbeitet. B. Schleuder nach Anspruch 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antriebsmotor für hohe Drehzahl und die Auslösung der Bremse weitere in Zeitabhängigkeit arbeitende Steuereinrichtungen (PT, CT) vorgesehen sind, -welche untereinander und mit der zeitabhängigen Steuereinrichtung (DT) für den Antrieb für niedrige Drehzahl derart abgestimmt und verriegelt sind, daß ein gleichzeitiges Arbeiten beider Antriebe unmöglich ist. g. Schleuder nach Anspruch 2 bis 8, :dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Motor für hohe Drehzahl angetriebene Welle der Schleudertrommel. mit der von dem Motor für niedrige Drehzahl angetriebenen Welle (37) über eine Reibungskupplung (DC) verbunden ist, deren Reibungselemente (4z) beweglich ausgebildet sind und ein allmähliches Einkuppeln des Motors für niedrige Drehzahl .gestatten. io. Schleuder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schleudertrommel mit niedriger Drehzahl antreibende Welle (37) über ein Übersetzungsgetriebe (48, 49) von einem Motor konstanter Drehzahl (DM) angetrieben wird. i i. Schleuder nach Anspruch 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung (DC) eine Trommel (36) aufweist, die auf einer Verlängerung (34) der Welle des Motors für hohe Drehzahl (MM) sitzt und mit einer Trommel (40) zusammenarbeitet, die auf ,der von dem Motor für niedrige Drehzahl (DM) angetriebenen Welle (37) angeordnet ist und auf dem äußeren Umfang ein bewegliches Kupplungsglied (42) trägt, das mit dem Kupplungsbelag (4i) der erstgenannten Trommel (36) in Eingriff gebracht werden kann. 12. Schleuder nach Ans.pruch2 bis ii, da-.durch gekennzeichnet, daß ein Steuerelement (DSh i) vorgesehen ist, welches die Austragvorrichtun:g normalerweise in der unwirksamen Stellung .hält, jedoch so be-,vegt werden kann, daß die Austragvorrichtung in die Arbeitsstellung übergeht, wobei das Arbeiten dieses Steuerelementes von der auf die Drehzahl der Trommelwelle ansprechenden Vorrichtung (ZS) derart gesteuert wird, daß die Austragvorrichtung erst bei Erreichen einer für das Arbeiten derselben geeigneten Drehzahl in Arbeitsstellung gebracht wird. 13- Schleuder nach Anspruch 2 biss 12, da-,durch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Austragvorrichtung durch Kraftantrieb herbeigeführt werden und ,daß der Antrieb für die Einwärtsbewegung des Austragschuhes erst wirksam wird, nachdem .der Antrieb für die Auswärtsbewegung desselben außer Tätigkeit gesetzt ist. 14, Schleuder nach Anspruch 2 bis 13, da-.durch gekennzeichnet, daß getrennte Kraftantriebe für die Auswärtsbewegung, die Einwärtsbewegung und die Abwärts- und Aufwärtsbewegung des Schuhes vorgesehen sind. 15. Schleuder nach Anspruch :2 bis 14, da-.durch gekennzeichnet, daß :die Kraftantriebe für .die= Auswärtsbewegung und die Abwärts- und Aufwärtsbewegung des Austragschühes mit einem Druckmittel, insbesondere Preßluft, arbeiten. 16. Schleuder nach Anspruch -> bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abwärts- und Aufwärtsbe,#vegung des Austragschuhes ein Druckzylinder (92) vorgesehen ist, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß der Hub des Druckkolbens nicht größer ist als die Höhe der Schleudertrommel. 17. Schleuder nach Anspruch 2 bis 16, da-,durch gekennzeichnet, daß die Einwärtsbewegung des Austragschuhes durch Federkraft herbeigeführt wird. 18. Schleuder nach Anspruch 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (2i) des Austragschuhes (2o) in einem außerhalb der Trommel angeordneten Gehäuse (72) derart geführt ist, daß sie eine Vertikalbewegung, jedoch keine Drehh°wegung gegenüber diesem Gehäuse ausführen kann, wobei die Einwärts-und Auswärtsbewegung des Austragschuhes durch Verschwenken dieses Gehäuses und die Abwärts- und Aufwärtsbewegung des Schuhes durch die Längsverschiebung der Welle (2i) in .dem Gehäuse (72) herbeigeführt wird. i9. Schleuder nach Anspruch 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß für die Auswärtsbewegung des Gehäuses (72-) ein Kolben (74) vorgesehen ist, der auf der einen Seite gegen eine feste Anschlagplatte (76) anliegt und auf .der anderen Seite unter Einwirkung eines Mittels steht, das eine Relativbewegung des Gehäuses (72) zu dem Kolben (74) herbeiführt. 2o. Schleuder nach Anspruch 18 und i9, daduich gekennzeichnet, daß auf der anderen Seite des Kolbens (74) in dem Gehäuse (72) eine Kammer (85) ausgebildet ist, in die ein Druckmittel, insbesondere Preßluft, eingeleitet werden kann. 21. Schleuder nach Anspruch 18 bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse so gelagert ist, daß es eine horizontale Schwenkbewegung um eine vertikale Achse ausführen kann, und daß das gegen die Anschlagplatte (76) anliegende Ende des Kolbens (74) abgerundet ist. 22. Schleuder nach Anspruch 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine stoßdämpfend wirkende Einrichtung vorgesehen ist, welche die Geschwindigkeit,der Auswärtsbewegung des Schuhes (2o) verringert, wenn sich dieser der Trommelwandung nähert. 23. Schleuder nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßdämpfend wirkende Einrichtung aus einer flüssigkeitsgefüllten Kammer (8i) im Gehäuse (72) und einem gegenüber dieser Kammer beweglichen Kolben (75) besteht, der gegen eine feste Anschlagplatte (77) stößt, wenn .der Austragschuh (2o) sich der Trommelwandung nähert. 24. Schleuder nach Anspruch 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Anschlagplatten (76,77) auf einander gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (72) angeordnet sind. 25. Schleuder nach Anspruch 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß das gegen die Anschlagplatte (77) stoßende !Ende (75a) des stoßdämpfend wirkenden Kolbens (75) ab-. gerundet ist. 26. Schleuder nach Anspruch 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (8i) der stoßdämpfend wirkenden Einrichtung seine Feder (8o) enthält, die den Kolben (75) in seine Normalstellung zurückführt. 27. Schleuder nach Anspruch 2 bis 26, dadurch gekennzeichnet, ,daß ein fester, in :die Trommel hineinragender Halter (ioi) vorgesehen ist, der .den Schuh (2o) in seiner oberen Endstellung hält. 28. Schleuder nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, -daß der Halter (ioi) eine vorspringende Leiste (io2) besitzt, die einerseits zur Führung der Welle (21) des Austragschuhes und andererseits zum Halten des Schuhes in seiner oberen Endlage dient. 29. Schleuder nach Anspruch 2 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtungen, welche die Bewegungen des Austragschuhes herbeiführen, selbsttätig so ,gesteuert werden, daß der Schuh nacheinander eine Auswärtsbewegung, Abwärtsbewegung, Einwärtsbewegung und Aufwärtsbewegung in seine Ruhestellung zurück ausführt. 30. Schleuder nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtungen, welche die Bewegungen des Austragschuhes herbeiführen, durch Steuerelemente (D'SV i, DSTl2) gesteuert werden, die ihrerseits in Abhängigkeit von den zeitabhängigen Einrichtungen (DT) arbeiten. 31. Schleuder nach Anspruch 2 bis 30, dadurch .gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtungen, welche die Auswärts- und Abwärtsbewegung des Austragschuhes herbeiführen, langsamer arbeiten als die Antriebsvorrichtungen für die Einwärts- und Aufwärtsbewegung des Schuhes. 32. Schleuder nach Anspruch 2 bis 31, da--durch gekennzeichnet, daß am Boden der Trommel ein glockenförmiges Austragventil (12) .derart angeordnet ist, daß es in der Bewegungsbahn einer Betätigungseinrichtung liegt, welche ein Anheben und Kippen dieses Ventils bewirkt. 33. Schleuder nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß bei geschlossenem Bodenventil (12) keine direkte Verbindung zwischen demselben und seiner Betätigungsvorrichtung besteht, so daß das Ventil erwünschtenfalls von Hand .gehoben werden kann. 34. Schleuder nach Anspruch 32 und 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung an einem Punkt des Bodenventils (12) angreift, der außerhalb der Einwirkungszone dier Austragvorrichtung liegt. 35. Schleuder nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt der Betätigungsvorrichtung derart oberhalb und seitlich des Schwerpunktes des Ventils (12) liegt, daß das erforderliche Anheben und Kippen des Ventils- durch eine Vertikalbewegung der Betätigungsvorrichtung herbeigeführt wird. 36. Schleuder nach Anspruch 32 bis 35, dadurch 'gekennzeichnet, daß der obere Rand des Bodenventils (13) als ringförmiger, nach unten ,gerichteter Flansch (i2o) ausgebildet ist, an ,den die Betätigungsvorrichtung angreift. 37. Schleuder nach Anspruch 32 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung für das Bodenventil (12) einen Arm (123) besitzt, der derart um eine horizontale Achse drehbar ist, daß das freie Ende (i22) dieses Armes in einer vertikalen Ebene schwingt und dadurch die Bewegung des Bodenventils bewirkt. 38. Schleuder nach Anspruch 36 und 37, dar .durch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Armes (123) derart seitlich versetzt ist, daß es bei einer Aufwärtsbewegung in den ringförmigen Flansch (i2o) eingreift. 39. Schleuder nach Anspruch 37 und 38, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (123) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen kürzerer Hebelarm (126) unter Einwirkung des Kolbens (133) eines Druckzylinders (134) steht. 40. Schleuder nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß .der kürzere Hebelarm (126) mit dem Druckkolben (133) über eine Pleuelstange (131) gelenkig verbunden ist und daß diese Stange von einem Rohr (128) umgeben ist, welches an der Oberseite des Schleudergehäuses befestigt ist und in die Trommel hineinragt. 41. Schleuder nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rohr (128) ein Vorsprung (125) ausgebildet ist, der zur Lagerung eines Zapfens.(13o) dient, welcher deaDrehpunkt für den zweiarmigen Hebel (123, i26) bildet. 42. Schleuder nach Anspruch 2 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (5) der Schleudertrommel an ihrem unteren Ende einen vergrößerten zylindrischen Teil (5a) besitzt, dessen Höhe annähernd der axialen. Länge des Bodenventils (12) entspricht und dessen Durchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser der oberen Öffnung dieses Ventils. 43. Schleuder nach Anspruch 42, .dadurch gekennzeichnet, daß über dem. zylindrischen Teil (5a) der Welle (5) ein konischer Teil (5b) ausgebildet ist, gegen den das Bodenventil (12) in seiner gehobenen und gekippten Stellung anliegt, wobei dieser Teil (5b) gleichzeitig als Führung des Ventils (12) beim Schließen desselben dient.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968413C (de) * 1954-02-24 1958-02-13 Krauss Maffei Ag Verfahren zum kontinuierlichen Abscheiden von Trub- und Behandlungsstoffen aus Roh- oder vorgeklaerten OElen bzw. Fetten durch Zentrifugieren
DE1043224B (de) * 1955-10-19 1958-11-06 Ohg E Fonderie A Bosco S P A Austragvorrichtung zum Entleeren einer Schleudertrommel
DE1054386B (de) * 1954-06-28 1959-04-02 Starcosa Maschinen U Appbau G Chargenweise arbeitende Vollmantelzentrifuge waagerechter Bauart
DE1145557B (de) * 1957-10-09 1963-03-14 Ametek Ink Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausraeumen von Schleudertrommeln

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