DE890932C - Vorschubzylinder fuer Foerdervorrichtungen im Bergbau - Google Patents
Vorschubzylinder fuer Foerdervorrichtungen im BergbauInfo
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- DE890932C DE890932C DED3216D DED0003216D DE890932C DE 890932 C DE890932 C DE 890932C DE D3216 D DED3216 D DE D3216D DE D0003216 D DED0003216 D DE D0003216D DE 890932 C DE890932 C DE 890932C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/08—Shifting conveyors or other transport devices from one location at the working face to another
- E21F13/086—Armoured conveyors shifting devices
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Vorschubzylinder mit Hubbegrenzung für Gewinnungs- und Fördereinrichtungen im Bergbau, insbesondere für die Kratzbänder von Kohlenhobeleinrichtungen. Die Gewinnungseinrichtung nimmt beim jedesmaligen Vorbei-gang einer Kohlenfront eine gewisse Menge Kohlen ab, so daß nach jedem Vorbeigang ein Vorschub um-,die Gewinnungstiefe, also, beispielsweise Ulm etwa 30 cm: @erfoilb-en muß. Die gesamte För&rvorrichtung, auf welche die Gewinnungsmaschine abgibt, muß samt der Gewinnungsmaschine .um diese Vorschubtiefe weitergerückt werden. Dazu bedient man sich einer Reihe von Preßluftzylindern, die mit einer Einrichtung versehen sein müssen, welche gleichmäßigen Vorschubweg sämtlicher Zylinder über die ganze Länge des Förderers hervorbringt, so daß der Förderer auch in seiner jeweils neuen Lage gerade ausgerichtet liegt.
- Gemäß der Erfindung ist an -dem Zylinder eine hand- oder fußbetätigte Knagge oder Sperrklinke angeordnet, während an .der Kolbenstange im Abstand .des Vorschubmaßes Anschlagflächen vorgesehen sind. Soll der Vorschub erfolgen, so wird zunächst die Knagge von Hand ausgelöst, und der Kolben kann den Förderer um das Maß vorwärts drücken. Bei dieser Bewegung bringt er die Sperrklinke wieder in Sperrstellung, und wenn die Vorschribtiefe erreicht ist, trifft ein weiterer Anschlug der Kolbenstange an die inzwischen wieder in Sperrlage gekommene Knagge, so daß der Kolben an der Weiterbewegung gehindert wird. Ein weiterer Vorschub kann erst erfolgen, wenn die Knagge wieder mit Hand ausgelöst worden ist. Statt der, Kniaigge kann auch einte: Sperrldiinke verwendet werden. Diese wird zweckmäßig als Doppelklinke ausgebii!ld"et, damit beim Zurückfedern des Kolbens, z. B. iinfolge zu starken Rückdruckes der Kohle bz,w. dies Werkzeugs, die Federung auf dasi Vorschubnvaß .beschränkt bleibt, aleoi mich Zurücklegung dieses Federweges ein Anschlag gegen die Klinke bzw. die Knagge stößt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für einen Zylinder mit Knagge dargestellt.
- Der Vorschubzylinder i ist mit einem Kolben 2 ausgerüstet, dessen Kolbenstange 3 eine Reibe von Anschlägen 4 aufweist, zwischen denen sich freie Zwischenräume befinden. Die Kolbenstange ist zu diesem Zweck entweder ausgefräst oder aus beispielsweise zwei Flacheisen gebildet, die durch die Anschlagstücke 4. verbunden sind. Die Kolbenstange braucht nicht rund zu sein, da der vorschubseitige Teil des Zylinders nicht vom Druckmittel beaufschlagt ist. Am Zylinderkopf 5 ist um den Bolzen 6 drehbar die Knagge 7 gelagert, die. einesteils zwei Vorsprünge 8 und 9 und andererseits den Handgriff no trägt.
- In der dargestellten Lage sperrt'die Knagge 7 die Kolbenstange 3. Der Anschlag 4a trifft gegen den Vorsprung 8, die Knagge 7 liegt an der Fläche i i .des Zylinderkopfes 5 an, und eine Weiterbewegung ist nicht möglich. ,Soll der Vorschub erfolgen, so sperrt :der Bedienungsmann -das Zuleitungsventil für den Zylinder ab und drückt dann unter leichter Zurückschiebung des Kolbes .die Knagge 7 in <die strichpunktiert dargestellte Durchgangslage. Der Anschlag 4a kann nunmehr an dem Vorsprung 8 vorbeigleiten und trifft alsbald auf den: etwas längeren Vorsprung 9, wodurch er die Knagge 7 wieder in Sperrlage bringt. Zunächst kann der Kolben sich weiterbewegen und wird erst gehemmt, wenn nunmehr der Anschlag 4b gegen den Vorsprung 8 ,der Knagge 7 trifft, worauf sich das Spiel wiederholt. Beim Vorschub treffen die rechten Kanten der Voirspeüng@a 4#m, 4P u. idgl. gegen die Vorsprünge 8 und 9. Beim Zurückfedern legen sich die kriken Kanten dieser Anschläge gegen den Vorsprung 9, falls die Zurückfederung das gesamte Ausmaß des Vorschubs beträgt. Alsdann tritt eine Sperrung ein, weil sich dann die Knagbe 7 gegen die Flächen 12 des Zylinderkopfes legt. Geht der Kolben wieder vor, so bewegt sich die Knagge 7 infolge des Gewichtes des Handgriffes io wieder in die Sperrlage.
- Will man die dargestelfte Knaggensperre durch eine Klinkensperre ersetzen, so wird die Sperrklinke ebenfalls am Zylinderkopf gelagert, und die Kolbenstange erhält. einzelne Sperrzähne im Abstand des Vorschubmaßes, die den Anschlägen 4a, 4b u. digl. entspeechen. Die Sperrung im Rückwärtslauf kann durch eine weitere bewirkt werden, für die gegebenenfalls besondere ,Sperrzähne vorzusehen sind. Beide Sperrklinken sind von Hand äusrückbar, sie können auch miteinander verbunden werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorschubzylinder mit Hubbegrenzung für Gewinnungsi- und Föirdaareinr,ichtunigien im Bergbau, besonders für das Kratzband eines Kohlenhobels, ,gekennzeichnet dÜrch eine han& oder fußbetätigte Knagge (7) oder Sperrklinke und im Abstand des VorsohubmaBes an der Kolbenstange (3) angebrachte Anschlagflächen (4).
- 2. Vorschubzylinder nach Anspruch 1i, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Doppel knagge mit zwei Vorsprüngen, von denen der eine die Kolbenstangenanschläge sperrt, während der andere@beim Gegenfahren dieser Anschläge-'-die Knagge Wieder in Sperrstellung bringt und außerdem auch den Rücklauf des Kolbens auf das Vorschubmaß begrenzt. Angezogene Druckschriften: »Eickhoff-Mitteilungen«, Febr. 1937, Hefte, S.24 und 25.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED3216D DE890932C (de) | 1943-04-29 | 1943-04-29 | Vorschubzylinder fuer Foerdervorrichtungen im Bergbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED3216D DE890932C (de) | 1943-04-29 | 1943-04-29 | Vorschubzylinder fuer Foerdervorrichtungen im Bergbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890932C true DE890932C (de) | 1953-09-24 |
Family
ID=7030368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED3216D Expired DE890932C (de) | 1943-04-29 | 1943-04-29 | Vorschubzylinder fuer Foerdervorrichtungen im Bergbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890932C (de) |
-
1943
- 1943-04-29 DE DED3216D patent/DE890932C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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