DE890409C - Vorrichtung zur Veraenderung der Kuliertiefe auf flachen Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Veraenderung der Kuliertiefe auf flachen Kulierwirkmaschinen

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DE890409C
DE890409C DEH3633D DEH0003633D DE890409C DE 890409 C DE890409 C DE 890409C DE H3633 D DEH3633 D DE H3633D DE H0003633 D DEH0003633 D DE H0003633D DE 890409 C DE890409 C DE 890409C
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DE
Germany
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gear
chain
wheels
gears
differential gear
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Expired
Application number
DEH3633D
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Loimann
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G HILSCHER FA
Original Assignee
G HILSCHER FA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Um die Kuliertiefe auf flachen Kulierwirkmaschinen verändern zu können, wird von der Hochfersenspindel aus bekanntlich eine Gewindespindel gedreht, die mittels einer Stellmutter ein Hebelgetriebe beeinflußt, durch das die Zwischenräder zweier Differentialgetriebe gegeneinander verstellt werden, wobei das lose Rad jedes der beiden Differentialgetriebe mit einem Flügelexzenter verbunden ist. Diese bekannten Getriebe arbeiten nur innerhalb eines kleinen Winkelbereiches des dabei verwendeten Hebelgetriebes einwandfrei.
Um den Stellbereich der Differentialgetriebe zu vergrößern, wird erfindungsgemäß durch die Mutter, die auf der seitens der Hochfersenspindel gedrehten Hilfsspindel sitzt, ein Kettentrieb beeinflußt, der über Leiträder zu Stellrädern führt, die entgegengesetzt zueinander verstellt werden und in Zahnkranzisektoren eingreifen, die die Zwischenräder der beiden zur Verstellung der Flügelexzenter dienenden Differentialgetriebe tragen.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In den Abb. ι bis 3 ist ein Getriebe zur Veränderung der Kuliertiefe in Aufriß, Seitenansicht und Grundriß dargestellt;
Abb. 4 zeigt ein Kreuzgelenk der Kette;
Abb. 5 ist die Seitenansicht eines anderen Getriebes der angegebenen Art;
Abb. 6 zeigt eine Einzelheit des letzteren.
Von der Hochfersenspindel wird in an sich bekannter Weise die Hilfsspindel 1 gedreht und durch diese die Stellmutter 2 verstellt. An der letzteren
ist ein Glied der Kette 3 angelenkt. Diese läuft von der Stellmutter 2 aus über das am Maschinengestell mittels des Bolzens 4 gelagerte Leitrad 5, dann über ein auf der Welle 6 lose drehbar gelagertes Kettenrad 7, hiernach über ein achsengleich zum Leitrad 5 angeordnetes, aber von diesem unabhängiges Leitrad 8, sodann über ein weiteres in der Ebene des letzteren auf dem Bolzen 9 lose drehbar gelagertes Leitrad 12, ferner um das auf der Welle 6 lose drehbar abgestützte Kettenrad 11 und schließlich über das auf dem Bolzen 9 angeordnete, lose drehbare Leitrad 10 .zur Stellmutter 2 zurück. Zwischen dem Kettenrad 7 einerseits und den Leiträdern 5 und 8 andererseits ist in jedem Kettentrum gemäß Abb. 4 ein Kreuzgelenk 13 angeordnet, das zwei Gelenkbogen im rechten Winkel zueinander aufweist, damit von dem einen Bolzen ein Kettenstück zum Rad 7 und von dem anderen Bolzen ein Kettenstüek zu den Rädern 5 bzw. 8 reichen kann. Entsprechende Kreuzgelenke sind auch in den beiden ,zum Rad 11 geführten Kettenstücken angeordnet.
Die Bewegung der Kette 3 mit Hilfe der Stellmutter 2 darf nur in einem solchen Ausmaß erfolgen, daß der Anlenkpunkt der letzteren an der Kette nicht an die benachbarten Leiträder 5 bzw. 10 anstößt. Es dürfen auch die Kreuzgelenke 13 nicht auf eines der Leiträder der Kette auflaufen.
Das Kettenrad 7 ist fest mit einem Zahnrad 14 und das Kettenrad 11 in gleicher Weise mit einem Zahnrad 15 verbunden. In jedes der beiden Zahnräder 14 und 15 greift ein Zahnkranzsektor 16 bzw. 17 ein, der lose drehbar auf der Welle 18 sitzt. Jeder der beiden Zahnkranzsektoren 16 und 17 weist zwei Seitenarme 19 und 20 auf. Diese tragen an ihren Enden die Lagerstellen für je einen kurzen Wellenstumpf 21 bzw. 22. Auf jedem der letzteren sind zwei gleich große Planetenräder 23 und 24 befestigt, die in je ein Stirnrad 25 bzw. 26 eingreifen. Die Planetenradgetriebe 23 bis 26 dienen als Differentialgetriebe zur Verstellung der Flügelexzenter. Die Stirnräder 25, die auf den voneinander weggerichteten Seiten der Zahnkranzsektoren 16 und 17 auf der Welle 18 sitzen, sind fest mit dieser verbunden, während die beiden Stirnräder 26, die auf den einander zugekehrten Seiten der Zahnkranzsektoren 16 und 17 vorgesehen sind, lose auf der Welle 18 gelagert sind und in an sich bekannter Weise je einen Flügelexzenter 27 bzw. 28 tragen. Da die Zahnkranzsektoren 16 und 17 durch die Zahnräder 14 bzw. 15 in ihrer jeweiligen Stellung festgehalten werden, so übertragen die Stirnräder 25 die Drehbewegung der Welle 18 mittels der Planetenräder 23 und 24 auf die Stirnräder 26 und die mit den letzteren verbundenen Flügelexzenter 27 und 28, so daß letztere zusammen mit der Welle 18 umlaufen und in an sich bekannter Weise die Regulierwelle der flachen Kulierwirk-6& maschine beeinflussen. Durch Verstellung der Mutter 2 längs der Spindel 1 wird die Kette 3 in entsprechender Weise bewegt und damit die Kettenräder 7 und 11 entgegengesetzt zueinander gedreht.
An den Bewegungen dieser Kettenräder nehmen die mit ihnen verbundenen Zahnräder 14 und 15 teil, die dadurch die Zahnkranzsektoren 16 und 17 entgegengesetzt zueinander verstellen. Diese Bewegung hat zur Folge, daß die Stirnräder 26 in entsprechendem Ausmaß gegenüber den Stirnrädern 25, wenn auch entgegengesetzt zueinander, verstellt, und dadurch die Flügelexzenter 27 und 28 einander genähert oder voneinander entfernt werden.
Die beschriebene Anordnung kann in mannigfacher Weise abgeändert werden. Es ist z. B. angängig, statt der beschriebenen Planetenradgetriebe Differentialgetriebe anderer Art, insbesondere solche mit Kegelrädern, zu verwenden oder die Zalinkranzsektoren 16 und 17 als Leiträder für die Kette 3 auszubilden und letztere statt um die Leiträder 7 und 11 unter Einsparung der Zahnräder 14 und 15 um die an Stelle der Zahnkranzsektoren 16 und 17 angeordneten Kettenleiträder herumzuführen, wobei letztere als Träger für die Planetenräder 23 und 24 ausgebildet werden müssen. Ferner könnte man die Leiträder 5 und 10 der Kette 3 um einen rechten Winkel gegenüber den Zahnkranzsektoren 16 und 17 drehen sowie fest mit selbsthemmenden Schnecken verbinden, in die die Zahnkränzsektoren eingreifen, die in diesem Fall mit einer entsprechenden Schneckenradverzahnung go zu versehen wären. Ein anderer Schneckenantrieb ist in Abb. 5 dargestellt. Danach sitzen die beiden Hilfsräder 14' und 15', in die die zur Verstellung der Flügelexzenter bestimmten Zahnkranzsektoren 16 und 17 eingreifen, auf zwei verschiedenen Wellen 29 bzw. 30. Außerdem sind die Hilfsräder 14' und 15' so breit gehalten, daß sie mit ihren Randteilen gemäß Abb. 6 miteinander in Eingriff stehen, also stets entgegengesetzt zueinander umlaufen und das Rad 14' seine Bewegung auf das Rad 15' überträgt. Das Rad 14' ist durch die Welle 29 fest mit einem Schneckenrad 31 verbunden, in das die Schnecke 32 eingreift. Diese sitzt auf der von der Hochfersenspindel gedrehten Zwischenwelle 1. Durch den selbsthemmenden Schneckentrieb 31,-- 32 werden Rückwirkungen der Stoßkräfte, die beim Auf treffen der Flügelexzenter 27 und 28 auf den Regulierrollenhebel entstehen, von der Welle 1' und der Hochfersenspindel ferngehalten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Veränderung der Kuliertiefe auf flachen Kulierwirkmaschinen mittels gegeneinander von der Hochfersenspindel aus durch je ein Differentialgetriebe verstellbarer Flügelexzenter, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der die Differentialgetriebe bildenden Rädergruppen (23 bis 26) gegeneinander von der seitens der Hochfersenspindel gedrehten Zwischenwelle (1) aus auf die zur Drehung der Flügelexzenter (27, 28) bestimmten Getriebeteile (26) durch ein Getriebe mit bei allen Ein-Stellungen der Flügelexzenter zueinander gleich
    groß bleibendem Übersetzungsverhältnis, insbesondere durch einen Ketten- oder Schneckentrieb, erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zwischenräder (23, 24, Planeten- oder Kegelräder) eines Differentialgetriebes tragende Getriebeteil (16 bzw. 17) als Zahnkranzsektor ausgebildet ist und in dessen Zähne ein durch einen Kettentrieb (3) von einer Stellmutter (2) aus gedrehtes Hilfsrad (14 bzw. 15) eingreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden stets entgegengesetzt zueinander zu verstellenden Hilfsräder (14, 15), die zur Drehung der die Zwischenräder (23, 24) der Differentialgetriebe tragenden Zahnkranzsektoren (16, 17) dienen, durch eine gemeinsame Kette (3) angetrieben werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden stets entgegengesetzt zueinander zu verstellenden Hilfsräder (14', 15'), die zur Drehung der die Zwischenräder (23, 24) der Differentialgetriebe tragenden Zahnkranzsektoren (16, 17) dienen, auf verschiedenen Wellen (29 bzw. 30) sitzen und ineinander eingreifen und hierbei eines der beiden Räder von der Hochfersenspindel aus unter Zwischenschaltung eines Schneckentriebes gedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5407 9.53
DEH3633D 1943-04-25 1943-04-25 Vorrichtung zur Veraenderung der Kuliertiefe auf flachen Kulierwirkmaschinen Expired DE890409C (de)

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