DE890146C - Motorbremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Motorbremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE890146C
DE890146C DEK10697A DEK0010697A DE890146C DE 890146 C DE890146 C DE 890146C DE K10697 A DEK10697 A DE K10697A DE K0010697 A DEK0010697 A DE K0010697A DE 890146 C DE890146 C DE 890146C
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valve
pressure
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engine
engine braking
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Expired
Application number
DEK10697A
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English (en)
Inventor
Carl Kaelble
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/003Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake
    • F01L2760/004Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake whereby braking is exclusively produced by compression in the cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung bildet eine Bremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei welcher bei Leerlauf des Motors, die während des Verdichtungshubes geleistete Kompressionsarbeit zur Bremsung des Kraftfahrzeuges benutzt wird.
  • Derartige Bremsvorrichtungen: sind an sich bekannt, und ihre Wirkung beruht .im wesentlichen darauf, daß am Ende oder nahezu am Ende des Verdichtungshubes die verdichtete Luft über ein federbelastetes Ventil, welches sich beim Erreichen eines bestimmten Verdichtungsdruckes öffnet, ins Freie abgelassen wird. Bei, Leistungsabgabe des Motors wird das Ventil derart verriegelt oder belastet, daß ein: Öffnen nicht eintreten. kann. Da diese Ventile jedoch nicht dauernd im Betrieb sind, sind sie häufig Zufälligkeiten ausgesetzt und neigen zum Hängenbleiben, so daß die Bremsung des Fahrzeuges unsicher wird.
  • Diese Unsicherheit wird durch den Gegenstand der Erfindung dadurch beseitigt, daß das, Ventil gesteuert wird, und zwar durch .die Einspritzpumpe des Motors. ' In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in. beispielsweiser Ausführungsform dargestellt: Es bezeichnet a den Zylinderkopf einer Einspritzbrennkraftmaschine, in deren Brennraum b die :durch das, Ventil. c abgeschlossene Bohrung d mündet.
  • Das Ventil erhält zweckmäßig im oberen Teil eine bundförmige Erweiterung e, auf welche einerseits die Schließfeder f drückt und unter welcher ein Ringraum g angeordnet ist, der mit der zu dem Schieber la führenden Druckleitung i verbunden -ist.
  • Von: dem Schieber h führt die Druckleitung zu der Einspritzpumpe k und mündet hier zwischen dem Druckventil l und dem Pumpenkolben, m. Die an sich bekannte Druckleitung n zu der Einspritzdüse bleibt nach wie vor bestehen. Die bei geöffnetem Ventil c aus dem Brennraum austretende verdichtete Luft gelangt durch den Kanal o ins Freie oder in den Auspuffkanal. Die Wirkungsweise der Motorbremse ist folgende: Bei. Bergabfahrt wird die Motorbremse dadurch in Tätigkeit gesetzt, daß beispielsweise mittels eines Hebels das Ventil h so eingestellt wird, daß Verbindung zwischen: dem Ventil c und dem Druckraum der Einspritzpumpe besteht. Da nun der Öffnungsdruck des MotoT-bremsventils geringer ist wie der des Einspritzventils., wird dieses. im Takt der Einspritzung, also am Ende des Verdichtungshubes gehoben. D,ie verdichtete Luft kaririiber das geöffnete Ventil entweder ins Freie entweichen oder wird zweckmäßig in den Auspuff geleitet. Der Schließdruck der Feder f muß allerdings so groß gewählt werden, daß @das@ Bremsventil bei Belastung des Motors durch den Explosionsdruck nicht geöffnet wird. Da jedoch während des Bremsvorganges nicht nur der Pumpendruck, sondern auch der Verdichtungsdruck auf das Bremsventil wirken, die- zusammen. wesentlich größer als der Explosionsdruck sind, ist ein sicheres Abheben des Bremsventils und damit auch eine sichere Bremsung gewährleistet.
  • Die Einstellung des Bremsventils erfolgt zweckmäßig so, daß der Öffnungsdruck nahe über dem Höchstzüniddruck .des Motors liegt, so daß bei auftretenden überdrucken das Ventil als Sicherheitsventil wirkt.
  • Beim Schließen des Bremsventils strömt das in den Ringraum g geförderte Druckmittel in den Saugraum der Einspritzpumpe zurück. Die Bremsvorrichtung ist fürVieTtakt-undZweitaktmasehlinen verwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Motorbremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompress.ion,sraum des Motors am Ende bzw. nahezu am Ende des Verdichtungshubes durch. ein mittels der Einspritzpumpe des Motors gesteuertes Ventil entlüftet wird.
  2. 2. Motorbremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bremsung der Druckraum der Einspritzpumpe mit dem Entlüftungsventil verbunden, wird, derart, d'aß die Verbindungsstelle an; der Einspritzpumpe zwischen dem Pumpenkolben und dem Druckventil erfolgt.
  3. 3. Moterb-remsvomrichtung nach. Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der öffnungsdruck des Entlüftungsventils in bezug auf den Flüssigkeitsdruck geringer ist als der öffnungsd'ruck der Einspritzdüse. q.. Motorbremsvorrichtung nach. Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d:aß während der Bremsung die Summe des Verdichtungs- und Einspritzpumpendruckes auf das Bremsventil wirken. 5. Motorbremsvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch. gekennzeichnet, daß das Bremsventil als Sicherheitsventil wirkt.
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