DE890125C - Vorrichtung zum Einbauen von Skips - Google Patents

Vorrichtung zum Einbauen von Skips

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Publication number
DE890125C
DE890125C DES19056D DES0019056D DE890125C DE 890125 C DE890125 C DE 890125C DE S19056 D DES19056 D DE S19056D DE S0019056 D DES0019056 D DE S0019056D DE 890125 C DE890125 C DE 890125C
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DE
Germany
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skips
skip
headframe
installing
crane
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Expired
Application number
DES19056D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dipl-Ing Felger
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SKIP CIE GmbH
Original Assignee
SKIP CIE GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE890125C publication Critical patent/DE890125C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation
    • B66B19/04Installing or removing mining-hoist cars, cages, or skips

Landscapes

  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einbauen von Skips Es war bisher üblich, .die Skips in derselben Weise mit dem Förderseil zu verbinden bzw: sie auszuwechseln, wie es bei Förderkörben geschieht. Dabei wird z. B. das außerhalb des Fördergerüstes liegende Fördergefäß an das herabgelassene Förderseil mit Hilfe des Zwischengeschirres angeschlagen und dann durch die Fördermaschine langsam angehoben, wobei es allmählich in den Schacht gezogen wird. Bei großen Skips ist infolge .des hohen Eigengewichtes und des unbiegsamen Fqrderseiles die Anwendung dieses Verfahrens sehr schwierig. Außerdem erfordert das Auswechseln der Skips im Reparaturfalle sehr lange Zeit.
  • Man ging daher zur Verwendung von Einbaukränen über, bei denen nach Fig. i das einzuhängende Fördermittel i außerhalb des Gerüstes an das Hakengeschirr 2 eines Kranwagens gehängt wird, dessen Seilführungsrollen 3 auf einem vorkragenden Arm q. liegen. Bei Vorwärtsbewegung des Kranwagens 5:, der außerhalb des Fördergerüstes bleibt, ragt der Tragarm so weit in das Gerüst hinein, daß das Fördergefäß vollständig in den Gerüstquerschnitt gebracht werden kann.. Dann wird der Skip mit seinem Fuß 6 auf Träger 7 aufgestellt, welche die Schachtöffnung abdecken, da es nicht zulässig ist, am hängenden Skip die Arbeiten zur Befestigung des Zwischengeschirres und Seiles vorzunehmen. '.NIan kann auch Träger durch den Skipkopf hindurchstecken und auf Querriegel im Gerüst oder der Schachtmündung auflegen. In umgekehrter Weise erfolgt der Ausbau eines Fördergefäßes.
  • Dieses Verfahren ist trotz seiner wesentlichen Verbesserung ziemlich zeitraubend, da zu den eigentlichen Einbauarbeiten noch das Einlegen -der Träger kommt, und erfordert vor allein einen kostspieligen Kran einer Sonderbauart sowie verhältnismäßig große Räume für die Bewegung des Kranes. So muß z. B. zwischen Föridergerüst und Wand 8 ein Platz zur Verfügung stehen, der mindestens so groß ist, daß der ganze Kran und der halbe Skip darin bewegt werden können. Die Einbauseite des Fördergerüstes muß bis zum Querriegel io zu öffnen. sein, d. h. um das Maß (dies Fördergefäßes zuzüglich der Kranbauhöhe. Die Höhe dieser öffnung beeinflußt die Standfestigkeit .dies Fördergerüstes und erfordert eine starke Versteifung der Stützen. Schließlich muß das Fördergefäß mit einem kräftigen Fuß 6 zum Aufstellen der Skips versehen sein. Dieser Fuß ist aber nicht in allen Fällen für die Führung des Gefäßes im Schacht notwendig und daher eine nur mit Rücksicht auf den Einbau erforderliche Erhöhung der Totlast des Skips.
  • .Die Erfindung bringt eine bessere Lösung durch Verwendung eines Einbauwagens, der auf eine Klappbühne im Fördergerüst gefahren werden kann. Der Vorgang ist in Fig. 2 dargestellt. Mit Hilfe einer einfachen verfahrbaren Windle, die sich nur außerhalb des Fördergerüstes ii bewegt, wird der Skip 12 gehoben und in aufrechter Stellung auf den Wagen 13 aufgesetzt. Dieser Wagen. wird auf einer Klappbühne 14, die während der Förderung mit Hilfe einer Winde senkrecht hochgestellt und zum Einbauen heruntergeklappt wird, in das Fördergerüst gerollt. Nunmehr kann sofort mit dem Anschlagen des Förderteiles und Zwischengeschirres begonnen werden. Dann wird mit Hilfe der Fördermaschine der Skip angehoben und :der Wagen herausgerollt und schließlich die Klappbühne hochgewunden.
  • Es sind also nur einfache Vorrichtungen für den Einbau notwendig. Die erforderliche Baubreite kann sehr ;gering gehalten werden, da zwischen Gerüst und Wand 15 nur die Breite des Fördergefäßes selbst notwendig ist. Die Höhe der Durchgangsöffnung im Fördergerüst ist wesentlich niedriger, @da zum mindesten die Bauhöhe des. Kranes nicht berücksichtigt zu werden braucht, wodurch sich die Standfestigkeitdes Gerüstes erhöht. Außerdem kann oder zusätzliche Gefäßfuß fortfallen., wenn auf dem verfahrbaren Wagen 13 Aufbauten; 16 eingebaut werden, auf die der Skip mit einem Boden aufgesetzt wird. Dadurch wird die Einbauhöhe weiterhin erheblich verringert und dlie zusätzliche Totlast am Gefäß herabgesetzt. Besonders beim Auswechseln eines reparaturbedürftigen Skips gegen einen Reserveskip zeigt sich die Zeitersparnis, @da das zeitraubende Einlegen von Trägern ersetzt wird durch das schnelle Herabwinden des Klappbodens und die Vorgänge zum Ein- und Ausfahren -des Kranes in das Fördergerüst durch das schnellere Rollen des Wagens ersetzt werden,.
  • Eine weitere Beschleunigung des Einbaues kann erzielt wenden durch die Verwendung von zwei Fahrbühnen, sofern es die örtlichen Verhältnisse zulassen. Dabei wird die eine benutzt, um den im Schacht hängenden Skip aufzunehmen und, aus :dem Fördergerüst herauszurollen, während die andere Fahrbühne Aden Reserveskip bereits vorher aufnimmt und sofort anschließend in, das Gerüst eingefahren wird. Die erste Fahrbühne kann auf der entgegengesetzten Gerüstseite herausgerollt w12rden, oder beide Fahrbühnen können gegeneinander mit Hilfe von- Weichen in den Gleisen oder Verschiebebuhnen ausgetauscht werden.
  • Als Klappbühne 14 können die üblicherweise bei Fördergerüsten vorhandenen Brandklappen bei entsprechend starkerAusbildung verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einbauen von Skips, gekennzeichnet durch einen Wagen zur Aufnahme eines Skips in aufrechter Stellung und eine Klappbühne zum Abdecken ider Schachtöffnung, auf -die ider Wagen mit ldem Skip gefahren wer-.den kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :die aufrechte Stellung des Skips durch Aufbauten auf lern Wagen: gesichert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, d'ad'urch gekennzeichnet, @daß die Brandklappe des Schachtes als Klappbühne zur Aufnahmedes Wagens ausgebildet ist.
DES19056D 1942-04-01 1942-04-01 Vorrichtung zum Einbauen von Skips Expired DE890125C (de)

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