DE88922C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G3/00—Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
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Description
Bisher war es nur möglich, plastische Figuren mit ausgeprägtem Rumpf und der Natur entsprechenden,
frei stehenden Extremitäten aus zuckerhaltiger Masse (Chocolade, harter und weicher Masse) in zerlegbaren, also mehrtheiligen
Gips-, Schwefel-, Blech- oder gegossenen Formen herzustellen. Durch die Verwendung solcher Formen, von denen viele
nöthig sind, da in ihnen die Masse erkalten mufs, war die Herstellung solcher plastischer
Figuren theuer, dagegen konnten plastische Figuren in Formpulver, Puder, nicht hergestellt
werden, weil es bei dem Eingiefsen der Formmasse nur möglich war, einseitige plastische
Figuren herzustellen, also Körperfiguren mit freistehenden Extremitäten nicht hergestellt
werden konnten. Nach vorliegendem Verfahren gelingt es nun, plastische Figuren unter Benutzung
von Formpulver durch Flachgufs zu erzeugen und dadurch unter Anwendung leicht herzustellender Gips- etc. Modelle in
kürzester Zeit und billigster Weise plastische Figuren herzustellen.
Es wird die Dehnbarkeit der Masse benutzt, indem die Körperformen (namentlich Thierfiguren)
in ' flachem offenen Gufs hergestellt und diese später an ihrer Oberseite, der Bauchseite
des Körpers, mit einander verbunden werden. Zu dem Zwecke werden Formmodelle
α nach Fig. 1 und 2 verwendet, welche den Körper so darstellen, als ob er auf der
Bauchseite bis nahe unter den Rücken aufgeschnitten wäre und dessen beide Körperhälften
G H (Fig. 6) nach beiden Seiten ausgebreitet wären. Die Extremitäten d (Füfse) liegen
dann ebenfalls rechts und links vom Rücken an den Körpertheilen; das Modell hat somit eine
untere flache Seite b und ein plastisches, der ausgebreiteten Körperform entsprechendes oberes
Profile. Diese Formmodelle werden in. einen
mit Formpulver (Formpuder) e ausgefüllten Formkasten f derart eingedrückt, dafs ihr
plastisches Profil c nach unten gekehrt ist, während die flache Seite b nach oben liegt
(Fig. 3 und 4). Nach Ausheben des Formmodells wird die Form mit der angewärmten zuckerhaltigen Masse ausgegossen, welche die
Umrisse der Form ausfüllt, oben dagegen flach oder schwach gewölbt bleibt, also daselbst
kein plastisches Profil aufweist und mit der Maispuderfläche abschneidet. Das Gufsstück
erhält somit die Gestalt des Formmodells.
Nach entsprechendem Erkalten des so hergestellten Guisstückes ist dieses in die Körperform
zu bringen. Zu dem Zwecke wird das Gufsstück in Richtung der Längsachse A B
(Fig. 1) auf der flachen Seite b umgebogen, so dafs sich der Rücken wölbt und eine körperliche
Figur nach Fig. 5 zum Vorschein kommt, deren Extremitäten d nach aufsen ausgeprägt
und profilirt sind, während sie nach der Innenseite nur flache, unausgeprägte und nicht
profilirte Formen besitzen.
Zur Verbindung der beiden am Rücken zusammenstofsenden Körperhälften G H können
verschiedene Verfahren in Anwendung kommen. Es kann die Masse dann schon zusammengebogen
und an den Weichtheilen zusammengedrückt werden, wenn sie noch nicht vollständig
erkaltet ist und deshalb noch Klebfähigkeit besitzt, oder es wird bei Verwendung
vollständig erkalteter Güsse die Klebfähigkeit
bei den Körperhälften wieder hervorgerufen entweder durch Einbringen geeigneten Klebstoffes,
wie Gummi. Dextrin, zuckerhaltiger Masse, zwischen die Körpertheile GH, oder
dadurch, dafs man durch künstliche Mittel, beispielsweise durch Erwärmung der zusammenzubringenden
Körperhälften GH, die oberen Schichten zum Schmelzen bringt und dadurch
ihre Klebfähigkeit an den erforderlichen Stellen wieder hergestellt wird.
Der Körper zeigt so an seiner Aufsenfläche die plastische Gestalt.
Solche Figuren können nach ihrer Herstellung noch bemalt werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von körperlichen Figuren . aus zuckerhaltiger Masse, darin bestehend, dafs ein Formmodell, welches die Körperfigur auf der Bauchseite aufgeschnitten und mit den Extremitäten nach beiden Seiten ausgebreitet darstellt, in Formpulver (Formpuder) mit der profilirten Seite ■nach unten und der Flachseite nach oben eingedrückt wird, in die so hergestellte Giefsform die zuckerhaltige Masse eingegossen wird, deren Körperhälften nach dem Erkalten auf ihrer flachen Seite zu einem Körper zusammengebogen werden, an welchem die Extremitäten auf der Aufsenseite plastisch hervortreten.Verfahren zur Verbindung der nach dem unter ι. gekennzeichneten Verfahren hergestellten Körperfiguren an ihren inneren Flachseiten, darin bestehend, dafs entweder die natürliche Klebfähigkeit der noch nicht erkalteten zuckerhaltigen Masse zum Zusammenheften der beiden Körpertheile benutzt wird, oder dafs die Klebfähigkeit der zuckerhaltigen Masse durch Aufbringen von Klebstoffen (wie Gummi, Dextrin, zuckerhaltiger Masse) auf die inneren Flachseiten oder durch Wiederauflösen bezw. Schmelzen der inneren Flächen hervorgebracht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88922C true DE88922C (de) |
Family
ID=360782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88922D Active DE88922C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88922C (de) |
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