DE8882C - Verbesserungen an Zieh - nnd Hänge-Gasapparaten - Google Patents

Verbesserungen an Zieh - nnd Hänge-Gasapparaten

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DE8882C
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Germany
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E. C. TARDIEU in Paris
Publication of DE8882C publication Critical patent/DE8882C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/16Adjustable mountings using wires or cords
    • F21V21/20Adjustable mountings using wires or cords operated by weights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

1879.
Klasse 26.
EDMOND CONSTANT TARDIEU in PARIS. Verbesserungen an Zieh- und Hänge-Gasapparat|i^
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1879 ab.
Die Neuerungen an diesem Apparat beziehen sich auf das Mittel, eine gasführende Stange bei hinreichender Biegsamkeit verlängern oder verkürzen zu können.
Es zeigt:
Fig. ι einen Verticalschnitt durch die Mitte einer solchen Stange, bei einer Hängelampe angewendet;
Fig. 2 einen Verticalschnitt durch ein, bei einer Hängelaterne angewendetes modificirtes derartiges Stangensystem;
Fig. 3 einen Verticalschnitt durch denjenigen Theil, welcher als Gasreservoir dient und vor den Brenner gesetzt ist;
Fig. 4 einen Verticalschnitt durch eine der vorigen Figur ähnliche Construction.
In Fig. ι bezeichnet:
A ein an der Decke befestigtes, durchbohrtes, zur Gasleitung benutztes, unten mit einem abgerundeten Ansatz versehenes Stück, an welches sich ein aus beliebigem elastischen Stoff hergestelltes Röhrchen anschliefst; B ein auf A geschraubtes, unten durch ein Rohr C verlängertes Stück; B1B1 Rollen, über welche die das Gegengewicht tragenden Kettchen H H laufen, die mittelst der Häkchen α α an der Lampe befestigt sind; D eine Schlauchtülle des Rohres C; E ein aus elastischem Stoff hergestelltes Rohr; F ein äufseres, concentrisches, dem Rohr C als Scheide dienendes Rohr, welches dem inneren Rohr genügenden Spielraum läfst; G das Gegengewicht, welches den Hängeapparat im Gleichgewicht erhält; / ein rundes, linsenförmiges Gefäfs, an dem untern Ende des Rohres F angeschraubt; J ein unteres, in der Mitte und an den Seiten mit Löchern 1, 2, 3 versehenes Stück, welches oben auf einem angegossenen, dem unteren Theil des Schlauches E sich anschliefsenden abgerundeten Ansatz endet; K einen Stöpsel, welcher dem Stück L, einer mit seitlichen, das Gas zum Brenner leitenden Oeffnungen versehenen Hülse, angeschraubt, und dessen Schlufs vermittelst elastischer, runder, dazwischen gelegter Scheiben vervollständigt wird; MM hohle Stangen in beliebiger Anzahl, durch welche das Gas zum Brenner strömt.
Bei dem Herunterziehen einer so construirten Lampe steigt ■ das Gegengewicht auf, während das Gefäfs / sich niederläfst und der in der Kapsel desselben entsprechend aufgerollte Theil des Schlauches E sich aus einander rollt, ohne dabei theilweises Vacuum in den Gasführungsrohren zu verursachen, da keine Volumenänderung stattfindet.
In Fig. 2 wird eine Variation dieser verlängerbaren Stange, bei einer Hängelaterne angewendet, dargestellt. Es bedeuten:
A ein auf eine Deckenscheibe geschraubtes Stück, an welches eine mit den Häkchen a a versehene kugelförmige Kappe angepafst ist; dieses Stück endigt unten in einer Schlauchtülle; B eine an dem Stück A angeschraubte Mutter, welche dem oberen Theil des Gefäfses / zur Umhüllung dient. Bei dieser Einrichtung nimmt dasselbe die obere Lage ein und verlängert sich nach unten durch die Scheide C; das Centralloch F steht mit dem Brenner in Verbindung; G Gegengewicht, welches mit dem Brenner vermittelst der sich auf den Rollen bewegenden Kettchen HH verbunden ist und das Gleichgewicht des Apparates bewirkt; M Arme, von denen der eine hohl ist. Durch diesen strömt das Gas in das kugelförmige Reservoir N ein, welches den unteren Theil des Apparates bildet; O Centralrohr, in welches das Gas des Reservoirs durch die Löcher c einströmt; C1 ist ein gewöhnlicher Hahn, dessen Konus in der Mitte ausgebohrt und in welchen der mit einem Kopf versehene Bolzen d hineingelassen wird. Dieser glatte oder mit Gewinde versehene Bolzen sperrt die Oeffnung des Konus mehr oder weniger ab; bei völliger Einführung der Bolzen bleibt noch ein feiner Durchgang unverschlossen, welcher genügt, eine für eine Nachtlampe erforderliche Flamme zu speisen.
Aus Fig. 3 ergiebt sich eine Variation der vorher beschriebenen Einrichtungen; das Gasreservoir ist direct auf die Kapsel, welche den oberen Theil des Ausziehungsrohres enthält, gesetzt und eignet sich ihrer Construction nach für Kronleuchter und Lampen. Die untere dichte Absperrung ist aus der Figur ersichtlich.
Die durch Fig. 4 dargestellte Variation der verschiedenen Vorrichtungen ist da anwendbar, wo die Bewegung der Hängeapparate von dem an der Decke befestigten Aufhängungsansatz unabhängig gemacht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die beschriebene und durch die Figuren angegebene abwickelbare oder ausdehnbare Stange.
    Ein zur Gasregulirung vor den Brenner gesetztes Reservoir, welches das Gas durch kleine Oeffnungen, die Geschwindigkeit des Gases regulirend, zum Brenner leitet.
    2. Das zur Nachtlampenbenutzung eines angezündeten und zuvörderst normal regulirten Brenners angewendete Mittel, wie gezeichnet und beschrieben.
    4. Die verschiedenen Vorrichtungen, welche den Aufhängungsscheiden, oder einer derselben eine partielle oder totale Biegsamkeit erlauben, um den Hängepunkt des ganzen Apparates an der Decke nicht abzunutzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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