DE886458C - Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsaeuren

Info

Publication number
DE886458C
DE886458C DED4508D DED0004508D DE886458C DE 886458 C DE886458 C DE 886458C DE D4508 D DED4508 D DE D4508D DE D0004508 D DED0004508 D DE D0004508D DE 886458 C DE886458 C DE 886458C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
parts
weight
carboxylic acids
dimethylol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED4508D
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr Guendel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Hydrierwerke AG
Original Assignee
Deutsche Hydrierwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Hydrierwerke AG filed Critical Deutsche Hydrierwerke AG
Priority to DED4508D priority Critical patent/DE886458C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE886458C publication Critical patent/DE886458C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C59/00Compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C59/40Unsaturated compounds
    • C07C59/58Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups
    • C07C59/64Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/66Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/68Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings the oxygen atom of the ether group being bound to a non-condensed six-membered aromatic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C59/00Compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C59/40Unsaturated compounds
    • C07C59/58Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups
    • C07C59/64Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/66Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/68Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings the oxygen atom of the ether group being bound to a non-condensed six-membered aromatic ring
    • C07C59/70Ethers of hydroxy-acetic acid, e.g. substitutes on the ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsäuren Es wurde gefunden, daß man wertvolle mehrbasische Carbonsäuren erhält, wenn man Methylolaryloxyfettsäuren bzw. deren Salze, die nach dem Verfahren des Patentes 87o 699 aus Methylolgruppen enthaltenden aromatischen Oxyverbindungen und Halogenfettsäuren bzw, deren Salzen ' auf einfache Weise erhalten werden, nach an sich bekannten Methoden mit oxydierend wirkenden Mitteln behandelt. Dabei werden die vorhandenen Methylolg-ruppen und gegebenenfalls auch noch andere im Arylrest vorhandene oxydierbare Substituenten in Carboxylgruppen übergeführt, wobei man in glatt verlaufender Reaktion mehrwertige aliphatisch-aromatische Carbonsäuren erhält. Beispielsweise erhält man, ausgehend von der im obigen Patent beschriebenen 2, 6-Dimethylol-4-methyl-phenoxyessigsäure, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die 2, 6-Dicarboxyl-4-methyl-phenoxyessigsäure.
  • Als Ausgangsstoffe, die für die Herstellung der mehrwertigen Carbonsäuren dienen können, kommen alle Methylolaryloxyfettsäuren in Betracht, die nach dem Verfahien des obengenannten Patentes bzw. des Zusatzpatentes 878 65z erhältlich sind, also beispielsweise 2, 6-Dimethylol-4-kresoxyessigsäure, 2, 6-Dimethylol-4-chlorphenoxyessigsäure, 2, 6-Dimethylol-4-benzylphenoxyessigsäure,2, 6-Dimethylol-4-isoamylphenöxyessigsäure, 2, 6-Dimethylol-4-butoxy -phen= oxyessigsäure, 2, 6-Dimethylol-4-d.odecyloxy-phenoxyessigsäure, 2-Methylol-4, 6-dimethyl-phenoxyessigsäure u. dgl.
  • Die Überführung in die mehrwertigen Carbonsäuren kann nach einem der bekannten Oxydationsverfahren vorgenommen werden. Beispielsweise kann man als Oxydationsmittel sauerstoffabgebende Salze, wie z. B. Kaliumpermanganat, Kaliumperchlorat, Kaliumpercarbonat, Kaliumpersulfat, Kaliumpyrochromat, verwenden, weiterhin Superoxyde, wie Wasserstoffsuperoxyd, Bariumsuperoxyd u. dgl., ferner Salpetersäure, salpetrige Säure, nitrose Gase sowie Sauerstoff oder Luft im Beisein geeigneter Katalysatoren und Chlor sowie uilterchlorigsaure Salze. Die Oxydation erfolgt unter den üblichen Bedingungen, wie sie auch sonst bei Verwendung der angegebenen Oxydationsmittel angewendet werden. Die Aufarbeitung der Oxydationsprodukte erfolgt ebenfalls in üblicher Weise.
  • Mehrwertige Carbonsäuren, die gemäß dem vorliegenden Verfahren erhältlich sind, sind beispielsweise 4-Methyl-2, 6-dicarboxyl-phenoxyessigsäure, 4-Chlor-2, 6-dicarboxyl-phenoxyessigsäure, 4-Isoamyl-2, 6-dicarboxyl-phenoxyessigsäure,4-Butoxy-2, 6-dicarboxylphenoxyessigsäure, 4-Benzyl-2, 6-dicarboxyl-phenoxyessigsäure, 2, 4, 6-Tricarboxyl-phenoxyessigsäureu. dgl.
  • Die neuen Säuren stellen wertvolle Ausgangsprodukte zur Herstellung von Estern, Kunstwachsen, Kunstharzen, Kunststoffen, Emulgatoren usw. dar. Beispiel 1 Zu einer Lösung von 22,6 Gewichtsteilen 2, 6-Dimeihylol-4-kresoxyessigsäüre in 24o Gewichtsteilen 50 °/oigerNatronlauge gibtman in kleinenAnteilenunter Rühren 43 Gewichtsteile feinpulverisiertes Kaliumpermanganat, indem man durch Außenkühlung dafür Sorge trägt, daß die Temperatur 40° nicht übersteigt. Nach Beendigung der Oxydation trennt man von dem Manganschlamm ab und wäscht auf der Nutsche mit i5o Volumteilen Wasser aus. Das Filtrat wird durch Zugabe von wenig Bisulfit entfärbt, nötigenfalls nochmals unter Mitverwendung von Kohle filtriert und nach Anwärmung bis auf 85° mit verdünnter Schwefelsäure bis zur deutlich kongosauren Reaktion angesäuert. Die sich beim Erkalten in langen harzartigen Kristallen abscheidende 2, 6-Dicarboxyl-4-kresoxyessigsäure von der Formel ist sehr rein und bedarf keiner weiteren Umarbeitung. Man erhält 21 Gewichtsteile Säure entsprechend einer Ausbeute von 82 °/o der Theorie. Die Säure schmilzt bei 254 bis 256°. Beispiel 2 Die gleiche Verbindung wie im Beispiel i erhält man, wenn man 22,6 Gewichtsteile 2, 6-Dimetllylol-4-kresoxyessigsäure in ioo Volumteilen Wasser suspendiert und langsam unter Rühren eine Lösung von 4o Gewichtsteilen Kaliumbichromat in 550 Gewichtsteilen io°/oiger Schwefelsäure zutropfen und die Temperatur bis ioo° ansteigen läßt. Man hält dieses Gemisch etwa r/2 Stunde auf dieser Temperatur und isoliert die beim Erkalten in bester Ausbeute kristallin sich abscheidende 2, 6-Dicarboxyl-4-kresoxyessigsäure, die nötigenfalls aus Wasser umkristallisiert wird. Beispiel 3 22,6 Gewichtsteile 2, 6-Dimethylol 4-kresoxyessigsäure werden in 3oo Gewichtsteilen Wasser gelöst bzw. suspendiert. Nach Zugabe von 0,75 Gewichtsteilen Ammoniumvanadat erwärmt man das Gemisch auf 50° und fügt langsam unter Rühren 425 Gewichtsteile 62°/oige Salpetersäure hinzu. Die Oxydation vollzieht sich bei 5o bis 6o° innerhalb 3 Stunden. Zuletzt steigert man die Temperatur bis auf go° und isoliert schließlich die beim Erkalten auskristallisierende 2, 6-Dicarboxyl-4-kresoxyessigsäure. Die Säure ist mit der nach Beispiel i erhältlichen Säure identisch. Man erhält eine Ausbeute von 18 Gewichtsteilen entsprechend 710/0 der Theorie: Beispiel 4 Ersetzt man im Beispiel i die verwendete 2, 6-Dimethylol-4-kresoxyessigsäure durch 24,6 Gewichtsteile 2, 6-Dimethylol-4-chlorphenoxyessigsäure; so erhält man bei gleicher Arbeitsweise 24 Gewichtsteile reine 2, 6-Dicarboxyl-4-chlorphenoxyessigsäure entsprechend einer Ausbeute von 88 % der Theorie. Die Säure schmilzt unter vorheriger Zersetzung bei 247 bis 249°. Beispiel 5 Oxydiert man, wie im Beispiel i, 21,1 Gewichtsteile 2, 4-Dimethyl-6-methylol-phenoxyessigsäure mit 21 Gewichtsteilen Kaliumpermanganat in Gegenwart von 8 Gewichtsteilen Natriumhydroxyd, so erhält man 20,4 Gewichtsteile reine 2, 4-Dimetllyl-6-carboxyl-phenoxyessigsäure von der Formel entsprechend einer Ausbeute von 85 °/o der Theorie, welche bei 197 bis 1g8° schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man Methylolaryloxyfettsäuren, wie sie nach den Verfahren gemäß Patenten 87o Egg und 878 652 erhalten werden, nach an sich bekannten Methoden mit oxydierenden Mitteln behandelt.
DED4508D 1943-08-14 1943-08-14 Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsaeuren Expired DE886458C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED4508D DE886458C (de) 1943-08-14 1943-08-14 Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsaeuren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED4508D DE886458C (de) 1943-08-14 1943-08-14 Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsaeuren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE886458C true DE886458C (de) 1953-08-13

Family

ID=7031036

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED4508D Expired DE886458C (de) 1943-08-14 1943-08-14 Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsaeuren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE886458C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0254803A2 (de) Verfahren zur Herstellung von wässrigen N-Methylmorpholin-N-oxid-Lösungen
EP0187349A2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1,2-Benzisothiazolonen
DE1518117B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Methylflavon-8-carbonsaeure
DE886458C (de) Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Carbonsaeuren
DE3150005A1 (de) Verfahren zur herstellung von chinolinsaeure
EP0023545A1 (de) Verfahren zur Herstellung aromatischer Peroxycarbonsäuren
DE1258858C2 (de) Verfahren zur herstellung von epsilon-caprolacton und seiner alkylderivate
DE3320496C2 (de)
DE930751C (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsaeure aus p-Xylylendichlorid
DE1243194B (de) Verfahren zur Durchfuehrung der Carboxylierung von Grignard-Verbindungen mit Kohlendioxyd
DE1008277B (de) Verfahren zur Herstellung von ªÏ, ªÏ'-Dicarbonsaeuren
EP0091052B1 (de) Industrielles Verfahren zum Oxydieren von Thioethern und Thiolcarbonsäure-Derivaten
DE1618245A1 (de) Verfahren zur gefahrlosen Herstellung von Derivaten des epsilon-Caprolactons
DE957940C (de) Verfahren zur Herstellung von Butan 1,2 4 tricarbonsaure
EP0073464A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Naphthalintetracarbonsäure-1,4,5,8
DE1125903B (de) Verfahren zur Herstellung aromatischer Carbonsaeuren
DE960275C (de) Verfahren zur Herstellung von aromatischen Carbonsaeuren
DE1418074A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Trialkyladipinsaeuren
DE1011411B (de) Verfahren zur Gewinnung reiner tert. Butylbenzoesaeuren
DE679711C (de) Verfahren zur Herstellung von AEthersaeuren
DE526366C (de) Verfahren zur Darstellung von Brenztraubensaeure und deren Alkylestern
DE1146870B (de) Verfahren zur Herstellung von Propensulton
AT265286B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonamiden
DE683953C (de) Verfahren zur Herstellung von Wasserstoffsuperoxyd durch Oxydation von Hydrazoverbindungen
AT262954B (de) Verfahren zur Herstellung von ɛ-Caprolacton und seiner Alkylderivate