DE883370C - Fluessigkeitspumpe, insbesondere Schmiermittelpumpe - Google Patents

Fluessigkeitspumpe, insbesondere Schmiermittelpumpe

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Publication number
DE883370C
DE883370C DEB9289D DEB0009289D DE883370C DE 883370 C DE883370 C DE 883370C DE B9289 D DEB9289 D DE B9289D DE B0009289 D DEB0009289 D DE B0009289D DE 883370 C DE883370 C DE 883370C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pressure
pumps
feeder
pump
Prior art date
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Expired
Application number
DEB9289D
Other languages
English (en)
Inventor
Gottlob Schiesswohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Flüssigkeitspumpen, insbesondere Schmiermittelpumpen, mit einem Zubringerkolben und einem von diesem versorgten und gleichzeitig mit diesem saugenden und drückenden Hoichdruckkolben. Bei den bekannten Sch'rnierp@ump,en dieser Art fördert . der Zubringerkolben zu einer sogenannten Sichtkontrolle, von deren Trog aus. :das Schmiermittel in freiem Fall dein Arbetskelben zuläuft. Diese Pumpen arbeiten zufriedenstellend, solange das zu fördernde Schmiermittel dünnflüssig ist. Bei zähen Schmiermitteln kann es jedoch vorkommen, daß .der Pumpenraum des Nochdruckkolhens infolge der kurzen öfnungszeiaen sich aus dem Schmiermitteltrog zu wenig füllt und .daß sich Lufteinschlüsse in ihm bilden, die sich beim Saughub entspannen rund dadurch das Nachdringen ,neuen Schmiermittels verhindern. Die Schnmerstellen; erhalten dan!nizw wellig Schmiermittel, und die Tröge der Sichtkontrolle laufen über.
  • Um diesen Mangel zu beheben, wird hach der Erfindung die Verbindung zwischen 7jubringerkolben .und Hoehdruckkolhen derart gewählt, @daß der Zubringerkolben in geschlossener Leitung zum Nochdruckkolben fördert. Damit auch in diesem Fall das ordnungsgemäße Arbeiten des Pumpensatzes überwacht werden kann, wird an die Zubrilrgerleitung zwischen den beiden, Pumpen ein durch ein, Überdruckventil überwachter . Auslaß anges-chlos,sen; der erst bei einem :den Höchstförderdruck der Zubringerpumpe übersteigenden Druck sich öffnet und dann aus der erwähnten Leitung Flüssigkeit von außen sichtbar austreten läßt.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung ran Hand einer Schmierölpumpe izn Schnitt dargestellt.
  • Der :aus einem Hochdruckkolben i und einem Zubringiexkolb.en 2 bestehende Kolbensatz wird über einen gemeinsamen Bügel 3 von einer Kurbelwelle q. aus @angetr'eben, so daL4 beide Kolben sich gleichzeitig auf und ab bewegen. Dem Pumpenraum 5 des Zubrin:gerkolbene 2 ka= das Schmieröl aus der Wanne 6 durch eine Öffnung 7 zulaufen. Gegen -das untere Ende des Pumnpenraums 5 legt sich ein Auslaßventil8. Hinter dem Ventil 8 beginnt ein Kanal 9, der zu dem Einlaß i o :des Hochdruckpumpennaums i i führt, an den übe ein Auslaßventil 12 seine zur Schmierstelle gehende Leitung 13 angeschlossen ist.
  • Von dem Kanal 9 ist seine Bohrung 14 abgezweigt, die durch Leine Kugel 15 geschlossen ist. Die Spannung der Schließfeder 16 dieser Kugel ist von außen durch einen Schra!ubenb:olzen17 einstellbar. Der Sch.raubenbolzea hat eine Axialbohrung 18. Unterhalb dies Schrauhenbolzens liegt eitel Trog 19, mit dem gegebenenfalls aus der Bohrung 18 heraustropfendes Öl aufgefangen wird. Die Pumpe wirkt wie folgt: Die Zeichnung zeigt die Pump:enkalben i und 2 in ihrer unteren Endlage. Beim Auftvärtshub des Kolbens 2 entsteht im Pumpenramm 5 ein Unterdruck, so daß in diesen Raum Schmieröl aus der Wanne 6 einsgesaugt wird, sobald -der Kolben, 2 den Einlaß 7 freigibt. Beim Abwärtshub des Kolbens, 2 wird -das eingesaugte Schmieröl über das Auslaßventil8 in den Kanal 9 gedrückt und gelangt nach dessen Auffüllung in den Eimaß, i o. Aus dem Einlaß i o fließt das Öl in der oberen Totpunktstellung des Hochdruckkolbens i in den Pumpenraum i i. Der H.ochdruckkolben i drückt dann -das ihm von Zubringerkolben zugemessene Öl in bekannter Weise in die unter Druck stehende Schmierleitung 13.
  • Die Schließfeder 16 des Ventils 15 ist so stark zusammengedrückt, daß die Ventilkugel 15 während des ,ganzen Druckhubs :des Zubringerkolbens 2 auf ihrem Sitz bleibt, und zwar auch, dann noch, wenn der reit dem Zubringerkolben 2 sich nach unten bewegende Hochdruckkolben i den Einlaß io be- reits wieder abgesperrt hat. Das ist möglich, weil das vom Zubringerkolben geförderte Öl immer Luftbläschen enthält und infolgedessen zusammen:-drückb.ar ist. Der nach Abschluß des Einlassees io vom Zubringerkolben 2 noch ausgeführte Resthub wirkt sich also nur in einer Drucksteigerung im Kanal 9 aus. Dem Öl kann sich somit auf dem Werg vom Zubringerkolhen zum Hochdruckkolben keine Luft mehr beimischen.
  • Wenn das Ventil 12 oder der Kolben i undicht sind, so bat dies zur Folge, daß oder in der Leitung 13 bzw. dem Pumpenraum i i herrschende hohe Scbmierleitungsdruck sich in den Kanal 9 fortpflanzt und dort eine zusätzliche Drucksteigerung hervorruft. Bei diesem erhöhten Druck im Kanal 9 öffnet sich das Ventil 15 und läßt Öl aus dem Auslaß 14 austreten. Dieses Öl tropft dann durch die Bohrung 18 von jauß;ein sichtbar heraus und zeigt an, daß die Pumpe nicht mehreinwandfrei arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitspumpe, insbesondere Schmiermi.ttelpumpe, mit einem Zubringerkolben und einem von: diesem versorgten und gleichzeitig mit diesem saugenden und drückenden Hochdruckkolben, dadurch gelz:,ennzeichinet, daß der Zubringerkolben in geschlossener Leitung zum Hochdrudklaolb.en fördert und andiese e Leitung ein durch, ein Überdruckventil überwachter Auslaß angeschlossen ist, der erst bei einem .den Höchstförderdruck des Zubringerkolbens übersteigenden Druck Flüssigkeit von außen sichtbar austreten l,äßt.
DEB9289D 1941-10-01 1941-10-01 Fluessigkeitspumpe, insbesondere Schmiermittelpumpe Expired DE883370C (de)

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