DE883276C - Mehrschichtiges Textilgewebe und Treibriemen od. dgl. aus solchem Gewebe - Google Patents
Mehrschichtiges Textilgewebe und Treibriemen od. dgl. aus solchem GewebeInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
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Description
- Mehrschichtiges Textilgewebe und Treibriemen od. dgl. aus solchem Gewebe Die Erfindung betrifft Verbesserungen an mehrschichtigen Textilgeweben, wie sie z. B. bei Transmissionsriemen oder Förderbändern Verwendung finden.
- Die Erfindung befaßt sich im einzelnen mit mehrschichtigen Textilgeweben, die .drei oder mehr Gewebelagen besitzen, und zwar in der Anordnung, daß die mittlere von drei übereinanderliegenden Gewebelagen mittels zweier Sätze von Verbindungsfäden so an die äußeren Lagen gebunden ist, daß jeweils ein Satz zur Verbindung mit der einen und der andere zur Verbindung mit der andren äußeren Lage dient.
- harn hat bereits ein mehrschichtiges Textilgewebe der obigen :@rt vorgeschlagen, bei welchem die @Terbindungsfäden eines Satzes jeweils unterhalb jedes zweiten Schußfadens und die Verbirndungsfäden des anderen Satzes oberhalb desselben Schußfadens der Zwischenlage laufen. Auf diese Weise hängen immer die zweiten Schußfäden der Zwischenlage mit den Verbindungsfäden beider Sätze zusammen, während die Schußfäden zwischen ,den erwähnten jeweils zweiten Schußfäden der Zwischenlage nicht mit Verbindungsfäden gebunden sind.
- Nach der vorliegenden Erfindung verlaufen lie Verbindungsfäden eines Satzes bei mehrschichtigen Textilgeweben der obigen Art unterhalb von bestimmt-en Schußfäden .der Zwischenlage, während die Verbindungsfäden des anderen Satzes oberhalb anderer Schußfäden der Zwischenlage verlaufen. Auf,dies,e Weise ist jeder Schußfaden der Zwischenlage im Gegensatz zu der oben beschriebenen Art mehrschichtiger Textilgewebe, bei welchen jeweils die zweiten Schußfäden der Zwischenlage mit zwei Sätzen von- Verbindungsfäden zusammenhängen, mit höchstens einem Satz von Verbindungsfäden verbunden. Bei -einem mehrschichtigen Textilgewebe nach der vorliegenden Erfindung ist deshalb, wenn gewünscht; zusätzlicher Raum in der Zwischenlage gegeben für die Einführung eines besonderen Kettenfadens: Jeder Schuß.faden.der Zwischenlage kann also mit einem Verbindungsfaden eines der beiden Sätze zusammenhängen. Die Verbindungsfäden laufen vorzugsweise unterhalb und oberhalb jedes aufeinanderfolgenden zweiten Schußfadens der Zwischenlage, und die Verbindungsfäden eines Satzes werden vorzugsw-eis,e direkt über :den Verbindungsfäden des anderen Satzes angeordnet.
- Die Zwischenlage kann einen normalen Kettenfaden aufnehmen, der in dem den Verbindungsfäden gegenüberliegenden Webgang angeordnet wird-, um mit den letzteren einen. Ausgleich zu schaffen.
- Die Erfindung schließt z. B. einen Riemen aus mehrschichtigem Textilgewebe für Transmission oder Förderband ein, das aus drei oder mehr entsprechend der vorliegenden Erfindung gewobenen Lagen besteht und -bei dem mindestens eine äußere Läge des Riemens ein weites Maschengewebe besitzt, während der Riemen mit -einer Auflage aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk öder aus Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, versehern ist.
- Die Erfindung umfaßt weiterhin einen Riemen aus mehrschichtigem Textilgevvehe für den obengenannten Zweck, der aus drei öder mehr Gewebelagen besteht, die entsprechend der vorliegenden Erfindung gewoben sind und bei dem die Kettenfäden einer oder mehrerer Gewebelagen, die keine äußeren Lagen sind, aus Reyonfaden (vorzugsweise hoher Festigkeit) bestehen.
- Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Beispiels und unter Bezugnahme auf die Zeichnung ausführlicher beschrieben, welche einen schematischen; Schnitt durch dernAufriß Beines Ausführungsbeispieles eines Riemens oder Förderbandes zeigt.
- In der Zeichnung ist ein Transmissionsriemen oder Förderband aus dreischichtigem Gewebe dargestellt, bei welchem die äußeren Gewebelagen allgemein mit iö und ii und die Zwischenlage allgemein mit 12 bezeichnet sind. Die äußeren Lagen enthalten halb soviele Schußfäden ioa und iia je Einheitslänge, als die Anzahl der Schußfäden i211 je Längeneinheit in der Zwischenlage beträgt. Die Zwischenlage 12, ist mittels zweier Sätze von Verbindungsfäden mit den äußeren Lagen io und ii verbunden. Die Verbindungsfäden 14 eines Satzes verlaufen unterhalb jedes übernächsten Schußfadens i211 der Zwischenlage., während die Verbindungsfäden 15 des anderen Satzes oberhalb -der Schußfäden i211 der Zwischenlage verlaufen. Die Zwischenlage nimmt einen normalen Kettenfaden 13 auf, der in einem den Verbindungsfaden gegenüberliegenden Webgang angeordnet ist, um mit den. letzteren einen Ausgleich zu schaffen.
- Jede der drei Gewebelagen besitzt zusätzlich zu den obenerwähnten Fäden Paare von gegensätzlich gewobenen, normalen Kettenfäden not, iit und 121. Die Verbindungsfäden eines Satzes sind direkt über den Verbindungsfäden, eines anderen Satzes angeordnet. Auf diese Weise enthält die Zwiscbcnlage jeweils (an jedem Schußfaden) in sich wieder-'holen-der Anordnung nacheinander einen Verbindungsfaden einesSatzes,einen normalenKettenfaden, der dem betreffenden Verbindungsfaden das Gleichgewicht hält, und ein Paar normal -entgegengesetzt gewobener Kettenfäden. Bei den äußeren Gewebelagen enthalten die sich wiederholenden Bindungen nur einen Verbindungsfaden eines Satzes und ein Paar normalentgegengesetzt g,°-wobener Kettenfäden. Somit sind also die äußeren G@eweb@elagen nicht so dicht wie die Zwischenlage und= besitzen. ein weitmaschiges Gewebe. Die äußeren Lagen sind mit einem synthetisch-en Kunststoff 16 bedeckt, z. B. mit Polyvinylchlorid.
- Die Kettenfäden der Zwischenlage können aus Reyönfäden (vorzugsweise hoher Festigkeit) bestehen (im Gegensatz zu gesponnenem Reyon).
- Umeinen vorgesehenen Größen- und Festigkeitsfaktor zu erreichen, können auch zwei oder mehr Fäden höherer Numerierung durch einen solchen niedrigerer Numerierung ersetzt werden.
Claims (6)
- PATENT ANSPRilCIII: i. Mehrschelitiges Textilgewebe mit drei oder mehr Lagen, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere (i2) von drei übereinanderliegenden Lagen mittels zweier Sätze von Verbindungsfäden (i4, 15) so an die äußeren Lagen (io, ii) gebunden ist, daß jeweils ein Satz zur Verbindung mit der jeweiligen äußeren. Lage dient und die Verbindungsfäden -eines Satzes unterhalb bestimmter Schußfäden derZwischenlage verlaufen und die Verbindungsfäden des anderen Satzes oberhalb anderer Schußfäden der Zwischenlage.
- 2. Mehrschichtiges Textilgewebe nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schußfaden (1a11) der Zwischenlage mit einem Verbindungsfaden (i4, 15) eines der beiden Sätze zusammenhängt.
- 3. Mehrschichtiges Textilgewebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, däß die Verbindungsfäden (i4, 15) abwechselnd unter und über den au£einanderfolgendenSchußfäden(12a) der Zwischenlage verlaufen.
- 4. Mehrschichtiges Textilgewebe nach Anspruch r, 2 oder 3; dadurch gekennzeichnet, däß die Verbindungsfäden eines Satzes direkt über ,den Verbindungsfäden des anderen Satzes angeordnet sind.
- 5. Mehrschichtiges Textilgewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß .die Zwischenlage (i2) einen normalen Kettenfaden (i3) enthält, .der in einem den Verbindungsfäden entgegengerichtetenWebgang angeordnet ist, um mit den letzteren einen Ausgleich herzustellen.
- 6. NTe'hrschichtiges Textilgewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schußfaden (1z11) der Zwischenlage sich wiederholende Bindungen bringt, die je einen Verbindungsfaden eines Satzes, einen normalen Kettenfaden zum Ausgleich für den betreffenden Verbindungsfaden und ein Paar normal entgegengesetzt gewobener Kettenfäden enthalten. j. Mehrschichtiges Textilgewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Gewebelagen (i o, i i) halb soviele Schußfäden je Längeneinheit enthalten, als die Zwischenlage (11) Schußfäden j.e Längeneinheit besitzt, und die Schußfäden der äußeren Lagen. nacheinander direkt über und unter einem Schußfaden der Zwischenlage angeordnet sind. B. Riemen aus mehrschichtigemTextilgewebe, z. B. für Transmission oder als Förderband, der sich nach einem der vorhergehenden Ansprüche aus drei oder mehr Gewebelagen zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine äußere Lage des Riemens ein w-eitmaschi:ges Gewebe besitzt und diese äußere Lage mit einem Überzug aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk oder aus Kunststoff versehen ist, z. B. Polyvinylchlorid. g. Riemen aus mebrschichtigemTextilgew-ebe, z. B. für Transmission oder als Förderband, der sich nach einem der vorhergehenden Ansprüche aus drei oder mehrGewebelagen zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenfäden einer oder mehrerer Lagen, die keine Außenlagen sind, aus Reyonfäden bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB883276X | 1951-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE883276C true DE883276C (de) | 1953-07-16 |
Family
ID=10649333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF7655A Expired DE883276C (de) | 1951-02-22 | 1951-11-16 | Mehrschichtiges Textilgewebe und Treibriemen od. dgl. aus solchem Gewebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE883276C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029794B (de) * | 1954-01-20 | 1958-05-14 | Fenner Co Ltd J H | Verfahren zur Herstellung von Treibriemen oder Foerderbaendern |
| DE1213978B (de) * | 1954-08-07 | 1966-04-07 | Willem Marius Hubenet | Flach aufrollbarer biegsamer Feuerwehrschlauch und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE1535698B1 (de) * | 1961-12-18 | 1969-09-18 | Uniroyal Inc | Riemen- oder Gurtgewebe |
-
1951
- 1951-11-16 DE DEF7655A patent/DE883276C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029794B (de) * | 1954-01-20 | 1958-05-14 | Fenner Co Ltd J H | Verfahren zur Herstellung von Treibriemen oder Foerderbaendern |
| DE1213978B (de) * | 1954-08-07 | 1966-04-07 | Willem Marius Hubenet | Flach aufrollbarer biegsamer Feuerwehrschlauch und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE1535698B1 (de) * | 1961-12-18 | 1969-09-18 | Uniroyal Inc | Riemen- oder Gurtgewebe |
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