DE882140C - Vorrichtung zum Fuehren von Formkastenteilen - Google Patents

Vorrichtung zum Fuehren von Formkastenteilen

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DE882140C
DE882140C DES23466A DES0023466A DE882140C DE 882140 C DE882140 C DE 882140C DE S23466 A DES23466 A DE S23466A DE S0023466 A DES0023466 A DE S0023466A DE 882140 C DE882140 C DE 882140C
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DE
Germany
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molding
molding box
box parts
parts
box
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Expired
Application number
DES23466A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Ruester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE882140C publication Critical patent/DE882140C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C21/00Flasks; Accessories therefor
    • B22C21/10Guiding equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Führen von Formkastenteilen Bei dem Einformen eines Modells im Ober- und Unterkasten kommt es nicht nur darauf an, daß die beiden Formhälften einwandfrei eingeformt sind, sondern es muß auch .dafür gesorgt werden, daß -die beiden Kastenteile nach dem Einformen und Herausheben des Modells genau übereinander zu liegen kommen, also die Formwand des einen Kastens die genaue Fortsetzung der Formwand des anderen Kastens ist. So einfach diese Aufgabe theoretisch zu lösen ist, so groß sind jedoch die Schwierigkeiten. in der praktischen Durchführung, vor allem dann, wenn es sich um kleinere oder dünnwandige Gußstücke handelt, denn hierbei bedeutet schon eine geringe Verschiebung der beiden Formkastenteile gegeneinander eine wesentliche Veränderung .der Wandstärken an der Stoßstelle, Bildung von Absätzen usw., die leicht zu Ausschußstücken führen. Die allgemein angewendeten Zulegstifte vermögen, wie die Erfahrung zeigt, ihre Aufgabe auf die Dauer nicht mit Sicherheit zu erfüllen, da sie durch Sand und Staub, ebenso wie die zugehörigen Bohrungen, abgeschliffen werden und dann ein gegenseitiges Verschieben der Formkastenteile und deren Verkanten ermöglichen. Auch muß man bei dem unvermeidlich rauhen Betrieb in der Gießerei damit rechnen, daß die Formkästen, die an sich genau winkelrecht gearbeitet sind, sich verziehen und verbiegen, so daß auch hierdurch einwandfreie Passungen in Frage gestellt sind.
  • Die Erfindung geht zur Lösung der sich hieratis ergebenden Aufgabe einen anderen Weg, nämlich den, Formkasten und Führung voneinander züt trennen. Die Führung von Ober- und Unterkasten gehört .dabei nur zu den Vorbereitungsarbeiten. Nachdem die beiden Kastenteile ordnungsgemäß zur Deckung gebracht sind, wird die Führungsvorrichtung entfernt, bildet also beim Gießen und beim Herausheben des fertigen Gußstückes keinen Teil .des Formkastens mehr, wie .es bisher der Fall war.
  • Die Erfindung besteht also @darin, daß die Formkastenteile. während ,des Einformens in je" einem Rahmen eingespannt sind; die zusammen mit den fertigen Formikastenteilen über Paßflächen zusammengefügt und nach dem Zusammensetzen der Formkästenteile entfernt werden.
  • Die Erfindung .sei an Hand eines Ausführungsbei:spieles erläutert, das .in ,den Figuren dargestellt ist.
  • Fig. i zeigt,die Anordnung für das Forrnleastenob-erteil, Fig. 2 die entsprechende Anordnung für das Unterteil; Fig. 3 und Fing. q. sind Schnitte nach den Linien A-B bzw. C-D der Fig. 1; Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie E-F nach Fig. 2 ; Fig.6 zeigt die beiden vorbereitenden Formkastenteile vor dem Zusammensetzen; Fig.7 die zusammengesetzten Formkastenteile mit dem Führungsrahmen, Fig. 8 eine Anordnung, wie sie sich während des -Abhebens des Führungsrahmens ergibt und Fig. 9 die .gießfertig zusammengesetzten Formkastenteile.
  • Das Modell wird von einer Formplatte i getragen, deren äußere Kante 2 als Paßfläche ausgebildet ist. Über diese Formplatte wird ein Ring 3 als Führungsrahmen gelegt; dessen innere Paßfläche 4. der Paßfläche 2- .der Formplatte entspricht. Die Lage -des Ringes 3 gegenüber der Formplatte :2 wird durch Paßringe 5 bestimmt. Auf die Formplatte wird der eigentliche Formkasten io aufgesetzt, der etwa aus Blech bestehen kann. Er weist eine eingewalzte Ringnut ii als Befestigungsnut auf. 12 und 13 sind Haltestifte, 1q. sind Abhebestifte.
  • An den Ringen 3 sitzen Anschlagkörper 6, 7 mit Anschlagflächen 8; denen entsprechende Anschlagflächen 9 an der Modellplatte zugeordnet sind. Diese Anschlagflächen 9 und die Anschlagkörper 7 und 8 sind-nun beim Kastenoberteil und -unterteil nicht gleich; sondern verschieden. Wie man aus der Fig. 3 ersieht, sind die Anschlagflächen 9 in drei Teile aufgeteilt, einen längeren Teil a und zwei kürzere Teile b. Entsprechend sind auch die Anschlagkörper 6 und 7 verschieden groß, nämlich c kleiner als d: Passung ist. vorhanden zwischen dem Körper 6d und den .beiden Stücken. 9b. Beim Unterteil nach Fig. 5 ist die Anordnung umge'ke'hrt. Jetzt liegen nie Paßflächen 8e an dem Anschlagkö rper 99 an, während 6f keine Berührung hat. Es muß noch auf die Haltestifte 12 und 13 eingegangen werden. Diese Haltestifte greifen, wie aus den Fig. i und 2 ,ersichtlich ist, in die Ringnut i i ein und spannen Teil io erschütterungssicher fest. Dabei ist eine genau geführte Lagedes Kastens io zum Führungsring bzw. zur Modellplatte nicht erforderlich. Die bei-den Haltestifte 12 (Fig. d) sind fest, während der Haltestift 13 längs beweglich ist.
  • Das Einformen geht folgendermaßen vor sich: Die Formplatte i wird aufgelegt, darüber der Ring 3 geschoben, bis er auf dem Abstandsring;; aufliegt, .dann der Körper io aufgesetzt und durch die Haltestifte 12 und 13 fixiert. Jetzt wird in üblicher Weise der Modellsand eingestampft Lind abgestrichen. Das geschieht sowohl beim Formkastenoberteil wie beim -unterteil. Jetzt werden die beiden Formkastenteile zusammen mit den Ringen 3 abgehoben und in die in Fig. 6 dargestellte gegenseitige Läge gebracht. Wie man aus Fig. 6 ersieht, enthält der Ring 3 des Oberkastens drei Aussparungen 15, die .den Paßkörpern 6 und 7 des Unterteiles genau entsprechen. Werden diese beiden Teile jetzt derart zusammengeschoben, daß . die Paßkörper 7 in die Öffnungen 15 eingreifen, so, sind die beiden Ringe 3 genau gegeneinander zentrisch, wie es während des Einformens vorbereitet war. Jetzt liegen die Guß'formhälften von Ober- und Unterteil mit Sicherheit in einer genauen Lage zueinander, so daß also beim fertigen Gußstück ein unbedingt glatter Wandübergang gewährleistet ist: Nachdem Ober- und Unterteil in dieser Weise zusammengefügt sind, wird der Haltestift 13 zurückgezogen (Fig.8), und jetzt können die beiden Ringe 3 durch Verschiebung von den Teilen io frei gemacht und abgehoben werden; so daß zum Schluß nur die beiden Kästen io gießbereit stehenbleiben.
  • Ob man der Formplatte i und den Paßflächen 2 Kreisform gibt oder ob man besser die Form des Quadrates oder Rechteckes wählt, ist unerheblich und 'hängt von den jeweiligen Betriebsbedingungen ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Führen von Formkastenteilen beim Herstellen und Zusammensetzen der Formen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkastenteile währenddes Einformens in je einen Führungsrahmen eingespannt sind, die zusammen mit den fertigen Formkastenteilen über Paßfläch-en zusammengefügt und nach dem Zusammensetzen der Formkästen entfernt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet daß die Modellplatten (i) mit Paßflächen (2) versehen sind, die den Paßflächen (q.) des Rahmens (3) entsprechen. 3: Vorrichtung nach Anspruch i oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung der Formkästen (io) innerhalb des Rahmens (3) Haltestifte od. dgl. dienen, denen Rillen oder andere Paßflächen außen am Formkasten entsprechen. " q.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkästen aus Blech bestehen.
DES23466A 1951-06-12 1951-06-12 Vorrichtung zum Fuehren von Formkastenteilen Expired DE882140C (de)

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DE882140C true DE882140C (de) 1953-07-06

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