DE882000C - Verkleidung der Flaechen von insbesondere in Stahlkonstruktion ausgefuehrten Bauwerken - Google Patents

Verkleidung der Flaechen von insbesondere in Stahlkonstruktion ausgefuehrten Bauwerken

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DE882000C
DE882000C DEM11692A DEM0011692A DE882000C DE 882000 C DE882000 C DE 882000C DE M11692 A DEM11692 A DE M11692A DE M0011692 A DEM0011692 A DE M0011692A DE 882000 C DE882000 C DE 882000C
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DE
Germany
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slats
cladding
shaped profiled
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Expired
Application number
DEM11692A
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English (en)
Inventor
Curt Hennig
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Miag Vertriebs GmbH
Original Assignee
Miag Vertriebs GmbH
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/56Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members
    • E04B2/58Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/12Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of metal or with an outer layer of metal or enameled metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Verkleidung der Flächen von insbesondere in Stahlkonstruktion ausgeführten Bauwerken Die Erfindung bezieht sich auf Mittel, die zur Verkleidung von Flächen solcher Bauwerke benutzt werden, die in Stahlkonstruktion oder ähnlicher Bauweise ausgeführt sind.
  • Solche Bauwerke umschließen Räume, die wegen der darin untergebrachten Einbauten nach außen hin zu schützen sind. Beispielsweise muß eine ein Transportband enthaltende Brücke genügend dicht sein, um das Transportgut vor Witterungsfeuchtigkeit zu schützen; sie mu.ß, belüftet sein, um die Bildung explosionsfähiger Staub-Luft-Mischungen zu verhindern, wenn staubförderndes Gut auf dem Transportband befördert wird, und sie muß schließlich beleuchtet sein, um das Transportband beobachten zu können.
  • Für diese Zwecke wurden bisher Platten, z. B. Blechplatten, verwendet, mit denen das Bauwerk verkleidet wurde. Das brachte aber wesentliche Nachteile mit sich. So war der Einbau von Fenstern erforderlich; die Fugen zwischen den Platten mußten gedichtet werden, und eine Belüftung mußte vorgesehen werden. Bei auftretenden Formänderungen, z. B. Wärmedehnungen des Bauwerkes, beulten oder rissen diese Platten leicht und waren dann schwer auswechselbar, da dies nur von außen geschehen konnte. Bei hoch gelegenen oder sonstwie unzugänglich angeordneten Bauwerken machte dies aber in kostspieliger und umständlicher Weise den Aufbau von Hilfsgerüsten erforderlich. Darüber hinaus wurde die Konstruktion schwer, da in die Bauwerke Zwischenträger einzuziehen waren, die dazu dienten, die Platten zu halten und sie vor Überbeanspruchung unter Winddruck zu schützen.
  • Gemäße der Erfindung werden diese Nachteile unter Gewinnung weiterer Vorteile dadurch vermieden, daß als Verkleidung U-förmig profilierte Latten verwendet -,verden, die unter Zukehrung ihrer offenen Seiten gegeneinander so angeordnet werden, daß' jeder der beiden Schenkel des U-Profils über den zugehörigen Schenkel der Nachbarlatte hinweggreift. Hierbei ist ein Abstand der Profilschenkel gegeneinander sowie der Profilendkanten gegen die Stegfläche der Nachbarlatte zu belassen, welch letzterer unter Anwendung einfacher, von innen her zu bedienender Mittel einstellbar gemacht werden kann.
  • Es ergeben sich bei Anwendung solcher Art ausgebildeter Verkleidungselemente wesentliche Vorteile. Dadurch, d.aß benachbarte Latten in der geschilderten Weise mit Abstand übereinandergreifen, wird für einen genügenden und im ganzen Bauwerk gleichmäßig herrschenden Lichteinfall gesorgt, ohne daß, Fenster eingebaut werden müssen. Diese Wirkung kann durch helle Anstriche der Profile verbessert werden. Gleicherweise ist für eine ausreichende gleichmäßige Belüftung durch die Spalten hindurch gesorgt, die im übrigen, ihrer übereinandergreifenden Anordnung wegen, regenabweisend sind. Die Latten sind untereinander nicht befestigt, so daBI Wärmedehnungen des Bauwerkes stattfinden können, ohne sich auf die Verkleidung auszuwirken. Die U-ähnliche Querschnittsform verleihtdenLatten große Fornvsteifigkeit, so daß sie auf erhebliche Stützweiten hin dem Winddruck standzuhalten in der Lage sind. Auf diese Weise werden Hilfs- und Stützkonstruktionen am Bauwerk gespart. Dadurch, daß die Schenkelhöhe der Latten geringer ist als die Steglänge, kann eine Latte bequem zwischen zwei Nachbarlatten hindurchgesteckt werden, was eine einfache und bequeme Auswechselung der Latten vom Innern des Bauwerkes aus ermöglicht. Die äußeren Latten sind in ihrem Abstand von den inneren Latten unter Anwendung einfacher Mittel verstellbar zu befestigen, hierdurch können die Abstandspalten verändert und somit allen Anforderungen in bezug auf Belüftung und Belichtung Rechnung getragen werden. Ein weiterer Vorteil der formsteifen Ausbildung der Latten ist ihre damit erzielbare Leichtigkeit. So z. B. kann man die Latten aus allen möglichen Kunststoffen herstellen, unter anderem auch Asbestzement, der allen Anforderungen in bezug auf Festigkeit und Wetterbeständigkeit bestens Rechnung trägt. Schließlich besitzt ein derartig verkleidetes Bauwerk wegen der gleichmäßigen Vertikalstruktur eine architektonisch gute Wirkung.
  • In der Abbildung ist die Anordnung der erfindungsgemä@Bi ausgebildeten Verkleidung im Querschnitt dargestellt.
  • Am Längsträger i des Bauwerkes sind die inneren Latten 2 mit nach adOen offener Profilseite fest anzubringen, beispielsweise durch die Schrauben 3. Die äußeren Latten 4 mit nach innen offener Profil-Seite sind mit Hilfe von Schraubenbolzen 5 am Vertikalsteg i i des Längsträgers i angeschraubt, und zwar kann ihr Abstand vom Längsträger in einfacher Weise verändert werden, wodurch sich auch der Abstand 6 der Profilkante der Außenlatte 4 vorn Steg der benachbarten Innenlatte 2 in beliebiger Weise einstellen läßt. Zwischen, den Schenkeln benachbarter Latten ist außerdem ein Abstand 7 zu belassen. Es ist aus der Zeichnung ersichtlich, daß- nach Lösung der Verschraubung zwischen dem Bolzen 5 und dem Steg I I des Längsträgers i die Außenlatte ¢ nach Drehung entweder leicht nach innen hineingezogen werden oder nach Anbringung eines Seiles nach außen herabgelassen werden und eine Austauschlatte in entsprechender Weise angebracht werden kann.
  • Wenn die Innenflächen der U-förmig profilierten Latten hell und/oder gut lichtreflektierend sind, kann das in Pfeilrichtung 12 eintretende Licht verlustarm nach innen geleitet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verkleidung der Flächen von insbesondere in Stahlkonstruktion ausgeführten Bauwerken, gekennzeichnet durch die Verwendung von im wesentlichen U-förmig profilierten Latten (2, 4).
  2. 2. Verkleidung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung der U-förmig profilierten Latten (2, 4) derart, daß die offenen Seiten des U-Profils benachbarter Latten einander zugekehrt sind.
  3. 3. Verkleidung nach Anspruch 2, Bekennzeichnet durch eine solche Anordnung der U-förmig profilierten Latten, daß jeder der beiden Schenkel des U-Profils einer Latte (q.) über den zugehörigen Schenkel der Nachbarlatte (2) hinweggreift.
  4. 4. Verkleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß' zwischen den übereinandergreifenden Profilschenkeln benachbarter Latten (2, 4) ein Abstand (7) gelassen ist.
  5. 5. Verkleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß. die Endkanten der U-förmig profilierten Latten (4) von den Stegflächen der Nachbarlatten (2) einen gewissen Abstand (6) haben.
  6. 6. Verkleidung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querabstände (6) benachbarter Latten (2, 4) einstellbar sind (5).
  7. 7. Verkleidung nach Anspruch i und 2 bis 6 wahlweise, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmig profilierten Latten aus Kunststoff, z. B. Asbestzement, hergestellt sind. B. Verkleidung nach Anspruch i und 2 bis 7 wahlweise, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmig profilierten Latten helle und/oder gut lichtreflektierende Innenflächen besitzen.
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