DE88155C - - Google Patents

Info

Publication number
DE88155C
DE88155C DENDAT88155D DE88155DA DE88155C DE 88155 C DE88155 C DE 88155C DE NDAT88155 D DENDAT88155 D DE NDAT88155D DE 88155D A DE88155D A DE 88155DA DE 88155 C DE88155 C DE 88155C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
pressure
piston
slide
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT88155D
Other languages
English (en)
Publication of DE88155C publication Critical patent/DE88155C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/163Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using membranes within the main valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regulirvorrichtung, mittels welcher der Druck einer Flüssigkeit (oder eines Gases) in Gefäfsen constant erhalten wird. Diese Regulirvorrichtung kann aber nur dort in Anwendung kommen, wo der constant zu erhaltende Druck von strömender Druckflüssigkeit (oder von in Bewegung befindlichen Gasen) abhängig ist. Ein kleiner Theil der strömenden Flüssigkeit (oder des Gases) wird hierbei durch mittels eines Schiebers veränderbare Durchgangsöffhungen in einen Cylinder geleitet, und zwar gleichzeitig auf beide Seiten eines in diesem Cylinder befindlichen Kolbens, dessen hohle Kolbenstange durch ihre Höhlung, die durch Schlitze mit den Cylinderräumen communirirt, die Flüssigkeit (oder das Gas) ableitet.
Die Regulirung beruht nun darauf, dafs durch Aenderung der Gröfse der Durchgangsöffnung bei dem Schieber die Durchflufsmenge der Flüssigkeit (oder des Gases) und dadurch auch der Druck geändert wird, welchen diese Flüssigkeit (oder das Gas) auf die Kolbenfläche ausübt, wenn dabei die Ausflufsöffhungen in der Kolbenstange nicht geändert werden. Die verschiedenen Druckstärken auf beiden Seiten des Kolbens haben nun ein Verschieben des letzteren zur Folge, und zwar in dem Mafse, bis ein gleiches Verhältnifs zwischen den zugehörigen Zu- und Ausflufsöffnungen — also Gleichgewicht — erreicht wird.
Durch die Bewegung des Kolbens wird ein die Menge der strömenden Flüssigkeit (oder des Gases), von welcher der Druck im Gefäfse direct abhängig ist, beeinflussendes Ventil je nach den eingetretenen Verhältnissen mehr oder weniger geöffnet.
Der Schieber wird also durch Aenderung des Druckes im Gefä'fse zur Verschiebung gebracht, was die Verschiebung des Kolbens und demzufolge auch eine Verschiebung des Ventils zur Folge hat.
In der Zeichnung ist die Regulirvorrichtung in
Fig. ι in einem Vertical- und einem Horizontalschnitt abgebildet;
Fig. 2 zeigt im Schnitt die constructive Durchführung der Regulirvorrichtung;
Fig. 3 und 4 zeigen in zwei Ansichten zwei verschiedene praktische Verwendungsarten dieser . Vorrichtung als Beispiele.
Der von aufsen durch Aenderung des Druckes beeinflufste Schieber B (in Fofm einer Röhre) besitzt Oeffnungen 1 und 2, durch welche die Druckflüssigkeit (oder das strömende Gas) zu gleicher Zeit unter- und oberhalb des im Cylinder ^I1 befindlichen Kolbens A gelangt, wo sie durch schlitzartige Oeffnungen 1 und 2 und die hohle Kolbenstange C abgeleitet wird. Die Kolbenstange C ist mit dem Kolben A fest verbunden.
Wird nun der Schieber so verschoben, dafs die eine Oeffnung — z. B. 1 — gröfser und die andere kleiner wird, so hat dies zur Folge, dafs durch , erstere Oeffnung mehr einströmt als durch letztere, und da die Ausflufsöffnungen I, II noch gleich bezw. in einem bestimmten Verhältnisse zu den nicht verschobenen Oeffnun-, gen ι und 2 geblieben sind, so folgt daraus, dafs in diesem, Falle im Räume oberhalb des Kolbens A ein gröfserer Druck herrschen wird, als im Theile unterhalb des Kolbens; der Kolbens A mufs sich also verschieben, und zwar in der Richtung von dem gröfseren zum kleineren Drucke hin. Dadurch ver-
gröfsert sich aber der freie Durchgangsquerschnitt der Oeffnung I, die Oeffnung II wird kleiner und der Kolben A wird sich so stellen, dafs das Verhältnifs der Flächeninhalte von den Oeffnungen ι und I einerseits und von den Oeffhungen 2 und II andererseits constant bleibt.
Wie die constructive Ausführung (Fig. 2) zeigt, ist die Kolbenstange C mit einem Ventil D verbunden, das durch das früher besprochene Verschieben des Kolbens A mehr geöffnet wird und dadurch der durch das Ventil D (in Pfeilrichtungen) zuströmenden Druckflüssigkeit (oder dem Gase) eine gröfsere Durchgangsfläche darbietet.
Von dem Stutzen ρ zweigt sich eine Leitung P1 ab, durch welche die Flüssigkeit (oder das Gas) von ρ durch P1 und p.2 in den Schieber B geleitet wird, von wo sie in beschriebener Art in die Kolbenstange C gelangt und schliefslich durch U abgeleitet wird, um anderweitig beliebig verwendet zu werden.
Um nun durch die Aenderung des Druckes eine Verschiebung des Schiebers B herbeiführen zu können, ist in einem Hohlräume K eine Membran Meingespannt, welche den Raum K in zwei Abtheilungen theilt, von denen die eine Abtheilung mit jedem Gefäfse, in welchem der Druck constant zu erhalten ist, derart verbunden wird, dafs der im Gefäfse herrschende Druck auch in diesem Räume vorhanden ist. In diese Abtheilung führt der Rohrstutzen J.
In der anderen Abtheilung von K, in die der Rohrstutzen P führt, wird ein constanter Druck z. B. mittelst einer Wassersäule O (Fig. 3 und 4) erhalten.
Die Membran ist nun mit dem Schieber B fest verbunden, und es ist klar, dafs durch Aenderung des Druckes in der Kammer K oberhalb der Membran M (wenn dabei der Druck unterhalb der Membran constant bleibt) eine Verschiebung des Schiebers B erfolgen mufs. Fig. 3 zeigt die Anwendung der Regulirvorrichtung für einen praktischen Fall (bei der Spiritusfabrikation).
In einem Gefäfse N soll eine Flüssigkeit, deren Niveau bis n-n reicht, abgedampft werden, derart, dafs der Druck oberhalb der Flüssigkeit nur in kleinen Grenzen variirt bezw. nahezu constant bleibt.
Die liöthige Wärme wird etwa durch Dampfschlangen L und / zugeleitet. Von der Menge des zugeleiteten Dampfes hängt also hier der Druck im Gefäfse N ab; es wird also dieser Dampf, bevor er zum Heizen verwendet wird, durch das Ventil D und dabei auch durch den Schieber B und Cylinder A1 geführt.
Der Rohrstutzen / wird mit dem Räume oberhalb des Niveaus im Gefäfse N verbunden, und an den Stutzen P wird ein Rohr O angeschlossen, durch welches ein constanter Druck mittels einer Wassersäule, die im Niveau m-m steht, hervorgebracht wird; das Niederschlagwasser in den Leitungen / L wird durch Rohre s r abgeleitet.
Ein zweiter praktischer Fall (Fig. 4) wäre der, dafs in einem Gefäfse W der Druck von durchfliefsendem Wasser (oder Dampf) constant bleiben soll, ohne Rücksicht darauf, ob vor dem Ventile D der Druck variirt oder nicht.
Die Einschaltung des Gefäfses W und die Functionsweise der Vorrichtung ergiebt sich aus der Zeichnung und den früheren Erörterungen" ohne Weiteres.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Regelvorrichtung, den Druck von Flüssigkeiten (oder Gasen) in Gefäfsen, welcher Druck γοη der Menge einer strömenden Flüssigkeit (oder eines Gases) abhängig ist, constant zu erhalten, gekennzeichnet dadurch, dafs ein Theil der zugeleiteten Flüssigkeit (oder des Gases) durch, zwei Oeffungen (1 und 2) eines Schiebers (B) gleichzeitig ober- und unterhalb eines Kolbens (A) geführt und zugleich durch Oeffnungen (I und II) in der hohlen Kolbenstange fCJ abgeleitet wird, wobei die Durchgangsflächen der Oeffnungen (1 und I) und (2 und II) in stets gleichem Verhältnifs verbleiben, so dafs, wenn infolge der Aenderung des Druckes im Gefäfse die Durchgangsflächen der Schieber-
. öffnungen (1 und 2) verändert werden, der Kolben (A) sich derart stellen mufs, bis das gleiche Verhältnifs der Oeffnungen (1 und I) und (2 und II) sich ergiebt, wobei die eingetretene Verschiebung des Kolbens (A) zur Aenderung der Durchgangsfläche der zugeleiteten Flüssigkeit (oder des Gases) verwendet wird.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. geschützten Regulirvorrichtung, gekennzeichnet dadurch, dafs die Aenderung des constant zu erhaltenden Druckes mittelst einer in einem Behälter eingespannten Membran (M) in eine Verschiebung eines röhrenförmigen Schiebers (B) umgewandelt wird, wodurch die Durchgangsflächen der Oeffnungen (ι und 2) im Schieber (B) verändert werden, der Art, dafs Kolben (A) im Cylinder (A1) verstellt wird und dabei das mit der Kolbenstange (C) verbundene Ventil (D) mehr oder weniger öffnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT88155D Active DE88155C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE88155C true DE88155C (de)

Family

ID=360064

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT88155D Active DE88155C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE88155C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102006009060A1 (de) Im Tank befindliches Wasserstoffverteilungsventil
DE278689C (de)
DE88155C (de)
DE2505856B2 (de) Verfahren und vorrichtung zur selbsttaetigen regelung des druckes in einem pulsationsdaempfer
DE368015C (de) Vorrichtung zur OEffnung des Gasdurchlasses durch eine Rohrleitung bei UEberdruck oder Unterdruck
CH679066A5 (de)
DE1205979B (de) Verfahren zum Regeln der Dampftemperatur in einem Dampferzeuger und Anordnung zum Durchfuehren dieses Verfahrens
DE383714C (de) Vorrichtung zum Regeln und Messen von in geschlossenen Leitungen stroemenden Fluessigkeiten oder Gasen
DE123630C (de)
DE83985C (de)
DE861477C (de) Drosselsteuerwerk
DE1991296U (de) Mischventil fur zwei Flussigkeitsstrome insbesondere fur Kalt- und Warmwasser
DE177320C (de)
DE224866C (de)
DE263172C (de)
DE37193C (de) Druckminderungsventil mit indirekter Schiebersteuerung
DE232278C (de)
DE56091C (de) Kolbenflüssigkeitsmesser
DE111487C (de)
DE270519C (de)
DE171297C (de)
DE145958C (de)
DE480502C (de) Druckumformer zur UEbertragung einer Impulskraft auf Regeleinrichtungen
DE142788C (de)
DE1573056C (de) Vorrichtung zur Steuerung der Strömung einer Flüssigkeit von einem oberen Flüssigkeitsspiegel zu einem unteren Flüssigkeitsspiegel