DE83985C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE83985C DE83985C DENDAT83985D DE83985DA DE83985C DE 83985 C DE83985 C DE 83985C DE NDAT83985 D DENDAT83985 D DE NDAT83985D DE 83985D A DE83985D A DE 83985DA DE 83985 C DE83985 C DE 83985C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- piston
- water
- steam
- hand
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 23
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/028—Controlling a pressure difference
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/10—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Die Erfindung betrifft eine Differential-Druckreductionsvorrichtung,
d. h. einen Apparat, um eine im Voraus bestimmte constante Differenz zwischen dem Druck zweier Flüssigkeiten
automatisch zu halten, unabhängig von den Schwankungen des Druckes, die bei der einen oder bei beiden Flüssigkeiten vorkommen
können. Der Apparat ist speciell für Dampfkesselanlagen mit hohen Druckspannungen bestimmt,
bei denen man für Regulirungszwecke einen Wasserdruck haben will, welcher, unabhängig
von den Schwankungen des Kesseldampfdruckes und des ursprünglichen Wasserdruckes,
um eine bestimmte und constante Gröfse niedriger als dieser Dampfdruck gehalten wird. . '
Auf der Zeichnung, die den Apparat im Längsschnitt zeigt, ist α ein im Cylinder b beweglicher
Kolben. Dieser ist mit zwei Querdürchbohrungen c und d versehen, die durch
die in der Längsrichtung gehende Bohrung e mit einander in Verbindung stehen. Die obere
dieser Durchbohrungen c steht durch den Kanal f und den Rohransatz g mit einer
Leitung von der Speisepumpe in Verbindung, während die andere durch den in der Cylinderwandung
angeordneten Kanal h mit einem unter dem Cylinder b angebrachten Raum i
verbunden ist, welcher auch vom Cylinder selbst gebildet werden kann. Dieser Raum
hat einen Ablauf k für das Wasser, dessen Druckhöhe um eine bestimmte und constante
Gröfse niedriger als diejenige des vorhandenen Kesseldampfdruckes mittels des Apparates gehalten
worden ist.
Der Kolben α reicht mit einer Spindel in diesen Raum i hinein und ist von der Feder /
beeinflufst, deren Druck auf den Kolben a durch die Muttern m regulirt werden kann.
In den oberen Theil des Cylinders b hat der Kesseldampf Zutritt. Das aus der Pumpe
kommende Wasser, dessen Druck gröfser ist als der Druck des auf das obere Ende des
Kolbens α wirkenden Dampfes, und dessen Druck man in oben erwähnter Weise zu reduciren
wünscht, strömt durch gfcdeh in den Raum i hinein, den es schliefslich füllt, und
strömt durch k aus.
Sobald jedoch der Druck des Wassers auf den Kolben α so hoch steigt, dafs dieser
Druck mit dem von der Feder / auf den Kolben ausgeübten Druck zusammen den Druck
des Dampfes auf das andere Ende überwindet, findet ein Verschieben des Kolbens statt, wo-•
durch der Wasserzulauf durch c e d verschlossen wird. Der. Druck sinkt dann im Raum i bis
zu einem Punkte, wo zwischen dem auf das obere Ende des Kolbens wirkenden Dampfdruck
einerseits und dem Wasserdruck und dem Druck der Feder / andererseits Gleichgewicht
zu Stande gebracht wird, vorausgesetzt jedoch, dafs der Durchlauf bei k geringer ist
als bei vollständig geöffneten Kanälen c und d. Der Druck im Räume i wird hierdurch immer
um eine bestimmte Gröfse niedriger sein als der auf das obere Ende des Kolbens wirkende
Kesseldampfdruck, wie auch der Wasser- oder Dampfdruck schwankt. Sobald ersterer eine
Neigung zur Steigerung zeigt, findet eine Verschiebung des Kolbens nach oben "und so ein
Verschliefsen des Zulaufs statt, bis das Gleichgewicht wieder eintritt. Umgekehrt, wenn der
Wasserdruck verringert wird, findet eine Verschiebung des Kolbens nach unten und so ein
Oeffnen des Zulaufs statt. In derselben Weise wird der Kolben nach oben bezw. nach unten
verschoben, wenn der Kesseldampfdruck vermehrt bezw. verringert wird. Der Druck im
Raum i wird also, unabhängig von den Druckschwankungen des Zulaufwassers oder des
Dampfes, um den auf das untere-Ende des Kolbens wirkenden Druck der Feder / niedriger
sein als der auf das obere Ende des Kolbens wirkende Dampfdruck. Da man diesen Federdruck
durch die Muttern m nach Belieben reguliren kann, so erhält man somit mittels
des beschriebenen Apparates den Druck des durch denselben gehenden Wassers automatisch
auf einen Druck reducirt, der im erwünschten Grade niedriger als der Dampfdruck ist, d. h.
die erwünschte und constante Differenz wird erzielt.
Man kann natürlicherweise auch die Feder Z an der Seite des Kolbens α anordnen, die
vom Dampfe beeinflufst wird, obwohl die dargestellte Anordnung vorzuziehen sein dürfte.
Es dürfte hier zu bemerken sein, dafs, weil man bei der oben beschriebenen Anordnung
die erwünschten Differenzen zwischen dem Dampf- und Wasserdruck dadurch erhält, dafs
man auf den Kolben α eine Kraft einwirken läfst, die gerade so grofs ist wie diese Differenz,
diese Kraft für verschiedene Kolbenstellungen constant sein mufs, insofern man die Differenz
constant zu haben wünscht. Es wäre somit richtiger, den Kolben statt durch die Feder /
mit einem Gewicht zu belasten oder denselben so schwer zu machen, dafs er durch sein
Eigengewicht das nothwendige Absperren des Wassers bewirkt. Um aber die erwünschte
Differenz leicht ändern zu können, dürfte es zweckmäfsig sein, eine Feder / zu verwenden,
die man so lang wählt, dafs die verschiedene Druckwirkung, die die Feder auf den Kolben
bei verschiedenen Stellungen desselben ausübt, keine nennenswerthe Beeinflussung hat.
Der Druck des durch k abfliefsenden Wassers kann selbstverständlich mit oben beschriebenem
Apparate auch durch Umschaltung der Federbezw. Gewichtswirkung um ein Gewisses höher
als der Dampfdruck erhalten werden.
Um ein Verschieben und ein Festklemmen des Kolbens durch die Druckwirkung des zulaufenden
Wassers zu vermeiden, ist der Wasserzufuhrkanal f senkrecht gegen die Bewegungsrichtung
des Kolbens angeordnet und mündet in eine den Kolben umfassende, in der Cylinderwand angebrachte Nuth f ein.
Der Kolben wird hierdurch balancirt und ist einem einseitigen Druck des zuströmenden
Wassers nicht ausgesetzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Regler des Druckunterschiedes für hochgespannten Dampf und Wasser, gekennzeichnet durch die Anordnung eines in einem Cylinder (b) beweglichen Kolbens (a), welcher einerseits vom veränderlichen Dampfdruck und andererseits von dem danach zu regelnden Wasserdruck im Verein mit einer einstellbaren Gewichts- oder Federbelastung so beeinflufst wird, dafs bei den infolge der Druckänderungen veränderlichen Kolbenstellungen die Zufuhr des bei ff) in den Cylinder (α) tretenden Druckwassers zum Wasserbelastungsraume des Kolbens mehr oder weniger gedrosselt wird, indem der Kolben (a) für den Wasserzufuhrkanal (f) zugleich als Schieber wirkt, zum Zweck, den Druckunterschied zwischen dem auf den Kolben (a) einerseits wirkenden Dampf- und dem andererseits wirkenden Wasserdruck stets gleich grofs zu erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83985C true DE83985C (de) |
Family
ID=356255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83985D Active DE83985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83985C (de) |
-
0
- DE DENDAT83985D patent/DE83985C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3625428A1 (de) | Proportional-drosselventil | |
| DE3511637C2 (de) | ||
| DE4025638C1 (de) | ||
| DE83985C (de) | ||
| DE278689C (de) | ||
| DE2906670A1 (de) | Ventileinrichtung zur lastkompensierten steuerung eines hydraulischen verbrauchers | |
| DE3528781C2 (de) | ||
| DE931016C (de) | Vom Verdichtungsluftdruck abhaengige Brennstoffregeleinrichtung fuer Gasturbinen | |
| CH112466A (de) | Regler mit vorgesteuertem hydraulischem Servomotor. | |
| DE2440714C3 (de) | Vorrichtung zum lastunabhängigen Regeln eines Hydraulikstromes | |
| DE37193C (de) | Druckminderungsventil mit indirekter Schiebersteuerung | |
| DE636271C (de) | Wasserstandsregler zum selbsttaetigen Regeln der Speisewasserzufuhr eines Dampfkessels | |
| DE4031628C2 (de) | 3-Wege-Regelventil | |
| DE84915C (de) | ||
| DE277331C (de) | ||
| DE1231933B (de) | Hydraulische Druckregeleinrichtung | |
| DE248809C (de) | ||
| DE971811C (de) | Gasdruckregler mit einer Arbeitsmembran und einem druckentlasteten Ventil | |
| DE3310747A1 (de) | Einstellbare axialkolbenpumpe mit einem regelorgan und regelorgan fuer solche | |
| DE570132C (de) | Druckregelvorrichtung fuer Speiseventile | |
| DE186015C (de) | ||
| AT34079B (de) | Vorrichtung zur Regelung des Druckes von Ausgleichvorrichtungen für direkt wirkende Maschinen. | |
| DE231475C (de) | ||
| DE232278C (de) | ||
| DE203304C (de) |