DE88097C - - Google Patents

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DE88097C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Reinigen (Aus- und Wiedereinpacken) der Regeneratoren pflegt bei Schmelzöfen eher nöthig zu werden, als die Reparatur der Wände und Köpfe des Schmelzraumes.
Nach etwa 800 Schmelzungen bedürfen besonders die Gasregeneratoren der Reinigung, während der Ofen noch mehr als 200 Schmelzungen vertragen könnte.
Um nun den Stillstand der Anlage, den das Reinigen der Kammern, namentlich der Gaskammern verursacht, zu vermeiden, werden die Gaskammern solcher Oefen um einen Theil, etwa vielleicht um Y3 bis Y4 gröfser gemacht, als sie bei Oefen sein würden, die 800 Schmelzungen ohne Kammerreinigung aushalten. Die Vergröfserung wird durch je eine Asbest- u. s. w. Platte von 10 bis 20 mm Dicke, eventuell durch je eine dünne Mauer a bezw. a1 von 100 mm Dicke abgetrennt. Die kleineren Kammerräume B und B1 sind unten, wo das Gas vom Gasventil in die Gaskammer tritt, durch je eine Asbest- u. s. w. Platte, eventuell durch je eine dünne Mauer b und bY abgeschlossen. So lange nun diese Platten b und b1 nicht entfernt werden, wird weder an der Seite, wo das Gas in die Kammer eintritt, der Raum B Gas bekommen, noch an der Seite, wo die Verbrennungsproducte durch die Gaskammer entweichen, der Raum JB1 Verbrennungsproducte aufnehmen, weil keine Bewegung in den Räumen B und B1, die auch durch Platten d und (I1 abgedeckt sein können, stattfindet.
Wenn nun der Ofen bis zu 800 Schmelzungen nach der letzten Reparatur gemacht hat und es stellt sich heraus, dafs er infolge von Gaskammerverunreinigung langsam schmilzt, so werden die Platten b und b1 entfernt, indem man sie durch je zwei kleine, im Betriebe zugedeckte Oeffnungen c und C1 mittelst einer Eisenstange in Vertiefungen stöfst.
Nach Entfernung der Platten b und O1 und eventuell der Platten d und dx von den Eingangsöffnungen aus wird sowohl das Gas, welches nach dem Schmelzraume geht, das Gitterwerk in den Kammertheilen A und J3 berühren und sich anwärmen, als auch die aus dem Schmelzraume abgehenden Verbrennungsproducte werden durch die Kammertheile A1 und das Gitterwerk in beiden erwärmt.
Da B und B1 während der ersten 600 bis 800 Schmelzungen möglichst rein bleiben, so wird nach Entfernung von b und bt wieder mehr Gas nach dem Schmelzraume kommen bezw. das Verbrennungsproduct schneller nach dem Schornsteine abziehen können. Mithin wird der Ofen wieder in kürzerer Zeit eine Schmelzung vollenden, als kurz vor der Entfernung von b und bx.
Auf diese Weise kann man bis 1100 Schmelzungen vornehmen und würden dann die Reparaturen der Regeneratoren, der Wände und Köpfe des Schmelzraumes gleichzeitig erforderlich sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Betriebe von Regeneratoren in der Weise, dafs die Kammern, insbesondere die Gaskammern, anfänglich durch eine Zwischenwand so getheilt sind, dafs die Gase vorwiegend den einen Theil durchströmen, und dafs, wenn dieser Theil durch Flugstaub zu sehr verengt ist, ein Theil der Zwischenwand entfernt und dadurch die ganze Kammer den Gasen frei gegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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