DE8809543U1 - Übungsgerät für künstliche Beatmung - Google Patents

Übungsgerät für künstliche Beatmung

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DE8809543U1
DE8809543U1 DE8809543U DE8809543U DE8809543U1 DE 8809543 U1 DE8809543 U1 DE 8809543U1 DE 8809543 U DE8809543 U DE 8809543U DE 8809543 U DE8809543 U DE 8809543U DE 8809543 U1 DE8809543 U1 DE 8809543U1
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    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B23/00Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
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    • G09B23/288Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes for medicine for artificial respiration or heart massage

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Description

DIPL.-CHEM., DR. RER. NAT. ..' : 0,8012 .OTTOBRUNN, den 26. Juli 198« GERHARD VON DER BEY &lgr;UENSTRASSE 31« PATENTANWALT FERNRUF (089)6090189 EUROPEAN PATENT ATTORNEV
Arthur Wehner, Holunderweg 8, D-8O12 Ottobrunn,
"übungsgerät für künstliche Beatmung "
Die Erfindung betrifft ein Gerät, mit dem man sich die Arbeitsweise einer künstlichen Beatmung einüben kann. Ein derartiges Gerät kann zur Unterrichtung von Bürgern und Lainenhelfern, insbesondere bei Erste-Ililfe-Kursen, ein wertvolles Hilfsmittel darstellen.
Ausgehend von der Kenntnis, daß zum Einüben einer künstlichen Beatmung elektronisch gesteuerte Geräte bekannt sind, die jedoch sehr kompliziert und kostspielig sind, galt es die Aufgabe zu lösen, ein Gerät zum Üben der Arbeitsweise bei einer künstlichen Beatmung zur Verfügung zu stellen, das sehr einfach zu bedienen, ist und zudem den übenden unmittelbar anspricht, ot die künstliche Beatmung die erforderlichen Kriterien erfüllt.
Die Lösung dieser Aufgabe sieht ein Übungsgerät für künstliche Beatmung mit dem kennzeichnenden Merkmal vor, daß es aus einer Unterlage besteht, auf der ein Federstahlband an dessen einem Ende,eine Halterung mit einer Drehachse und einem daran befestigten Federblech, ein Luftbeutel und eine Kippachse befestigt sind, auf der eine Gesichtsmaske kippbar gelagert ist, die Beatiüungsöffnungen in Höhe der Nase und des Mundes aufweist, wobei die Beatmungsöffnungen mit Schlauchleitungen versehen sind, die entweder unmittelbar oder nach Vereinigung zu einer Leitung
• · · I
mit dem Luftbeutel verbunden sind, und daß das Federblech mit dem Luftbeutel kraftschlüssig verbunden ist und an seinem freien Ende über eine Stange mit einem Magnet verbunden ist, der seinerseits mit dem freien Ende des Federstahlbandes in magnetischer Verbindung steht.
Die Unterlage besteht vorzugsweise aus einem starren Material, insbesondere aus Holz, starker Pappe, Kunststoff oder Metall. Als Unterlage kann auch das starre Material eines Bodens oder Deckels eines Behältnisses, beispielsweise eines Koffers, ( dienen, in dem das Gerät untergebracht ist. Ebenfalls aus j einem relativ starren Material ist die Gesichtsmaske gefertigt.
Der Luftbeutel und die Schlauchleitungen bestehen aus elastischen Materialien, wie natürlichem oder synthetischem Gummi oder Elastomeren, und bevorzugt aus leicht zusammendrückbarem \
Material. |
Die federnden Teile des Geräts bestehen aus Federstahl, der ;' magnetisierbar ist, oder aus einem federnden Blech. &iacgr;
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform nach der | Erfindung dargestellt. I
Fig. 1 zeigt das Gerät in schematischer Darstellung in Seiten- 1
ansicht und in Arbeitsstellung; ''<
Fig. 2 zeigt das Gerät wie in Fig 1 jedoch in Ruhestellung; |
Fig. 3 zeigt das Gerät in schematischer Darstellung in Drauf- «
sieht. ■
Das Gerät nach Fig. 1 und 2 besteht aus der Unterlage 1, auf ■ der das Federstahlband 2 an seinem einen Ende mittels einer !
Schraube oder einer Niete festgelegt ist. Praktisch in gleicher Höhe mit der Befestigung des Federstahlbandes 2 ist auf der Unterlage 1 die - vorzugsweise U-förmige und nach oben offene - Halterung 3 befestigt. Die Enden .der freien Schenkel der Halterung 3 sind durchbohrt für die Aufnahme der Drehachse 4, an der das Federblech 5 oder nach einer bevorzugten Ausfüh-
rungsform gemäß Fig. 3 mindestens zwei Lamellen 19 und 20 befestigt sind. Die Lamellen 19 und 20 sind mittels des Verbindungselemente 7,1 verbunden. Das Federblech 5 und die Lamellen 19 und 20 in Verbindung mit dem Verbindungselement 21 liegen kraftschlüssig auf dem Luftbeutel 6 auf, der mit der Unterlage 1 befestigt ist. Das freie Ende 16 des Federblechs S bzw. die freien Enden 16 der Lamellen 19 und 20 sind mit der Stange 17 verbunden, an deren Ende der auf der Stange 17 drehbar gelagerte Magnet 18 angeordnet ist.
Vom Luftbeutel 6 führt die Schlauchleitung 15 oder führen zwei Schlauchleitungen 13 und 14 zur Gesichtsmaske 8, die um die auf der Unterlage 1 befestigte Kippachse 7 drehbar gelagert ist. Wenn von dem Luftbeutel 6 nur die Schlauchleitung 15 zur Gesichtsmaske wegführt, so verzweigt sich die Schlauchleitung 15 jji in die Schlauchleitungen 13 und 14, welch letztere zu denBeatmungsöffnungen 9 (der Nase 11) und 1O (des Mundes 12) führen.
Zur Arbeitsweise des Geräts wird besonders auf Pig. 1 und Fig.
E hingewiesen. Gemäß Fig. 2 befindet sich das Gerät in Ruhestel-
k lung bzw, in der Ausgangsstellung. Die Gesichtsmaske ruht mit
',- der Kinnpartie auf der Schlauchleitung 15 und klemmt sie ab.
i; Zur Unterstützung der Haltung der Gesichtsmaske 8 kann die Fe-
der 23 dieni-n, die in der gezeigten Stellung als Druckfeder aus-
&eeacgr; gebildet ist. Sie kann jedoch auch zwischen Kinnpartie der Ge-
sichtsmaske 8 und der Unterlage 1 angeordnet sein, d.h. in Fig.
2 zwischen Kippachse 7 und Abklemmung der Schlauchleitung 15,
% doch dann ist die Feder 23 als Zugfeder ausgebildet.
\ Zum Üben erfaßt der Lernende oder Übende die Stirnpartie der Gesichtsmaske 8 und drückt sie gegen den Druck der Feder 23 auf die Unterlage 1. Dadurch wird die Schlauchleitung 15 freigegeben. Nun bläst der Übende bei einer simulierten Mund-zuMund-Atmung seinen Atem durch die Beatmungsöffnung 10 des Mundes 12 der Gesichtsmaske 8 und verschließt gleichzeitig, zum Beispiel mit dem Finger, die Beatmungsöffnung 9 in Höhe der Nase 11. Die zugeführte Luft bläst den Luftbeutel 6 auf. Dadurch wird das Federblech 5 bxW= werden die Lamellen 19 und 2O mit dem Verbindungselement 21 angehoben. Der Magnet 18 zieht das Federstahlband ebenfalls in die Höhe und gleitet auf dem
&mdash; 4 &mdash;
&Phi; ·
Federstahlband 2 auf dessen Ende zu. Die Länge des Federstahlbandes 2 iac so ausgelegt, daß bei der gewünschten Füllung des Luftbeutele - das sind für die künstliche Beatmung eines Erwachsenen etwa 1 Liter - mit der Atemluft des Übenden der Magnet ic vom Feder9tahlband 2 abgleitet, so daß das Federetahlband 2 auf die Unterlage 1 zurückschlägt. Dieser Augenblick, der durch dap Aufschlagen des Federstahlbandes 2 auf die Unterlage 1 auch noch akustisch betont wird, zeigt dem übenden an - zumal auch der Widerstand gegen die Beatmung fortfällt -, daß die eingeblasene Luftmenge für die künstliche Beatmung ausreichend ist,, und de&igr; Übende das Einblasen beenden kann. Der Übende löst sich von der Gesichtsmaske 8, und die Luft kann aus dem Luftbeutel 6 wieder entweichen. Das Entweichen der Luft wird zudem noch durch
das Federblech 5 bzw. durch die Lamellen 19 und 20 mit dem Verbindungselement 21 unterstützt, die den Luftbeutel 6 gegen die Unterlage 1 pressen. Dadurch wird die Ausgangsstellung für die künstliche Beatmung wieder erreicht. Das Ende des Entweichens der Luft wird außerdem durch das Auftreffen des Magneten 18 auf das Federstahlband 2 akustisch unterstützt.
Anstelle einer Mund-zu-Mund-Beatmung kann die künstliche Beatmung auch durch die Beatmungsöffnung 9 der Nose 11 erfolgen, wobei der Übende die Beantmungsöffnung 1O des Mundes 12 geschlossen hält.
Dnrch die Verstelleinrichtung 22 läßt sich die Länge des Federstahlbandes 2 verkürzen oder verlängern. Dadurch wird bewirkt, daß sich der Magnet 18 bei einer geringeren oder größeren Luftmenge in dem LuftbeuteTL 6 vom Feder &egr; tahlband 2 löst. Eine Verkürzung des Federstahlbandes 2 empfiehlt sich bei einer künstlichen Beatmung von Jugendlichen oder Kindern, bei denen Luftmengen von etwa 800 cm bzw. 3OO cm angewendet werden sollen.
Der Magnet 18 ist vorzugsweise drehbar auf der Stange 17 &bgr;»£·>ordnet, um zu gewährleisten, daß bei der Aufwartsbew«=yung des Magneten 18 die gesamte Unterseite des Magneten 18 auf dem Federstahlband 2 bis kurz vor der Freigabe kraftschlüssig verbun-

Claims (8)

ANSPRÜCHE
1) übungsgerät für künstliche Beatmung, gekennzeichnet durch eine Unterlage (1), auf der ein Federstahlband (2) an dessen einem Ende, eine Halterung (3) mit einer Drehachse (4) und einem daran befestigten Federblech (5), ein Luftbeutel (fa) und eine Kippachse (7) befestigt sind, auf der eine Gesichtsmaske (8) kippbar gelagert ist, die Beatmungsöffnungen (9, 1O) in Höhe der Nase (11) und des Mundes (12) aufweist, wobei die Beatmungsöffnungen (9, 10) mit Schlauchleitungen (13, 14) versehen sind, die entweder unmittelbar oder nach Vereinigung zu einer Leitung (1S) mit dem Luftbeutel (6) verbunden sind, und daß das Federblech (b) mit dem Luftbeutel (6) kraftschlüssig verbunden ist und an seinem freien ^nde (16) über eine Stange (17) mit einem Magnet (18) verbunden ist, de^ seinerseits mit dem freien des Federstahlbandes (2) in magr-;tischer Verbindung steht.
2) übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblech (5) aus mindestens zwei Lamellen (19, 20) besteht, die mittels eines Verbindungselemente (21) verbunden sind, das durch Federspannung kraftschlüssig »it dem Luftbeutel (6) verbunden ist.
3) übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchleitungen (13, 14, 1b) aus einem leicht zusammendrückbaren Material bestehen.
4) übungsgerät nach mindesten einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchleitungen (13, 14 und/oder 15) durch die Gesichtsmaske (8) in Ruhestellung abklemiubar sind.
5) übungsgerät nach mindesten einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Federstahlband (2) eine Verstelleinrichtung (22) zur Einstellung des Freigabemomente des Magneten (18) zugeordnet ist.
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6) Übungsgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis b, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (18) auf der Stange (17) drehoar angeordnet ist.
7) Übungsgerät nach mindestens einem der Anspräche 1 bis t>, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (1) aus einem starren Material besteht.
8) Übungsgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesichtsmaske (8) ir; ztels einer zwischen Gesichtsmaske: (8) und Unterlage (1) angeordneten Feder (23) in die Ruhestellung überführbar ist.
DE8809543U 1988-07-26 1988-07-26 Übungsgerät für künstliche Beatmung Expired DE8809543U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0396799A1 (de) * 1989-05-11 1990-11-14 Asmund S. Laerdal A/S Modell zum Üben der künstlichen Beatmung sowie Nachbildung eines Beatmungstraktes hierfür
RU2791812C1 (ru) * 2022-03-05 2023-03-13 Владимир Викторович Михайлов Устройство для обучения и развития навыков выполнения искусственного дыхания рот в рот

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0396799A1 (de) * 1989-05-11 1990-11-14 Asmund S. Laerdal A/S Modell zum Üben der künstlichen Beatmung sowie Nachbildung eines Beatmungstraktes hierfür
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