DE8809480U1 - Vorrichtung zur Befestigung von verschleißfesten Auskleidungen an einer Grundkonstruktion - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung von verschleißfesten Auskleidungen an einer Grundkonstruktion

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DE8809480U1
DE8809480U1 DE8809480U DE8809480U DE8809480U1 DE 8809480 U1 DE8809480 U1 DE 8809480U1 DE 8809480 U DE8809480 U DE 8809480U DE 8809480 U DE8809480 U DE 8809480U DE 8809480 U1 DE8809480 U1 DE 8809480U1
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Schmelzbasaltwerk Kalenborn - Dr-Ing Mauritz & Co Kg 5461 Vettelschoss De GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/14Supports for linings
    • F27D1/141Anchors therefor
    • F27D1/142Anchors made from ceramic material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtunq zum Befestigen von verschleißfesten Auskleidungen aus mineralischen, keramischen oder anderen hochwarmfesten
Materialien, bestehend aus Formstücken, Platten oder 10 ähnlichen Gebilden an eine Grundkonstruktion, insbesondere aus Stahl.
Solche keramischen, glaskeramischen und mineralischen
Auskleidungen, die insbesondere bei hohen Temperaturen 15
verschleißmindernd sein sollen, sind in Anlaaenteilen beliebiger Geometrie, insbesondere Stahlbehältern, gefragt, Solche Anlageteile können aber auch Zyklone, beliebige konische oder zylindrische Anlagenteile oder Teile von
Müllverbrennungsanlagen und anderen Umweltschutzanlagen 20
sein, in denen Verbrennungsprozesse stattfinden. Hier sind Stäube, beispielsweise mit Temperaturen von 800 bis 10000C in verschleißmindernder Weise abzuführen.
Bekannt sind für die Befestigung von Formstücken und 25
Platten einaegossene oder anaeschweißte oder auf andere Weise befestiqte Mauerschwänze aus metallischen Werkstoffen.
Andererseits gibt es schwalbenschwanzförmige Aussparungen
auf der Rückseite von Formstücken und Platten, die in ein 30
angeschweißtes oder auf andere Weise befestigtes Metallprofil eingeschoben werden, beispielsweise in
-2-
Winkelschienen. Alle diese Befestigungsarten sind nur dann al.«* zufriedenstellend anzusehen, wenn Temperaturen nicht über 5000C zur Anwendung kommen. Bei höhren Temperaturen
wirken sich die unterschiedlichen thermischen 5
Ausdehnungskoeffizienten so ungünstig aus. daß eine hinreichende mechanische Verankerung nicht mehr gewährleistet ist.
in die oben genannten Werkstoffe sind mit der herkömmlichen 10
Fügetechnik nur bedingt einsetzbar. In der Regel wird die Auskleidung in einer Mörtelschicht verlegt bzw. verklebt. Diese Befestigungsart versagt bei hohen Temperaturen, da einerseits die Heftigkeit solch hochtemperaturbeständiger
Verlegematerialien (Auskleidungen) äußerst gering ist bzw. 15
zu gering ist, um die Haftung der Formstücke oder Platten zu gewährleisten. Andererseits führen die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten von
Verlegematerial/Auskleidung auf der einen Seite, Stahl auf
der anderen Seite zu einem Abschälen der Auskleidung. 20
Schwalbenschwanzförmige Aussparungen verlegeseitig, wie sie bereits eingesetzt wurden, bieten keine befriedigende Lösung, da sich hier schon geringe Unterschiede in den Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen Keramik und
Verlegematerial auswirken (diese mit 25
Schwalbenschwanzausbildung versehenen Platten wurden ja in ein aus Metall bestehendes Profil eingeschoben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß es 30
möglich wird, trotz hoher Temperaturbeanspruchungen oberhalb 5000C, beispielsweise im Temperaturbereich von 10000C mineralische, keramische, glaskeramische oder andere hochwarmfeste Auskleidungsmaterialien sicher und unter
Schutz der Stahlbasiskonstruktion zu befestigen, ohne daß 35
Abschäleffekte oder die üblicherweise auftretenden Risse
Risse oi.-jr öiü.he bei hohem Temperaturbereich infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten in Kauf zu nehmen wären.
Erreicht wird dies bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art überraschend \2adurch, daß zur Auskleiduncr für Temperaturen über 5000C die Funktion >>feuerfeste Verlegung<< der Formstücke aufgeteilt wird in ein
gegebenenfalls anzuwendendes verlegen/verkleben eines 10
kleinen Teils der rückseitigen Forsnstückeflache in eine feuerfeste Verlegemasse, insbesondere Schamotte und/oder Kittmasse und Abhängunq der Formstücke von der Verlegemasse.
Vorzugsweise ist die Schamotte- oder Kittmasse wärmedämmend ausgeführt,.
Es wird also erreicht, daß die hochverschleißfesten
mineralischen und keramischen Werkstoffe trotz der hohen 20 auftretenden Temperaturen so befestigt werden, daß sie selbst bei 10000C oder mehr gut haften bzw. verankert sind.
Vorzugsweise wird die Abhängung im Bereich des
Formstückstoßes voraenommen. 25 Günstig ist es hierbei, wenn die Abhängung im Bereich des vertikalen Formstückstoßes bei senkrechter oder schräaer Wand vorgenommen wird.
Nach einer ganz bevorzugten Ausführungsform wird die 30
Abhangung einerseits in der Verlegemasse, andererseits im Bereich des Formstückstoßes in überwiegendem Maße formschlüssig vorgenommen.
Günstig ist es, wenn im senkrechten schrägen oder 35
überhängenden Bereich die Platten verfugungsmaterialfrei aneinanderstoßend hänaen.
-4- I
Andererseits wird die oben genannte Aufgabe aber auch £
gelöst durch eine Einrichtung zur Befestigung von &psgr;
verschleißfesten Auskleidungen aus mineralischen, |f
keramischen, glaskeramischen oder anderen hochwarmfesten 5
Materialien aus Formstücken, Platten oder dergleichen an eine Grundkonstruktion, insbesondere aus Metall, die sich auszeichnet durch eine Verankerung von formschlüssigen Befestigungselementen für die Formstücke und Platten innerhalb einer zwischen Auskleidung und Stahlträgerkonstruktion befindlichen feuerfesten Schamotte- und Kittmasse.
Zweckmäßig sind die Befestigungselemente mit einem
Verankerungsteil, einem Ansatz oder Halsteil und einem 15
vergrößerten Halteteil sowie zu Halsteil und Halteteil komplementären Ausbuchtungen in den Formstücken/Platten im Bereich insbesondere senkrechten Stoßes vorgesehen.
Zweckmäßig sind die Ausbuchtungen an den senkrechten 20
Stirnflächen vorgesehen.
Die Ausbuchtunqen können auf jeder Stirnfläche halb rund, der Halteteil folgerichtig im Querschnitt kugelförmig
ausgebildet sein. 26
Die Platten können stirnseitig auch mit Ausbuchtungen versehen sein, die (zusammen) im Querschnitt die Gestalt eines Dreiecks-, insbesondere eines gleichseitigen Dreiecks,
haben und der Halteteil hierzu im Querschnitt komplementäre 30
Gestalt, wie die eines Dreiecks, insbesondere gleichseitigen Dreiecks, eines Vierecks, eines Quadrates, eine Ellipse, eines Trapezes mit der großen Basisfläche unten, eines Hammerkopfes, eines Tannenzapfenfußes, eines
umgekehrten Tannezapf er.fußes haben. 35
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-5-
Der Verankerungsteil hat im Querschnitt eine sich nach den Seiten hin verbreiternde Gestalt.
Vorzugsweise hat der Verankerungsteil die Gestalt eines auf den Kopf stehenden Dreiecks, eines Trapezes oder eines umgekehrten Tannenzapfenfußes, derart, daß mit zunehmendem Verschleiß eine sichere Befestigung gewährleistet ist.
Für die gleichzeitige Abhängung mehrerer Platten können die genannten Profile als durchgehende Stäbe mit kreisförmigem, umgekehrt trapezförmigem Querschnitt, dem Querschnitt eines auf den Kopf gestellten Dreiecks ausgebildet sein.
Die Schamotte- und Kittschicht, d.h. die Verlegeschicht 15
kann als Wärmedämmschicht mit hochtemperaturbeständigen
Stahlfaserhäckseln verstärkt sein. Vorzugsweise sind für besondere mechanische Beanspruchungen
wie Auskleidungen in Unterdruck ausgesetzten Behältern die 20
Befestigungselemente zusätzlich mit ösen und Sackloch und
gegebenenfalls Spannschlössern ausgestattet.
Zweckmäßig haben die Befestigungselemente den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie die Auskleidung.
Die Befestigungselemente können aus dem gleichen Material wie die Auskleidungsplatten/Formstücke oder aber aus einem Material gleicher Verschleißffestigkeit bestehen.
Für Sonderfälle, d.h. für zusätzlich auftretende Temperaturschocks kann ein Mörtel mit quter Temperaturwechselfestiakeit einerseits, Plattenformstücke aus Siliziumcarbid andererseits, aewählt sein.
Die Dicke der Mörtel- und Kittschicht zwischen Auskleidung und Außenmantel wird so qewählt, daß einerseits eine
ausreichende Verankerimg di?r He.lteteile; insbesondere
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10
-6-
keramischer Rundstäbe in dieser Schicht, andererseits eine steuerbare Wärmedämmung durch diese Schicht gewährleistet sind.
Verfahren und Einrichtung nach der Erfindung sind anwendbar insbesondere auf die Auskleidung von Zyklonen, konischen oder zylindrischen Anlageteilen, Ritzen mit großen Durchmessern aber auch auf die Auskleidung ebener Flächen, wie Rutschen, Bunker etc.
Günstig ist es, wenn die Befestigungselemente aus dem Material der Auskleidungselemente bestehen.
Bei der Durchführung der Maßnahme nach der Erfindung wird 15
zweckmäßigerweise an den beiden zusammenstoßenden Plettenstirnseiten jeweils die halbe Ausbuchtung eingebracht. Jer Hohlraum ergibt sich beim Zusammenstoßen der Platten.
20
In diesen Hohlraum kann, wenn mehrere Platten aehalten werden sollen, ein beispielsweise runder Stab (bei kreisförmigem Querschnitt) eingelegt sein, der zum feuerfesten Verlegemörtel hin mit einem keilförmigen oder
ähnlichen Verankerungsteil über einen Hals oder Ansatz 25
verbunden ist. Im Bereich der Platten ist der Hals oder Ansatzteil gleichmäßig dick. Der in der Mörtelschicht zu verankernde Teil wird keilförmig, oder wie oben beschrieben, ausgebildet. Platten und Formstücke werden
also in der feuerfesten Kitt/Schamottemasse reqelrecht 30
verankert. Die Ausbuchtung der Platten und der Durchmesser der einzulegenden Stäbe mit Ansatz ist hinsichtlich seiner Größe abhängiq von der Plattendicke.
Die Befestigungselemente sind also mit den 35
Platten/Formstücken nicht mehr starr verbunden und auch
nicht verklebt. Im Verhältnis zur Gesamtauskleiduna kann i
&igr; ein geaebenenfalls kleines Keramikteil starr mit der
Mörtel/Isolierschicht verbunden sein. Dies bsdsutat,
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daß die Platten- oder Formstückauskleidung fast frei beweglich abgehängt ist. Selbst bei hohen Temperaturen treten somit keine oder unwesentliche Schwerkräfte auf. Bei
niedrigen Temperaturen kann der Ringspalt zwischen Stab und 5
Plattenausbuchtung mit einem gut haftenden, feuerfesten Mörtel ausgefüllt sein, für hohe Temperaturen kommt dies nicht in Frage. Die Wärmedämmung wird so gewählt, daß am metallischen Außenmantel des auzukleidenden Anlageteils keine oder nur geringe Scherkräfte auftreten. Dort wird eine gute Haftung zwischen der Verlegemasse und der Stahlkonstruktion erreicht.
Muß aus technischen Gründen mit unterschiedlichen
Wärmeausdehnungskoeffizienten gearbeitet werden, so kann 15
bestenfalls der des Verlegematerials geringfügig kleiner als der Wärmeausdehnungskoeffizient der Keramik (Auskleidung) sein. Durch die so erzeugten Druckspannungen erhält das gesamte System eine höhere Festigkeit (ähnlich
der der Dübelwirkung).
20
Die bevorzugt in die senkrechten Fugen zum Tragen kommende Befestigungskonstruktion kar.i selbstverständlich aucr; in den horizontal verlaufenden Fugen vorgesehen sein. Dies
hängt ab u.a. auch von der Lage der auszukleidenden 25
Flächen, beispielsweise senkrechten Flächen, schräg liegenden Flächen, überhängenden Flächen etc.
Es ist nicht mehr notwendig, daß die Dicke der Platte oder
Formstücke so gewählt wird, o>,U eine Gewölbewirkung, wie 30
beispielsweise bei Rundbehältern, mit berücksichtict wird.
Für eine Gewölbewirkung ist immer ein entsprechend dickes Formstück erforderlich. Auf diese überdimensionierte Dicke gegenüber der erforderlichen Dicke für den Verschleißschutz
kann bei dieser Befestigungsart verzichtet werden, was 35
einen weiteren Vorteil bedeutet. Die maximale TeMDeraturcrrenze bzw. die maximale Teufrsraturbelastung ist abhämig von der Wahl der keramischen, qlaskeramisehen oder
-z i
mineralischen Werkstoffe in Verbindung mit der geeigneten Verlegemasse.
c Bei der Wahl des Verankerungsteils innerhalb der b
Schamotte/Kittmasse ist die Form so zu wählen, daß die sichere Befestigung mit zunehmendem Verschleiß der Formstücke gewährleistet bleibt.
Die Schamotte/Kittschicht zwischen Auskleidung und Außenmantel erfüllt also zwei Aufgaben: einerseits die der Verankerung des Befestigungselements mit ausreichender Festigkeit, andererseits die einer kontrollierten Wärmedämmung durch die Schamotte/Kittschicht.
Durch die Einbringung von Stahlfaserhäckseln wird die Eigenzugfestigkeit des Verleaemörtels erhöht.
Bei besonderen mechanischen Beanspruchunaen, z. B. 20
Auskleidungen in Behältern, die mit Unterdruck betrieben werden, können die Befestiaunaselemente zusätzlich mit ösen oder Sackloch versehen sein. Durch diese Ösen/Löcher werden die Befestigungselemente zusätzlich mittels eines
hitzebeständiaen Stahldrahtes fest mit dem Stahlmantel 25
verbunden, an welchen ebenfalls Ösen angeschweißt werden. Die Verwenduna von Spannschlössern hierbei ist aünstig.
-9-
Beispielsweise Ausführungsformen (Grundqeometrien) der Erfindung sollen nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen
Fig. 1
Fig. 2
Fig. 3
Fig. 4
Fig. 5
Fig. 6
Fig. 7
eine erste Befestigungsart, eine zweite Befestigungsart, eine dritte Befestigungsart, eine vierte Befestigungsart, jeweils im Detail, ein Einbaubeispiel,
ein Einbaubeispiel für einen anderen Anwendungsfall und
ein weiteres Einbaubeispiel zeigt.
In Fig. 1 ist im Querschnitt ein Verankerungsteil 10 mit Hals- oder Ansatzteil 12 und Halteteil 14 zu sehen. Der Verankerungsteil ist in einer feuerfesten Schamotte- und Kittmasse verankert. Der Verankerungsteil hat die Querschnittsgestalt eines auf dem Kopf stehenden Dreiecks und qeht in einen schmalen flachen Ansatz- oder Halsteil über, der schließlich im (hier) kugelförmigen Halteteil mündet. Das Halteteil 14 sitzt in im Querschnitt halbkreisförmigen bzw. halbkugelförmigen Ausbuchtungen in der jeweiligen Stirnwand einer Auskleidungsplatte Der Spalt 22 wird nicht verfugt, wenn es sich um Hoch- oder Höchsttemperaturanwendungsfälle handelt.
Nach Fig. 2 besteht der Verankeruiia-teil 30 aus einem auf dem Kopf stehenden Dreieck und geht in einen Hals- oder Ansatzteil 32 über, der sich nach unten in einen glockenförmigen Teil eines etwa im Querschnitt gleichseitigen Dreiecks 34 erweitert. An der Stirnseite der Platten 40 sind Ausbuchtungen 48 vorgesehen, in die komplementär der Halteteil 34 eingreift. Man sieht, daß auch mit zunehmendem Verschleiß der Halt gleich gut bleibt, und zwar praktisch soweit, bis der Verschleiß soweit gsnanaen ist., daß die Platten ausgewechselt werden.
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Der Verankerungsteil 50 der Fig, 3 hat wieder die Gestalt ennes auf dem Kopf r.tehenden Dreiecks, der Halsteil 32 ist lang und gleichförmig geführt und geht in einen
quaderförmicten bzw. im Querschnitt rechteckigen Halteteil 5 &bull; 58 über. In den Stirnflächen der Platten 60 vorgesehene
Ausbuchtunaen 56 halten die Platten
Der Verankerungsteil hat ebenfalls Glockengestalt, diesmal
in Form einer am Ansatz oder Halsteil 72 abaehäncjten Glocke 10
oder Halbkugel (im Querschnitt die Gestalt eines Halbkreises, wobei der Halbkreisdurchmesser des Halteteils wesentlich größer als der des Verankerungsteils ist). In den Stirnwänden der Platten 80 sind wieder zum
halbkugelförmigen Körper 78 komplementäre Ausbuchtungen 15
vorgesehen, die zusammen geeignet sind, die Halbkugel aufzunehmen.
Für Fig. 5 ist wesentlich, daß außer dem Stahlmantel 82 die
Schamotte- und Kittmasse erheblicher Dicke 84 gezeiat ist, 20
in welcher Stahlfaserhäcksel 86 dispergiert sind. Diese soraen dafür, die Eiaenzuafestigkeit des Mörtels/Kitts zu erhöhen. Die Schicht 34 ist wie die zum Teil nicht gezeiaten Befestigunas- und Dämmschichten für eine
Wärmedämmung um etliche hundert Grad zwischen 25
Verkleidunasseite der Platten und Stahlmantel ausaeleat.
Schematisch gezeigt ist ein prismatischer Körper 88 zur Verankerung, ein Ansatzteil 90 und ein Halteteil 92,
diesmal von im Querschnitt elliptischer Gestalt. 30
Ein Fall für besondere mechanische Beanspruchungen ist in Fia. 6 gezeiat. Es handelt sich beispielsweise um eine Auskleidung in einem Unterdruckbehälter. Die
Befestigungselemente 98 werden zusätzlich mit öse {Sackloch 35 möalich) versehen. Hierdurch mittels eines hitzebeständigen
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-11-
Stahldrahts r st mit dem Mantel verbunden, an welchem ebenfalls ösen 104 angeschweißt sein können. Die Einstellung kann über zusätzlich Spannschlösser
_ erfolgen. Die Platten 110 werden ersichtlich durch den
Glockenkörper 98 gehalten. Hier ist in diesem Ausführungsbeispiel eine zwischen den beiden Halteelementen befindliche Platte mit einer umgekehrt komplementären Gestalt zur Außenseite der mit Ausbuchtungen versehenen Platten 110 einfach als Plätte 112 {Querschnitt eines Trapezes mit unten befindlicher kleiner Grundseite) eingelegt.
Im Ausführunasbeispiel der Fig. 7 kann innenseitig
beispielsweise eine Temperatur von 10000C, außenseitia am 15
Stahlmantt.l 120 eine Temperatur von weniger als 3000C herrschen. Die Befestigunoselemente sind wie vorbeschrieben. In der Verankerungsmasse befinden sich wieder Stahlfaserhäcksel. Der auf der Fig. rechte
Verankrungskörper hat die Gestalt eines Rechtecks im 20
Querschnitt.
Die Befestigungsstellen an den Platten können sowohl in der vertikalen wie in der horizontalen Fuas voraesehen sein.
Man kann zusätzlich oder alternativ auch die Befestigungselemente mit Löchern zur Aufnahme von Drähten oder Keramikscuucii versehen, die eine zusätzliche Verankerung in der Kitt- oder Schainotteschicht erzeuaen.

Claims (14)

Mil ■&bgr; «···· ·· ·· ANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zur Befestigung von aus mineralischen, keramischen oder anderen hochwarmfesten Materialien
bestehenden verschleißfesten Auskleidungen in Gestalt 5
von Formstücken, Platten oder ähnlichen Elementen, an eine insbesondere aus Stahl bestehende Grundkonstruktion, gekennzeichnet durch eine Verankerung von formschlüssigen Befestigungselementen für die Formstücke und Platten innerhalb einer zwischen Auskleidung und Stahlträgerkonstruktion befindlichen festen Schamotte- und Kittmasse (84).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
Befestigungselemente mit einem Verankerungsteil (10...), 15
einem Ansatz- (12...) oder Halsteil und einem vergrößerten Halteteil (16...) und dem Halteteil komplementären Ausbuchtungen (18; 18) in den Formstücke-./Platten im Bereich insbesondere von deren
senkrechten Stoß.
20
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtungen (48) an den senkrechten Stirnflächen vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtungen (18; 13) rund sind, das Halteteil im Querschnitt eine Kugel (14) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (16; 34; 58; 78; 92; 98...) im Querschnitt Dreiecksgestalt, insbesondere die eines gleichseitigen Dreiecks bzw. eines Vierecks
bzw. eines Quadrats
35
bzw. einer Elliiose
bzw. eines Trapezes mit der aroßen Basisfläche unten bzw. eines Hammerkopfs
bzw. eines Tannenzapfenfußes bzw. eines umgekehrten Tannenzapfenfußes, der sich nach oben verbreitert hat und die in den Stirnflächen der
Auskleidungsplatten vorgesehenen Ausbuchtungen &ogr; komplementäre Gestalt haben.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungsteil die Gestalt eines auf dem Kopf stehenden Dreiecks, eines auf dem Kopf stehenden Trapezes, eines umgekehrten Tannenzapfenfußes etc. zur Sicherung der Befestigung mit zunehmendem Verschleiß hat.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß 15
für die gleichzeitige Abhänauna mehrerer Platten die genannten Profile der Ansprüche 11 bis 13 durchaehende Stäbe mit kugeligem, umoekehrt trapezförmiaem Querschnitt oder dem eines auf dem Kopf stehenden
Dreiecks im Querschnitt ausaebildet sind. 20
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vtrleaeschicht eine wärmedämmende Kitt- und Schamotteschicht, gegebenenfalls
mit Einsträuung hochtemperaturbeständiaer 25
Stahlfaserhäckseln isn.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß für besondere mechanische
Beanspruchungen mit Auskleidung in Unterdruck 30
ausgesetzten Behältern die Befesticningselereente zusätzlich mit ösen (100) oder Sackloch, Spanndraht, am Stahl angeschweißten ösen (104) und geaebenenfalls Spannschlössern ausaestattet sind.
&bull; &bull;II Il « · · ·· · · ··
-&dgr;-1
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befsstigungselemente zusätzlich mit Löchern zur Aufnahme von Drähten oder Keramikstäben
versehen sind, die eine zusätzliche Verankerunq in der 5
Kitt- und Schamotteschicht erzeuaen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestiaunqselemente den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie die Auskleidungen haben.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestiaunaselemente aus dem aleichen Material wie ;l±e 5
Auskleidunasplatten/Formstücke bestehen.
13. Vorrichtuna nach Anspruch 1, dadurch Gekennzeichnet, daß für zusätzlich auftretende Temperaturschocks ein Kitt/Schamotte mit hoher Temperaturwechselfestiqkeit einerseits, die Platten/Formstücke andererseits aus Siliziumcarbid aewählt sind.
14. Vorrichtuna nach Anspruch 1, dadurch Gekennzeichnet,
daß die Dicke der Schamotte- und Kittschicht zwischen 25
Auskleiduna und Außenmantel für eine ausreichende Verankeruna der Halteteile, insbesondere keramischer Rundstäbe in dieser Schicht, andererseits für eine steuerbare Wärmedämnuna durch diese Schicht ausaebildet
ist.
30
DE8809480U 1988-07-25 1988-07-25 Vorrichtung zur Befestigung von verschleißfesten Auskleidungen an einer Grundkonstruktion Expired DE8809480U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009115173A1 (de) * 2008-03-19 2009-09-24 Jünger + Gräter Gmbh Feuerfestbau Einstückiger stahlanker zur verankerung ungeformter feuerfester baustoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009115173A1 (de) * 2008-03-19 2009-09-24 Jünger + Gräter Gmbh Feuerfestbau Einstückiger stahlanker zur verankerung ungeformter feuerfester baustoffe

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