DE8808912U1 - Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung - Google Patents

Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung

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DE8808912U1
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DE8808912U
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B81/00Power-actuated vehicle locks
    • E05B81/02Power-actuated vehicle locks characterised by the type of actuators used
    • E05B81/04Electrical
    • E05B81/06Electrical using rotary motors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B81/00Power-actuated vehicle locks
    • E05B81/12Power-actuated vehicle locks characterised by the function or purpose of the powered actuators
    • E05B81/16Power-actuated vehicle locks characterised by the function or purpose of the powered actuators operating on locking elements for locking or unlocking action

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Description

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Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf eine Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung mit einem mechanischen Türschloß und einem Zentralverriegelungsaggregat, welches Türschloß einen Verriegelungsriegel und welches Zentralverriegelungsaggregat einen Betätigungsmotor und ninen Stellschieber aufweist, wobei der Stellschueber über eine Kupplungseinrichtung an dem Verriegelungshebel angreift, wobei die Kupplungseinrichtung aus einem Kupplungsarm mit Kupplungskopf am Vnrriegelungshebel und eine Kupplungskopfaufnahme am Stellschieber besteht und der Kupplungskopf über das Türschloß vorsteht und wobei das Zentralverriegelungsaggregat auf das Türschloß derart aufgesetzt ist, daß der Kupplungskopf in die Kupplungskopfaufnahme einfaßt. - Der Ausdruck Türschloß umfaßt im Rahmen der Erfindung auch das Schloßgehäuse oder Schloßblech. Es versteht sich, daß jede an das Zentralverriegelungssystem des Kraftfahrzeuges angeschlossene Kraftfahrzeugtür oder Kraftfahrzeugklappe mit einer solchen Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung versehen ist. Das Zentralverriegelungsaggregat kann mit einer Diebstahlsicherung ausgerüstet sein.
Zum Stand der Technik gehört eine Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung mit einem mechanischen Türschloß und einem Zentralverriegelungsaggregat, welches, wie im Gattungsbegriff beschrieben, einen Betätigungsmotor und einen Stellschieber aufweist, wobei der Stellschieber über eine Kupplungseinrichtung an dem Verriegelungshebel angreift. Bei der bekannten Ausführungsform besitzt die Kupplungseinrichtung eine verhältnismäßig lange Kupplungsstange und Anschlußeinrichtung für die Kupplungsstange an einerseits den Stellschieber des Zentralverriegelungsaggregates und andererseits den Verriegelungshebel. Die Kupplungsstange hat dabei eine nicht unbeachtlich Länge. Sie muß sehr steif und mit entsprechendem Querschnitt ausgerüstet werden, wenn anders bei besonderen
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Beanspruchungen störunde Verformungen auftreten können. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn es sich um eine Ausführungsform handelt, bei der das Zentralverriegelungsaggregat auch eine Diebstahlsicherungsstellung aufweist. Ist ein Zentraiverriegelungsaggregat mit Diebstahlschierungsstellung vorgesehen, so ist bekanntlich in der Diebstahlsicherungsstellung der Verriegelungshebel des Türschlosses blockiert. Er kann nicht aus der verriegelten Stellung in die entriegelte bewegt werden. Wird es versucht, so wird nicht nur die Kupplungsstange, sondern werden auch die Anschlußeinrichtungen der Kupplungsstange an die zugeordneten Bauteile erheblich beansprucht. Bei der bekannten Ausführungsforrn werden diese Mängel durch die weiteren Merkmale des Gattungsbegriffes vermieden. Vorzugsweise ist dabei das Türschloß mit zumindest zwei Zapfen versehen, die in Zapfenaufnahmen des Zentralverriegelungsaggregates einfassen, und wobei einerseits am Türschloß und andererseits am Zentralverriegelungsaggregat komplementäre Rastelemente angeordnet sind, die eine Rastverbindung zwischen Türschloß und Zentralverriegelungsaggregat sicherstellen.
Bei den vorstehend beschriebenen, zum Stand der Technik gehörenden Kra.ftfahrzeug-Türverschlußvorrichtungen sowie bei den gattungsgemäßen Kr aftfahrzeug-Türverr Muß vor richtungen ist der Betätigungsmotor ein hochtouriger Elektromotor. Dieser arbeitet auf ein entsprechendes Getriebe und auf den Stellschieber. Infolge der hohen Umdrehungszahl des Betätigungsmotors ist in den bewegten Teilen während des Stellvorganges eine nicht unbedeutende kinetische Energie gespeichert. Diese kinetische Energie muß am Ende jedes Stellvorganges vernichtet werden, und zwar derart, daß keine Beschädigungen
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Andrejewski, Honlce & Partner, Patentanwälte in Etsen
am Stellelement bzw. am anzutreibenden Türschloß entstehen. Dazu sind geeignete Puffer aus einem geeigneten elastomeren Werkstoff (Gummi oder Kunststoff) vorgesehen, und zwar in Form von zwei Anschlagpuffern am Ende des Stellweges von zumindest einem der bewegten Elemente. Das ist insbesondere in montageteuhriisuhei ninaiuiii. aufwendig. De» Wcitcicn i5t es aus dsr Praxis bekannt, an der Verbindungsstelle zwischen dem Stellschieber und dem Türschloß einen Anschlagpuffer zu verwenden, der gleichzeitig die Verbindung zwischen dem Türschloß einerseits und dem Zentralverriegelungsaggregat andererseits erzeugt. Bei dieser bekannten Anordnung treten neben der Dämpfungsbewegung zusätzliche Bewegungen auf, die aus der Übertragung resulieren. Außerdem wird die Toleranzanfälligkeit zwischen dem Türschloß einerseits und dem Zentralverriegelungsaggregat andererseits durch eine solche Anordnung erhöht, was in montagetechnischer Hinsicht stört.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Kraftfahrzeug-Türveschlußvorrichtung von den beschriebenen Nachteilen zu befreien und so weiter auszubilden, daß nur noch ein einziger Anschlagpuffer erforderlich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß der Stellschieber, dem Türschloß zugewandt, eine langgestreckte Ausnehmung aufweist, die den Stellweg des Stellschiebers begrenzt, daß an dem Türschloß ein Zapfen angeordnet ist, der in die
p langgestreckte Ausnehmung des Stellschiebers einfaßt, und daß
der Zapfen mit einem Anschlagpuffer aus einem elastomeren f
£ Werkstoff für beide Bewegungsrichtungen des Stellschiebers
&eeacgr; versehen ist. Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung
&idiagr; mehrere Möglichkeiten. Zweckmäßigerweise ist der Anschlag-
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Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Esten
puffer als Ummantelung des auf dem Türschloß angeordneten Zapfens ausgeführt. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, die sich durch Einfachheit, auch in montagetechnischer Hinischt, und Funktionssicherheit auszeichnet, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen und die Ummantelung zylindrisch bzw, hohlzyiindrisuii ausgeführt sind. Zapfen und Ummantelung kennen aber auch rechteckigen Querschnitt aufweisen. Insbesondere kann der Anschlagpuffer gleichsam als Kappe auf den Zapfen aufgesetzt sein. - F.rfindungsgemäß ist der Anschlagpuffer gleichsam im inneren der beschriebenen Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung angeordnet, und zwar so daß er sowohl eine dämpfende Wirkung als auch eine Anschlagwirkung für die Endbegrenzung des Stellweges ausübt, und zwar durch Wechselwirkung mit dem Stellschieber, sowie in beiden Bewegungsrichtungen des Stellschiebers. Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird auf diese Weise einfach und funktionssicher gelöst.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eine lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 die Ansicht einer Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung im montierten Zustand,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Oberteil der erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung parallel zur Zeichenebene und
Fig. 3 einen Schnitt in Richtung III durch den Gegenstand nach Figur 1 ausschiiittsweise.
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Andrejewski, Honke & Partner, Fatentanwahe in Esten
! Die in den Figuren dargestelle Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung ist mit einem mechanischen Türschloß 1 und einem Zentralverriegelungsaggregat 2 ausgerüstet. Das Türschloß 1 ist nur ausschnittsweise gezeichnet und miit einem Verriegelungshebel 3 ausgerüstet. Das Zentralverriegelungsaggregat 2 besitzt, wie man aus der Figur 2 entnimmt, einen Betätigungsmotor 4 und einen Stellschieber Der Stellschieber 5 ist über sine Kupplungseinrichtung 6 &ngr; an den Verriegelungshebel 3 angeschlossen der andererseits über eine Stellstange 7 mit einem Innenverriegelungsknopf 8 in Verbindung steht.
Insbesondere aus den Figuren 1 und 2 entnimmt man, daß die Kupplungsvorrichtung 6 aus einem Kupplungsarm 9 mit Kupplungkopf 10 am Verriegelungshebel 3 und einer Kupplungskopfaufnahme 11 am Stellschieber 5 besteht. Der Kupplungsarm 9 ist am Ausführungbeispiel an den Verriegelungshebel angeformt. Der Kupplungskopf 10 kann auch zu einer bloßen Verlängerung des Kupplungsarmes 9 schrumpfen. Der Kupplungskopf 10 des Kupplungsarmes 9 steht über r das Türschloß vor, wie man es insbesondere aus der
Figur 1 entnimmt. Das Zentralverriegelungsaggregat 2 ist auf das Türschloß 1 derart aufgesetzt, daß der Kupplungskopf 10 in die Kupplungskopfaufnahme 11 einfaßt. Im Ausführunsbeispiel ist eine bevorzugte Verbindung zwischen Türschloß und Zentralverriegelungsaggregat 2 dargestellt. Am Türschloß 1 erkennt man einen Zapfen 12, der in eine Zapfenausnohmung 13 der» Zentralverriegelungsaggregates 2 einfaßt. Aus der Figur 3 entnimmt man, daß die Anordnung fernerhin so getroffen ist, daß einerseits am Türschloß 1 und andererseits am Zentralverriegelungsaggregat 2 komplementäre Rastelemente 14, 15 angeordnet sind, die eine Pastver-
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Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
bindung zwischen Türschloß 1 und Zentralverriegelungsvorrichtung 2 zulassen.
In der Figur 2 erkennt man, daß der Stellschieber 5, dem Türschloß 1 zugewandt, eine langgestreckte Ausnehmung 16 aufweist, die den Stellweg des Stellschiebers begrenzt, und zwar an beiden Seiten. Auf dem Türschloß 1 befindet sich ein Zapfen 17, der in die langgestrecke Ausnehmung 16 d^s Stellschiebers 5 einfaßt. Der Zapfen 17 ist mit einem Anschlagpuffer 18 aus einem elastomeren Werkstoff versehen und wirkt infolge der Anordnung und der Wechselwirkung mit dem Stellschieber in der langgestreckten Ausnehmung 16 für beide Bewegungsrichtungen des Stellschiebers 5. Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der Anschlagpuffer 18 als Ummantelung des auf dem Türschloß angeordneten Zapfens 17 ausgeführt. Die Ummantelung 18 ist gleichsam als Kappe auf den Zapfen aufgesetzt.

Claims (3)

KIEKERT GmbH 6 Co. Kommanditgesellschaft Kettwiger Straße 12-24 5628 Heiligenhaus Kruitfahrzeug-Türverschluß vorrichtung Schutzansprüche
1. Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung mit einem mechanischen Türschloß und einem Zentralverriegelungsaggregat, welches Türschloß einen Verriegelungsriegel und welches Zentralverriegelungsaggregat einen Betätigungsmotor und einen Stellschieber aufweist, wobei der Stellschieber über eine Kupplungseinrichtung an dem Verriegelungshebel angreift, wobei die Kupplungseinrichtung aus einen Kupplungsarm mit Kupplungskopf am Verriegelungshebel und einer Kupplungskopfaufnahme am Stellschieber besteht und der Kupplungskopf über das Türschloß vorsteht und wobei das Zentralverriegelungsaggregat auf das Türschloß derart aufgesetzt ist, daß der Kupplungskopf in die Kupplungskopf aufnahme einfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellschieber, dem Türschluß zugewandt, eine langgestreckte Ausnehmung aufweist, die den Stell-
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
weg des Stellschiebers begrenzt, daß auf dem Türschloß ein Zapfen angeordnet ist, der in die langgeschreckte Ausnehmung des Stellschiebers einfaßt, und daß der Zapfen mit einem Anschlagpuffer aus einem elastomeren Werkstoff für beide Bewegungsrichtungen des Stellschiebers versehen ist.
2. Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagpuffer als Ummantelung des auf dem Türschloß angeordneten Zapfens ausgeführt ist.
3. Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtuiig nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen und die Ummantelung zylindrisch bzw. hohlzylindrisch ausgeführt sind.
DE8808912U 1988-07-12 1988-07-12 Kraftfahrzeug-Türverschlußvorrichtung Expired DE8808912U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3934982A1 (de) * 1989-10-20 1990-05-10 Bocklenberg & Motte Bomoro Kraftfahrzeug-tuerschloss
DE4031843A1 (de) * 1989-10-20 1991-04-25 Bocklenberg & Motte Bomoro Kraftfahrzeug-tuerschloss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3934982A1 (de) * 1989-10-20 1990-05-10 Bocklenberg & Motte Bomoro Kraftfahrzeug-tuerschloss
DE4031843A1 (de) * 1989-10-20 1991-04-25 Bocklenberg & Motte Bomoro Kraftfahrzeug-tuerschloss

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