DE8808634U1 - Schablone zum Ausfüllen von Lotteriescheinen - Google Patents
Schablone zum Ausfüllen von LotteriescheinenInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
- A63F3/06—Lottos or bingo games; Systems, apparatus or devices for checking such games
- A63F3/0625—Devices for filling-in or checking
- A63F3/063—Checking-cards with rupturable portions
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Description
"Schablone zum Ausfüllen von Lotteriescheinen"
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Schablone zum Ausfüllen von Lotteriescheinen, die die Form einer auf
einen Lotterie-Tippschein, wie zum Beispiel einen Lottoschein, Totoschein etc. auflegbaren Karte oder
Folie hat. Bei Lotteriespielern, zum Beispiel bei Lottospie lern, besteht die weit verbreitete Angewohnheit,
immer wieder hintereinander eine gleiche feststehende Zahlenkombination zu tippen. Diese festliegende
Zahlenkombination setzt sich bei manchen Lottospielern aus irgendwelchen persönlichen Daten, zum Beispiel
den Csburtsdaten oder auch den persönlichen Daten nahestehender Personen zusammen. Diese Gewohnheit mag
auf einem gewissen Aberglauben beruhen und läßt sich nicht ohne weiteres rational erklären. Jedenfalls
kreuzt eine große Zahl der Lottospieler Woche für Woche auf dem Tippschein die gleiche, nämlich die
eigene "persönliche" Zahlenkombination an.
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Die Aufgabe der vorliegenden Neuerung besteht deshalb darin, diesen Lotteriespielern ein Hilfsmittel an die
Hand zu geben, das das sichere und schnellere Ausfüllen
des Lotterie-Tippscheins ermöglicht, wobei ein
Ankreuzen falscher Zahlen beim zügigen Ausfüllen
vermieden werden soll.
Die Lösung dieser Aufgabe liefert eine Schablone zum Ausfüllen von Lotteriescheinen in Form einer auf
einen Lotterie-Tippschein auflegbaren Karte, Folie oder dergleichen, die eine Anzahl im Muster der
entsprechenden Tippfelder des Tippscheins angeordneter vorgestanzter insbesondere perforierter Lochstellen
aufweist, aus denen durch Herausdrücken des
1ii Schablonenmater j als entsprechende Lochfelder
herstellbar sind.
Es genügt somit, wenn der Benutzer der Schablone bei denjenigen perforierten Lochstellen das Schablonenmaterial
herausdrückt, die ihrer Anordnung nach den Tippfeldern seiner Kombination der Tippzahlen entsprechen. Beim
Ausfüllen des Tippscheins wird die so hergestellte Lochschablone auf den Tippschein aufgelegt und dann
werden die unter den Lochfeldern der Schablone liegenden
Tippfelder des Tippscheins angekreuzt. Die Schablone
entspricht dabei in ihren Abmessungen in der Regel der Größe des Tippscheins, um das richtige Auflegen
der Schablone zu erleichtern.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist weiter vorgesehen, daß die durch Herausdrücken
des Schablonenmaterials aus den vorgestanzten Lochstellen erhaltenen Plättchen, die ursprünglich die Lochfelder
der Schablone ausfüllen, etwa stopfenartig und im
breiteren Oberteil, der im Umriß dem Lochfeld entspricht
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sowie einem schmaleren Unterteil. Diese Ausführungsform
der neuerungsgemäßen Schablone hat den Vorteil, daß we^n der Lotteriespieler sich entschließt, seine
Tippzahlenkombination zu ändern, ein T-förmiges Plättchen
aus einem noch ausgefüllten Lochfeld herausgenommen
werden und in ein zu verschließendes Lochfeld eingesetzt
werden kann. Die Lochfeld-Information kann so auf einfache Weise geändert werden.
Die neuerungsgemäße Schablone ist in der Regei aus
Kunststoff oder aus steifer Pappe oder Karton.
Die neuerungsgemäße Schablone kann nicht nur wie oben beschrieben als Hilfsmittel zum Ausfüllen von Lotterie-
Tippscheinen dienen. Es ist darüberhinaus möglich, daß
die nach Herausdrücken der gewünschten Lochfelder auf der Schablone enthaltene Lochinfo^mation direkt von
einer geeigneten Lesevorrichtung für Lochkarten abgelesen wird. Der Lotteriespieler kann dann seine
Lotterie-Annahmestelle ablesen lassen, das Ausfüllen des Tippscheins erübrigt sich.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung
ist auf der Schablone zusätzlich ein Magnetstreifen
angeordnet, der zusätzliche Informationen, insbesondere
die persönlichen Kenndaten des Lotteriespielers enthält und gleichzeitig von der Maschine abgelesen
wird. Die in den übrigen Unteransprüchen enthaltenen Merkmale betreffen bevorzugte Ausführungsformen der
vorliegenden Neuerung.
Im folgenden wird die Neuerung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1
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eine Draufsicht auf eine neuerungsgemäße Schablone;
Fig. 2
einen vergrößerten Ausschnitt II der Darstellung gemäß Fig. 1;
Fig. 3
einen vergrößerten Ausschnitt III der Darstellung von Fig. 1 betreffend eine
alternative Ausf ührungsforni der Schablone;
Fig. 4
einen Schnitt entlang der Linie IV-IV von Fig. 2;
Fig. 5
einen Schnitt durch eine Schablone gemäß Fig. 4 mit wieder verschlossenem
Lochfeld.
Fig. 1 zeigt eine kartenartige neuerungsgemäße Schablone 1o, die in ihren Abmessungen einem Lottoschein entspricht,
Auf der Schablone sind im Muster der entsprechenden Tippfelder des Lottoscheins eine der Anzahl der
Tippfelder des Lottoscheins entsprechende Anzahl perforierter Lochstellen 16 angeordnet. Durch
Herausdrücken des Schablonenmaterials aus diesen Lochstellen 16 entstehen Lochfelder 11. Nach Auflegen
der Schablone 1o auf den Lottoschein, liegen die entsprechenden unter den Lochfeldern 11 liegenden
Tippfelder· de* Lottoscheins frei, so daß der Benutzer
der Schablone das unter dem Lochfeld 11 liegende Tippfeld ankreuzen kann.
In der rechten unteren Ecke der Schablone ist weiterhin ein Magnetstreifen 12 auf der Schablone aufgebracht, der
zusätzliche Informationen enthält, wie zum Beispiel ^ie
persönlichen Kenndaten des Lottospielers und der maschinell ablesbar ist.
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Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. Bei dieser alternativen Ausführungsform der Schablone
1o ist für jedes Tippfeld in der Schablone eine rechteckige Ausnehmung 21 vorgesehen, in deren Mitte
die kleinere kreisrunde perforierte Lochstelle 14
angeordnet ist. Das Lochfeld wird durch ein ebenfalls
kreisrundes Plättchen 15 aus dem Schablonenmaterial ausgefüllt, das durch Herausdrücken entfernbar ist.
Wenn nach Herausnehmen des Plättchens 15 das kreisrunde
Lochfeld wieder verschlossen werden soll, kann dies
mit einem stopfenartigen Verschlußplättchen 18 gemäß der Darstellung von Fig. 4 erfolgen. Diese Darstellung
zeigt einen Schnitt durch die Schablone 1o mit der rechteckigen Ausnehmung 21, in deren Mitte die
perforierte Lochstelle 14 vorgesehen ist. Das
Plättchen 15 wird durch Herausdrücken nach unten hin
entfernt. Wenn der Benutzer der Schablone nun die anzukreuzende Zahlenkombination ändern möchte,
besteht die Möglichkeit, die Lochstelle wieder zu
verschließen. Hierzu dient ein im Querschnitt etwa
T-förmig ausgebildetes Verschlußplättchen 18, dessen breiterer Oberteil 19 im Umriß der Ausnehmung 21
entspricht und dessen schmalerer in diesem Fall zylindrischer Unterteil 2o das kreiszylindrische
Eine Schablone 1o mit eingesetztem Verschlußplättchen 18 zeigt die Darstellung gemäß Fig. 5. Die
Verschlußplättchen 18 können als Zubehör zur Schablone
mitgeliefert werden. Ebensogut ist es denkbar, in die
Ausnehmungen 21 der Schablone Io von vornherein derartige T-förmige Plättchen 18 einzusetzen und somit
die Lochfelder zu verschließen. Nach Entfernen des Verschlußplättchens 18 durch Druck nach oben hin ist
das Lochfeid frei und das darunterliegend« Tippfeld des Lottoscheins kann angekreuzt werden. Soll die
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Zahlenkombination auf dem Tippschein geändert werden, wird ein solches Plättchen 18 aus einem anderen
Lochfeld herausgenommen und in ein geöffnetes Lochfeld eingesetzt, um dieses zu verschließen.
5
Fig. 3 zeigt die einfachste Ausführungsform der Neuerung, wonach die Schablone 1o mit rechteckigen perforierten
Lochstellen 16 versehen ist, die ihrer Anordnung nach den Tippfeldern des Lotteriescheins entsprechen. Die
Lochfelder werden ausgefüllt durch rechteckige Plättchen 17, die durch Herausdrücken entfernbar sind.
Vorzugsweise wird die neuerungsgemäße Schablone mit einer Einrichtung versehen, die eine Lagefixierung
der Schablone auf dem Lotterieschein nach dem Auflegen ermöglicht und somit ein Verrutschen
verhindert. Dies können zum Beispiel an der Unterseite der Schablone angebrachte Spitzen sein, die sich
beim Auflegen auf den Lotterieschein in diesen
eindrücken und diesen festkrallen. Es ist auch eine
an der Unterseite der Schablone angebrachte Nut denkbar, in die der Lotterieschein seitlich eingeschoben
wird.
Claims (8)
1. Schablone zum Ausfüllen von Lotteriescheinen in Form ein<?r auf einen Lotterie-Tippschein auflegbaren Karte,
Folie oder dergleichen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (1o) eine Anzahl im Muster der entsprechenden Tipp-Felder des
Tippscheins angeordneter vorgestanzter insbesondere perforierter Lochstellen (16) aufweist, aus denen durch
Herausdrücken des Schablonenmaterials (17) entsprechende LoCf.felder (11) herstellbar sind.
2. Schablone zum .,usfüllen von Lotteriescheinen nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die herausnehmbaren, die Lochfelder (11) ausfüllenden
Plättchen (18) der Schablone (1o) stopfenartig und im Querschnitt etwa T-förmig sind mit einem breiteren
Oberteil (19), der im Umriß den Lochfeldern entspricht sowie einem schmaleren Unterteil (2o).
3. Schablone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die herausnehmbaren, die Lochfelder (11) ausfüllenden
Plättchen (15, 17) einen kreisförmigen oder rechteckigen Umriß aufweisen.
4. Schablone nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schmalere Unterteil (2o) der Plättchen (18)
zylindrisch ist.
5. Schablone nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone an der Oberseite
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den jeweiligen Lochstellen entsprechende rechteckige Ausnehmungen (21) aufweist, deren Umriß dem Oberteil
(19) der Plättchen (18) entspricht und in deren Mitte schmalere perforierte Lochstellen (14) angeordnet sind,
im Umriß entsprechend dem Unterteil (2o) der Plättchen.
6. Schablone nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dieser ein Magnetstreifen (12)
angeordnet ist.
7. Schablone nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dab die schmaleren Lochstellen (14)
so bemessen sind, daß die nach Herausdrücken des Schablonenmaterials gebildeten Löcher den schmaleren
Unterteil (2o) der Plättchen (18) unter Preßsitz aufnehmen.
8. Schablone nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß diese mit einer Einrichtung zur
Lagefixierung auf dem Lotterieschein versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808634U DE8808634U1 (de) | 1988-07-06 | 1988-07-06 | Schablone zum Ausfüllen von Lotteriescheinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808634U DE8808634U1 (de) | 1988-07-06 | 1988-07-06 | Schablone zum Ausfüllen von Lotteriescheinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808634U1 true DE8808634U1 (de) | 1988-08-25 |
Family
ID=6825679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808634U Expired DE8808634U1 (de) | 1988-07-06 | 1988-07-06 | Schablone zum Ausfüllen von Lotteriescheinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808634U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19532612A1 (de) * | 1995-09-04 | 1997-03-06 | Havpat Ag | Lottoschablone |
-
1988
- 1988-07-06 DE DE8808634U patent/DE8808634U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19532612A1 (de) * | 1995-09-04 | 1997-03-06 | Havpat Ag | Lottoschablone |
| EP0761263A3 (de) * | 1995-09-04 | 1997-10-29 | Havpat Ag | Lottoschablone |
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