DE8807558U1 - Frisierhaube - Google Patents

Frisierhaube

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DE8807558U1
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hairdressing
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Solida Textil- und Netzwaren - Manufaktur & Co Kg 3330 Helmstedt De GmbH
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Solida Textil- und Netzwaren - Manufaktur & Co Kg 3330 Helmstedt De GmbH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/46Hair-waving caps

Landscapes

  • Cleaning And Drying Hair (AREA)

Description

I ( Il
PATENTANWÄLTE
DP ING. R. DÖRING DiPL-PHYS. DR. J. FRK
BRAUNSCHWEIG 3 MÜNCHEN
Soiida Textil- und Netzwaren-Manufaktur GmbH & Co. KG1
Emmerstedter Str. 30
3330 Helmstedt
"Frisierhaube1
Die Erfindung betrifft eine Frisierhaube, insbesondere für Kaltwelle oder andere Haarbehandlungen.
Frisierhauben dieser Art sind in verschiedenen Formen und aus verschiedenen Materialien bekannt. Sie dienen dazu, das mit einer Behandlungssubstanz versehene und ggf. gelegte oder gewickelte Haar nach außen abzudecken. Diese Abdeckung kann lediglich zum Schutz des Kopfes gegen Kälte oder Zugluft dienen. Die Abdeckung kann aber auch den Zweck haben, die Wirkung der Substanzen, mit denen das Haar behandelt ist, durc'v mehr oder weniger dichtes Abschirmen nach außen zu erhöhen und/oder unter der Wirkung der Körpertemperatur eine in Grenzen erhöhte Temperatur des Haares gegenüber der Umgebungstemperatur zu erreichen.
Derartige Behandlungen erfordern für gewöhnlich eine mehr oder weniger lange Einwirkzeit der Behandlungsstoffe auf das Haar. Die Einwirkzeit kann in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren unterschiedlich sein.
Es ist daher im allgemeinen erforderlich, daß die behandelnde Person den Einwirkzustand der Stoffe von Zeit zu Zeit überprüft. Dazu muß die Haube abgenommen werden. Dies ist umständlich, bietet die Gefahr, daß die behandelte Person sich erkältet und kann auch dazu führen, daß die Einwirkung der Stoffe beeinträchtigt oder die eingelegte Ordnung dor Haare beeinträchtigt wird .
Es ist Aufgaöe der Erfindung, eine Prisierhaube der in Frage stehenden Art so weiterzubilden, daß die aufgezeigten Probleme auf einfache und kostensparende Weise überwunden werden und dennoch eine leichte und zuverlässige Inspektion des Haares ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Anspruches 1 gelöst.
Aufgrund dieser Ausbildung ist es der behandelnden Person jederzeit möglich, den Zustand des Haares und die Wirkung des behandelnden Stoffes auf das Haar unmittelbar zu überprüfen, ohne daß die Haube vom Kopf der behandelten Person vorübergehend abgenommen werden muß. Dadurch wird das Arbeiten für die behandelnde Person wesentlich erleichtert und gleichzeitig bei der Inspektion Zeit eingespart, während weder die behandelte Person als solche noch die Einwirkungsfunktion der Stoffe noch die gelegte Frisur beeinträchtigt werden.
Die Frisierhaube ist u.a. besonders geeignet für Kaltwellen .
Es ist auch möglich, daß die der Behandlung unterzogene Person durch die Inspektionsöffnung selbst den Behandlungszustand des eigenen Haares überprüft.
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Die Erfindung kann auf verschiedene Woise verwirklicht werden. Einige besonders vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche und weiden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Frisierhaube in einer ersten Ausführungsform gemäß der Erfindung,
in perspektivischer Ansicht,
Fig. 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer Frisierhaube nach der Erfindung in Seitenansicht und
Fig. 4 im Ausschnitt und in Draufsicht die Ausführungsform nach Fig. 3 .
Frisierhauben der in Frage stehenden Art bestehen in aller Regel aus einem flexiblen Material. Es kann sich hierbei um Kunststoffolie oder um ein in bestimmter Weise behandeltes textiles Material handeln. In dem nachfolgenden Beispiel wird davon ausgegangen, daß die Frisierhaube aus einem flexiblen Ma'erial besteht. Der Grundgedanke der Erfindung läßt sich jedoch auch bei relativ steifem Haubenmaterial anwenden .
Bei der Haube 1 nach Fig. 1 und 2 weist der Haubenkörper 2 einen über die Stirn des Benutzers anliegenden vorderen Rand auf, durch den im dargestellten Beispiel ein Band 4 zum Festbinden der Haube gezogen ist. Der Stirnbereich des Haubenkörpers 2 ist in Falten 6 gelegt. Der Nackenteil 5 ist weit heruntergezogen und kann bei Bedarf beim Anlegen der Haube mit Hilfe des Bandes 4 im Nacken eingebunden werden.
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Im Scheitelbereich i«t auf dem Haubenkörper 2 ein klsppäiifomtiyär Abschnitt 7 von im dargestellten Beispiel trapezförmigem Umriß mit der unteren Kante festgenäht. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, deckt der klappenförmige Teil 7 eine vorgefertigte flächenförmige Ausnehmung oder Öffnung 10 in dem Haubenkörper 2 qb. Diese erstreckt sich vom Scheitel bis zum Hinterkopfbereich. Mit Ausnahme der Naht 13, mit der der Abschnitt 7 festgenäht ist, ist die Öffnung 10 von streifenförmigen Klettenverschlußelementen 11 umgeben, die mit entsprechenden filzartigen Gegenveiachlußelementen 12 zusammenwirken, die auf der Innenseite am Rand des klappenförmigen Abschnittes 7 festgenäht sind. Am oberen freien Ende des Abschnittes 7 ist eine lappenförmige Grifflasche 8 vorgesehen,
Es ist ersichtlich, daß bei angelegter Haube der klappenförmige Abschnitt 7 die Öffnung 10 im allgemeinen weitgehend abdichtend verschließt. Will die behandelnde Person oder der Benutzer selbst den Einwirkzustand der Behandlungsstoffe auf das Haar überprüfen, so reißt die Person mit Hilfe des Grifflappens 8 den Verschlußabschnitt 7 auf und kann durch die Öffnung 10 direkt das darunterliegende Haar abtasten. Am Sitz der Haube braucht dabei nichts geändert zu werden.
Eine Erkältung durch Zugluft oder dgl. ist dabei nicht zu befürchten. Auch wird die Einwirkung des Behandlungsstoffes in keiner Weise beeinträchtigt. Nach der Inspektion kann die Öffnung 10 wieder dicht geschlossen werden.
Bei der Ausführungsform nach Fxg. 3 und 4 weist die Haube 15 einen durcngehenden Rand 19 auf, der :.~ durch Einziehen eines Gummis elastisch ausgebildet ist. Der Haubenkörper 20 ist groß gegenüber dem Kopf und der Frisur ausgebildet, so daß er über der Frisur
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wenigstens eine Falte 21,22 bildet. Am Grund der Falte ist eine vorgefertigte Öffnung in Form eines langgestreckten Schlitzes 24 angeordnet. Dieser reicht zweckmäßigerweise vom Scheitel bis in den Hinterkopf- &iacgr;
bereich. Zum Verschließen des Schlitzes 24 können die darüberliegenden Faltenabschnitte 21 und 22 miteinander lösbar verbunden werden. Zu diesem Zweck kann auf der einen Falte ein Klettenverschlußelement 28 und auf der anderen Falte ein filzartiges Verschluß gegenelement 29 angeordnet sein. Zur Erleichterung des Öffnens der verschlossenen Falte können an den beiden Faltenabschnitten 21,22 lappenförmige Griffabschnitte 30 befestigt, z.B. festgeklebt oder festgenäht sein. Anders als in Fig. 3 gezeigt, kann der
&Lgr;.5 lappenförmige Rand 31 des Haubenkörpers 20 gemäß Fig. 4 auch ähnlich wie in Fig. 1 lang und frei auslaufend ausgebildet sein.
Statt klettenverschlußartiger Elemente können zum Verschließen der Öffnungen auch Knöpfe oder Druckknöpfe und entsprechende Knopflöcher oder Gegendruckelemente vorgesehen sein. Es können auch andere reißverschlußähnliche Verschlußelemente vorgesehen sein.
Bei entsprechender Wahl des Materials kann bei der schlitzförmigen Ausbildung der Öffnung gemäß Fig. 4 auch die Elastizität des Materials des Haubenkörpers ausreichend sein, um die Öffnung normalerweise geschlossen zu halten. Zur Förderung der elastischen Verschlußkraft können in die Ränder des Schlitzes 24 auch langgestreckte Federelemente eingearbeitet sein, die normalerweise bestrebt sind, sich unter Verschließung des Schlitzes 24 eng aneinander anzulegen .
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Wird die Öffnung entsprechend klein gemacht, kann ggf. auch auf besondere Verschlußelemente verzichtet werden. Dies gilt insbesondere auch bsi schlitzförmiger Ausbildung der Inspektionsöffnung.
Statt einer Inspektionsöffnung können auch mehrere über die Kopffläche verteilte Inspektionsöffnungen in dem Haubenkörper vorgesehen sein.

Claims (9)

Ansprüche
1. Frisierhaube, insbesondere für Kaltwelle oder andere Haarbehandlungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (1,15) wenigstens eine vorgefertigte, vorzugsweise wiederverschließbare Inspektionsöffnung (10 bzw. 24) aufweist.
2. Frisierhaube nach Anspruch 1 mit einem Haubenkörper aus einen; flexiblen Material, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgefertigte Öffnung ein langgestreckter Schlitz (24) ist (Fig. 3,4).
3. f-risierhaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (24) im Bereich einer Falte (21,22) des Haubenkorpers (20) angeordnet ist.
4. Frisierhaube nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Falten (21,22) über dem Schlitz (24) miteinander lösbar verbindbar ausgebildet
sind.
5. Frisierhaube nach Anspruch 1 mit einem Haubenkörper aus flexiblem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgefertigte Öffnung ein flächiger Materialausschnitt (10) ist (Fig. 1,2).
6. Frisierhaube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialausschnitt (10) mittels eines klappenförmigen Abschnittes (7) lösbar abdeckbar ist.
7. Frisierhaube nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander lösbar
verbindbaren Bereiche (Ränder der Falten (21,22), Ränder des Materialausschnittes (10), klappenförmigex Abschnitt (7)) jeweils mit knopf-, druckknopf-, reißverschlußartigen, klettenverschlußartigen oder dgl. Verschlußelementen (11,12 bzw. 28,29) ausgebildet oder ausgerüstet sind.
8. Frisierhaube nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialausschnitt (10) vom Scheitel- bis zum Hinterkopfbereich des Haubenkörpers (2) ausgebildet und mittels eine? vcm Scheitel aus zu öffnenden, klappenartigen Abschnittes (7) abdeckbar ist.
9. Frisierhaube nach Anspruch 7 oder 8, dadurch ge kennzeichnet, daß die miteinander lösbar verbindbaren Abschnitte lappenförmige Griffelemente (8 bzw. 30) aufweisen.
DE8807558U 1988-06-10 1988-06-10 Frisierhaube Expired DE8807558U1 (de)

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