DE880696C - Verstelleinrichtung zum zwangslaeufigen AEndern der Fluegelblatteinstellung zweier gleichachsig hintereinander angeordneter, vom Motor unabhaengig voneinander angetriebener, aber im entgegengesetzten Drehsinn umlaufender Verstelluftschrauben - Google Patents

Verstelleinrichtung zum zwangslaeufigen AEndern der Fluegelblatteinstellung zweier gleichachsig hintereinander angeordneter, vom Motor unabhaengig voneinander angetriebener, aber im entgegengesetzten Drehsinn umlaufender Verstelluftschrauben

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DE880696C
DE880696C DED3577D DED0003577D DE880696C DE 880696 C DE880696 C DE 880696C DE D3577 D DED3577 D DE D3577D DE D0003577 D DED0003577 D DE D0003577D DE 880696 C DE880696 C DE 880696C
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DE
Germany
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screws
rotation
adjustment
differential gear
rotating
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Expired
Application number
DED3577D
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Freitag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/306Blade pitch-changing mechanisms specially adapted for contrarotating propellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Verstelleinrichtung zum zwangsläufigen Ändern der Flügelblatteinstellung zweier gleichachsig hintereinander angeordneter, vom Motor unabhängig voneinander angetriebener, aber im entgegengesetzten Drehsinn umlaufender Verstelluftschrauben Die Erfindung bezieht sich auf eine Verstell-°inrichtung zum Ändern der Flügelblattstellung zweier gleichachsig hintereinander angeordneter, vom Motor unabhängig voneinander angetriebener, mit gleichen Drehzahlen aber im, entgegengesetzten Drehsinn umlaufender Verstel.luftschrauben mit einem zwischen die Schrauben geschalteten, die Verstellachsen der beiden Schrauben kuppelnden Differeintialgetriehe, dessen Mittelglied sieh beweglich gegen die Gehäuse beider Schrauben abstützt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß außerhalb- der Hohlwellen: der Schrauben angeordnete Verstellräder ein mit dem in das Differentialgetriebe eingreifenden vorderen Verstellritzel der hintteren Schraube starr gekuppeltes hinteres Verste.llritzel an der Rückseite der hinteren Schraube unmittelbar antreiben. Die Drehachse des Mittelgliedes .des Differentialgetriebes liegt senkrecht zur Hauptachse der Schrauben, in der Mitte zwischen, den beiden Schrauben, und die beiden. äußeren:, in die benachbarten Verstellritzel der Schrauben eingreifenden Glieder des Differentialgetriebes bestehen aus zwei spiegelbildlioh zueinander beiderseits des Mittelgliedes angeordneten, um. die Hauptachse umlaufenden Kegelrädern. Schließlich sind die die Verstellkräfte übertragenden Zwischenräder des Mittelgliedes des Differentialgetriebes- mit einer Fördervorrichtung verbunden, die das Schmieröl aus einem Behälter sämtlichen Schmierstellen des zwischen den 'beiden Schrauben liegenden Getriebes zuführt. -Die Erfindung zeigt eine Möglichkeit, wie die Verstellung von gegenläufigen Luftschrauben möglich ist, ohne daß die hohle Welle mit störenden Einbauten versehen oder ein besonderer die Luftschraube umgreifender Hebelarm angewendet werden mußte. Es wird dabei zwischen den beiden Luftschrauben eine künstlicher Festpunkt geschaffen, an dem sich die von der einen nach der anderen Luftschraube geleiteten Verstellkräfte ab-stützen können, so daß die Flügel beider Luftschrauben in Abhängigkeit voneinander verstellbar sind: In der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch .dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Teilschnitt nach der Linie A-B-C durch die gesamte Antriebseinrichtung der gegenläufigen Luftschrauben und Abb.2 einen, Schnitt durch die Nabe einer Luftschiraube nach der Linie D-E.
  • Von-- der Motorwelle i werden die beiden Hohlwellen 2, 3 über Stirnräder 4, 5 bzw. 6, 7, 8 angetrieben. Das Zwischenrad 7, das mit den. Stirnrädern, 6 und 8 im Eingriff steht, dient .dabei zur Richtungsumkehr - der Welle 2 gegenüber der Welle 3.
  • Die gesamte Antriebseinrichtung wird von dem Gehäuse 9 umschlossen, welches außerdem, noch teilweise das Verstellrad io einschließt. Der Zahnkranz 12 des. Verstellrades io steht mit einem Stirnrad i i im Eingriff; welches durch eine nicht gezeichnete Verstelleinrichtung den: Impuls zum Ändern .des Anstellwinkels der Luftschraubenfügel erhält und weiterleitet.
  • Die b Iden Luftschrauben, welche auf die Hohlwellen .2 und 3 z. B. undrähbar aufgesteckt sind; sind mit 13 und 14 bezeichnet. Die Luftschraubenflügel sind in den geteilten Naben; 15 und 16 drehbar gelagert. Diese Naben 15 und 16 tragen fest mit ihnen zusammengegossene Zahnkränze 15' und i6', die ihrerseits. mit einer Anzahl von Zwischenrädern 24 im Eingriff stehen.
  • Die Zwischenräder 24 sind senkrecht zu der Hauptachse der Luftschrauben um die Achsen 2o drehbar, welche die Verstellräder 21 bzw. 22 tragen. Die Achsen 2.o sind einerseits in dem Gehäuse- 27, andererseits in einem die Höhlwelie 3 umschließenden und auf ihr gleitenden Ring 32 gelagert. Die Verstellräder 21 stehen ihrerseits im Eingriff mit Zwischenirädern 25, 26, deren. axiale Verzahnung mit .den Stirnrädern 18, ig der Flügelverstellung in Verbindung steht.
  • Wie aus Abb.2 zu erszhen. ist, sind die Stirnräder 17, 18 durch eine gemeinsame Welle34 verbunden., die ihrerseits die Schnecke 3 trägt, welche mit dem Schneckenrad 35 im Eingriff steht. Dieses Schneckenrad 35 ist unmittelbar mit dem Zapfen 3.6 der Luftschraubenflügel, 13 fest verbunden. Die iTerstellung sämtlicher Luftschraubenflügel erfolgt in gleicher Weise, z. B. die der Luftschraube. 14 über die Stirnräder rg.
  • ' Das Gehäuse 27 nimmt in@ seinem unteren Teil die Schmierflüssigkeit 28 auf, welche durch die, mit dem Rad 22 verbundene Fördereinrichtung 23 das Schmieröl durch die Bohrungen 29, 3o in die hohlen Achsen 2o drückt.. Der Lagerring 32 ist auf seinem Grund mit einer AusdrAung 3r versehen, durch welche das von der För,dervorrichtung23 geförderte Öl allen Schmierstellen zugeleitet werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist ful:gende: Durch die Gegenläufigkeit der mit den Luftschrauben 11 14 verbundenen Zahnkränze 15, , 16' werden die Z'wiscbenräder 24 zwar in Umdrehung versetzt, behalten jedoch ihre Lage im, Raum, bei, wodurch ein- Festpunkt geschaffen wird, an dem sich die Verstellkräfte bei Änderung der Flügelanstefung abstützen können. Der von den Verstellrädern i.o, i i gegebene Impuls wirdi durch die Stirnräder 17, die Wellen 34, die Schnecken 33 und die Schneckenräder 35 auf die Flügel der, Luftschraube. 13 iibertragen, Die weiter mit deni Wellen 34 verbundenen, Stirnräder 18 :übertragen. diesen Impuls weiter über die Zwischenräder%25; 2i bzw. 22 und 26 auf die Stirnräder i9 der Luftschraube 14, die ebenfalls mit Schnecken. und Schnecken, rädern zum Verstellen der Flügel, versehen: sind.
  • Die Anzahl der Flügel der beiden Luftschrauben 13, 14 .ist für den Umfang der Erfindung ohne Bedeutung. Außerdem ist. es möglich, mehr als zwei Luftschrauben hintereinander anzuordnen, und schließlich kann, die Verstellung der Flügel von Hand oder selbsttätig erfolgen. Je nach der- Zahl der zu verstellenden Flügel kann. nur ein Zwischenrad und eine im Raum feste Achse oder es: können mehrere Zwischenräder und mehrere feste Achsen i vorhanden sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verstellei.n:richtun:g zum zwangsläufigen Ändern der Flügelblatteinstellung zweier gleichachsig hintereinander angeordneter, vom Motor unabhängig voneinander angetriebener, aber im entgegengesetzten Drehsinn umlaufender Vers.telluftschraüben mit einem, zwischen die Schrauben geschalteten, die Versteldachsen der beiden Schrauben 'kuppelnden Differentialgetriebe, dessen Mittelsglied sich beweglich gegen, die Gehäuse beider Schrauben abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Hohlwellen (2, 3) der Schrauben angeordnete Verstellräder (i i; io). ein mit dem in das Differentialgetriebe eingreifenden vorderen Verstellritzel (18) der 'hinteren Schraube (13) starr gekuppeltes. hinteres Verstellritzel (17) an der Rückseite der hinteren Schraube unmittelbar antreiben.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch: i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (2o) des Mittelgliedes (24, 21, 22) des Diffexential-,getriebes senkrecht zur Hauptachse deir Schrauben in der Mitte zwischen den beiden Schraub-,n liegt und, die beiden äußeren, in die benachbarten Verstellritzel (i8, r9) der Schrauben eingreifenden Glieder (25, 26) des Differentialgetriebes zwei spiegelbildlich zueinander beiderseits .des Mittelgliedes angeordnete, um, die Hauptachse umlaufende Kegelräder sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem der die `'erstel-lkräfte übertragenden Zwischenräder (22) des :Mittelgliedes des Differentialgetriebes eine Fördervorrichtung (23) verbunden ist, die das Schmieröl aus einem Behälter (28) sämtlichen Schmierstellen des zwischen den beiden Schrauben (t3, 14) liegenden Getriebes zuführt. Angezogene Druckschriften: D°utsche Patentschrift Nr. ..83 76o.
DED3577D 1938-10-14 1938-10-14 Verstelleinrichtung zum zwangslaeufigen AEndern der Fluegelblatteinstellung zweier gleichachsig hintereinander angeordneter, vom Motor unabhaengig voneinander angetriebener, aber im entgegengesetzten Drehsinn umlaufender Verstelluftschrauben Expired DE880696C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE483760C (de) * 1926-12-16 1929-10-09 Aeg Regelanordnung fuer absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfliessender Wassermengen mittels eines Zeitschaltwerks

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE483760C (de) * 1926-12-16 1929-10-09 Aeg Regelanordnung fuer absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfliessender Wassermengen mittels eines Zeitschaltwerks

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