DE483760C - Regelanordnung fuer absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfliessender Wassermengen mittels eines Zeitschaltwerks - Google Patents
Regelanordnung fuer absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfliessender Wassermengen mittels eines ZeitschaltwerksInfo
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- DE483760C DE483760C DEA49520D DEA0049520D DE483760C DE 483760 C DE483760 C DE 483760C DE A49520 D DEA49520 D DE A49520D DE A0049520 D DEA0049520 D DE A0049520D DE 483760 C DE483760 C DE 483760C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
- G05D7/06—Control of flow characterised by the use of electric means
- G05D7/0617—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials
- G05D7/0629—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means
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Description
- Regelanordnung für absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfließender Wassermengen mittels: eines Zeitschaltwerks Bei Antrieben von Ventilen, Umlaufschützen oder anderen im Wasserbau verwendeten Regelorganen, die den Zweck haben, den Wasserdurchfluß zu regeln, besteht die Aufgabe, den Durchschnittsquerschnitt soweit als möglich der jeweils vorhandenen Wassersäule anzupassen, um die in der Zeiteinheit durchfließende Wassermenge konstant zu halten. Um diese Forderung ganz zu erfüllen, müßte beispielsweise ein Ventil, durch das ein Teil der in einem Schleusenbecken vorhandenen Wassermenge in ein Sparbecken entleert werden soll, anfangs mit geringerer, sodann aber mit steigender Geschwindigkeit geöffnet werden. In der Praxis begnügt man sich gewöhnlich damit, das Ventil absatzweise zu bewegen, indem man nach bestimmten Wegabständen das Ventil stillsetzt und den Wasserausgleich vorübergehend bei konstantem Ventilquerschnitt vornimmt, um dann den Durchflußquerschnitt erneut zu vergrößern.
- Für elektrisch angetriebene Regelorgane der genannten Art sind nun Steuerungen bekannt geworden, bei denen durch einen Hilfsmotor eine als Nockenscheibe ausgebildete Schaltvorrichtung mit verminderter Drehzahl angetrieben wird, die nach bestimmten Zeitabständen einen Schalter betätigt, der den Antriebsmotor für das Ventil so lange abschaltet, bis der Nocken den Schalter wieder freigegeben hat. Darauf erfolgt ein Wiedereinschalten des Antriebes, das so lange dauert, bis derselbe Nocken oder ein gegenüber dem ersten um einen bestimmten Winkel nacheilender zweiter Nocken zur Wirkung kommt.
- Gegenstand der Erfindung ist eine -Steuerung, bei der ein besonderer Hilfsmotor sowie die für diesen benötigte Anlaßvorrichtung gespart werden kann. -Zu diesem Zweck wird die Schaltvorrichtung mit einem Triebwerksteil des Antriebes für das Ventil direkt verbunden. Beim Stillsetzen des Antriebes durch die Schaltvorrichtung wird gleichzeitig ein Zeitrelais in Tätigkeit gesetzt, das nach einer bestimmten einstellbaren Zeit den Antrieb wieder einschaltet und somit auch die Schaltvorrichtung wieder in Tätigkeit setzt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit dem Antriebsmotor a ist über ein Übersetzungsgetriebe d die Nockenscheibe e verbunden. Der Nocken n wirkt auf die Rolle m des Schalters f derart ein, daß der Schalter an bestimmten Wegpunkten aus der in der Zeichnung dargestellten Stellung nach oben bewegt wird und so den Antrieb stillsetzt. 0 ist ein Zeitrelais, das durch die Aufwärtsbewegung des Schalters f zum Ablauf gebracht wird und nach einiger Zeit seine Kontakte P schließt. Hierdurch wird der Antrieb von -neuem eingeschaltet.
- An Stelle der Nockenscheibe e, m und des Schalters f können auch an verschiedenen Stellen des Ventilweges dreipolige Endschalter verwendet werden, die durch Anschlag betätigt werden. Die Regelanordnung, die bei dem angeführten Beispiel in Zusammenhang mit einer Drehstromanlage dargestellt ist, kann in gleicher Weise auch für andere Stromarten verwendet werden.
- Der Arbeitsgang bei Anwendung der neuen Schaltung ist im einzelnen folgender: Wird der Umschalter k auf »Öffnen« gestellt, so wird durch den elektromagnetischen Schalter b der Ständer des Antriebsmotors a eingeschaltet, wobei der Stromkreis von der Netzphase S über die Kontaktfinger S und b am Umschalter k über den Kontakt h am Schalter f, die Sperrkontakte an dem für die andere Bewegungsrichtung dienenden elektromagnetischen Schalter a zur Phase T verläuft. Der Motor a setzt sich in Bewegung und treibt über ein Übersetzungsgetriebe d die Nockenscheibe e an. Sobald die Rolle m auf den Nocken n aufläuft, werden die Kontakte g und h des Schalters f geöffnet, der elektromagnetische Schalter b zum Abfallen gebracht und der Antriebsmotor a abgeschaltet. Gleichzeitig wird der Stromkreis für das. Zeitrelais l unterbrochen, der beim Einschalten des Umschalters k auf Stellung »Öffnen« über die Kontakte g am Schalter f, über die Kontaktfinger l und S am Umschalter k geschlossen war. Das Relais 1, das eine Dämpfung besitzt, fällt nun verzögert ab und schließt in seiner Ruhelage die Kontakte P, so daß für den elektromagnetischen Schalter b ein neuer Stromkreis von der Phase S über die - Kontakte p am Zeitrelais, die Kontaktfinger P und i am Umschalter k, die Kontakte i am Schalter f zur Phase T geschlossen wird. Der Antriebsmotor a wird also wieder eingeschaltet und dadurch auch die Scheibe e wieder in Drehung versetzt. Nach Ablauf der Rolle m von dem Nocken n wird für den Schalter b der zuerst genannte Stromkreis über die Hilfskontakte g am Schalter f wiederhergestellt. Eine Unterbrechung des Spulenstromkreises für den Schalter b kann hierbei dadurch vermieden werden, daß die Kontakte g, h, i federnd ausgebildet sind, so daß in der Mittellage des Schalters f alle Kontakte g, h, i vorübergehend geschlossen sind.
- Zum Schließen des Ventils wird durch den Umschalter k der elektromagnetische Schalter c und somit der Motor a in entgegengesetzter Drehrichtung eingeschaltet. Da das Schließen gewöhnlich ohne Unterbrechung vor sich geht, so wird die Spule des Schalters c über die Kontaktfinger c und S am Umschalter unmittelbar, also unter Umgehung des Schalters f gespeist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Regelanordnung für absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfließender Wassermengen mittels eines Zeitschaltwerks, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Motor angetriebener Teil (z. B. eine Nockenscheibe e) eine elektrische Schaltvorrichtung (f) (Kontaktvorrichtung o. dgl.) steuert, die den Antriebsmotor abschaltet und gleichzeitig ein Zeitrelais (1) in Tätigkeit setzt, das nach einer einstellbaren Zeit die WiedereinschaltÜng des Motors bewirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA49520D DE483760C (de) | 1926-12-16 | 1926-12-16 | Regelanordnung fuer absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfliessender Wassermengen mittels eines Zeitschaltwerks |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA49520D DE483760C (de) | 1926-12-16 | 1926-12-16 | Regelanordnung fuer absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfliessender Wassermengen mittels eines Zeitschaltwerks |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE483760C true DE483760C (de) | 1929-10-09 |
Family
ID=6936918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA49520D Expired DE483760C (de) | 1926-12-16 | 1926-12-16 | Regelanordnung fuer absatzweise arbeitende Elektromotoren, insbesondere zur Regelung durchfliessender Wassermengen mittels eines Zeitschaltwerks |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE483760C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE880696C (de) * | 1938-10-14 | 1953-06-22 | Daimler Benz Ag | Verstelleinrichtung zum zwangslaeufigen AEndern der Fluegelblatteinstellung zweier gleichachsig hintereinander angeordneter, vom Motor unabhaengig voneinander angetriebener, aber im entgegengesetzten Drehsinn umlaufender Verstelluftschrauben |
| DE1200924B (de) * | 1961-12-18 | 1965-09-16 | Schleicher G M B H & Co Komman | Mit Selbsthaltung ausgestatteter, auf veraenderbare Schaltintervalle einstellbarer Programmschalter |
| DE1227123B (de) * | 1960-12-01 | 1966-10-20 | Licentia Gmbh | Zeitschalter, insbesondere Treppenhausautomat |
-
1926
- 1926-12-16 DE DEA49520D patent/DE483760C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE880696C (de) * | 1938-10-14 | 1953-06-22 | Daimler Benz Ag | Verstelleinrichtung zum zwangslaeufigen AEndern der Fluegelblatteinstellung zweier gleichachsig hintereinander angeordneter, vom Motor unabhaengig voneinander angetriebener, aber im entgegengesetzten Drehsinn umlaufender Verstelluftschrauben |
| DE1227123B (de) * | 1960-12-01 | 1966-10-20 | Licentia Gmbh | Zeitschalter, insbesondere Treppenhausautomat |
| DE1200924B (de) * | 1961-12-18 | 1965-09-16 | Schleicher G M B H & Co Komman | Mit Selbsthaltung ausgestatteter, auf veraenderbare Schaltintervalle einstellbarer Programmschalter |
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