DE880691C - Schneidvorrichtung an Maschinen zur Herstellung von Holzfaserplatten - Google Patents
Schneidvorrichtung an Maschinen zur Herstellung von HolzfaserplattenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D21J—FIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
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Description
- Schneidvorrichtung an Maschinen zur Herstellung von Holzfaserplatten Bei der Herstellung von. Holzfaserplatten wird die auf dem Langsieb gebildete Faserbahn an. eine sogena.nnte, Aufnahmemaschine abgeliefert, die z. B. aus einem Rollenförderer besteht, über den die feuchte Faserbahn zu der hydraulischen. Presse gefördert wird. Während der Förderung auf der Aufnahmemaschine wird die Faserbahn zu rechtwinkligen Bögen geschnitten, welche unter Einfügung von Zwischenlagen aufeinander aufgestapelt und dann einer Pressung und Wärinebehandlung unterworfen «-erden.
- Zum Schneiden der feuchten Faserbahn zu rechtwinkligen Bögen hat man bisher eine hinter der Preßpartie der Aufnahmemaschine angeordnete Schneidvorrichtung mit einem Schneidwerkzeug in der Form z. B. eines umlaufenden Kreismessers oder einer umlaufenden Kreissäge verwendet, wobei das Schneidmittel quer über die Fa.serba.lin längs einer in schräger Richtung oberhalb der Aufnahmemaschine angebrachten geraden Führung b°-wegt wird. Diese Schneidvorrichtung ist konipliziert, da das Schneidwerkzeug während seines Rückganges selbsttätig von der Faserbahn abgehoben werden muß. Ferner ist das Schneidwerkzeug einer starken Abnutzung ausgesetzt, so daß es in kurzen Abständen geschliffen oder ausgetauscht werden. muß.
- Gemäß der Erfindung wird die bisher verwendet; komplizierte Schneidvorrichtung durch ein längs einer Führung hin und her bewegliches, gegen die, Faserbahn gerichtetes Spritzmundstück ersetzt, durch welches Flüssigkeit oder Gas unter hohem Druck zugeführt wird, so daß der austretende Strahl einen: Schlitz mit scharfen Kanten durch die Faserbahn schneidet. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist in der Flüssigkeits- bzw. Gaszuleitung oder im Mundstück ein Abschlußorgan angeordnet, das sich selbsttätig schließt, wenn das Mundstück seine schneidende Bewegung längs der Führung beendet hat, und. sich selbsttätig wieder öffnet, nachdem das Mundstück seine Rückwärtsbewegung vollendet hat und der nächste Bogen. abgeschnitten werden, soll.
- In der Papierindustrie sind bereits an eine Druckwasserleitung angeschlossene Spritzmundstücke verwendet worden, um die Papierbahn abzuschneiden, wenn die Maschine in Unordnung geraten ist. Diese Spritzmundstücke sind jedoch vor der Preßpa,rtie der Papiermaschine angeordnet. Es war jedoch nicht vorauszusehen, daß in Faserplattenmaschinen, bei denen die Faserbahn ganz beträchtlich dicker ist und die die Faserbahn bildenden Fasern von den Fasern, der Papiermasse völlig abweichende- Eigenschaften haben., ein nach der Preßpa,rtie der Maschine angeordnetes Spritzmundstück verwendet werden, kann, um die Faserbahn zu rechtwinkligen Böden mit glatten Kanten zu schneiden, wie sie für die weitere Behandlung in der hydraulischen Presse erforderlich sind.
- Die Erfindung wird nach der Zeichnung näher erläutert.
- Fig. i ist eine Aufsicht der Schneideeinrichtung mit den angrenzenden Teilen der Aufnahmemaschine; Fig.2 ist eine Teilaufsicht der Aufnahmemaschine ohne Schneideinrichtung und Faserbahn; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. i.
- In der Zeichnung bezeichnet io die aus einer dicken, zusammenhängenden Faserschicht bestehende feuchte Faserbahn, die mit gleichmäßiger Geschwindigkeit in der Richtung des Pfeiles i i durch die Aufnahmemaschine gefördert wird!, welche in bekannter Weise aus einer Anzahl von in einem Rahmen gelagerten Förderrollen 12 besteht. Über der Aufnahmemaschine ist nach der Preßpartie eine horizontale Führung 13 .montiert, die mit der Bewegungsrichtung der Faserbahn den Winkel a bildet. Auf der Führung 13 ist ein gegen die Faserbahn .gerichtestes verschiebbares Mund-. stück 14 angeordnet. Dieses ist an eine nicht gelzeichnete Leitung für ein Druckmedium angeschlossen,, z. B. an einen Druckwasserbehälter oder an den Druckspeicher der Presse, gegebenenfalls über ein: Reduzierventil. In der Anschlußleitung ist ein z. B. elektrisch gesteuertes Abschlußventil 15 angeordnet. Wenn das Mundstück 14 in der durch den: Pfeil 16 angegebenen. Arbeitsrichtung mit offenem Abechlußventil 15 bewegt wird, schneidet der durch das Mundstück austretende kräftige Gas- oder Flüssigkeitsstrahl die Faserbahn durch unter Mitreißen derjenigen. Fasern, die im Wege des Strahles liegen. Bei einem zweckmäßigen Verhältnis zwischen der Belwegungsgeschwindigkeit des Mundstückes 14 längs der Führung 13 und der Größe des Winkels a schneidet der Strahl die Faserbahn längs einer geraden; Linie durch, die einen rechten Winkel mit der Bewegungsrichtung der Bahn bildet. Während der Rückwärtsbewegung des Mundstückes 14 längs der Führung ist das Abschlußventil i5 geschlossen, so daß die Schneideinrichtung unwirksam ist.
- An denjenigen. Stellen, an welchen der Flüssigkeits- oder Gasstrahl während des Arbeitshubs des Mundstückes die Förderrollen. 12 der Aufnahmemaschine schneidest, sind diese abgedreht bzw. im Querschnitt verringert, wie bei 17 geszeigt, oder abgebrochen, damit die Rollen den Strahl nicht ablenken oder brechen und dadurch Unebenheiten im Schnitt hervorrufen:. Das verbrauchte Schneidmittel mit den von ihm losgerissenem Fasern wird in einer unterhalb der Aufnahmemaschine angeordneten Mulde i8 aufgefangen, von welcher eine nicht gezeichnete, Leitung zur Aufschlämmungsmulde zurückführt.
- Die hin und her gehende Bewegung des Mundstückes 14 längs. der Führung 13 kann von der Antriebsvorrichtung für die Aufnahmemaschine direkt hergeleitet werden oder in anderer Weise von. der Aufnahmemaschine gesteuert sein, beispielsweise auf elektrischem Wege.
- Als Druckmedium kann: eine Flüssigkeit, z. B. Wasser, oder ein Gas, z. B. Luft oder Dampf, verwendet werden. Bei der Verwendung von Wasser als Druckmedium sind gute Ergebnisse erhalten worden mit einem Druck von ungefähr io at.
- Die Schnitte, die erfindungsgemäß bei der Verwendung eines kräftigen Strahles als Schneidorgan. erhalten werden, sind sehr scharf und genau. Dies ist im Hinblick auf die große Dicke der feuchten Faserbahnen, die bei der Herstellung von Holzfaserplatten in Betracht kommen, und auf die besondere Beschaffenheit der in diesen Bahnen. vorliegenden Fasern sehr überraschend.
- Gemäß der Erfindung können kräftige Flüssigkeits- oder Gasstrahlen auch zum Geradeschneiden der Seitenkanten verwendet werden. Zu diesem Zweck können zwei feste Mundstücke ig und 2o über der Aufnahmemaschine angeordnet werden, vorzugsweise näher an deren Aufnahmeende als das bewegliche, zum Abschneiden der Bahn zu Bögen dienende Mundstück 14.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Maschinen für die Herstellung von Holzfaserplatten zum Schneiden der feuchten. Faserbahn zu rechtwinkligen Bögen mit einer oberhalb der Aufnahmemaschine angeordneten Führung und einem längs der gemannten Führung beweglichen Schneidwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerkzeug hinter der Preßpartie der Aufnahmemaschine angeordnet, ist und aus einem gegen die Faserbahn gerichteten Spritzmundstück besteht, durch welches ein unter hohem Druck austretender Strahl eines Mediums einen Schlitz mit scharfen Kanten durch die, Faserbahn schneiden kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch ein in der Zuleitung für das Druckmedium bzw. im Mundstück angeordnetes Abschlußorgan, das sich selbsttätig öffnet, wenn das Mundstück seinen zurückgehenden. Hub vollendet hat und der nächste Bogen. abgeschnitten werden. soll.
- 3. Vorrichtung mach Anspruch r oder 2, da durch gekennzeichnet, daß die Förderrollen der Aufnahmemaschine an denjenigen Stellen, an welchen der Strahl auf die Rallen trifft, abgedreht bzw. im Querschnitt verringert oder abgebrochen sind.
- Vorrichtung nach Anspruch r, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine unterhalb des Rollenförderers ad. dgl, angeordnete Aufnahmemulde für die! vom Strahl losgerissenen Fasern und eine, Leitung zur Zurückführung der in der Mulde aufgesammelten Fasern an die Aufschlämmungsmulde.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch r bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des liundstückes längs der Führung direkt von der Aufnahmemaschine hergeleitet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE880691X | 1948-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE880691C true DE880691C (de) | 1953-06-22 |
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ID=20374384
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL11203A Expired DE880691C (de) | 1948-03-03 | 1951-12-30 | Schneidvorrichtung an Maschinen zur Herstellung von Holzfaserplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE880691C (de) |
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1951
- 1951-12-30 DE DEL11203A patent/DE880691C/de not_active Expired
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