DE8806791U1 - Lehrfunktionsmodell zum Grundgesetz der Verzahnung - Google Patents
Lehrfunktionsmodell zum Grundgesetz der VerzahnungInfo
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Description
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Beschreibung
Prof. Dr.-Ing. Horst Langer
Lehrfunktionsmodell zum Grundgesetz der Verzahnung.
Bei der Ausbildung von Schülern und Studenten im Themenbereich "Grundlagen der Verzahnung" machen die komplexen theoretischen
Zusammenhänge das Begreifen schwer. Didaktische Hilfsmittel sind große Zeichnungen, Overheadprojektion und das bewegliche
realistische Funktionsmodell.
"Soll von einer Welle auf eine andere mit Zahnflanken eine Drehbewegung
mit konstanter Winkelgeschwindigkeit übertragen werden, so muß die gemeinsame Normale im ,jeweiligen Berührpunkt durch
einen festen Punkt, den Wälzpunkt, verlaufen und das mit einem Uberdeckungsgrad größer als 1".
In ähnlicher Form steht das Grundgesetz der Verzahnung in den meisten Lehrbüchern und wird für verschiedene Zahnflankenformen
zeichnerisch dargestellt. Wegen der hohen Informationsdichte dieses Grundgesetzes und weil die "Normalen" nicht dinglich,
sondern theoretische Geraden sind, gibt es bisher kein Funktionsmodell, das das Grundgesetz der Verzahnung umfassend veranschaulicht.
Die Erfindung geht zurück auf die Tatsache, daß ein Negativ-Beweis
- was ist, wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind häufig einen höheren Lehrwert hat;
die Verwendung einer Verzahnung, die das Grundgesetz nicht erfüllt,
ermöglicht die Darstellung des nicht konstanten Obersetzungsverhältnisses
als Folge der Tatsache, daß die dinglich darzustellende Normale nicht unverändert durch einen festen
Punkt geht.
Ein Zahnradpaar mit nicht konstantem Übersetzungsverhältnis,
vorzugsweise bestehend aus einem Sternzapfenrad (2) und einem Triebbolzenrad (5), wird auf Lagerbuchsen fest aber lösbar mit
Klemm-Muttern geklemmt und so auf Achsen drehbar gelagert, die
fest in die Grundplatte (1) eingelassen sind. Die Drehbewegung des Rades (2) wird mit Hilfe eines formschlüssigen Umhüllungstriebes, vorzugsweise als Zahnriementrieb ausgeführt, auf einen
Anzeigeschlitten übertragen, der auf einer Achse geführt ist, so daß der Drehwinkel des Rades mit einem Zeiger linear abgebildet
wird.
In gleicher Weise wird die Drehbewegung des Rades (5) auf einen
weiteren Anzeigeschlitten übertragen, wobei die Achsen der beiden Schlitten rechtwinklig zueinander verlaufen. Der sich bildende
Schnittpunkt der beiden Zeiger bezeichnet in dem so gebildeten Koordinatenfeld die relative Drehlage der Zahnräder.
Die Ungleichförmigkeit der Drehwinkelübertragung von Eingriffs- I beginn bis Eingriffsende wird als nichtlineare Kurve sichtbar,
wenn die Abfolge der Zeigerschnittpunkte als Kurvenzug auf dem Modell oder an der Projektionswand nachgezeichnet wird.
Die Zahnräder, die Anzeigeschlitten und die Zeiger werden vorzugsweise aus transparentem Kunststoff gefertigt und auf eine
transparente Grundplatte montiert, deren Größe der Lichtdurchtrittsöffnung
des Overheadprojektor angepaßt ist.
Der erfinderische Gedanke, den Zusammenhang zwischen dem Verlauf der Normalen und der Ungleichförmigkeit der Drehübertragung
darzustellen, wird realisiert durch einen Gleitklotz mit halbkreisförmiger Ausnehmung, der federbelastet so auf einem
7apfen des Sternzapfenrades gleitet, daß ein Bolzen des Triebbolzenrades
in die halbkreisförmige Ausnehmung greift und während der gesamten Eingriffszeit der Bolzenbewegung relativ zum
Sternzapfen folgt. Dazu muß die halbkreisförmige Ausnehmung so angebracht sein, daß sie, genau wie der Bolzen des Rades (3)>
den Sternzapfen tangiert.
Bei der Gleitbewegung des Bolzens in Richtung auf den Radmittelpunkt
(2) zu, wird die Feder zusammengedrückt; bei der Bewegung nach außen folgt der Gleitklotz durch die Feder gedrückt
dem Bolzen nach, bis dieser außer Eingriff gerät. Kurz vorher hat das nächste Flankenpaar den Eingriff übernommen.
Am Gleitklotz ist ein gerader Draht befestigt und zwar so, daß er gleichzeitig durch den Mittelpunkt der halbkreisförmigen
Ausnehmung und senkrecht zum Sternzapfen verläuft. Dadurch bildet der Draht die im Grundgesetz formulierte Normale auf beide Flanken,
sowohl den Bolzen als auch den Sternzapfen. Der Draht teilt die Verbindungslinie der Drehmittelpunkte während
der Abwälzbewegung der Räder in sich ändernde Adsc: uitte
(nicht konstanter Schnittpunkt), wodurch die Ungleichförmigkeit der Drehübertragung begründet ist. Zahneingriff, Koordinatenaufzeichnung
und Wandern des Normalen-Schnittpunktes werden synchron an die Wand projiziert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 die transparente Gi'undplatte (1) mit der auf Achse (25)
drehbar gelagerten Lagerbuchse (21) und dem mit Mutter (23) darauf geklemmten Sternzapfenrad (2) mit den radial angeordneten
Sternzapfen (4); gleichfalls zeigt Fig. 1 die auf Achse (26) drehbar gelagerte Lagerbuchse (23} auf die mit Mutter (24) das
Triebbolzenrad (3) geklemmt ist, auf dessen Oberfläche die Bolzen (5) geklebt sind. Sternzapfen (4a) befindet sich mit
Bolzen (5a) in Singriff. Der Gleitklotz (6a) liegt durch eine Feder (7) gedrückt am Bolzen an, Der Zahnriemen (13) verbindet
über mehrere ümienkungen die Lagerbuchse (21) und damit das
Rad (2) mit dem auf Achse (15) gleitenden Anzoigeschlitten (14)
mit seinem Zeiger (16); der Zahnriemen (9) verbindet über mehrere Umlenkungen Lagerbuchse (22) 'und damit Rad (3) mit dem
auf Achse (12) gleitenden Anzeigeschlitten (10) mit seinem Zeiger (11).
Fig. 2 den Schnitt AB durch das Modell ohne den Anzeigemechanismus
.
Fig. 3 ein evolventenverzahntes Stirnradpaar (17) und (18), das
statt der Räder (2) und (3) auf die Lagerbuchsen (21) und (22) geklemmt werden kann unter Beibehaltung der Drehübertragungsmechanismen
auf die Zeiger (11) und (16).
Die Zahnräder (2) und (3) werden auf ihre zugehörigen Lagerbüchsen
gesteckt und mit den Klemm-Muttern festgezogen. Rad (3)
wird von Hand gegen den Uhrzeigersinn gedreht; Bolzen (5a) befindet sich mit Sternzapfen (4a) in Eingriff, Gleitklotz (6a)
liegt durch die Feder gedrückt am Bolzen (5a) an; der zugehörige
Normalen-Draht (8) schneidet die Verbindungslinie der Drehmittelpunkte an der Stelle C und teilt die Verbindungslinie entsprechend
dem momentanen Obersetzungsverhältnis in zwei Teilstrecken auf. Der Schnittpunkt der beiden Zeiger (11) und (16)
entspricht dsr momentanen Stellung der Räder. Wird Rad (3) weitergedreht, verschiebt sich der Normalen-Schnitt C und damit
ändert sich das Übersetzungsverhältnis. Die Folge der Zeigerschnittpunkte bildet dabei etwa die skizzierte periodische
Kurve (19)· Sie kann während der Projektion punktweise auf die Deckplatte oder an die Projektionswand gezeichnet werden.
• · · &Ggr;*
Nicht alle Sternzapfen müssen notwendigerweise mit Glei^klotz,
Feder und Draht ausgerüstet sein.
Die Räder (2) und (3) können gegen das evolventenverzahnte Radpaar
(I?) uii·:1'. ( lö) jusgei-auscht werden. Bei der Abwälzbewegung
bildet der Schnitt der beiden Zeiger die skizzierte Gerade (20)
ab, das bedeutet: Die Übersetzung ist konstant und das Grundgesetz der Verzahnung ist hierbei erfüllt.
Claims (6)
1. Lehrfunktionsmodell zum Grundgesetz der Verzahnung bestehend aus einer Grundplatte und einem darauf um Achsen drehbar
gelagerten, im Eingriff befindlichen Zahnradpaar, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Zahnrad ein Sternzapfenrad (2) und das andere ein Triebbolzenrad (3) ist.
2. Lehrfunktionsmodell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Zahnräder kraftschlüssig mittels einer Klemm-Mutter
mit Lagerbüchsen verbunden sind, die auf die Achsen gesteckt sind.
3· Lehrfunktionsmodell nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einen oder /nehrere Sternzapfen des Rarles (2) Gleitklötze
federbelastet so angeordnet sind, daß sie vom eingreifenden Triebbolzen erfaßt und mitgeführt werden, dadurch, daß
der Trieboolzen in eine halbkreisförmige, den Sternzapfen tangierende Ausnehmung im Gleitklotz eingreift.
4. Lehrfunktionsmodell nach Anspruch 1-3»
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Gleitklotz ein gerader Draht so angebracht ist, daß er senkrecht zum Sternzapfen und durch den Mittelpunkt der halbkreisförmigen
Ausnehmung verläuft.
5. Lehrfunktionsmodell nach Anspruch 1-4·,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerbuchse des Rades (2) unterhalb des Zahnrades herausragt
und dort das Zahnritzel eines formschlüssigen Umhüllungstriebes trägt, der mit einem auf einer geraden Achse längs
gleitenden Anzeigeschlitten verbunden ist, auf dem sich ein Zeiger befindet,
und daß ebenso die Lagerbuchse des Rades (3) unterhalb des Zahnrades
herausragt und dort das Zahnritzel eines formschlüssigen Umhüllungstriebes trägt, der mit einem auf einer geraden Achse
längs gleitenden Anzeigeschlitten verbunden ist, auf dem sich ein weiterer Zeiger befindet,
derart, daß die beiden Gleitachsen rechtwinklig zueinander angeordnet
sind und die Zeiger sich rechtwinklig schneiden.
6. LehrfunktioD.smodell nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sternzapfenrad und Triebbolzenrad ausgewechselt werden können gegen ein Evolventen-Zahnradpaar unter Beibehaltung des Anzeigemechanismus
nach Anspruch 5.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806791U DE8806791U1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Lehrfunktionsmodell zum Grundgesetz der Verzahnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806791U DE8806791U1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Lehrfunktionsmodell zum Grundgesetz der Verzahnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806791U1 true DE8806791U1 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6824366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806791U Expired DE8806791U1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Lehrfunktionsmodell zum Grundgesetz der Verzahnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806791U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-25 DE DE8806791U patent/DE8806791U1/de not_active Expired
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