DE8806601U1 - Würfelgerät - Google Patents
WürfelgerätInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/04—Dice; Dice-boxes; Mechanical dice-throwing devices
- A63F9/0406—Dice-throwing devices, e.g. dice cups
Landscapes
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Würfelgerät oder Würfelspiel mit einem geschlossenen, mindestens teilweise
durchsichtigen Gehäuse und zwei oder mehr Würfeln, welche jeweils in einem vom Gehäuse und mindestens
einer Trennwand gebildeten Kanal zu bewegen und danach auf dem Boden des Gehäuses in eine stabile Endlage
zu bringen sind.
Bei derartigen Würfclgerüten sind die Würfel unverlierbar
im Gehäuse enthalten. Sic können beliebig geschüttelt werden. Sobald man das Gehäuse mit seinem
flachen Boden nach unten hält und die Schüttelbewegung beendet, fallen die Würfel in ihre Endlage ab.
Je nach Art des Gehäuses und der angewandten Spielregel können dann die aufscheinenden Wertsymbole abgelesen
und ausgewertet werden.
Bei einem bekannten Würfelgcrät dieser Art (vgl.
DE-OS 29 39 802) besteht das Gehäuse insgesamt aus einem durchsichtigen Werkstoff und ist das Gehäuse
vorzugsweise zylinder- oder trinkglasförmig ausgebildet sowie vollständig mit einer durchsichtigen,
die Würfel umgebenden Flüssigkeit gefüllt. Ein zentraler Einsatz mit Trennwänden bildet dabei zusammen
mit dem Gehäuse Kanäle für eine isolierte Bewegung der Würfel.
Eine solche Ausführungsform ist verhältnismäßig aufwendig in der Herstellung, soll sie doch flüssigkeitsdicht
sein. Da sich eine eindeutige Endlage der Würfel nur hinsichtlich ihrer Oberseite ergibt, müssen
die Wertsymbole von oben abgelesen werden, was wiederum
dazu zwingt, das Gehäuse weitgehend bzw. ganz aus
durchsichtigem Werkstoff zu fertigen. Schließlich ist
das bekannte Würfelgerät von Form und Inhalt her unbequem zu handhaben. Hinzu kommt, daß es schonend gehandhabt
werden muß. Damit eignet es sich kaum als ein leicht mitzuführendes Unterhaltungsspiel.
Hier setzt nun die Erfindung an. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, ein Würfelgerät der genannten Art im Aufbau
zu vereinfachen und in Bezug auf Hai t-harkeit und Handhabung
zu verbessern.
Gelöst wird diese Aufgabe nach dem Vorschlag der Erfindung dadurch, daß die Kanüle in einer F.benc nebeneinanderliegend
angeordnet sind, wobei das Gehäuse insge-IS
samt eine verhältnismäßig flache, rechteckige Form aufweist und die Vorderseite des Gehäuses mindestens im
Bereich der Endlage der Würfel durchsichtig ist.
Wie ersichtlich, schlägt die Erfindung eine kompakte, bequem zu handhabende und robuste Gestalt vor. Das erfindungsgemäße
Würfelgerät eignet sich damit auch hervorragend als Unterhaltungsspiel für Reisen, wobei es
- ähnlich wie eine Zigarettenschachtel - in Rock- odei Hosentaschen mitgeführt werden kann. Da die Endlage der
Würfel recht einfach zu überblicken ist, braucht nur ein kleiner Teilbereich des Gehäuses durchsichtig zu
sein, während der Rest in beliebiger Weise gestaltet werden kann.
Vorteilhaft besitzen die Kanäle einen rechteckigen Querschnitt, wobei die kürzeste Querschnittsabmessung
mindestens so groß wie der längste diagonale Abstand von einer Würfelspitze zur gegenüberliegenden Würfelspitze
ist. - Diese Ausführungsform bietet den Würfeln bei geringstem Materialeinsatz größtmögliche Bewegungsfreiheit.
Jeder Würfel kann sich also beim Schütteln und Herabfallen über alle möglichen Achsen drehen. Dies
bedeutet einen hohen Spielanreiz.
In weiterer Ausgestaltung dos Erfindungsgedankens
weisen die Kanäle in Bodennähe Vorsprünge o. dgl. lur Verringerung des freien Querschnitts und einheitlichen
Ausrichtung der Würfel in ihrer Endlage auf. Zweckmäßigerweise sind die Vorsprünge in etwa
keil- oder trapezförmig ausgebildet.
Vorteilhaft weisen die Kanäle an ihrer Innenseite Schikanen, insbesondere in Form von Rippen o, dgl.
auf. - Dies verstärkt den Würfeleffekt.
Nach einem anderen Vorschlag ist eine Sperre für jeden Würfel zur Sicherung in seiner Endlage vorgesehen.
- Diese Ausführungsform bietet die Möglichkeit, .n inzelergebnisse in gut überschaubarer
Weise hintereinander herbeizuführen. So können die bereits in ihre Endlage gebrachten oder nicht benötigten
Würfel festgesetzt werden, während andere weiterhin beweglich bleiben.
Die Sperre läßt sich in besonders einfacher Form als ein dicht oberhalb des Würfels in den Kanal
einrückbarer Stift realisieren. Darüber hinaus kommen jedoch noch viele weitere Formen in Betracht,
beispielsweise Schieber u.a.
Schließlich kann das Gehäuse in seiner äußeren Gestalt nach Art einer zigarettenschachtel ausgebildet sein.
- Eine solche Ausführungsform läßt sich ebenso bequem unterbringen und mitnehmen wie eine echte Zigarettenschachtel.
Bei ihr könnten beispielsweise Etuis wie für eine Zigarettenschachtel Verwendung finden, eine
Abgabe über Automaten wie für Zigarettenschachteln in Betracht kommen und anderes mehr. Im übrigen eignet
sich eine solche Ausführungsform gleichzeitig als Werbeträger für Zigarettenmarken. Mit dieser weiteren
Funktion gewinnt das erfindungsgeinäße Würfelgerät auch
Bedeutung als Werbegeschenk.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend in Verbindung mit der Zeichnung für ein
Ausführungsbeispiel beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 2 den Gegenstand von Fig. 1 schematisch in Seitenansicht.
10
Nach den Fig. 1 und 2 umfaßt das erfindungsgemäße Würfelgerät zunächst ein Gehäuse 1 von flacher, rechteckiger
Form aus durchsichtigem Kunststoff. Das Gehäuse 1 ist mittels Trennwände 2 so in Kanäle 3 unterteilt, daß
diese in einer Ebene nebeneinander liegen. In jedem Kanal 3 befindet sich ein Würfel 4. Die Kanäle 3 haben
annähernd quadratischen bzw. rechteckigen Querschnitt, wobei die kürzeste Querschnittsabmessung mindestens so
groß wie der längste diagonale Abstand von einer Würfel
spitze zur gegenüberliegenden Würfelspitze ist.
Wie ersichtlich, weist das Gehäuse 1 allseits ebene Begrenzungswände auf, darunter eine Vorderseite 5 und einen Boden 6. Auf letzterem ruhen die Würfel 4 in ihrer
Endlage. Dabei ist jeweils eine Oberfläche der Würfel 4 parallel zur Vorderseite 5 ausgerichtet und von daher
einzusehen. Diese Oberfläche liefert das maßgebliche Wertsymbol. In die gezeigte Endlage geraten die Würfel
4 nach dem Schütteln aufgrund der Schwerkraft, wobei
Vorsprünge 7 in jedem Kanal 3 für die gewünschte Ausrichtung der Würfel 4 zur Vorderseite 5 sorgen. Die Vorsprünge 7 sind anfänglich keilförmig ausgebildet und
besitzen insgesamt eine etwa trapezförmige Querschnittsform.
F.ndlage mittels einer Sperre sichern. Letztere besteht
hier aus einem Stift 8, welcher in Richtung des Doppcl-
pfeils 9 bewegbar ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel (vgl. Fig. 2) ist er dicht oberhalb des Würfels
4 in den Kanal 3 eingerückt und vermag so, den Würfel 4 in seiner dargestellten Endlage auch bei neuerlichem
Schütteln zu halten. Um die Drehbewegung der Würfel beim Schütteln zu fördern, sind im übrigen an der
Innenseite der Kanäle noch Schikanen vorgesehen, welche hier die Form von Rippen 10 haben.
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| 1 | Gehäuse |
| 2 | Trennwand |
| 3 | Kanal |
| 4 | Würfel |
| 5 | Vorderseite |
| 6 | Boden |
| 7 | Vorsprung |
| 8 | Stift |
| 9 | Doppelpfeil |
| 10 | Rippe |
Claims (8)
1. Würfelgerät mit einem geschlossenen, mindestens teilweise durchsichtigen Gehäuse und zwei oder
mehr Würfeln, welche jeweils in einem vom Gehäu se und mindestens einer Trennwand gebildeten Ka nal zu bewegen und danach auf dem Boden des Gehäuses in eine stabile Endlage zu bringen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle C 3 ) in
mehr Würfeln, welche jeweils in einem vom Gehäu se und mindestens einer Trennwand gebildeten Ka nal zu bewegen und danach auf dem Boden des Gehäuses in eine stabile Endlage zu bringen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle C 3 ) in
einer libenc nebcneinanderlicgend angeordnet sind,
wobei das Gehäuse ( 1 ) insgesamt eine verhältnismäßig flache, rechteckige Form aufweist und die
Vorderseite ( 5 ) des Gehäuses ( 1 ) mindestens im Bereich der Endlage der Würfel C 4 ) durchsichtig ist.
2. Würfelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle ( 3 ) einen rechteckigen Querschnitt besitzen, wobei die kürzeste Quersch'-,itts-
abmessung mindestens so groß wie der längste diagonale Abstand von einer Würfelspitze zur gegenüberliegenden Würfelspitze ist.
3. Würfelgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle ( 3 ) in Bodennähe Vorsprünge
( 7 ) o. dgl. zur Verringerung des freien Querschnitts und einheitlichen Ausrichtung der Würfel ( 4 ) in
ihrer Endlage aufweisen.
4. Würfelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorsprünge ( 7 ) in etwa keil-
oder trapezförmig ausgebildet sind.
5. Würfelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle ( 3 ) an ihrer Innenseite Schikanen, insbesondere in Form von Rippen
( 10)o. dgl. aufweisen.
6. Würfdlgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Sperre für jeden Würfel
( 4 ) zur Sicherung in seiner Endlage vorgesehen f,st.
7. Würfelgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre ein dicht oberhalb des Würfels ( 4 )
in den Kanal ( 3 ) einrückbarer Stift ( 8 ) ist...
8. Würfelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß drs Gehäuse ( 1 ) in seiner äuße-
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ion dost alt. nach Art einer Zigarettenschachtel ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806601U DE8806601U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Würfelgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806601U DE8806601U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Würfelgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806601U1 true DE8806601U1 (de) | 1988-06-30 |
Family
ID=6824238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806601U Expired DE8806601U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Würfelgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806601U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-19 DE DE8806601U patent/DE8806601U1/de not_active Expired
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