DE8806572U1 - Steuergerät für eine Heizvorrichtung - Google Patents
Steuergerät für eine HeizvorrichtungInfo
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- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/1902—Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the use of a variable reference value
- G05D23/1904—Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the use of a variable reference value variable in time
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
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Description
Die Erfindung betrifft ein Steuergerät für eine Heizvorrichtung in Kraftfahrzeugen mit folgenden Merkmalen:
- einem Microrechner,
- einem Speicher für mehrere voreinstellbare
Heizeinstellzeiten, von denen jeweils nur eine
aktivierbar und einschaltbar ist und eine automatische Einschaltwiederholung ausgeschlossen ist,
- einem ersten Zeitglied, das die Heizzeit auf eine Stunde begrenzt,
- einer ersten Anzeigevorrichtung, die elektrisch leitend
mit dem Microrechner verbunden ist, die als 24-Stunden-Anzeige ausgebildet ist und wahlweise die
aktuelle Uhrzeit oder die Heizeinschaltzeiten in
Stunden und Minuten anzeigt,
- eine Eingabevorrichtung, die Schalter aufweist, die
elektrisch leitend mit dem Microrechner verbunden sind, bei deren Betätigung die Anzeigevorrichtung von der
Uhrzeit auf die Heizeinschaltzeiten umgeschaltet wird
und/oder der Inhalt des Speichers verändert wird und/oder Schaltfunktionen durchgeführt werden.
Aus der deutschen Patentschrift DE-PS 30 24 983 ist ein
Steuergerät für eine Heizvorrichtung bekannt,- das eine
Schaltungsanordnung enthält, die als Microprozessor
ausgebildet sein kann und über einer. Speicher verfügt. Das Steuergerät weist weiterhin eine Eingabevorrichtung roit
■ehreren Schaltern und eine Anzeigevorrichtung auf. die als
24-Stunden-Anzeige ausgebildet ist. In dem Speicher sind zwei Abfahrtzeiten voreinstellbar, von denen jeweils nur
• 4 · · · t
eine aktiviert werden kann. Der EinschaLtzeitpunkt der
Heizvorrichtung wird von dem Microprozessor aus der
vorgegebenen Solltemperatur, mindestens einer gemessenen
Isttempera tür und vorgegebenen Fahrzeugdaten ermittelt. Die
Ermittlung des Einschaltzeitpunkts beginnt eine Stunde vor
: der aktivierten Abfahrtzeit. Die maximale Heizzeit beträgt
j «ine Stunde. Bei Betätigung eines ersten oder zweiten
! Ader die Ahfahrt7&bgr;iten anaezeiat. Zwei Lirhternittierende
dioden kennzeichnen die angezeigte oder aktivierte Abfahrtzeit. Durch Betätigung des ersten oder des zweiten
Schalters zusammen mit je einem von zwei Stellschaltern
»erden die Uhrzeit oder die Abfahrtzeiten vor- oder
rücklaufend eingestellt. Die voreingestellte aktivierte
Abfahrtzeit kann zusätzlich um zweimal 24 Stunden verschoben »erden, so daß sich eine maximale VoreinstelIzeit von 72
Stunden ergibt. Die gewählte Verschiebung wird von der Anzeigevorrichtung angezeigt.
tin Nachteil ist hierbei, daß die Abfahrtzeiten nur über
\ linen Zeitraum von maximal 72 Stunden voreinstellbar sind
ynd der Bediener keine Kennzeichnung des Tags der Abfahrtzeiten angezeigt bekommt, so daß Bedienungsfehler
nicht auszuschließen sind. Weiterhin erweist sich als nachteilig, daß die Ermittlung des Einschaltzeitpunkts der
Heizvorrichtung in Abhängigkeit von der Solltemperatur und
von der Isttemperatur stark von der Fahrzeuggröße und der tröße der Fensterfläche des Fahrzeugs abhängt, so daß der
&igr; Ricroprozessor an jeden Fahrzeugtyp angepaßt werden muß, was
&igr; nicht einfach zu realisieren ist und zusätzliche Kosten
erzeugt. Der Einsatz eines mehrstufigen Schalters zur
Einstellung einer Wichtungsgröße erlaubt dabei häufig keine
ausreichende Anpassung an den Fahrzeugtyp.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Steuergerät zu schaffen, daß einfach und kostengünstig ist, daß durch eine
übersichtliche Anzeige aller Funktionen und durch eine
ainfache und komfortable Eingabe der Heizeinschaltzeiten
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über e-ini?.'i ?n?fighamn absehbaren Zeitraum
Feh leinscha Ltungen verhindern hilft.
• der Speicher einen Speicherbereich für den aktuellen
Wochentag und die Wochentage der Heizeinscha Itzeiten
aufweist und daß der Microrechner mit dem Speicher und einer 7 u &bgr; >
t &bgr; &eegr; An*eitievorrichtijr!f· (2) verbunden ist-
• der Speicher einen Speicherbereich für mindestens drei
unterschiedliche Buchstaben und/oder Zahlen aufweist,
die die voreingestellten oder voreinzustellenden
Heizeinschaltzeiten kennzeichnen und daß der
Microrech.-ier mit dem Speicher und einer dritten
Anzeigevorrichtung (3) verbunden ist,
" die Eingabevorrichtung einen Schalter aufweist, bei
dessen Betätigung die erste Anzeigevorrichtung die
Heizeinschaltzeiten, die dritte Anzeigevorrichtung die
die Heizeinschaltzeiten kennzeichnenden Zihlen und/oder
Buchstaben und die zweite Anzeigevorrichtung die Wochentage der Heizeinscha Itzeiten anzeigt,
• die Eingabevorrichtung Schalter aufweist, bei deren
teilweise gleichzeitiger Betätigung der aktuelle
Wochentag und; „.dir der Wochentag der
HeizeinschaLtzeiten in dem Speicher verändert und
abgespeichert wird,
- der Microrechner nach Ablauf de." Heizzeit einer
eingeschalteten Hei zei nscha Ltzei t den Wochentag auf Her;
nächsten Wochentag f ortscha Ltet, wenn die weiterb;.,
gespeicherte Heizeinschaltzeit ohne Eingabe eines
Wochentags erneut aktiviert wird.
Es ist von Vorteil, daß der Speicher einen Sp3icherbe reich
für den aktueLlen Wochentag und die Wochentage der
dem Speicher und einer zweiten Anzeigevorrichtung verbunden §
ist, weil so auf einfache und kostengünstige Weise dor |
voreinsteLLbare Zeitraum für die HeizennschaLtzeiten in ;
übersichtlicher Weise auf eine Woche festgelegt wird, die '
Bedienung vereinfacht und Bedienungsfehler, die zu
Fehleinschaltungen führen, verhindert werden.
Fehleinschaltungen führen, verhindert werden.
In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, daß der Speicher -■
einen Speicherbereich für mindestens drei unterschiedliche - &ggr;.
Buchstaben und/oder Zahlen aufweist, die die
voreingestellten oder voreinzustellenden Heizeinschaltzeiten
kennzeichnen und daß der Microrechner mit dem Speicher und
einer dritten Anzeigevorrichtung verbunden ist, weil so die
Sicherheit bei dem Betrieb des Steuergeräts erhöht wird, da
Bedienungsfehler und mit den Bodienungsfehlern verbundene
Fehleinschaltungen vermieden werden.
kennzeichnen und daß der Microrechner mit dem Speicher und
einer dritten Anzeigevorrichtung verbunden ist, weil so die
Sicherheit bei dem Betrieb des Steuergeräts erhöht wird, da
Bedienungsfehler und mit den Bodienungsfehlern verbundene
Fehleinschaltungen vermieden werden.
Dadurch, daß die Eingabevorrichtung einen Schalter aufweist,
bei dessen Betätigung die erste Anzeigevorrichtung die
Heizeinschaltzeiten, die dritte Anzeigevorrichtung die die
Heizeinschaltzeiten kennzeichnenden Zahlen und/oder
Buchstaben und die zweite Anzeigevorrichtung die Wochentage
der lleizeinschaltzeiten anzeigt, ergibt sich der Vorteil,
daß auf einfach.* und kostengünstige Weise eine Umschaltung
von der aktuellen Zeit auf die Heizeinschaltzeiten erfolgt.
bei dessen Betätigung die erste Anzeigevorrichtung die
Heizeinschaltzeiten, die dritte Anzeigevorrichtung die die
Heizeinschaltzeiten kennzeichnenden Zahlen und/oder
Buchstaben und die zweite Anzeigevorrichtung die Wochentage
der lleizeinschaltzeiten anzeigt, ergibt sich der Vorteil,
daß auf einfach.* und kostengünstige Weise eine Umschaltung
von der aktuellen Zeit auf die Heizeinschaltzeiten erfolgt.
Weiterhin 1st vorteilhaft, daß die Eingabevorrichtung
Schalter aufweist, bei deren teilweise gleichzeitiger
Betätigung der aktuelle Wochentag und/oder der Wochentag der
Heizeinschaltzeiten in dem Speicher verändert und
abgespeichert wird/ weil so auf einfache Welse der jeweilige
Wochentag einstellbar ist.
Schalter aufweist, bei deren teilweise gleichzeitiger
Betätigung der aktuelle Wochentag und/oder der Wochentag der
Heizeinschaltzeiten in dem Speicher verändert und
abgespeichert wird/ weil so auf einfache Welse der jeweilige
Wochentag einstellbar ist.
Um den Komfort bei der Bedienung zu erhöhen, ist es
ujifji-jiin ycrtiilhsft- d 3 ß dsr Microrechner n?ch Ablauf der
Heizzeit einer eingeschalteten HeizeinschaItzeit den
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Heizzeit einer eingeschalteten HeizeinschaItzeit den
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Wochentag auf den nächsten Wochentag fortschaltet, wenn die
weiterhin gespeicherte HeizeinschaLtzeit ohne Eingabe eines
Wochentags erneut aktiviert wird, da somit eine einmal abgespeicherte HeizeinschaLtzeit je nach Bedarf für den
jeweils folgenden Tag erneut aktiviert werden kann, ohne daß die Heizeinschaltzeit neu eingegeben werden muß oder die
ausgeschlossene automatische Einschaltwiederholung umgangen
wi rd.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des
Erfindungsgegenstands ergeben sich aus den Unteransprüchen. -
Insbesondere ist es vorteilhaft, daß ein drittes Zeitglied die Nachlaufzeit der Heizvorrichtung bei eingeschaltetem
Dauerbetrieb nach Abschalten der Zündung auf eine vorgegebene Zeit begrenzt, um bei Wartezeiten, wie z. B.
Stopps vor Bahnübergängen, bei denen aus Gründen des Umweltschutzes und der Kraftstoffeinsparung der Motor eines
Kraftfahrzeugs abgestellt wird, die Heizvorrichtung weiter
in Betrieb zu halten und somit den Komfort zu erhöhen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands ist in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Die einzige Figur zeigt ein erfindungsgemäßes Steuergerät in
Vorderansicht.
auf, die vorzugsweise aus einem genarbten schwarzen
(12) zu vermeiden. In einem Durchbruch dieser Frontplatte
(12) sind Anzeigevorrichtungen (1, 2, 3, 9, 10, 11) I
•ingepaßt. Zudem weist die Frontplatte (12) Durchbrüche auf,
in denen Schalter (4), (5), (6), (7), (8) der
<6>, (7), (S) sind dabei als Tastschalter ausgebildet, die
in einer Linie angeordnet sind und deren Größe und deren
• ■: :
Abstand zueinander eine sichere Bedienung in einem Kraftfahrzeug ermögLicht. Auf der Vorderseite weisen die
Schalter (4), (5), C6), C7), C8) Symbole auf, die hier beispielhaft der Schaltfunktion der Schalter C4), (5), (6),
(7), (8) angepaßt gezeigt werden. Diese Symbole sind beleuchtet, um auch bei Dunkelheit eine sicnere Bedienung
des Steuergeräts zu ermöglichen. Die Beleuchtung erfolgt vorzugsweise durch einen hinter den Schaltern C4), (5), (6),
(7), (8) angeordneten Lichtleiter, der optisch an nur eine
Lichtquelle angekoppelt ist, wodurch eine gleichmäßige •Beleuchtung der Symbole erreicht wird und Kosten für
zusätzliche Lichtquellen und deren Halterungen eingespart werden und die Stromaufnähme herabgesetzt wird.
Die Anzeigevorrichtungen (1, 2, 3, 9, 10, 11) sind hier, um St roe zu sparen, in einer LCD-Anzeige zusammengefaßt, die
beleuchtet ist^ um bei allen Lichtverhältnissen alle
Funktionen des c$euergeräts, die zu einer Steuerfunktion
gehören, gleichzeitig in einer Anzeige anzeigen zu können, was mögliche Bedienungsfehler verhindert.
Die aktuelle Uhrzeit oder die Heizeinschaltzeiten werden
durch vier Anzeigefelder, die als 7-Segment-Anzeigen
ausgebildet sind, in Stunden und Minuten angezeigt. Die Anzeige ist somit als digitale 24-Stunden-Anzeige
ausgebildet. Zwei Punkte trennen die Stunden-Anzeige von der Minuten-Anzeige/ um eine bessere Erkennbarkeit zu erreichen.
Unterhalb der 24-Stunden-Anzeige weist die erste Anzeigevorrichtung (1) eine zweite Anzeigevorrichtung (2)
auf/ um dem Bediener den aktuellen Wochentag oder den Wochentag der Heizeinschaltzeiten anzuzeigen, wodurch die
Bedienung vereinfacht und Bedienungsfehler verhindert werden. Die zweite Anzeigevorrichtung (2) wird hier
beispielhaft durch sieben in einer Linie angeordnete Anzeigefelder gebildet, von denen jedes einen Wochentag
mittels zwei Buchstaben unverwechselbar kennzeichnend
anzeigt= Abge Lei tot von der deutschen Sprache ist
» · *** f · BI Il
&igr;« r ·
beispieLsueise die folgende kennzeichnende Zuordnung
möglich:
Montag: Mo, Dienstag: Di, Mittwoch: Mi, Donnerstag: Do, Freitag: Fr, Samstag: Sa,
Sonntag: So.
Eine dritte Anzeigevorrichtung (3) weist zudem mindestens
drei Anzeigefelder auf, die hier beispielhaft die Zahlen 1,
2, 3 usw. anzeigen und die die voreingestellten _.ier
voreinzustellenden HeizeinschaLtzeiten kennzeichnen, wodurch
eine eindeutige Kennzeichnung der Heizeinschaltzeiten
erreicht wird, was die Bedienung vereinfacht.
Zur Kennzeichnung, daß die Heizvorrichtung in Betr-.eb ist,
zeigt eine sechste Anzeigevorrichtung (9) über ein Anzeigefeld ein hier beispielhaft ausgewähltes Symbol an.
Eine vierte Anzeigevorrichtung (10) zeigt ein Symbol an,
wenn die 24-Stunden-Anzeige der ersten Anzeigevorrichtung
(1) eine Temperatur anzeigt, um diese Temperaturanzeige zu kennzei chnen.
Im folgenden werden die Funktionen des erfindungsgemäßen
Steuergeräts beschrieben.
Die Spannungsversorgung des Steuergeräts erfolgt durch das Bordnetz des Kraftfahrzeugs.
Anzeigevorrichtungen (1, 2, 3, 9, 10/ 11) ausgeschaltet, nie
aktuelle Uhrzeit und der aktuelle Wochentag werden bei eingeschalteter Zündung kontinuierlich angezeigt. Die
Anzeigevorrichtungen (1, 2, 3, 9, 10, 11) werden nach einer vorgegebenen Zeit nach Abschalten der Zündung, die durch das
zweite Zeitglied vorgegeben ist und etwa 15 Sekunden beträgt, abgeschaltet. Dinses Zeitglieo bestimmt auch di?
Zeit, ff:-r die die aktuelle Uhrzeit und der aktuelle
ItIl lit·
Wochentag bei abgeschalteter Zündung auf Betätigung des
Schalters (5) angezeigt wird.
Um die aktuelle Uhrzeit zu stellen, erfolgt eine gleichzeitige Betätigung des Schalters (5) mit dem Schalter
(6) oder dem Schalter (7), je nachdem, ob die Uhrzeit im Rücklauf oder Vorlauf gestellt werden soll. Beträgt die
Betätigungsdauer mehr als zwei Sekunden, erfolgt eine
Umschaltung in den schnellen Rücklauf oder Vorlauf. Bei Betätigung des Schalters (5) kann durch Antippen des
Schalters (6) oder des Schalters (7) die Uhrzeit minutenweise gestellt werden. Um den aktuellen Wochentag zu
stellen, wird der Schalter (5) betätigt und durch gleichzeitige Betätigung des Schalters (4) der Wochentag
weitergeschaltet, was auf der Anzeigevorrichtung
kontrolliert werden kann. Nach der letzten Schalterbetätigung ist der Wochentag abgespeichert.
Auf Betätigung des Schalters (4) zeigen die Anzeigevorrichtungen (1, 2, 3) die Heizeinscha 11zeiten
zusammen mit den die Heizeinschaltzeiten kennzeichnenden
Zahlen und die den Heizeinschaltzeiten zugeordneten
Wochentage an. Eine Zurückschaltung auf die aktuelle Uhrzeit
erfolgt nach etwa 15 Sekunden, die durch das zweite Zeitglied vorbestimmt sind. Ist eine Heizeinschaltzeit
aktiviert worden, so bleibt die die aktivierte Heizeinschaltzeit kennzeichnende Zahl in einem der
Anzeigefelder bei dem Zurückschalten auf die aktuelle
Uhrzeit weiterhin angezeigt, um den Bediener zu -informieren,
daß eine und welche Heizeinschaltzeit aktiviert ist. Wird
dann der Schalter (4) betätigt, wird zuerst die aktivierte Heizeinschaltzeit angezeigt.
Durch aufeinanderfolgendes Betätigen des Schalters (4)
erscheinen zyklisch die verschiedenen Heizeinschaltzeiten
und die aktuelle Uhrzeit.
Wurde die aktivierte Heizeinscha Itzeit eingeschaltet und ist &psgr;
die Heizzeit abgelaufen, so bleibt die Heizeinschaltzeit im ■«
Speicher abgespeichert. Erfolgt eine erneute Aktivierung j
dieser Heizeinschaltzeit ohne Eingabe eines Wochentages, so
wird zur Erhöhung des Komforts bei der Bedienung des Erfindungsgegenstands der Wochentag auf den nächsten
Wochentag fortgeschaltet.
Das Stellen der Heizeinschaltzeiten im Rücklauf oder Vorlauf
erfolgt, indem mit dem Schalter (4) sine Heizeinschaltzeit 1
angewählt wird und dann der Schalter (6) oder der Schalter (7) betätigt wird. Stellen mit Schnellauf und in %
Minutenschritten erfolgt entsprechend der Uhrzeitstellung,
überschreitet die Heizeinschaltzeit beim Stellen die
24-Stur»den-Ma rke, so wird je nach Richtung des Überschreitens der Wochentag vor- oder zurückgeschaltet.
Um den Wochentag einer Heizeinschaltzeit voreinzustellen, |
wird die Heizeinschaltzeit wie zuvor beschrieben angewählt.
Nach etwa 5 Sekunden beginnt die Wochentaganzeige zu blinkein. Ab diesem Zeitpunkt kann mit dem Schalter (7) der
Wochentag weitergeschaltet und voreingestellt werden.
Erfolgt in einem vorgegebenen Zeitraum der hier etwa 6
Sekunden beträgt, keine weitere Eingabe, werden Heizeinschaltzeit und Wochentag abgespeichert und die erste
Anzeigevorrichtung (1) auf die aktuelle Uhrzeit umgeschaltet
od«r abgeschaltet.
Um die Heizvorrichtung manuell einzuschalten, wird der
Schalter (8) betätigt. Man unterscheidet zwei Fälle:
1. Bei ausgeschalteter Zündung ist die Heizzeit durch das
erste Zeitglied auf eine Stunde begrenzt. Die sechste Anzeigevorrichtung (9) zeigt bei Betrieb der
Heizvorrichtung ein entsprechendes Symbol an. Um den
Bediener zu informieren, wann die Heizzeit verstrichen ist, wird auf Betätigung des Schalters
(6) die Restlaufzeit von der ersten Anzeigevorrichtung
(1) angezeigt.
2. Bei eingeschalteter Zündung wird die Heizvorrichtung
auf Dauerbetrieb geschaltet. Nach Abschalten der Zündung wird die Heizvorrichtung nach etwa 5 Minuten,
die durch das dritte Zeitglied bestimmt sind, abgeschaltet, damit bei einem kurzzeitigen Stopp, bei
dem der Motor des Kraftfahrzeugs abgeschaltet wird,
das Fahrzeug weiterhin aufgewärmt wir dl. Der Betrieb der Heizung wird durch die sechste Anzeigevorrichtung
(9) angezeigt. Während des Dauerbetriebs der
Heizvorrichtung sind die anderen Funktionen des
Steuergeräts frei anwählbar, z. B. um eine neue Heizeinstellzeit voreinzustellen.
tn beiden Fällen kann die Heizvorrichtung durch die erneute
betätigung des Schalters (8) manuell abgeschaltet werden.
An das Steuergerät kann mindestens ein Temperatursensor
Angeschlossen sein. Zeigt die erste Anzeigevorrichtung (1)
die aktuelle Uhrzeit und den aktuellen Wochentag an, so wird bei Betätigung des Schalters (7) die erste
Anzeigevorrichtung (1) von der Anzeige der Uhrzeit auf die
Anzeige einer Temperatur umgeschaltet. Die Temperatur kann
beispielsweise die Außentemperatur sein, die abgerufen
Werden kann, wenn der Fahrzeugführer die Information braucht, ob eine Glatteisbildung in Abhängigkeit von den zu
beobachtenden Straßenbedingungen möglich ist.
Das Steuergerät kann eine fünfte Anzeigevorrichtung (11)
aufweisen, die einen Störcode anzeigt, um den Bediener oder das Wartungspersonal auf eine Fehlfunktion des
Erfindungsgegenstands hinzuweisen. Aus der Art des Blinkens
der fünften Anzeigevorrichtung (11) kann die Fehlfunktion
bestimmt werden, wodurch bei einer erforderlichen Reparatur
die Kosten gesenkt weiden können.
zu können, Teil des Microrechners sein.
Claims (1)
- &igr; ·· *·■···· Ji I*I &bgr; m · · · > ■ ■ ■AnsprücheSteuergerät für eine Heizvorrichtung in Kraftfahrzeu-gen mit folgenden Merkmalen:- einen Kicrorechner,- einem Speicher für mehrere voreinstel Lbare Heizeinschaltzeiten, von denen jeweils nur eine aktivierbar und einschaltbar ist und eine automatische Einschaltwiederholung ausgeschlossen ist,- einem ersten Zeitglied, das die Heizzeit auf eine Stunde begrenzt,·- einer ersten Anzeigevorrichtung, die elektrisch leitend r-it dem Microrechner verbunden ist, die als 24-Stunden-Anzeige ausgebildet ist und wahlweise die aktuelle Uhrzeit oder die Heizeinschaltzeiten in Stunden und Minuten anzeigt,- eine Eingabevorrichtung, die Schalter aufweist, die elektrisch leitend mit dem Microrechner verbunden sind, bei deren Betätigung die Anzeigevorrichtung von der Uhrzeit auf die Heizeinschaltzeiten umgeschaltet wird und/oder der Inhalt des Speichers verändert wird und/oder Schaltfunktionen durchgeführt werden,dadurch gekennzeichnet, daß" der Speicher einen Speicherbereich für den aktuellen Wochentag und die Wochentage der Heizeinschaltzeiten aufweist und daß der Microrechner mit dem Speicher und einer zweiten Anzeigevorrichtung (2) verbunden ist,- der Speicher einen Speicherbereich für mindestens drei unterschiedliche Buchstaben und/oder Zahlen aufweist, die die voreingesteLLten oder voreinzustelLenden Heizeinschaltzeiten kennzeichnen und daß der Microrechner mit dem Speicher und einer dritten Anzeigevorrichtung (3) verbunden ist,- die Eingabevorrichtung einen Schalter (4) aufweist, bei dessen Betätigung die erste Anzeigevorrichtung CD die Heizeinschaltzeiten, die dritte Anzeigevorrichtung (3) die die HeizeinschaLtzeiten kennzeichnenden Zahlen und/oder Buchstaben und die zweite Anzeigevorrichtung (2) die Wochentage der Heizeinschaltzeiten anzeigt,- die Eingabevorrichtung Schalter (4), (5), (7), aufweist, bei deren teilweise gleichzeitiger Betätigung der aktuelle Wochentag und/oder der Wochentag der Heizeinschaltzeiten in dem Speicher verändert und abgespeichert wird,- der Microrechner nach Ablauf der Heizzeit einer eingeschaltaten Heizeinschaltzeit den Wochentag auf den nächsten Wochentag fortschaltet, wenn die weiterh-'n gespeicherte Heiz» ,nschaItzeit ohne Eingabe eines Wochentags erneut aktiviert wird.Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Zeitglied die Zeit bestimmt, für die bei ausgeschalteter Zündung auf Betätigung des Schalters (5) der Eingabevorrichtung die Uhrzeit mit dem Wochentag angezeigt wird, daß dieses Zeitglied die Zeit festlegt, nach der nach dem ausschalten der Zündung die Anzeigevorrichtungen (1, 2, 3) abgeschaltet werden und daß dieses Zeitglied die Zeit vorgibt, Über die die Heiz«inschaItzeiten von den Anzeigevorrichtungen (1, 2, 3) angezeigt werden.3. Steuergerät nach Anspruch 1, bei dem ein Schalter 2um manuellen Einschalten und Ausschalten des Dauerbetriebs der Heizvorrichtung vorgesehen ist/ dadurch
gekennzeichnet, daß ein drittes Zeitglied die
Nachlaufzeit der Heizvorrichtung bei eingeschaltetem Dauerbetrieb nach Abschalten der Zündung auf eine
vorgegebene Zeit Degrenzt.4. steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein viertes Zeitglied die Zeit vorgibt, über die bei Betätigung eines Schalters (6) der
Eingabevorrichtung die Restlaufzeit der Heizzeit von der ersten Anzeigevorrichtung (1) angezeigt wird.5. Steuergerät nach Anspruch 1, bei dem mindestens ein
Temperatursensor vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eingabevorrichtung einen
Schalter (7) aufweist, bei dessen Betätigung die erste Anzeigevorrichtung (1) von der Anzeige der Uhrzeit auf die Anzeige einer Temperatur, insbesondere der
Außentemperatur, umgeschaltet wird und daß das
Steuergerät eine vierte Anzeigevorrichtung (10)
aufweist, die die Anzeige einer Temperaturkennzei chnet.6. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät eine fünfte Anzeigevorrichtung (11) aufweist, die einen Störcode anzeigt.7. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtungen (1, 2, 3, 10, 11) in einer insbesondere beleuchteten LCD-Anzeige zusammengefaßt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806572U DE8806572U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Steuergerät für eine Heizvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806572U DE8806572U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Steuergerät für eine Heizvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806572U1 true DE8806572U1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6824211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806572U Expired DE8806572U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Steuergerät für eine Heizvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806572U1 (de) |
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1988
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