DE8806547U1 - Seilzuggerät - Google Patents

Seilzuggerät

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DE8806547U1
DE8806547U1 DE8806547U DE8806547U DE8806547U1 DE 8806547 U1 DE8806547 U1 DE 8806547U1 DE 8806547 U DE8806547 U DE 8806547U DE 8806547 U DE8806547 U DE 8806547U DE 8806547 U1 DE8806547 U1 DE 8806547U1
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roller
cable
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cable pulling
tension band
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Kreiss Burkhard Prof Dipl-Ing 4300 Essen De
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/003Portable or mobile lifting or hauling appliances using two or more cooperating endless chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

Beschreibung:
Die Erfindung betrifft ein Seilzuggerät zumindest zum Ziehen und Halten eines Seiles oder ähnlichen Zugbandes unter Last.
ti Derartige Seilzuggeräte dienen z. B. zum Dichtholen, Belegen, Lösen, aber auch zum Bremsen des sogenannten laufenden Gutes, wie Schocen und anderen Leinen z. B. auf Segelboten, wie Jollen, Jachten und Segelsurfern.
Derartige Seilzuggeräte sind z. B. in Form von Flaschenzügen und ^-' Trommelwinden bekannt. Sie erfordern jedoch eine besondere Sorgfalt bei der Bedienung, weil sonst das Seil verheddert oder sich verklemmt oder abspringt.
^f Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein einfach zu handhabendes und wirkungsvolles Seilzuggerät der eingangs genannten Art ?.u schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Seilzuggrät vorgeschlagen, das durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:
a) mindestens eine mit ihrer Umfangsfläche auf das Zugband im Zug-( , und Haltesinne wirkende antreibbare Rolle,
b) ein das Zugband zumindest im Zug- und Haltebetrieb an der antreibbaren Rolle in Anlage haltendes Führungselement,
c) eine auf die antreibbare Rolle zumindest im Zug- und Haltesinne wirkende Antriebseinrichtung,
d) ein das Seilzuggerät aufnehmendes Gehäuse,
e) ein mit dem Gehäuse ortsfest verbundenes erstes Griffelement für zumindest eine Hand einer Bedienperson sowie
f) ein zweites Griffelement zum absatzweise wiederholten Betätigen der Antriebseinrichtung im Zugbetrieb mit der zumindest einen Hand der Bedienperson,
wobei das erste und zweite Griffelement derart einander zugeordnet sind, daß sie von einer einzigen Hand der Bedienperson stets gemeinsam greif- und betätigbar sind.
Unter "Zugbändern" sind im Sinne der Erfindung alle länglichen, quer f zu ihrer Längsrichtung mehr oder minder flexiblen zugfesten Elemente zu verstehen, wie Seile aus geflochtenen, geschlag en oder einfach . r in Längsrichtung angeordneten gebündelten Fasern aus beliebigem Material, wie Glas, Kunststoffen, Naturfasern, Metallen, Kohlenstoff oder dergleichen, aber auch stabförmige Elemente. Die Querschnitte der Zugbänder können kreisrund, oval, vieleckig, flach und breit, insbesondere rechteckig, hohl oder nicht hohl und ähnlich sein. Die äußeren Oberflächen e'er Zugbänder können - je nach Anwendungsfall relativ rauh, aber auch glatt sein; lediglich muß beim Zusammenwirken der antreibbaren Rolle und des Zugbandes eine Kraft und Bewegung jj im Zugsinne von der Rolle auf das Zugband übertragbar sein. Dieser 2 Kontakt kann kraftschlüssiger aber auch formschlüssiger Natur sein. ] Oie vorerwähnten Möglichkeiten des Aufbaus und der Gestaltung des j Zugbandes und des Zusammenwirkens mit der antreibbaren Rolle können i im weitesten Rahmen auch miteinander kombiniert werden.
·, Dae erfindungsgeff.Sße "Führungselement", welches das Zugband zumindest im Zug- und Haltebetrieb an der antreibbaren Rolle in Anlage hält, hat die Aufgabe, die Aufrechterhaltung des kraft- bzw. form-I schlüssigen Kontaktes zwischen dem Zugband und der antreibberen I Rolle sicherzustellen; es besteht bei einer praktischen Ausfüh-' rungeform der Erfindung aus einer weiteren Rolle, die, vorzugsweise, : gegen das Zugband, z. B. unter der Wirkung einer Druck- oder Zugfe- I der, andrückbar ist. Bevorzugt ist des Fuhrungeelement eine weitere, antreibbare Rolle, die sowohl separat, bevorzugt aber ihrerseits von ! der bereits erwähnten antreibbaren Rolle mittelbar oder - vorzugs-' weise - unmittelbar antreibbar ist. Ein Andrücken des Führungoele~ mentes an das Zugband ist in der Regel nur dann erforderlich, wenn
das Zugband in kraftschlüssiger Weise an der antreibbaren Rolle zur Anlage kommen muß; im Falle eines Formschlusses zwischen der antreibbaren Rolle und dem Zugband reicht es aus, wenn das Führungselement das Zugband lediglich in dessen Transportrichtung führt.
Als absatzweise wiederholt in derselben Antriebsrichtung mittels eines zweiten Griffelementes betätigbare, das Zugelement also absatzweise wiederholt ir. dissslbs Richtung ziehend transportierende "Antriebseinrichtung" eignen sich, im Sinne der Erfindung, alle mechanischen oder fluidischen Kraftübertrager mit Rücklaufsperre, wie *■ Zahnradgetriebe mit Sperrklinke, insbesondere sog. Knarren, Fluidpumpen, insbesondere Hydraulikpumpen mit Rückschlagventilen und dergleichen.
Ein das Seilzuggerät aufnehmendes "Gehäuse" kann sowohl offen als auch, wie bevorzugt, im wesentlichen geschlossen gestaltet sein und hat in erster Linie die Aufgabe, die starren und bewegten Teile aufzunehmen bzw. ihnen als Lager zu dienen und sie, soweit nötig, auch vor unerwünschten Außeneinwirkungen zu schützen.
Ein erfindungsgemäßes Seilzuggerät hat unter anderem folgende Vorteile:
- es kann mit einer einzigen Hand betrieben werden;
- es kann gleichzeitig die Funktion eines Haltegriffes übernehmen;
- es kann in Relation zu den Dimensionen des Zugbandes vergleichsweise kleine Abmessungen aufweisen;
- es ermöglicht ein von der Betätigung des Seilzuggerätes unabhängiges Benutzen der zweiten Hand der Bedienperson, z. B. um dieser einen günstigen körperlichen Halt zu verschaffen;
- es ist auf Segelsurfern einsetzbar und ermöglicht eine Veränderung des Segel- oder Hasttrimms während des Surfens, also während die zu trimmenden Teile unter erheblicher Zugbelastung stehen;
- es ist einfacher zu bedienen als herkömmliche Seilzuggeräte;
- eine besondere Aufmerksamkeit bei der Betätigung des Seilzuggerätes ist nicht erforderlich, da es besonders funktionssicher ist.
Wenn, gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, eine Rückführeinrichtung für das Zugband in Form einer Kupplung vorgesehen ist, wird durch diese ein Zurückziehen (Rückführen des Zugbandes) entgegen der Zugrichtung möglich. Die Kupplung kann sowohl der sntreibbsren Rolle bzw. dsrsr, Antriebseinrichtung, als auch dem das Zugband an der antreibbaren Rolle in Anlage haltenden Führungselement zugeordnet sein, insbesondere kann das Zugband als Zwischenglied zwischen den zusammenwirkenden Kupplungselementen fungieren; diese Kupplungselemente umfassen bevorzugt auch die antreibbare Rolle einerseits und das Führungselement andererseits.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes die insbesondere ein Seilzuggerät mit relativ wenigen und/oder einfachen und/oder robusten Bauteilen und eine besonders wirkungsvolle Verwendung des Seilzuggerätes gewährleisten, sind in weiteren Ansprüchen enthalten.
Die vorerwähnten erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Größe, Formgestaltung, Materialauswahl und technischen { Konzeptionen keinen besonderen Ausnahmebedinungen, so daß die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden können.
&bgr; Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der mehrere bevorzugte Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Seilzuggerätes dargestellt worden sind. In der Zeichnung zeigen:
Fig. la bis Ic ein erfindungsgemäßes Seilzuggerät im Längsschnitt in drei verschiedenen Arbeitspositionen;
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- 8 -
ersten Ausführungsform der Erfindung gemäß Figuren Ia-Ic
es sich um ein besonders einfach gebautes Seilzuggerät 100,
im wesentlichen aus folgenden Bauteilen besteht: einer an-
Fig. 3 bis 2c eine zweite Ausführungsform eines Seilzuggerätes in
Ansicht von oben als Prinzipdarstellung der Antriebs
kraftübertragung - in drei verschiedenen Achsab-
stands-Positionen;
- 9 -
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Fig. d von demselben Seilzuggerät zwei antreibbare Rollen in
perspektivischer Ansicht (entsprechend Fig. 2b);
Fin.
- c» -
5 eirm rtrit.t.p Aue f iihriinnef nrm &eegr;&iacgr;&eegr;&eegr;&sfgr; SRil7naaerat.es in
Ansicht von oben (ausschnittsweise Prinzipdai-
stellung) ;
Fig. 6 eine vierte Ausführungsform eines Seilzuggerätes,
insbesondere für die Verwendung an einem Segelsurfer,
vorzugsweise zur Integration in den Gabelbaum in An
sicht von oben (Ansicht C gemäß Fig. 7);
Fig. 7 von demselben Seilzuggerät eine weitere Ansicht von
oben bei geöffnetem Gehäusedeckel (teilweise in Hori
zontalschnittdarstellung entlang der Linie VI-VI ge
mäß Fig. 7 und 8) ;
Fig.
(
8 von demselben Seilzuggerät ein Vertikalschnitt
(Schnitt entlang der Linie VII-VII gemäß Fig. 5 und
6) sowie
Fig. von demselben Seilzuggerät ein weiterer Vertikal
schnitt (Schnitt entlang der Linie VIII-VIII gemäß
Fig. 5 und 8).
In der Zeichnung sind identische wie auch gleichartige Bauteile mit
denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
Bei der
handelt
welches
I, !III· ·· ··
treibbaren Rollo 7 eine mittels einer Feder 8 lateral gegen die antreibbore Rolle 7 achsparallel andrückbare weitere Rolle 6 als Führungselement 300 für ein als Seil 5 ausgebildetes Zugband 200, auf das die Umfangsflache 500 der antreibbaren Rolle 7 unter Mitwirkung der weiteren Rolle G mit der Feder 8 im Zug- und Haltesinne wirkt. Außerdem ist ein als erstes Griffelement 600 in der Form eines Bügels 4 ausgebildetes, mittels einer Montageplatte 11 und Schrauben 17 festschraubbares Gehäuse 21 zur Aufnahme und Lagerung «Her erforderlichen Bauteile vorgesehen. Ferner ist auch ein zweites, in der Zeichnung als Hebel 1 ausgebildetes Griffelement 700 vorgesehen, das eine weiter unten noch näher beschriebene Antriebseinrichtung 400 für den Zugbetrieb absatzweise wiederholt betätigt und dadurch die antreibbare Rolle 7 absatzweise in dieselbe Richtung weiterdreht; in der Zeichnung wird das Seil 5 dadurch nach rechts gezogen. Zu diesem Zweck wird der Hebel 1 zwischen seiner obersten (in Figur la dargestellten) Anschlagposition und seiner (in Figur Ib dargestellten) unteren Anschlagposition (Halteposition) auf- und niederbewegt, wobei der Hebel durch eine Feder 2 selbsttätig angehoben und von einer (in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellten) einzigen Hand einer Bedienperson niedergedrückt wird, wobei seine Schwenkachse mit der Drehrchse der antreibbaren Rolle 7 zusammenfällt.
Damit das Seil 5 in der nach dem Niederdrücken des Hebels 1 erreichten Halteposition während des Anhebens des Hebels 1 verbleibt, ist die Antriebseinrichtung 400 mit vorzugsweise zwei an sich bekannten Sperrklink "Mechanismen, insbesondere Knarren, ausgestattet, wie sie zum Beispiel im Zusammenhang ..lit Figuren 6 bis 8 beschrieben sind. Der eine Sperrklinkenmechanismus wirkt zwischen dem Gehäuse 21 und der antreibbaren Rolle 7, so daß sich diese (in der in Figuren Ia-Ic gewählten Darstellung) nur im Uhrzeigersinn drehen kann nicht aber zurück. Der zweite Sperrklinkenmechanismus wirkt zwischen dem Hebel 1 einerseits und der antreibbaren Rolle 7 a.-··'.- rseits, so daß letztere nur beim Niederdrücken des Hebels 1 angetrieben wird.
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Die Bedienperson hält, während sie den Hebel 1, z. B. mit dem Handballen oder Daumen niederdrückt und wieder hochkommen läßt, während der ganzen Zeit auch das Griffelement 600, z. B. mit den übrigen Fingern derselben Hand, was also die Betätigung der Bedienhand im Sinne einer Zangenbewegung ermöglicht, für die Bedienperson aber gleichzeitig auch über die Bedienhand ein Sichfesthalten ermöglicht, so daß mit der zweiten Hand andere Arbeiten gleichzeitig ausgeführt ^ werden können. Die Anordnung und Formgestaltung des ersten Griffele- h
5 mentes 600 und des zweiten Griffelementes 700 sind entsprechend aus- I
gewählt. \
Ein am Gehäuse 21 verschiebbar angeordnetes Plättchen 16 dient in seinem (in der Zeichnung) nach links geschobenen Zustand als unterer Anschlag für den Hebel 1, während das Gehäuse 21 einen starren oberen Anschlag 3 aufweist. Eine im Hebel 1 vorgesehene Einkerbung 29 kommt mit dem nach links geschobenen Sperrplättchen 16 im niedergedrückten Zustand des Hebels 1 zur Anlage. Wenn das Sperrplättchen 16 jedoch, wie in Fig. Ic dargestellt, nach rechts verschoben ist, kann der Hebel 1 noch tiefer niedergedrückt werden. Ein an dem Hebel 1 vorgesehener Nocken 20 verschiebt denn eine Schubstange 18 in deren axiale Richtung. Das dem Nocken 20 gegenüberliegende Ende der Schubstange 18 verschiebt dadurch die weitere Rolle 6 entgegen der Kraft der Feder 8 nach links, d. h. von der antreibbaren Rolle 7 und dem Seil 5 fort. Eine derart ausgebildete Kupplung 800 ermöglicht die Freigabe des Seiles 5 und damit ein Zurückziehen (in der Zeichnung nach links) also entgegen der Zugrichtung des Seilzuggerätes. Durch die Verschiebbarkeit der weiteren Rolle 6 quer zu ihrer Achse wird also einerseits eine Anpassung an verschieden dicke Seile sowie eine kreftechlüeeige Verbindung zwischen dem Seil und dei* antreibbaren Rolle 7 geschaffen, andererseits wird durch diese Lagerung und Führung der Rolle 6 aber auch ein Auskuppeln zwecks gebremster oder nicht gebremster Rückführung des Seiles 5 geschaffen.
Das Seil 5 verläuft durch einen innerhalb des Gehäuses 21 gebildeten, von Wendungen zumindest teilweise ungebenen Kanal 9. Die Einführung des Seiles 5 in den Kanal, der das Seil den Rollen 6 und 7
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zuführt und es von diesen wieder fortführt, ist wahlweise durch eine nach vorne zeigende Öffnung 10 oder durch eine in der Montageplatte 11 befindliche Öffnung 12 von unten möglich. Beim Spannen und Weiterziehen des Seiles 5 wird dieses somit wahlweise durch eine dieser Öffnungen in das Seilzuggerät 100 hineingezogen. Zur Verminderung der Seilreibung ist vorzugsweise zumindest eine Rolle 14 im zugseitigen Mündungsbereich des Kanales vorgesehen. Das von den Rollen 6 und 7 durch sie hindurchgezogene lose Seilende verläßt dds Seilzuggexet schließlich durch eine hintere Öffnung 13.
Wenn der Hebel 1 in seiner unteren Halteposition (gemäß Fig. Ib) verbleiben soll, muß ein in ein Loch 15 des Gehäuses 21 einschiebbarer, an dem Hebel 1 angelenkter Haltebolzen bei Erreichen dieser Ruhestellung mit dem Daumen der Bedienhand eingedrückt und die Druckkraft auf den Hebel 1 vermindert werden. Zum Befreien des Hebels 1 aus dieser Ruhestellung wird der Haltebolzen bei gleichzeitigen kurzen Niederdrücken des Hebels 1 eingedrückt und wieder losgelassen bzw. über einen in einem Lager schwenkbaren Kipphebel mit Druckplatten angehoben wodurch der Hebel 1 freigegeben wird, während der Haltebolzen in einem Loch des Hebels 1 verbleibt.
Die in Fig. Ic dargestellte Freigabestellung für das Seil 5 ermöglicht einerseits ein Bewegen des Seiles 5 entgegen der Zugrichtung &Ggr; oder auch sein völliges Herausziehen aus dem Seilzuggerät. Diese Stellung ist aber darüber hinaus auch dann nützlich, wenn das Seil noch nicht unter Spannung ist (weil es lose durchhängt), was vor Beginn des ersten Zugvorganges zum Beispiel der Fall ist. Dann kann das Seil zunächst einmal schnell straff gezogen werden; es muß hierzu lediglich nach hinten aus der hinteren Öffnung 13 herausgezogen werden, bis es sich strafft. Bei Zwischenstellungen des Hebels 1 zwischen der Halteposition gemäß Fig. Ib und der Freigabeposition gemäß Fig. Ic, kann das Seil auch in abgebremster Form entgegen der eigentlichen Zugrichtung zurückgezogen werden. Durch entsprechende Dosierung der Kraft der Bedienhand auf den Hebel 1 entsteht also ein regulierbarer Anpreßdruck, durch welchen eine unterschiedliche Bremskraft zwischen völliger Freiheit bis zum Blockieren auf das
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Seil 5 ausgeübt werden kann. Das Seilzuggerät wirkt auf diese Weise zugleich als Seilbremse wie auch als Seilbefestigung für beliebige Seillängen.
Bei der (zweiten) Ausführungsform gemäß Figuren 2a bis 3 ist die weitere Rolle 6 ebenfalls antreibb^r. Zu diesem Zweck weisen sowohl die antreibbare Rolle 7 als auch die weitere antreibbare Rolle 6 an ihren jeweiligen beiden Stirnenden Zahnräder 19 bzw. 19A auf, die paarweise miteinander kämmen. Die Zahnräder 19 und 19A jeder Rolle 6 und 7 sind derart versetzt zueinander angeordnet (in Stirnansicht), daß die jeweiligen (gleich vielen) Zähne 19' und 19A' "auf Lücke" zueinander angeordnet sind. Die einzelnen Zähne 19* und 19A1 sind fingerförmig ausgeführt; hierdurch kämmen dXe korrespondierenden Zahnräder auch dann noch und die Rollen 6 und 7 sind gegenseitig antreibbar, wenn die Achsabstände der Rollen 6 und 7 relativ groß sind (siehe die größte Achsabstands-Position gemäß Figur 2b in Verbindung mit Fig. 3). Durch die Anordnung "auf Lücke" ist auch bei relativ großen Achsabständen gewährleistet, daß die beiden Zahnradpaare 19, 19 und 19A, 19A im Wechsel miteinander im Antriebssinne Berührnngskontakt haben.
Um verschiedene Achsabstände der Rollen 6 und 7 und damit die Verwendung verschieden dicker Zugelemente (Zugseile) zu ermöglichen, ist die durch die antreibbare Rolle 7 ihrerseits antreibbare Rolle 6 auf einen schwenkbaren Arm (Schwinge 32) drehbar angeordnet. Die Schwinge 32 ist um einen von der Achse der Rolle 6 beabstandeten Drehpunkt (Schwenkachse 31') bezüglich des Gehäuses 21 des Seilzuggerätes gegen die Kraft einer Feder 8, die die Schwinge 32 in Arbeitsposition hält, schwenkbar. Ein Lösen des Seiles 5 ist durch Verschwenken der Schwinge 32 gegen die Kraft der Feder 8 möglich, wozu die Schwinge 32 einen Hebel 35" als Handhabe aufweist.
Der Drehpunkt 31' der Schwinge 32 ist (bezüglich der Verbindungslinie 35') zwischen den Achsen der Rollen 6 und 7 in Arbeitsposition - auf der zugbelasteten Seite des Seiles 5 angeordnet. Hierdurch er-
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höht sich der Anpreßdruck zwischen den Rollen 6 und 7 einerseits und dem Seil andererseits mit zunehmender Zugkraft am Seil 5; in diesen
fj Arbeitspositionen ist die Feder 8 entbehrlich.
Bei dieser Ausführungsform kennen verschieden dicke Seile 5 verwendet werden, auch wenn - wie bevorzugt - die Umfangsflachen 500 der Rollen 6 und 7 starr, d. h. nicht nachgiebig, ausgebildet sind.
Grundsätzlich reicht ein Zahnrad 19 oder 19A je Rolle 6 und 7 aus. Die Verwendung von je zwei mit den Rollen 6 bzw. 7 drohfest verbun-.^ denen gleichen Zahnrädern 19 und 19A hat in Verbindung mit der auf \ Lücke versetzten Anordnung der beiden Zahnräder 19 und 19A jeder Rolle 6 bzw. 7 den bereits erwähnten Vorteil, daß die korrespondierenden Zahnräder 19 oder 19A der Rollen 6 und 7 auch dann noch miteinander kämmen, wenn der Achsabstand der Rollen b und 7 zwar ·' noch kleiner als der Durchmesser der Zahnräder 19 und 19A aber
* immerhin bereits so groß ist, daß in bestimmten Drehpositionsn der j, korrespondierenden Zahnräder 19 bzw. 19A die Zähne 19* aufgrund ihres großen radialen Abstandes außer Eingriff stehen - wie in
Figuren 2b und 3 dargestellt.
Die vorbeschriebene Agsführungsform, insbesondere gemäß Figuren 2a ' bis 3, hat den Vorteil, daß das Zahnradgetriebe gegen Störeinflüsse \ &igr; ' wie eingedrungene Staub- oder Sandpartikel außerordentlich unemfindlich ist.
Bei der dritten Ausführungsform (gemäß Figur 4) ist es grundsatzlich nicht mehr erforderlich, auch die weitere Rolle 6 direkt oder indirekt anzutreiben, weil sie entsprechend der an dem Zug belasteten Teil des Zugbandes 200 anstehenden Zugkraft mit steigender Zugkraft stärker gegen das Zugband angepreßt wird. Zu diesem Zweck ist die weitere Rolle 6 an einem ersten Hebelarm 320A eines zweiarmigen, um seinen Drehpunkt 320C schwenkbar gelagerten Hebels 320 drehbar gela-' gert; außerdem weist der zweite Hebelarm 320B des zweiarmigen Hebels 320 eine Umlenkrolle 6A oder dergleichen zur Umlenkung des unter Zug
stehenden Teiles des Zugbandes 200 auf. Durch die an dem Zugband anstehende Zugkraft und die Umlenkung wird auf den zweiarmigen Hebel 320 ein Drehmoment um seinen Drehpunkt 320C erzeugt und auf die v/eitere Rolle 6 im Sinne eines verstärkten Anpreßdruckes an das Zugband 200 übertragen. Der zweiarmige Hebel 320 und die Rollen B und 6A sind vorzugsweise derart ausgeführt und angeordnet, daß das Zugband 200 auf einer möglichst langen Strecke an der antreibbaren Rolle 7 anliegt.
Bei dem vierten, besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 5 bis 8, ist - beispielhaft - das vorzugsweise zweischalig aufgebaute Gehäuse 21, von dem in Fig. 5 die obere und in Fig. 6 die ( untere Gehäuseschale erkennbar ist, beidseits mit Anschlußstutzen 39 für die integration in einen an sich bekannten und daher im Detail nicht näher dargestellten Gabelbaum für ^inen Segelsurfer versehen, bei dem das Gabelbaumrohr 40' zum Einfügen des Seilzuggerätes 100 unterbrochen ist. Das zu spannende Seil 5 gelangt (in der Zeichnung von rechts kommend) über eine Gehäuseöffnung 10, die zwecks Vermei-, dung des Schamfilens trompetenförmig erweitert sein kann (siehe Fig. 6) über einen Seilkanal 9 in das Innere des Gehäuses 21. Der lose Teil des Seiles 5 gelangt über eine weitere Gehäuseöffnung 13 aus dem Gehäuse 21 wieder hinaus.
Das zumindest in einem Teilbereich als erstes Griffelement 600 ausgebildete Gehäuse 21 und das als weiter unten noch zu erläutern- *" der Taster augebildete zweite Griff element 700 sind so geformt und dimensioniert, daß beide zusammen - entsprechend der dargestellten Ansicht - von der rechten Hand der Bedienperson erfaßt und betätigt werden können; natürlich ist auch eine Bedienung mit der linken möglich; insbesondere, wenn diese von unten greift. Hierzu weist das zweite Griffelement Fingermulden 700' auf. Das erste Griffelement 600 liegt überwiegend in der Handfläche und am Handballen derselben Hand der Bedienperson an. Der Daumen der Bedienperson kann das Griffelement 600 im Sinne einer Zangenbewegung noch weiter umschließen oder aber eine als Druckknopf ausgebildete Handhabe 35" in Richtung des Pfeiles D betätigen, welche aus dem Gehäuse 21 herausragt und beim Niederdrücken die weiter unten zu erläuternde Kupplung löst, so daß das Seil entgegen seiner normalen Zugrichtung auch zurückgezogen werden kann.
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Das zweite Griffelement 700 kann mittels einer lösbaren selbsttätigem Arretiereinrichtung gegen unbeabsichtigtes Niederdrücken in der - in Figuren 5 und 6 mit ausgezogener Linie dargestellten - Ruheposition gesichert werden. Das als Taster ausgebildete zweite Griffelement 700 macht bei Betätigung im wesentlichen eine Aufwärts/Abwärts-Bewegung. Die am stärksten niedergedrückte Arbeitsposition ist in Figur 5 gestrichelt dargestellt. Es ist möglich, den Taster so zu bauen, daß er lediglich eine reine Aufwärts/Abwärts-Bewegyng ausführt. Besonders günstige Kraftübertragungsverhältnisse, verbunden mit einer besonders einfachen Bauweise des Tasters werden dadurch erzielt, daß er am freien Ende eines einarmigen Hebels 1 angeordnet ist, der um eine am Gehäuse 21 vorgesehene Schwenkachse 1' schwenkbar ist, wobei ergonomisch besonders günstige Verhältnisse entstehen, wenn der Hebel 1 etwa so lang oder länger als der Taster (Griffelement 700) ist, weil sich der Schwenkwinkel bei zunehmender Hebellänge trotz konstant bleibenden Hubes des Tasters verringert. Die Schwenkachse 1' des Hebels 1 und die Drehachse 7' der antreibbaren Rolle 7 sind relativ weit voneinander beabstandet. Durch diese Anordnung ist der Schwenkwinkel des Hebels 1 bei einem Hub des Tasters spürbar kleiner, als der bei einem Tasterhub bewirkte Drehwinkel der antreibbaren Rolle 7; dies wird im Zusammenhang mit Figur 6 noch deutlicher werden.
Im übrigen ist der Taster 700 im Querschnitt etwa U-förmig geformt (siehe Figur 7) , wobei die U-Schenkel das Gehäuse 21 seitlich übergreifen können und an jedem der beiden U-Schenkel ein Helbel 1 angreift (siehe Fig. 7).
Fig. 6 gestattet einen Einblick in das Gehäuse von oben bei abgenommenem oberen Gehäusedeckel. Zur Verständniserleichterung ist der Taster 700 im Bereich des U-Bogens (siehe Fig. 7) als Schnitt dargestellt. Die antreibbare Rolle 7 ist um eine gehäusefeste Drehachse 7' drehbar. Ein erster Sperrklinkenmechanismus in Form einer an sich bekannten Knarre 23 ermöglicht ein Drehen der Rolle 7 im Uhrzeiger-
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sinn (gemäß Fig. 6) und verhindert ein Zurückdrehen im Gegenuhrzeigersii.n. Hierzu dienen ein Sperrklinkenrad 23A sowie eine damit zusammenwirkende federbelastete Sperrklinke 23B. Vorzugsweise sind zwei gleiche Knarren 23 an beiden Stirnseiten der Rolle 7 mit dieser drehfest verbunden (siehe auch Figuren 7 und 8). Um den Taster 700 absatzweise heben und senken zu können und die Rolle 7 nur beim Senken im Uhrzeigersinn anzutreiben, ist einem der Knarre 23 ähnliche Knarre 23' vorgesehen, die als Sperrklinkenrad ebenfalls die beiden Sperrklinkenräder 23A der Knarre 23 aufweist und die fernerhin aus einer federbelasteten, am Taster 700 schwenkbar angelenkten Sperrklinke 23B' besteht. Durch den Hub des Tasters 700 wird also die Rolle 7 absatzweise im Uhrzeigersinn vorangetrieben. Ferner ist die drehbare Rolle 7 an beiden Stirnenden mit Zahnrädern 19 bzw. 19A drehfest verbunden, die in ihrer Anordnung, Ausgestaltung und Wirkungsweise dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 2a bis 3 entsprechen und hier deshalb nicht im einzelnen erläutert zu werden brauchen.
Als Führungselement 300 dient eine von der antreibbaren Rolle 7 ihrerseits mittels des Getriebes 19, 19 und 19A, 19A unmittelbar antreibbare Rolle 6, die an ihren beiden Stirnenden ebenfalls mit Zahnrädern 19 und 19A drehfest verbunden ist. Anordnung und Zusammenwirken des so entstehenden Getriebes entsprechen dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 2a bis 3. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 5 bis 8 ist die Rolle 6 ebenfalls auf einer um eine Schwenkachse 31' schwenkbaren Schwinge 32 drehbar angeordnet und gelagert. Die Schwinge 32 ist als zweiarmiger abgewinkelter Hebel ausgebildet, an dessen einem Arm die Handhabe 35" und an dessen anderem Arm die Rolle 6 angeordnet sind. Eine Feder, deren Federkraft - wie in Figur 6 dargestellt - gewDnschtenfalls einstellbar ist, wirkt mittels einer teleskopierbaren Federkrafteinstell- und -übertragungsvorrichtung auf das äußerste freie Hebelende des die Rolle 6 tragenden Hebelarmes der Schwinge 32. Die Kraft der Feder wird derart groß eingestellt oder ausgewählt, daß sie ausreicht, den erforderlichen Anpreßdruck der Rolle 6 auf das Seil 5 und die Rolle 7 zu
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gewährleisten. Die Feder 8 kann mittels der Federkrafteinsteil- und -übertragungsvorrichtung 8' gewünschtenfalls geschwenkt werden wobei als Schwenk- und Lagerpunkt vorzugsweise die Schwenkachse 1' des Hebels 1 dient. Die Rollen 6 und 7 bilden gemeinsam mit der Schwinge 32, der Feder 8 und der Handhabe 35" sowie unter Einbeziehung des Seiles 5 also wiederum eine Kupplung 800, die bei ausreichend weitem Verschwenken der Schwinge 32 das Seil 5 freigibt und die - ebenso wie bei Figuren 2a bis 3 die Verwendung verschieden dicker Seile gestattet. Dadurch, daß die Feder 8 am äußersten Ende, also an einem noch längeren Hebelarm bezüglich der Schwenkachse 31* der Schwinge 32 wirkt, werden einerseits günstige Andrück Verhältnisse und andererseits eine willkommene (relative) Druckentlastung bei zunehmendem Niederdrücken der Handhabe 35" erreicht. Schließlich ist in Fig. 6 eine Klemmvorrichtung 900 für den Haltebetrieb des Seiles 5 vorgesehen. Sie dient dazu, Spitzenkräfte aufzufangen, die am Zugband (Seil 5) im Haltebetrieb auftreten können, wie z. B. die durch Böen auf ein Segelboot oder Surfboard wirkenden und auf das Seil 5 übertragenen Kräfte. Die Haltekraft des Seilzuggerätes braucht alsc lediglich so groß zu sein, daß das Seil 5 unter Normalbedingungen gezogen bzw. gespannt werden kann. Während de"? Haltebetriebes auftretende Spitzenlasten werden hingegen von der Klemmvorrichtung 900 abgefangen. Die Klemmvorrichtung 900 kann z. B. nach Art einer einarmigen Curry-Klemme aufgebaut sein. Hierzu dient ein um eine Achse 26 schwenkbares Exzenterstück 27 mit einem gerillten Belag 28, der als Kontaktfläche zum Seil 5 dient. Das Exzenterstück 27 kann - wie bei Curry-Klemmeii b-kannt - derart federbelastet sein, daß es r ;.t dem Seil 5 in Anlage gehalten wird, .ils dem Exzenterstück 27 bzw. dem Belag 28 entsprechendes Widerlager für das Seil 5 dient eine entsprechend geformte Backe 30, die Bestandteil des Gehäuses 21 ist.
Die Klemmvorrichtung 900 sollte geöffnet werden könr*'. jamit das Seil 5 auch zurückführbar ist. Dieses Öffnen sollte gleichzeitig mit dem Betätigen der Kupplung 800 möglich sein. Aus diesem Grunde weist des Exzenterstück 27 einen Nocken 33 auf, der im Halte- und Spannbe-
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trieb, &zgr;. E. am äußersten Ende der Schwinge 32, als Nase 34 ausgebildet sein kann. Ein Niederdrücken der Handhabe 35" bewirkt also ein Lösen der Klemmvorrichtung 900.
Aus Figur 7 ergibt sich - über das bereits Beschriebene hinaus -, daß die antreibbare Rolle 7 mit seitlichen Fuhrungsscheiben 38 zum Schutz des Seiles 5 versehen ist. Jeweils neben den Führungsscheiben sind die Zahnräder 19 und 19A und neben diesen wiederum die Sperrklinkenräder 23A eingeordnet. Die Schwinge 32 ist zumindest im Bereich ihrer Handhabe 35" auf ihrer dem Seil 5 zugewandten Seite mit einer Ausnehmung versehen, din* als Kanal 9 zur Seilführung dient.
In Figur 8 ist ein Ausschnitt des Seilzuggerätes gemäß Figuren 5 bis 7 der Übersichtlichkeit halber noch stärker vergrößert (bezüglich Figuren 5/6) als die Figur 7 dargestellt. Die dargestellten Einzelheiten ergeben sich aber ohne weitere Beschreibung aus den Bezugszeichen in Verbindung mit den vorangehenden Erläuterungen zu Figuren 5 bis 7. Zwischen den Rollen, Führungsscheiben, Zahnrädern und Sperrklinkenrädern sind vorteilhafter Weise Oistanzscheiben 41 angeordnet.
StIt* &uacgr;
Bezugszeichenliste:
1 Hebel 28 Belag
I1 Schwenkachse 29 Einkerbung
2 Feder 30 Backe
3 Anschlag 31· Schwenkachse
4 Bügel 32 Schwinge
5 Seil 33 Nocken
6 Rolle 34 Nase
Drehachse 35' Verbindungslinie
7 antreibbare Rolle 35' ' Handhabe
71 Drehachse 38 Führungsscheiben
8 Feder 39 Anschlußstutzen
8' Federkrafteinste11- 40' Gabelbaumrohr
und -übertragungsvorrichtung 41 Distanzscheiben
9 Kanal (Seil-) 47 Arretiereinrichtung
10 Öffnung (Gehäuse-) 100 Seilzuggerät
11 Montageplatte 200 Zugband
12 Öffnung 300 Führungselement
13 Öffnung (Gehäuse-) 400 Antriebseinrichtung
14 Rolle 500 Umfangsfläche
15 Loch 600 1. Griffeleraent
16 Sperrplättchen 700 2. Griffelement
17 Schrauben 700' Fingermulden
18 Schubstange 800 Kupplung
19 Zahnräder 900 Klemmvorrichtung
19&Agr; Zahnräder A Ansicht
19' Zähne B Ansicht
19&Agr;· Zähne C Ansicht
20 Nocken D Pfeil
21 Gehäuse
22 Antriebswelle
23 Knarre
23&Agr; Sperrklinkenrad
23&Bgr; Sperrklinke
23' Knarre
23&Bgr;' Sperrklinke
26 Achse
27 Exzenterstück

Claims (13)

  1. ' DiPL-PHYS. DR. H. SCHUMACHER
    EUROPEAN PATENT ATTORNEY
    Mein Zechen 88 014 Datum 17. Ma!
    Prof. Burkhard Kreiß, Heinrich-Berns-Str. 14, 4300 Essen 1
    Seilzuggerät
    Ansprüche
    &ngr;-' 1. Seilzuggerät zumindest zum Ziehen und Halten eines Seiles (5) oder ähnlichen Zugbandes (200) unter Last,
    gekennzeichnet durch
    a) mindestens eine mit ihrer Umfangsflache (500) auf das Zugband (200) im Zug- und Haltesinne wirkende antreibbare Rolle (7),
    b) ein da? Zugband (200) zumindest im Zug- und Haltebetrieb an der antreibbaren Rolle (7) in Anlage haltendes Führungselement (300),
    c) eine auf die antreibbare Rolle (7) zumindest im Zug- und Haltesinne wirkende Antriebseinrichtung (400),
    d) ein das Seilzuggerät (100) aufnehmendes Gehäuse (21),
    e) ein mit dem Gehäuse (21) ortsfest verbundenes erstes Griff-/ ] element (600) für zumindest eine Hand einer Bedienperson
    sowie
    f) ein zweites Griffelement (700) zum absatzweise wiederholten Betätigen der Antriebseinrichtung (400) im Zugbetrieb mit der zumindest einen Hand der Bedienperson, wobei das erste und zweite Griffelement (600 und 700) derart einander zugeordnet sind, daß sie von einer einzigen Hand der Bedienpereon stets gemeinsam greif- und betätigbar sind.
  2. 2. Seilzuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (300) eine weitere Rolle (6) ist.
    Tclufon (02 01)4 1994 National-Bank Essen (BLZ 360 200 30) 2.10 35«
    Tclclex: 201.1« = Ruhrpal '..'*..': '.'... '... !. .* Postgiro Essen (BLZ 360100 43) 123 77-430
    Tdf(;r.imm.Hlrc5?e: Rnhrpalcnl I Il Il Il I '.·".' ". Sparkasse Essen (BLZ .160 50105) 1 I02 755
  3. 3. Seilzuggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (300) eine weitere antreibbare Rolle (6) ist.
  4. 4. Seilzuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Rückführeinrichtung für das Zugband (200) in Form
    s einer Kupplung (800).
  5. 5. Seilzuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- \ zeichnet, daß das Führungselement (300) auf einem -im eine Achse
    } ( ·, (31'> schwenkbaren Arm (Schwinge 32) angeordnet ist.
  6. 6. Seilzuggerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die antreibbare Rolle (7) und die weitere antveibbare Rolle (6) jeweils mindestens ein stirnseitig angeordnetes Zahnrad (19; 19A) aufweisen und die Zahnräder (19; 19A) mit den Rollen (6) bzw. (7) im Antriebssinne starr verbunden sind und in Arbeitsposition miteinander paarweise im kämmenden Eingriff stehen.
  7. 7. Seilzuggerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsabstände der Rollen (6 ur,d 7) gegen den Druck einer Feder (8), der Dicke des Zugbandes (200) entsprechend, variierbar sind
    und die Zähne <19'> der Zahnräder (19; 19A) derart fingerförmig ausgeführt sind, daß die miteinander im kämmenden Eingriff stel henden Zehnräder (19) auch bei verschieden großen Achsabständen der Rollen (6 und 7) im Antriebssinne zusammenwirken.
  8. 8. Seilzuggerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (6 und 7) jeweils zwei gleiche <!ahnräder (19 <ind 19A) in zueinander auf Lücke versetzter Anordnung aufweisen, die paarweise miteinander im kämmenden Eingriff stehen.
  9. 9. Seilzuggerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Rolle (6) an einem ersten Hebelarm (320A) eines zwei- | armigen, um einen Drehpunkt (320C) schwenkbaren Hebels (320) f drehbar gelagert ist und der zweite Hebelarm (320B) des zweiarmigen Hebels (320) eine Umlenkrolle (6A) oder dergleichen zur Umlenkung des unter Zug stehenden Teiles des Zugbandes (200) aufweist.
  10. 10. Seilzuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Klemmvorrichtung (900) für den Haltebetrieb.
  11. 11. Seilzuggerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (900) mittels einer Rückführeinrichtung (800) für das Zugband (200) offenbar ist.
  12. 12. Seilzuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Griffelement (700) zum absatzweise wiederholten Betätigen der Antriebseinrichtung (400) ein Taster ist, dessen Hub in eine Drehbewegung der antreibbaren Rolle (7) übertragbar ist.
  13. 13. Seilzuggerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster am freien Ende eines Hebels (1) angeordnet ist, dessen Schwenkachse (I1) mit der Drehachse (71) der antreibbaren Rolle (7) nicht zusammenfallt.
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