DE8806450U1 - Beschickungsvorrichtung für nasse, klebrige Materialien, insbesondere zur Verwendung bei Erdsiebtrommeln - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für nasse, klebrige Materialien, insbesondere zur Verwendung bei Erdsiebtrommeln

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DE8806450U1
DE8806450U1 DE8806450U DE8806450U DE8806450U1 DE 8806450 U1 DE8806450 U1 DE 8806450U1 DE 8806450 U DE8806450 U DE 8806450U DE 8806450 U DE8806450 U DE 8806450U DE 8806450 U1 DE8806450 U1 DE 8806450U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/16Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding materials in bulk
    • B65G47/18Arrangements or applications of hoppers or chutes
    • B65G47/19Arrangements or applications of hoppers or chutes having means for controlling material flow, e.g. to prevent overloading

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung gemäß 5 Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, bei Erdsiebtrommeln Beschickungsvorrichtungen einzusetzen. Die Praxis zeigt, daß bei den bekannten Beschxckungsvorrichtungen sich im Beschickungstrichter feuchte und verunreinigte Erde aufbaut und nicht abfließen kann. Dadurch verkleben nach einer Zeit die geraden Wände, und der Auslauf des Trichters setzt sich zu. Der üblfcherwase vorhadene Kratzboden kann nicht optimal fördern, weil das Siebgut ein Dach bildet und die Mitnehmer das Gut unterlaufen. Es ist dann notwendig, die Anlage anzuhalten und das Dach mit Hilfe von Spaten und Kratzern einzudrücken sowie den Trichterauslauf zu reinigen. Diese Arbeiten behindern den Aufbereitungsprozeß der Erde je nach Wetterlage mehr oder weniger stark.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Beschickungsvorrichtung für Erdsiebtrommeln so auszubilden, daß ein Verkleben des Trichters und eine Dachbildung der Erde im Trichter nicht mehr auftreten können und daß der Ablauf der Erde aus dem Trichter stets gewährleistet ist unabhängig vom Zustand des Siebmaterials.
Diese Aufgabe wird durch die Ausbildung gemäß Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Erfindung wird eine Beschickungsvorrichtung ge-
Dr.K/K
-2-
schaffen, mit der weitestgehend unabhängig vom Wetter und dem Zustand des Siebmaterials gesiebt werden kann, das heißt, das Siebmaterial kann den Trichter nicht mehr verkleben, die nachteilige Dachbildung im Trichter wird verhindert, und der Ablauf aua dem Trichter ist stets gewährleistet.
Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist es möglich, dem Beschickungstrog Siebtrommeln direkt zuzuordnen, derart, daß er mit jedem offenen Ende in eine Siebtrommel
hineinragt, wie dies im Anspruch 7 angegeben ist. &bgr; Die Erfindung soll nachfolgend anhand der be? gefügten Zeichnung näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine
Beschickungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht A-A der Beschickungsvorrichtung nach Fig. 1 und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Beschickungsvorrichtung nach den Fig. 1 und 2.
Die Zeichnung zeigt eine Beschickungsvorrichtung für eine Lrdsiebtrommel. Die Beschickungsvorrichtung umfaßt einen Trog 2, der an beiden seitlichen Enden 3, 4 offen ist undin dem ein der Trogform angepaßter, oben offener U-Rahmen 5 hin- und .herbewegbar ist-. Der U-Rahmen 5 hat die Funktion einer Schabe-, Kratz- und Transportvorrichtung. Der Trog kann, wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt, unterhalb einer Vorrostanordnung 1 angeordnet sein.
Der U-Rahmen 5 wird an beiden Seitenwänden 6, 7 des Troges 2 in Gleitlagern oder Rollenlagern 8, 9 geführt. Er wird von einer Winde 10 gezogen, die so gesteuert ist, daß der U-Rahmen 5 innerhalb des Troaes langsam hin- und herfährt, von einem Ende 4 des Troges zum anderen Ende 3. Label nimmt der U-Rahmen 5 die im Trog 2 befindliche Erde zum Teil mit und streift gleichzeitig die Seitenwände 6, 7 des Troges 2 ab. Feuchte, an
den Seitenwänden 6, 7 des Troges anklebende Erde fällt immer nach innen in den Trog 2 und wird vom unteren Rahmenteil 11 und von den Seitenholmen 12, 13 des U-Rahmens 5 zu den Enden 3 und 4 des Troges 2 transportiert.
Die Seitenholme 12, 13 des U-Rahmens 5 können entsprechend dem Siebgut noch mit Schikanen 14 ausgerüstet sein. An den Enden 3, 4 des Troges 2 fällt das Siebgut durch den langsamen Vorschub des Rahmens 5 portionsweise auf ein schnellaufendes Förderband 15, das das Siebgut auseinanderreißt und in die Siebtrommel (nicht dargestellt) wirft.
Die Winde 10 ist mit vier Seilen 16. 17.. 18 und 19 ausgerüstet, wobei zwei Seile 16, 17 im stirnseitigen Bereich 20 des Rahmens 5 eingehängt und direkt mit einer Trommel 21 der Winde 10 verbunden sind. Die anderen beiden Seile 18, 19 werden von der Trommel 21 der Winde 10 über Umlenkrollen 22, 23 am rückseitigen Bereich 24 des Rahmens 5 eingehängt. Die Trommel 21 der Winde 10 zieht den Rahmen 5 bis zu dem einen Ende 4 des Troges 2 (vgl. Fig. 1 rechte Stellung des Rahmens 5), und dann wird die Drehrichtung der Trommel 21 umgekehrt, und der Rahmen 5 wird zum anderen Ende 3 des Troges 2 gezogen (Rahmen 5 strichpunktiert in Fig. 1 eingezeichnet). Die vier Seile 16, 17, 18 und 19 der Winde 10 sind durch auf der Trommel 21 angeordnete Scheiben 25, 26, 27 und 28 voneinander getrennt und in der Länge so ausgelegt, daß sie auf den Fahrweg des Rahmens 5 abgestimmt sind. Die Winde 10 wird von einem in der Drehrichtung umkehrbaren Elektromotor oder Hydraulikmotor 29 angetrieben.
Bei großen Siebanlagen kann der Trog 2 mit seinen Enden in beiderseits des Troges aufgestellte Siebtrommeln eingreifen. In diesem Falle würde das Förderband 15 entfallen. Die Windt befindet sich dann vorzugsweise unterhalb der Beschickungsvorrichtung, wobei zusätzliche Umlenkrollen vorgesehen sind.

Claims (7)

  1. Ansprüche :
    1« Beschickungsvorrichtung insbesondere für nasse, klebrige Materialien zur Verwendung insbesondere bei Erdsiebtrommeln, gekennzeichnet durch einen Beschickungstrog (2), dessen Enden (3, 4) offen ausgebildet sind und in dem ein der Trogform angepaßter, nach oben offener Rahmen(5)als Schabe-, Kratz- und Transportvorrichtung angeordnet ist, der zwischen den offenen Enden (3, 4) des Beschickungstroges (2) hin- und herbewegbar ist.
  2. 2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschickungstrog (2)
    oder trapezförmigen
    einen rechteckförmigen/Querschnitt aufweist und der Rahmen
    (5) ein U-Rahmen ist.
  3. 3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5) an den Seitsnwänden (6, 7) des Beschickungstroges (2) in Gleitlagern oder Rollenlagern (8, S) geführt ist.
  4. 4. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5) von einer eine Trommel (21) aufweisenden Winde (10) im Beschickungstrog (2) hin- und hergezogen wird, die mit vier Seilen (16, 17, 18, 19) ausgestattet ist, von denen zwei Seile (16, 17) an der der Trommel (21) zuge-
    Dr.K/K
    -2-
    wandten Seite (20) des Rahmens (5) angebracht und direkt mit der Trommel (21) verbunden sind und zwei Seile (18, 19), von der Trommel (21) kommend, über Umlenkrollen (22, 23) geführt mit der anderen Seite (24) des Rahmens (5) verbunden sind.
  5. 5. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Seile durch vier Scheiben (25, 26, 27, 28) auf der Trommel (21) voneinander getrennt sind.
  6. 6. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
    wenigstens gekennz eichnet, daß unterhalb des Troges (2)/ ein Förderband (15) angeordnet ist zur Aufnahme des aus den Trogenden herausgeförderten Siebgutes und zum Weitertransport des Siebgutes zu einer Siebtrommel.
  7. 7. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschickungstrog (2) mit jedem offenen Ende (3, 4) in eine Siebtrommel hineinragt.
DE8806450U 1988-05-17 1988-05-17 Beschickungsvorrichtung für nasse, klebrige Materialien, insbesondere zur Verwendung bei Erdsiebtrommeln Expired DE8806450U1 (de)

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