DE8805591U1 - Zielvorrichtung - Google Patents
ZielvorrichtungInfo
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- DE8805591U1 DE8805591U1 DE8805591U DE8805591U DE8805591U1 DE 8805591 U1 DE8805591 U1 DE 8805591U1 DE 8805591 U DE8805591 U DE 8805591U DE 8805591 U DE8805591 U DE 8805591U DE 8805591 U1 DE8805591 U1 DE 8805591U1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J1/00—Targets; Target stands; Target holders
- F41J1/08—Targets; Target stands; Target holders for ordnance, e.g. cannons; for attacking by aircraft; Full-scale models imitating target objects, e.g. tanks, aircraft
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J7/00—Movable targets which are stationary when fired at
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Description
.* : : 'PATENTANWÄLTE
NIEDMERS & SCHÖNING 3
JESSEN', &Ggr;&iacgr;.-.-.&iacgr;-&Lgr;&Ggr; 4 · O-2000 HAMBURG TiO · TEI. (040) Jfl'M'.O! TIIIX 1 l(,(.4i() pahn (I ■ FAXW)SSd.!
DIPI. I1HYS. OLE NI[DMERS
DIPL-ING. HANS W. SCHÖNING FUROPFAN PATENT ATTORNEY
SAAB TRAJNING SYSTEMS AB, Box 2049, S-561 02 HUSKVARNA,
Schweden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zielvorrichtung für
dreidimensional angeordnete Zieloberflächen, vorzugsweise
zum Waffentraining mit simuliertem Schießen, welche ein Gestell umfaßt, das vorzugsweise mit wenigstens zwei das
Gestell tragenden Rädern versehen ist.
Zum Ausüben des Waffentrainings wurden bisher verschiedene
Typen von Zielvorrichtungen verwendet, d.h. zweidimensionale
und dreidimensionale bzw. feste (stationäre) und mobile. Wenn das Schießen auf Panzer simuliert wurde,
wurden dreidimensional ausgebildete Panzeratrappen verwendet, die in einigen Fällen auf einem gleis- bzw. spurgebundenen
Wagen montiert waren.
Es besteht jedoch ein Bedürfnis flexiblere Zielvorrichtungen zur Verfügung zu haben.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Zielvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die bei
COMMERZBANK AC, BLZ 2004&iacgr;#&dgr;&oacgr;,.&Ngr;£: 26/,16.001,-DEUrS(IHE BANK AG, BLZ 20070000, NR. 6565675
POSTGIRO HAMBURG, BLZ 20010020. NR. 13048-205
der Benutzung flexibler 1st und einen einfachen Aufbau .-,
aufweist, der sehr kostengünstig zu verwirklichen 1st. f.
Gemäß der Erfindung 1st eine Zielvorrichtung dieser Art
dadurch gekennzeichnet, daß sie MIttel für die vertikale
Verschiebung der Zieloberflächen 1n drei Dimensionen aufweist.
Mit Hilfe eines derartigen Mittels kann beispielsweise ein Panzeratrappe 1n einer wahlweisen vertikalen
Ausdehnung dargestellt werden, d.h. als ein TeHzIeI,
beispielsweise eine Luke und einen (drehbaren) Panzerturm
oder einen größeren Teil eines Panzers oder den gesamten Panzer.
Vorzugsweise umfaßt das Mittel für die vertikale Verschiebung
ein Gestellelement, das dazu dient, die ausgewählten
Zieloberflächen 1n drei Dimensionen zu tragen. Die Zieloberflächen können aus textilem Werkstoff oder
aus verstärkter Folie oder aus einem anderen geeigneten Material bestehen, beispielsweise aus Sperrholzabschnitten,
die mit flexiblen Verbindungen dazwischen versehen sind. Die Zieloberflächen können in eine Ausgangsstellung
«uf Rollen gerollt werden, die im Gestell! befestigt sind,
sie können aber auch zusammengefaltet werden und durch flexible Bänder oder Gurte geeignet zusammengehalten werden.
Beim simulierten Schießen mit Laserstrahlen sind die f. Zi el oberflächen vorzugsweise mit Reflektionsmittein versehen,
es können aber ebenfalls Erkennungs- bzw. Erfassungsmittel vorgesehen werden, die mit einer Funkübertra- i
gungseinrichtung verbunden sind. L
reicht werden. Wenn das Mittel ein Gestellelement zum J
weise derart ausgebildet, daß es durch wenigstens ein |
re, beispielsweise vier Führungsmittel, wobei eins in |
jeder Ecke eines in der horizontalen Ebene rechteckigen f
Gestells angeordnet 1st. Das Rahmenelement kann in diesem Felle derart ausgebildet sein, daß es vertikal 1n eine
gewünschte vertikale Stellung mittels eines Motors, vorzugsweise elektrisch, verschoben werden kann, und zwar
über ein System aus Seilrollen, Seilen und Umlenkrädern.
Die vertikale Bewegung kann jedoch auch auf andere Welse
erreicht werden, beispielsweise mittels eines Linearmotors,
hydraulisch oder auf pneumatischer Art. Während des Gebrauchs derartiger Einrichtungen kann die Zielvorrichtung
mit einem Druckspeicher zum Antrieb des Linearmotors versehen werden und ggf. auch mit einer Pumpe oaer einem
elektrisch betriebenen Kompressor, um den Druck bei anhaltender Änderung zwischen den oberen und unteren Stellungen
der Zieloberflächen aufrecht zu erhalten.
Für ein realistisches Waffentraining 1st es von Vorteil,
Kenn die Zielvorrichtung mobil 1st, und zwar vorzugsweise
In jede gewünschte Richtung. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Zielvorrichtung
tilt wenigstens drei Rädern versehen, die das Gestell trafen,
wobei eines der Räder derart ausgebildet ist, daß es durch e^nen Motor antreibbar ist, wobei die Radachse In
einem Lagerelement aufgenommen wird, das derart ausgebildet ist, daß das Rad um eine vertikale Achse drehbar gesteuert
werden kann und so relativ zum Gestell angeordnet 1st, daß die Zielvorrichtung in eine gewünschte Richtung
bewegbar ist. Eine derartige Zielvorrichtung kann vorwärts oder rückwärts bewegt werder (in der Richtung der
Pcinzeratrappe) oder sie kann herumgedreht werden, so daß
die gewünschte Zieloberfläche bei der Ausführung des Waffentrainings freigelegt wird.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Zielvorrichtung ist das Mittel für die vertikale Verschiebung
der Zieloberflächen fernsteuerbar ausgebildet, vorzugsweise durch Funksiet/erung.
Es ist ebenfalls vorteilhaft, sowohl das Lagerelement
fernst.-Mj sr &iacgr;&igr;&sgr;., vorzugsweise durch Funksteuerung, auszubilden,
als auch den Motor, der dazu dient, ein Rad anzutreiben,, und zwar gewöhnlich das, welches mit seiner Radachse
im besagten Lagerelement aufgenommen wird. Dadurch kann die gewtinschte Bewegung der Zielvorrichtung auf ein
Kommando aus einer Obungsfcommandozentrale veranlaßt werden.
Die Erfindung wird nun eingehender unter Bezugnahme auf
die beigefügte Zeichnung beschrieben, die ein Beispiel
einer erfindungsgemäßen Zielvorrichtung zeigt. Wie schon
trwähnt, sind verschiedene Awsführungsformen der Erfindung
innerhalb des Feldes der beigefügten Ansprüche möglich. In der Zeichnung zeigen.
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Zielvorrichtung ohne Zieloberflächen und
Fig. 2 dieselbe Zielvorrichtung mit Zieloberflächen
und Reflektoren.
und Reflektoren.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, umfaßt die Zielvorrichtung ein rechteckiges horizontales Gestell 1, daß als
Chassis dient und mit vier horizontalen Führungseinrichtungen Z versehen ist, die in Form von Eckpfeilern ausgebildet
sind. Ein vorgesehenes horizontales Rahmenelement 3 wird durch die Führungseinrichtungen in vertikaler
Richtung gesteuert, und zwar mittels eines Systems, das tinpn ersten Elektromotor 4 umfaßt, ein selbsthemmendes
Schneckengetriebe 5 und eine Antriebsachse 6, die mit Seilrollen 7 versehen ist, um über die Umlenkräder 9, 1C:
die mit dem Rahsienelement 3 verbunden sind, die Se^e &eeacgr;
aufzuwickeln und abzuwickeln. Das System für die vertikale Verschiebung des Rahmenelementes umfaßt ebenfalls
nicht dargestellte Begrenzungsschalter für eine obere und eine untere Er.dstellung. Aufgrund des selbst hemmende &eegr;
Schneckengetriebes 5 kann das Rahmenelement auf einfache Welse In die gewünschte vertikale Stellung gebracht werden.
Das Gestell 1 1st mit zwei Rädern 11 versehen, die
die Zielvorrichtung in einem gewissen Bereich im Gleichgewicht halten. An einer Tragachse 12 befindet sich ein
drittes Rad 13, das im vorliegenden Fall ein drehbares Antriebsrad ist, wobei dieses mit seiner Radachse in einem
Lagerelement 14 aufgenommen wird, das durch ein Steuermittel 15 gesteuert drehbar 1st, und das einen nicht
näher dargestellten zweiten Motor in Form eines Stellmotors aufweist, der dazu dient, das Rad 13 in eine gewünschte
Richtung zu verstellen. Dieses Rad wird durch einen dritten Motor, vorzugsweise elektrisch, angetrieben.
Die dargestellte Zielvorrichtung wird Insgesamt elektrisch
angetrieben. Zusätzlich zu den schon erwähnten Elektromotoren 4 und 16 kann der nicht dargestelie zweite
Motor in der Steuerungseinrichtung 15 elektrisch ausgebildet sein. Als Kraftquelle werden elektrische Akkumulatoren
17 verwendet, wobei alle Motore* durch eine Funkübertragungseinrichtung,
von der lediglich ein Empfänger 18 1n der Figur dargestellt ist, ferngesteuert werden
können. Alle Funktionen, d.h. die vertikale Verschiebung
der Zieloberflächen und die Bewegung der Zielvorrichtung
können somit ferngesteuert werden.
In Fig. 2 sind Zieloberflächen 19 - 21 und Reflektoren 22
für die Reflektion von Laserstrahlen dargesteli, die dazu
verwendet werden, um daß Feuern auf die Zielvorrichtung
als Teil des Waffentrainings zu simulieren.
Claims (8)
- t« ta *· · «a Ii■ ■■ a·· · · ·• a ··· · &igr;,;":": PATiN1TANWALTB
NIEDMERS & SCHÖNINGJESSENSTRASSE 4 · D-2000 HAMBURG 50 · TEL (040) 3893501 - TELEX 2166426 pahn d · FAX 3893502DIPL-PHYS. OLE NIEDMERS
DIPL-ING. HANS W. SCHÖNING EUROPEAN PATENT ATTORNEYSAAB TRAINING SYSTEMS AB, Box 2049, S-561 02 HUSKVARNA, SchwedenZielvorrichtung-Pnsprüche1. Zielvorrichtung für dreidimensional angeordnete Zieloberflachen, vorzugsweise zum Waffentraining mit simuliertem Schießen, welche ein Gestell umfaßt, das vorzugsweise mit wenigstens zwei das Gestell tragenden Rädern versehen 1st, gekennzeichnet durch Mittel (2-10) für die vertikale Verschiebung der Zieloberflächen (19-21) 1n drei Dimensionen. - 2. Zielvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel für die vertikale Verschiebung ein Rahmenelement (3) umfassen, das durch wenigstens ein Führungsmittel (2) gesteuert wird.
- 3. Zielvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenelement (3) derart angeordnet 1st, daß es vertikal durch einen Motor (4), vorzugsweise elektrisch, über ein System von Seilrollen (7), Seilen (8) und Umlenkrädern (9, 10) verschoben werden kann.COMMERZBANK AG, BLZ. 2004I)OOCA NX.' 2/»/16 001 IDPCJCTSOHE BANK AG, BLZ 20070000, NR. 6565675 POSTGIKO HAMBURG, BLZ 2001002?), NR. 15048-205
- 4. Zielvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenelement (3) derart angeordnet ist, daß es vertikal durch einen Linearmotor, vorzugsweise hydraulisch oder pneumatisch, verschoben werden kann.
- 5. Zielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, welche mit wenigstens drei Rädern (11, 13) ausgebildet ist, die das Gestell (1) tragen, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Räder (13) durch einen Motor (16) angetrieben ausgebildet ist, daß die Radachse des Rades in einem Lagerelement (14) gestützt aufgenommen ist und daß das Rad drehbar um eine vertikal Achse steuerbar und derart zum Gestell angeordnet 1st, daß die Zielvorrichtung in eine gewünschte Richtung bewegbar ist.
- 6. Zielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel für die vertikale Verschiebung der Zieloberflächen ferngesteuert, vorzugsweise durch Funkfernsteuerung (18), drehbar ausgebildet 1st.
- 7. Zielvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagerelement ferngesteuert, vorzugsweise durch Funkfernsteuerung (18), drehbar ausgebildet 1st.
- 8. Zielvorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (16) zum Antrieb eines Rades fernstcuerbar, vorzugsweise durch Funkfernsteuerung (18), antreibbar 1st.
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